komisch

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Ich nutze meine Lernpause mal wieder um im Kopf von euch allen rumzustöbern und mir fällt eines jetzt schon immer öfter auf.

Es gibt hier wohl einige die trotz Beziehung immer wieder von jemand nebulösem anderen schreiben und naja das kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Wie kann man behaupten jemanden zu LIEBEN wahrhaftig, aufrichtig, mit Leib und Seele und sich dann zu jemand anderem hingezogen fühlen ?

Gibt es sie denn tatsächlich so selten ...Ehrlichkeit ? Treue ? Beständigkeit ? Vertrauen ? all die wunderbaren Attribute...

*kopfschüttel*

Kommentare

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Da ich genau von sowas

Da ich genau von sowas schreibe fühle ich mich mal angesprochen. Ich habe jemanden trotz Beziehung kennengelernt, der mir nicht aus dem Kopf ging und irgendwann ist mir dann genau das klar geworden, was du geschrieben hast, was mich auch furchtbar traurig gemacht hat, weil ich sowas eigentlich nicht von mir gedacht hätte. Ich spreche nicht von Liebe, nur von purer Anziehung, die einem passieren kann, wenn man Dinge in seiner Beziehung vermisst. Genau das hat er mir auf einmal gegeben, genau das, was mir gefehlt hat. Ich habe meinen Freund trotzdem geliebt und genau deshalb irgendwann damit aufgehört. Doch wenn die Erinnerungen hoch kommen, wenn man sich auf einmal wiedersieht, ist die Anziehung plötzlich wieder da und man weiß nicht mehr weiter, weil man gerade das nicht mehr wollte. Ich liebe meinen Freund immernoch und will ihn unter garkeinen Umständen verlieren, doch da ist eben noch dieser andere, der mir ab und zu das Gefühl gibt, etwas ganz Besonderes zu sein. Und gerade das macht alles so kompliziert.

Bild von Lepidoptera

Obwohl ich es immer noch

Obwohl ich es immer noch nicht nachvollziehen kann, möchte ich klarstellen das ich es nicht verURTEILE. Es ist mir einfach nur schleierhaft und ich wäre noch nicht einmal in eine derartige Situation gekommen. Vielleicht liebt jeder anders und vielleicht ist Anziehungskraft doch nur Selbstbetrug. Ich finde es tut gut sich ab und an an die wahren Werte im Leben zu besinnen.
lg

Bild von Viva

Danke für deinen Kommentar

Danke für deinen Kommentar zu meinem Eintrag. Ich habe nun auch deine gelesen und möchte dir schreiben, dass es mir von Herzen leid tut, dass du dein Kind verloren hast. Seit Jahren habe ich Kontakt zu einer Mutter, der das auch passiert ist und deshalb weiß ich, wie tief der Schmerz sitzt und die Sehnsucht. Aber ich habe auch miterleben dürfen, wie sie wieder begonnen hat zu leben - unter anderem auch FÜR ihren Sohn, den sie verloren hat. Ein bißchen die Welt durch seine Augen sehen und Dinge fühlen, die er vielleicht auch noch gerne gefühlt hätte. Und parallel auch für sich selbst leben, nicht nur für jemand anderen und sei es auch das eigene Kind. Und ich bin mir sicher, dass du diese nächsten Schritte gehen wirst und schaffen wirst. Die Sonne wird wieder heller scheinen als jetzt.

Zu deinem Beitrag hier fühle ich mich auch angesprochen ;). Für mich ist es inzwischen so, dass ich nicht mehr an "die eine Liebe" glaube, weil ich auch denke, dass z. B. Glück kein andauernder Zustand ist, sondern Glück kann immer nur eine Momentaufnahme sein, weil wir es anders garnicht mehr als Glück zu schätzen wüssten. Demnach gibt es auch in zwischenmenschlichen Beziehungen Glücksphasen und eher flaue Phasen. In flauen Phasen neigt man dazu, sich nach Dingen zu sehnen, die einem fehlen. Und überhaupt - gibt es einen Menschen, der einem ein Leben lang das geben kann, was man gerade braucht? - denn man entwickelt sich ja weiter und manchmal verschieben sich die Prioritäten.
Ich kenne schon lange einen Mann, der mich sehr fasziniert. Ich kenne ihn länger als meinen Freund. Meinen Freund liebe ich. Aber ich kann nicht leugnen, dass ich diesen anderen Mann nicht anziehend finde. Lange habe ich mich gegrämt deswegen, ein schlechtes Gewissen hat mich sogar krank gemacht. Bis ich gelernt habe zu akzeptieren, dass es eben so ist. Gefühle zu unterdrücken ist meiner Meinung nach das Schädlichste, was man sich selbst und anderen antun kann. Deshalb lebe ich nun auch diese zweite Geschichte, die es in meinem Leben nunmal gibt. Ich fühle mich damit nicht großartig, aber ich nehme es, wie es ist. Es ist mein kleines Geheimnis, wovon kaum einer weiß. Ich trage es in meinem Herzen und verletze nicht damit. Moralische Menschen würden natürlich sagen, dass ich jemanden hintergehe. Aber wäre es sinnvoller mich selbst zu hintergehen? Ich glaube nicht. Dies nicht als Rechtfertigung, sondern nur als Schilderung meiner Lebenssituation auf Beziehungen bezogen. Es ist nicht immer schwarz oder weiß.... ;)

Alles Liebe für dich und einen schönen Montag!

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