Weblog von Adrienne

Plan misslungen

Um nicht wieder bis um 13 oder 14 Uhr zu schlafen, sondern von diesem Tag etwas zu haben und ihn für irgendetwas nutzen zu können, habe ich mir beim Orthopäden den Termin für die Spritzen und die Wärmebehandlung um 8.30 Uhr geben lassen. Damit ich aufstehen muss.
Das hat immerhin geklappt, alles andere misslang.
Ich wollte von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Sportstudio an Kursen teilne

Es darf mir doch nicht grauen

Das geht zu weit. Endgültig, das kann ich nicht mehr tolerieren, auch wenn ich versuche, mich nicht mehr immer so sehr niederzumachen und für alles zu verachten.
Was aber verachtungswürdig (sagt man verachtungs-würdig? Passt Verachtung zur Würde? Ist man einer Verachtung würdig?) ist, das muss man erkennen und das darf man nicht schönfärben.
Da liegt mit das größte Problem: Da es in mei

Die Gemeinschaftsdusche - eine Lektion fürs Leben

Seit Freitag ist hier im Haus das warme Wasser abgestellt.
Zum Abduschen nimmt man dann eben das kalte und fühlt sich danach wie ein Held, zum beschaulicheren Waschgang erwärmt man sich Wasser im Wasserkocher und kippt es sich ins Waschbecken und zum Haarewaschen geht man ins Fitnessstudio, wozu bezahlt man da schließlich seine Mitgliedschaft?
Ein Problem stellt sich einem jedoch, wenn man prü

Was für mich <i>Arbeit</i> ist...

Meine Vorstellungen sind zum Teil meterweit verschoben.
Ich habe in den letzten Tagen das Gefühl, sehr viel getan zu haben und fühle mich häufig so befriedigt erschöpft, als hätte ich etwas geleistet, bin oft verhältnismäßig zufrieden mit mir und meine, für so viel geleistete "Arbeit" könne ich es mir gönnen, den Rest des Tages zu vergammeln, im Bett zu liegen und im Internet rumzuspielen.

Wenn ich <b>Sie</b> sage, sollen Sie mich nicht <b>duzen</b>!

Ich hasse das!
Ganz darauf bedacht, mein soziales Netz weiter auszuspinnen und gleichzeitig meinen Geist zu verwöhnen, habe ich auf eine Anzeige im Journal Frankfurt geantwortet, in der es um einen "Kulturtreff" geht, der offenbar eine Gruppe von Leuten ist, die zusammen Ausstellungen besuchen und hinterher darüber diskutieren. Da das unter Umständen nett und interessant sein kann s

Noch überlegend, ob ich diesen Tag heute ignorieren oder wahrnehmen soll + Traum von gestohlenen Klamotten, Toiletten und dem mi

Leider bin ich jetzt eben aufgestanden.
Um 10 Uhr war ich schon mal wach, weil das Telefon klingelte, dran gegangen bin ich natürlich nicht (samstags um 10 :!: Welches A-Loch ruft denn da an?? :( ) und habe weitergeschlafen, bis 15 Uhr. Am liebsten würde ich jetzt sofort wieder weiterschlafen, ich fühle mich erschlagen und überfahren. Diesem Phänomen muss ich noch auf die Spur kommen: Wie ka

Dem ungebetenen Gast namens Realität wird die Tür vor der Nase zugeschlagen

Komm bloß nicht rein, Miststück.
Ich kann Dich hier nicht brauchen. In meiner heilen kleinen Welt hast Du nichts zu suchen, ich kenne Dich nicht und ich werde Dich ewig verleugnen.

Mein Vater war so krank, dass er beinahe ins Krankenhaus gekommen wäre, meine Mutter dachte schon, das wäre das Ende?
Ich weiß, das hast Du mir zugezischt, aber auf das was Du sagst höre ich prinzipiell nicht. W

Die Gedanken dieses Freitags

(Nein, ich denke, nicht der Freitag. Ausnahmsweise.)

