Verantwortung. Oder so

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Hab lange überlegt, ob ich es aufschreiben soll oder will.
Heute auf Arbeit hab ich mit der einen Kollegin, die ich nicht so leiden kann, kurz geredet und begrüßt.
Wenige Minuten später saß ich bei zwei andren Kollegen, rede so über verschiedene Sachen und auf einmal kommt die eine Kollegin wieder rein und fragt mich, wie es meiner Mutter nach der OP geht. Die ist erst in zwei Stunden, also wusste ich zu dem Zeitpunkt noch gar nichts darüber. Und sie fragte mich ernsthaft, wie es für mich ist in der Situation. Die anderen beiden hörten das natürlich und da hatte ich erst kein Problem. Eine fragte, was denn los ist und ich wollte antworten, aber meine achsotoll bekloppte Kollegin antwortete: Seine Mutter hat Krebs.
Danke dafür. Ist ja nicht so, dass ICH gefragt wurde und darüber eigentlich ganz und gar nicht reden will und dann kommt die, weil sie es durch die Gemeinde erfahren hat. Aber jetzt mal wirklich, das muss sie mich doch nicht vor anderen Kollegen fragen!
Das ist mehr als nur unangebracht.
Sie wollte einlenken, dass sie es nicht so gemeint hat, aber da sagte ich nur noch, dass ihr das total egal sein kann und ich keine Lust habe, darüber zu reden und sie die Nummer meiner Mutter hat und gerne fragen kann, wie es ihr geht!
Wurde dabei sogar etwas lauter, nicht viel, aber bestimmt lauter.

Für mich ist es echt nicht toll. Meine Mutter hatte vor zwei Jahren die Diagnose bekommen, es kam eine Operation, es hieß, er ist weg, aber er hat doch gestreut. Und heute war am nachmittag die Operation.
Hab auch noch keine Infos bekommen, irgendwie kein so tolles Gefühl.

Morgen wird die bestimmt fragen, wie es meiner Mutter geht, Infos wird sie von mir nicht bekommen, warum sollte ich ihr welche geben - sehe ich keinen Anlass zu.

Ich merke, wie mich das mehr und mehr mitnimmt.
Ich mag meine Arbeit, bis auf diese Kollegin, über die ich mich täglich aufrege, endlich sind die Lehrer auch in der Situation, zu sagen, dass es mit ihr oft unorganisiert zugeht.
Aber sonst. Was stelle ich zur Zeit mit meinem Leben an, außer zu arbeiten, 27 h die Woche, oft das Gefühl von Traurigkeit/Leere in mir zu haben und ich trinke in letzter Zeit oft einiges.
Eigentlich bin ich gefühlt ein Wrack, ohne zu merken, wie ich mich mehr und mehr zerstöre und daran leide.

TitelAutorDatumBesucher
Ich vermiss dichausgelaugt05/10/2017 - 21:32167
Wo kann er nur sein?ausgelaugt27/09/2017 - 22:27100
Ich fühle, wie ich hunderttausende Hirnzellen verliere und schlichtweg verdumme.ausgelaugt12/12/2016 - 22:54218
R.I.P.ausgelaugt22/09/2016 - 21:55299
Weißwein, kein Dornfelder, halbtrockenausgelaugt11/09/2016 - 21:53240
Immer diese Titel....ausgelaugt10/09/2016 - 22:45233
Im Regen stehen und stehengelassen werdenausgelaugt28/08/2016 - 21:53275
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Erlebnisseausgelaugt15/08/2016 - 19:08309
was soll man davon halten?ausgelaugt08/08/2016 - 22:13257
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WHAT? :D ausgelaugt27/07/2016 - 05:33254
Hmm 2.0 ausgelaugt27/10/2015 - 21:35279
Wald ausgelaugt26/10/2015 - 09:23302
Hmmausgelaugt25/10/2015 - 23:45290
Excuse me ausgelaugt23/10/2015 - 00:38405
whoaausgelaugt28/09/2015 - 10:04258
Auch schon wieder lange nichts mehr geschrieben.ausgelaugt24/09/2015 - 21:17357
Autsch.ausgelaugt03/09/2015 - 00:44446
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