Der liebe Zahnarzt

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Vorgeschichte: Als Kind gings mit Mama -meist mit Brüdern- jährlich 2x zum Zahnarzt. Während das als kleineres Kind vlt. noch o.k. war, weil man sich am Ende immer was kleines Aussuchen konnte (so Ringe für Kinder oder so Tattoos, kleine Autos usw.), wurde ich dann zunehmend von diesen Terminen immer genervter.

Bei dem Zahnarzt musste man immer sehr lange warten meist so 1,5 h Stunden oder sogar länger. Weil meine Muttter über das maß hinaus Pflichtbewusst war schleppte sie uns immer an schulfreien Nachmittagen zum Zahnarzt, damit ja so gut wie nie ein Termin in die Schulzeit fällt. Desweiteren hatte ich NIE!!! Löcher. Während mein "großer" Bruder wirklich bei jedem Besuch 1-2 Löcher hatte und sogar als Kind eine Wurzelbehandlung hatte und mein "kleiner" Bruder schon durch den ganzen Zahnarzt schrie als würde er von nem LKW überfahren, ohne das die Zahnärtzin überhaupt an seinen Zähnen richtig drann war, war ich irgendwie gar nichts von beiden. Auch mein kleiner Bruder hatte ab und an Löcher. Doch ich hatte überhaupt nur 1x ein Loch und ein mal ein "kleines" Loch was irgendwie nur aufgefüllt werden musste. Es kotzte mich der Zahnarzt also schon sehr lange an, doch weiterhin zwang meine Mutter uns 2x jährlich zu den von mir verhassten Zahnarztterminen. Die Kleinigkeiten von Zahnarzt wollte man eh nicht mehr und was aussuchen wollte man sich nach dem Zahnarzt im benachbarten Supermarkt eig. auch nicht mehr (war das Ritual), weil man sowieso nur noch genervt war und auch noch war es zumindest einmal so das ich ganz dringen noch Hausübung machen musste und ich dies sehr ungerne am späten Nachmittag noch gemacht habe, wenn man z.B. bis am halb vier beim Zahnarzt rum sitzen muss. Meine Großeltern habe ich jedes Mal gebetet das wir diese am Heimweg nicht besuchen, da ich einfach nur heim wollte nach diesen beschi*ßenen Terminen beim Zahnarzt. Ich fühlte regelrecht die Zeit dahinschmelzen, während ich gegen meinen Willen zum Zahnarzt geschleppt wurde wo ich doch wusste das ich NIE Löcher habe. Zudem war ich auch der Meinung das ich es doch merken würde wenn ich Löcher bekommen würde und dann zum Zahnarzt gehen kann. Noch mieser war es weil meine Brüder manchmal Belohnungen dafür bekamen, wenn sie einen oder zwei Besuche lang keine Löcher hatten, da ich nie Löcher hatte war das bei mir natürlich nicht der Fall.. Zudem haben sie dadurch das sie öfter oder eben auch oft Löcher gehabt haben, wenigstens noch einen Sinn darin gehabt zum Zahnarzt zu gehen, während ich dort nur meine Zeit verschwendet habe.

Mit 15 musste ich dann nicht mehr mitgehen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich seit mind. 3 Jahren kein Loch mehr gehabt, ab und an wurde ich geröngt, wieso weiß eig. keiner, denn da war schon lange klar das ich definitiv keine Zahnspange bekommen werde..(vlt. hat sie durch das Röntgen Geld bekommen die Zahnärtzin??).

Naja ich war mehr als froh, doch mein "älteres" Bruder der ja 2 J. knapp jünger wie ist ich, musste nun auch nicht mehr mit. Sie fragte uns beide aber nach wie vor, ob wir zu den Terminen meines kleinen Bruders mit wollen. Mein älterer Bruder ging 1-2x mit. Ich nicht. Trotzdem versuchte meine Mutter ständig mich dazu zu bewegen mitzugehen. Der Gesundheit zu liebe. Ich ging aber nicht mit. Nicht mal als meine Mutter anfing sogar manchmal Termine in der Schulzeit auszumachen. Ich war mir sicher das ich garantiert irgendwas verpasse, wenn ich nicht in der Schule bin und eh nur lahm beim Zahnarzt sitzen werde und eh keine Löcher haben werde.