In der Thera drehe ich mich im Kreis
Ich habe keine Ahnung wohin, ich drehe und drehe und drehe mich, gucke mal nach rechts, mal nach links, mal nach oben oder unten, da ich mich aber so schnell drehe, sehe ich nichts richtig, alles rauscht nur in Verschwommenheit an mir vorbei und dringt nicht zu mir durch.
La

Das <b>A</b> und <b>O</b>

Das A
(mein Analytiker)

hat sich entschuldigt. Zweimal.
Ob das sehr viel an meinen Gefühlen bezüglich der Therapie ändert sei dahingestellt, aber ich habe mich gefreut, auf diese Weise kam ich mir als Mensch behandelt vor, gleichberechtigt und respektiert und nicht wie die dumme Patienten-Kuh, die sowieso Unrecht hat und alles falsch wahrnimmt und verdreh

Nur keine Szene machen

Das hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass ich eine Therastunde mal im Voraus gedanklich würde planen müssen. ;/
Mir könnte es sowieso egal sein und ich könnte alles auf mich zukommen lassen, aber das hat der Herr nicht verdient. Ich will in jedem Fall deutlich machen, dass (auch) er sich in der letzten Stunde falsch verhalten hat.
Wie groß meine Mitverantwortung für die Entglei

Über Sinne, Unsinne und verwirrte Sinne

Besonderer Unsinn:
Seit ein paar Tagen verbringe ich einen Großteil der Zeit damit, Online-Fotoalben zu erstellen. Vier sind es schon, mal sehen, wann mir die Fotos ausgehen.
Da die meisten erst eingescannt und bearbeitet werden müssen, ist es ein Fulltime-Job, der absolut nichts bringt, außer dass er so schön stupide ist, dass ich mich mit nichts anderem befassen muss.
Nun, schöne Eri

Kennt Ihr das Gummibärchenorakel?

Richtig, heute habe ich gar nichts Besseres zu tun. ;)
(Ja, ich weiß dass ich sagte, ich ginge gleich ins Studio)

Gummibärchenorakel

Das war mein Ergebnis:

Ein rotes, zwei weisse, ein grünes, ein orangenes Bärchen

SELBSTTÄUSCHUNG, AUFBRUCH, LEICHTIGKEIT

Nanu, zwei weisse Bärchen in dieser Runde? Das kann nur

Aufgewacht

Ich habe die Frühstückseinladung schließlich nicht abgesagt und bin froh darum, es war wirklich nett, auch wenn ich ungern Gäste habe.
Es braucht sich nun niemand, der vorhat mich zu besuchen oder mich schon einmal besucht hat zu erschrecken. :p
Wenig hausfräulich und sehr faul wie ich bin, graut es mir aber vor dem Dreck, dem Abwasch, den Krümeln auf der Erde, aber auch vor den Unzulänglichk

Wohin des Wegs?

Ist wirklich alles so sinnlos was ich tue?
Führt mein Weg wirklich nirgends hin?
Werde ich nie irgendwo ankommen, keines meiner Ziele erreichen?

Ich bin nicht mehr wütend, sondern müde.
Oder doch noch wütend? Doch, auch.
Aber die Wut ist unter etwa 0,5 Liter Rotwein begraben. ;)
Mehr wird es auch nicht, um 10 Uhr bekomme ich Frühstücksbesuch. Leider. Ich hätte absagen sollen.
Ich stell

Nicht nachzuvollziehen

Eben habe ich versucht in einer Mail zu erklären, was heute in der Therapiestunde ab- und schiefgelaufen ist. Es ist gar nicht mehr nachzuvollziehen, dazu war es zu chaotisch.
Was bleibt, ist Frust. Ich fühle mich wieder am Boden, wieder vollkommen entmutigt, wieder plattgetreten.
Ist wirklich immer alles so falsch, was ich mache? Gehe ich wirklich immer den Weg, der von allen der verkehrteste

<b>Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen</b>

Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen,
Tod und Verzweiflung flammet um mich her!

Regel Nummer 1:
Der Therapeut hat immer Recht.
Regel Nummer 2:
Sollte es zu einer der seltenen Ausnahmen kommen:
Siehe Regel Nummer 1

Ich weiß nicht, was in mir kocht, mehr nur als der Hölle Rache.

Tod und Verzweiflung flammet um mich her!

Faszination Plastination

(Dass dieser Reim nicht mehr geistreich ist, weiß ich)

Man schaue und staune.

