c'est toujours trop tôt.

DruckversionPDF-Version

Je glücklicher ich werde, desto weniger werden die Worte. 2017 war ein aufregendes Jahr, eines meiner besten Jahre bis jetzt. Hauptsächlich darum, weil sich gezeigt hat, wem ich wirklich wichtig bin. Dieses „mit wem hast du das Jahr begonnen und mit wem du es endest“.

Meine Highlights im 2017 sind vielfältig. Ein riesen Highlight ist das hart erarbeitete Diplom, Bachelorarbeit mit B abgeschlossen zu haben und einen Preis dafür gewonnen zu haben! Ebenso die Rede an der Diplomfeier vor über 200 Menschen war eine irrwitzige Idee und die Umsetzung davon war grossartig. Der Berufseinstieg auf der Medizin-/Palliativ-Abteilung in einem wahnsinns-tollem Team erleichterte dies enorm und trägt so viel zu meiner Zufriedenheit im Beruf bei. Dazu der Umzug in diese wunderschöne Gegend, den See vor der Türe, die Berge und unzähligen Velowege, das Städtchen die Zweisprachigkeit und Nähe zu der Besten. Ein weiteres Plus für mich war definitiv die Lehrstelle von der Nr1. Er wirkt ebenfalls angekommen und glücklicher und dies tut unserer Beziehung gut. Meine Zweifel vom Frühjahr sind komplett verschwunden und ich geniesse unsere gemeinsame Zeit umso mehr, da wir teilweise dank meiner Schichtarbeit aneinander vorbei leben. Neben dem Diplom war mein mit Abstand grösstes Highlight die Velotour mit der Sportlerin über den Gotthardpass. Wir kamen beide an unsere Grenzen und konnten uns gegenseitig aufbauen. Unsere Freundschaft hat sich verstärkt und wir teilen so viele schöne, lustige und schweisstreibende Erinnerungen. Für mich war es das erste Mal zelten seit Jahren, eine Leidenschaft teilen, gutes Essen und das Leben geniessen pur. Seit dem Umzug sehen wir uns leider kaum noch und das gemeinsame Schwimmen wurde unmöglich. Wir waren fast 2x pro Woche schwimmen bis zum Umzug und seitdem hat sich diese Regelmässigkeit leider wieder stark verschlechtert, weshalb ich mich kurzentschlossen beim Schwimmclub im Städtchen angemeldet habe. Dies ist wohl meine persönliche sportliche Challenge, weil ich teilweise ziemlich Mühe habe, mithalten zu können und mit Abstand die schwächste in der Gruppe bin, doch das motiviert mich umso mehr, mithalten zu wollen!

Im November hatte ich fast zwei Wochen Ferien und ich erfüllte mir endlich eine Wunschreise nach Hamburg. Es war schön, es war aufregend alleine zu reisen und ich habe es sehr genossen. Ich habe in diesem Jahr mehr als 21 Torten und Gebäck gemacht, bin über 610km mit dem Tourenvelo unterwegs gewesen, habe 65km im Wasser zurückgelegt und las 16 Bücher in den vergangenen 3 Monaten. Die Tortenwünsche werden grösser, die Velotouren ambitionierter, die Ausdauer besser, das Verlangen im Wasser mithalten zu können enorm und die Bücherliste für 2018 steht.

Zu den Tiefpunkten in diesem Jahr zählen vor allem ein grosser persönlicher Verlust und ein nicht minder grosser unpersönlicher Verlust, der mich aber genauso hart getroffen hat. Ebenso zeigte mir 2017, wen ich wirklich in meinem Leben behalten möchte und der Weizen wurde vom Spreu getrennt.

Ich freue mich auf die kommenden Monate und kann es kaum erwarten! Heute Abend wird mit denselben Menschen gefeiert wie letztes Jahr und morgen Abend wird mit der Besten angestossen.

 

onlinetagebuch.com - WIE DAS LEBEN SO SCHREIBT ...