Kopfweh

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Und ich habe noch immer Kopfschmerzen... Zwei Wochen am Stück müssten es jetzt sein und normal ist das sicherlich nicht. Ich kann es mir auch nicht so recht erklären, denn am Wetter liegt es nicht und ich trinke definitiv genug. Es nervt mich so richtig und sorgt dafür, dass ich mich so gut wie gar nicht mehr konzentrieren kann und das obwohl ich echt die Bewerbungen schreiben muss... Heute habe ich sogar länger schlafen können und bin trotzdem total müde. Ich hasse mich so dermaßen dafür, dass ich nichts hinbekomme. Mathe, PP, Chemie, Deutsch, Geschichte, alles verkackt. Wenn ich mit den Bewerbungen nicht langsam mal in Gang komme, dann stehen meine Chancen zur Firma meiner Wahl zu kommen auch nicht wirklich gut und dabei müsste ich nicht mal viel ändern. Das Anschreiben ein bisschen umformulieren, die Adresse und den Empfänger ausbessern und fertig. Ich wurde heute auch noch von zwei oder drei Leuten gefragt was ich so am Wochenende machen. Die Frage ist mir immer so unangenehm, immerhin werde ich gar nichts machen, aber das will ich nicht sagen, wo doch überall die Sommerfeuer stattfinden und alle hingehen. Ich, der Streber und Langweiler, sitze Zuhause und gehe abends um sechs ins Bett. Wobei das "Streber" kann ich echt inzwischen streichen bei den Noten... Das Duschen verschieb ich, glaube ich, auch eher auf Morgen. Sollte ich morgen aus dem Haus müssen, werd ich eben etwas Trockenshampoo und mehr Parfum benutzen, gut is'.

Manchmal, da sehe ich meine Schwester an und frage mich warum es ihr gut geht. Sie hat doch das gleiche durchgemacht wie ich, aber ihr geht es blendend. Sie unternimmt viel, geht gerne arbeiten, guckt voll optimistisch in die Zukunft und ist das komplette Gegenteil von mir. Warum kann ich nicht so gut mit meinem Leben klarkommen? Stattdessen schaue ich mir immer meine alten Narben an und frage mich, wie es wohl wäre sie wieder zu öffnen. Welches Gefühl da wohl die Oberhand haben würde - Schuldgefühl oder Erleichterung. Wahrscheinlich würde beides gleichermaßen aufkommen und mir noch mehr zu schaffen machen oder es würde nacheinander kommen; Erst die Erleichterung, dann das schlechte Gewissen darüber wieder anzufangen. Meine Schwester würde mich wohl für völlig bekloppt halten. Unsere Mutter ist aus dem Haus, mit der kleinen Schwester müssen wir nichts mehr zutun haben, Papa geht es gut, es ist doch wieder alles in Ordnung. Wieso also bin ich dann nicht wieder völlig in Ordnung sondern noch erschöpfter als während dieser Zeit?

18:11 Uhr: Ich habe es geschafft ein bisschen zu lesen. Knapp 50 Seiten, das ist mehr als in den letzten drei Wochen. Jetzt bin ich zwar so fertig, dass es mich wieder friert und ich nur noch am Zittern bin, aber ich habe es hinbekommen weiter zu lesen. Endlich.

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möpMissDunkelbunt15/04/2018 - 14:191258
möpMissDunkelbunt22/03/2018 - 18:051664
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