Körperwelten

Viel kann ich zu der Ausstellung wirklich nicht sagen, außer dass ich fasziniert bin. Dieser von Hagens hat alles zum Vorschein geholt, ausnahmslos alles. Die Kapillaren in den Fingerspitzen, Brusttumore, Embryonen

Belustigend, wenn auch nicht wirklich komisch

In zwei Stunden treffe ich H. auf der Plastikleichenshow und da ich nicht vorhabe mich schick zu machen, sitze ich hier noch bequem im Schlafanzug.

Was mir mal wieder bewusst wird und worüber ich zynisch grinsen muss ist die Tatsache, dass ich so anders bin als diejenigen, die mich kennen, glauben.
Ich trete meistens als Dame auf, ich gebe mich sehr erwachsen, ich parliere sehr gepfleg

Zweiter Eintrag: liebesunfähig

An sich wollte ich im zweiten Eintrag etwas ganz anderes schreiben, aber nun kommt doch noch etwas dazwischen.
Ich könnte mich gar nicht verlieben.
Das ist keine neue Erkenntnis, aber es kommt mir gerade mal wieder in den Sinn.
Ich kann schwärmen, ich kann mich auf jemanden fixieren, ganz nach dem Zitat aus Julien Greens Adrienne Mesurat:

...denn man kann nicht in

Erster Eintrag: Der Anwalt

Da ich zur Zeit gespalten lebe und empfinde, spalte ich auch meine Einträge auf, nämlich in diejenigen, die zum einen Leben gehören und in diejenigen, die zum anderen Leben gehören.
Zum einen Leben gehörte die Messe und S.'s Geburtstag und auch meine morgige Verabredung gehört da rein.
Ich treffe mich mit einem zweiten "Kandidaten" aus der Kontaktbörse (die ich inzwischen schon längst aufgegeb

<i>'I just don't wanna know'</i>

Wohlweislich habe ich nicht mehr den geplanten zweiten Eintrag geschrieben.
Statt dessen habe ich Fotoalben im Internet gebastelt, was eine schön blöde Arbeit ist, da das Hochladen der Bilder trotz DSL-Verbindung lange dauert, eventuell weil ich zu faul bin, sie vor dem Laden zu verkleinern.

Heute habe ich es dann doch mal über mich gebracht, meine Mutter in der HNO-Klinik anzurufen und zu f

<i>'Ich glaube, da dirigiert eine Frau!' - 'Nein, Carignani hat heute sein Fí-Fí aufgesetzt!'</i>

Schöner als mein Vorredner kann ich den gestrigen Abend gar nicht schildern. ;)
Ich war drauf und dran gewesen, S. auch in diesem Jahr abzusagen, das hat bereits Tradition, schließlich bin ich aber hingegangen, nicht zuletzt, das gebe ich zu, um mit Dorian und Henry zusammen sein zu können und sie nach unserer flüchtigen ersten Begegnung vor etwa drei Jahren nun "richtig" kennen zu lernen. :)

Der Orthopäde

Es gibt einen bestimmten Typ Mann, der mich seit Jahren "verfolgt", ein Typ, der mir immer wieder begegnet, mir immer wieder erst auf- und dann gefällt, obwohl er eigentlich das ist, was man besten Gewissens "einen fiesen Typen" nennen kann. Sicherlich bin ich aber nicht die einzige Frau, die einen gewissen Gefallen an "fiesen Typen" findet, die also vom "Fiesen" stark angezog

Plünderung

Kann sich jemand vorstellen was passiert, wenn auf einer Messe ein kompletter Stand den Besuchern zum Ausräumen zur Verfügung gestellt wird?
Was ich heute mal wieder gesehen und miterlebt habe hat mich verdächtig an die Bilder aus dem Fernsehen erinnert, als es in Bagdad zu Plünderungen kam und gezeigt wurde, wie entfesselte Massen sogar das Nationalmuseum stürmten und wegtrugen, was nicht niet-

Broma argentina (argentinischer Scherz)

Im Restaurant.
Eine italienisch-argentinisch-mexikanische Gruppe von Geschäftsleuten sitzt bei Tisch und speist.
Plötzlich stinkt es.
Niemand sagt ein Wort zunächst, niemand rümpft die Nase, denn man will den Tischnachbarn, den man im Verdacht hat, nicht kompromittieren.
Es stinkt weiter.
Und stinkt
und stinkt
und stinkt.
Man beginnt nun doch zu schnobern.
Ratlosigkei

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