So kam es wie es wohl kommen musste. Meine Mama brachte mich nie mehr zum Zahnarzt und als ich dann irgendwann mal gefragt habe ob ich zum Zahnarzt gehen kann, hat sie ja gesagt und sie hätte mir auch einen Termin gemacht, doch ich (übrigens auch mein älterer Bruder also es war wenigstens gerecht) hätte mit dem Zug -wo man auch noch umsteigen hätte müssen- zu dem Zahnarzt fahren müssen und dann vom Bahnhof aus 10 Minuten einen mega steilen Hügel hinauf laufen müssen. Der Zahnarzt war im letzten Kaff und sogar mit dem Auto haben wir dahin locker an die 30-35 min. gebraucht. Ich will nicht mal wissen, wie lang es mit dem Zug gedauert hätte. Also ließ ich es bleiben. Mein älterer Bruder fuhr 1-2x alleine hin, doch einmal holte ihn meine Mutter meiner Erinnerung nach ab, das hat mich dann bestimmt auch aufgeregt. Trotzdem konnte sie es nicht versprechen mich -wenn ich nun doch zum Zahnarzt gehen würde- abzuholen. Nur wenn sie Zeit (und vlt. auch Lust??) hätte. Deshalb ließ ich es immernoch bleiben. Wenn sie mich abgeholt hätte, hätte ich es mir möglicherweise überlegt aber unbedingt Lust drauf hatte ich definitiv keine.

Mit 17 fingen die Weisheitszahnschmerzen an. Ich hatte zwar Schmerzen und nahm immer wieder, wenn ich diese hatte, div. Schmerzmittel und das ging eigentlich. Irgendwann hatte ich einmal ganz extreme Schmerzen, 3 Tage lang war mein Zahnfleisch ganz angeschwollen, es tat nur weh. Meine Mama meinte ich müsste zum Zahnarzt. Doch ich wollte nicht, der Grund ist das ich auf keinen Fall wollte das man mir die Weisheitszähne zieht, denn ich hatte schon zu viel Schmerzen in Kauf genommen, um mir die Zähne ziehen lassen zu müssen und dann hätte ich doppelt und dreifach die Schmerzen gehabt für nichts und wieder nichts (die Weisheitszähne sieht man ja wenigstens wenn man sie drinn lässt). Irgendwann wurden die Schmerzen besser, gingen weg. Es verging lange Zeit ohne neue Weisheitszahnschmerzen, doch ich wusste die Schmerzen würden wiederkommen. Ich weiß es nicht mehr konkret. Ich weiß nur der Zahn unten links kam als erstes und tat am öfftesten in den folgenden Jahren, natürlich immer wieder mal und nicht dauernd, weh. Der rechts unten kam als zweites tat fest weh, aber nicht so oft. Die oberen kamen beide später  ,beide taten nicht großartig weh. Leider kann ich nicht genau sagen, ob die Weisheitszähne oben komplett heraus sind. Vermuten tu ich es schon, doch rechts oben fühlt sich der Zahn irgendwie unvollständig an (als würde noch ein Teil fehlen). Doch es kann auch sein das es entweder so gehört oder das nur ein Teil der Weisheitszahns sich ausbildet. Es gibt ja auch viele Leute bei denen die Weisheitszähne nie herausbrechen oder nur teilweise. Unten sind definitiv wahrscheinlich beide nicht raus, wobei ich mir beim rechten unten nicht zu 100% sicher bin und mir auch vorstellen könnte das er so bleibt. Es fehlt bei ihm ein Teil, gleich wie bei dem Weisheitszahn rechts oben. Mein Sorgenkind ist und wahr mein Zahn links unten. Er hatte vor etwa einem Jahr (ich weiß wirklich nicht wie lange das eigentlich her sein könnte, daher schätze ich mal, es kann aber auch länger her sein?) einen Wahstumsschub. Dieser kam nachdem der Schub zuvor wahnsinnig schmerzte, der Zahn sich aber -zumindest sichtbar-nicht mal einen einzigen Milimeter bewegt hatte. Der Wachstumsschub war schmerzhaft, aber gegen dieses genannten Wachstumsschub davor eigentlich richtig lachhaft. Ich dachte ich lange das der Zahn jetzt komplett rauskommt. Das Zahnfleisch war schon länger weich, hatte Zahnfleischtaschen gebildet usw. Doch zu meiner Entäuschung fehlte das berühmte letzte Stück. Seitdem ist er nie mehr gewachsen und hat glaube ich nur 0-1x geschmerzt, ohne zu wachsen. Gleich am Anfang hatte ich die Vermutung das der Zahn keinen Platz im Kiefer hat, da ich mir zumindest einbilde( oder einbildete damals) direkt unter dem Zahnfleisch den Zahn (das fehlende Stück) zu spüren. Zudem sind seitdem immer noch die Zahnfleischtaschen immer noch dort, dort habe ich eben diese ekligen und komischen Zahnfleischtaschen, diese bluten auch bzw. sammelt sich dort irgendwie Blut. Weh tut es nicht, aber es sieht eben, besonders wenn man die Zahnfleischtaschen bewegt, (sind irgendwie wie "Lappen") nicht schön aus und ja. Trotzdem wollte ich ums Verecken nicht zum Zahnarzt, da ich nicht wollte das man mir diesen Zahn -der ja schon so viele Schmerzen gemacht hatte und der auch schon raus war-zumindest zum großteil- dann rausreißt und ich dann die ganzen Schmerzen sinnlos mitmachen musste.

Irgendwann brach mir ein Stück vom Zahn weg- dachte ich- ich ging zum Notdienst und es war ein normales Loch. Dadurch das ich nur ca. 30 Min. warten musste und ich auch behandelt wurde und für die Behandlung aus irgendeinem Grund nichts bezahlten musste war es ein sinnvoller Termin. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl ich müsste mir jetzt einen "Stammzahnarzt" besorgen. Ich wollte einfach gehen, wenn ich wieder ein Loch habe. Wie man bei der Story oben mit den Weisheitszähnen sieht gehe ich wegen Schmerzen nicht zum Zahnarzt, nur wenn ich weiß das man dagegen was machen kann (wie als ich dachte mir ist der Zahn abgebrochen). Genau weiß ich nicht wann ich dort war, aber ich meine das ich arbeitlos war oder gewesen sein könnte. Ich denke ca. das es kurz nach Irland war oder gewesen sein könnte? Also letztes Jahr, gefühlt kommt mir aber vor das es viel länger her ist. Andererseits war ich kurz davor oder danach im gleichen Gebäude zum Röntgen der Wirbelsäule, das weiß ich genau, es könnte also so ca. passen, das es nach Irland und vor dem FA war oder gewesen sein könnte.

Schlussendlich habe ich schon lange bei einem Zahn unten irgenwie -nicht schmerzen- aber es fühlt sich an als würde dort was stecken. Seitdem fummle ich dort auch öfters einmal mit diesen "Zahnzwischenraumbürsten" herum ohne das es unbedingt was bringt, außer das ich meist anfange zu bluten. Auch Zahnseide bringt nicht. Nun ist dies -was eig. nicht wirklich schlimm war oder so- aber schlimmer geworden, ich habe wie ein kleines Dreieck oder so auf dem Zahn wo wie ein winziges Stück fehlt. Ich glaube daher das es der Zahn ist den ich damals beim Notdienst richten lassen habe, denn die Füllung hält nicht solange wie eine normale. Außerdem habe ich außen auch braune Punkte/Linien, wo ich mich oft gefragt habe ob der Zahn vielleicht von innen heraus Karies bekommt. Momentan fühlt es sich gleich an wie damals wo ich Karies hatte und ich vermute das mir bald "der Zahn abbricht" (also die Füllung raus fällt). Ich werde zum Zahnarzt gehen, wenn ich nichts habe ist es mir egal. Es ist nämlich voll unangenehm und wird nicht- so wie bei den Weisheitszähnen- vorbei gehen. Ich hoffe das nach der Behandlung des-wie ich vermute- Karies das sich wieder normal anfühlt und ich nicht immer das Gefühl habe ich hätte etwas im Zahn bzw. zwischen dem einen und dem anderen Zahn (es fühlt sich auch an als wäre dort ein Wiederstand also vielleicht muss man es einfach abschmirgeln, habe gelesen das sich manchmal nicht ganz glatte Oberflächen komisch anfühlen können). Oben tut mir auch ein gewissen Zahn weh, auch schon länger, doch das Hauptproblem ist unten.

 

Ich gehe aber wieder zu dem Zahnarzt wo ich beim Notdienst war- falls er noch Patienten nimmt..

Mein Bruder hat sich die Weisheitszähne ziehen lassen, ich hätte das auch machen lassen sollen. Doch wenn sie anfangen zu wachsen macht das dann wenig Sinn. Und ich war ja davor nie beim Zahnarzt, wobei ich eh vermute das sie (die Zahnärztin) das gar nicht gemacht hätte, grundlos die Weisheitszähne ziehen nur zur Vorbeugung.

Bis dann...

Grüße Fuzii

 

 

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