Mööpp

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Letzte Nacht hatte ich einen recht unangenehmen Traum. Dass das Medikament noch nicht so recht wirkt ist mir bewusst, aber dass ich jetzt schon solche extremen Träume habe finde ich unschön. Auch, wenn es irgendwie verständlich ist... Ich habe das Gefühl, Papa macht einfach so weiter wie bisher, nimmt keine Rücksicht auf meine Situation und redet Gott sei Dank auch mit keinem darüber. Wahrscheinlich ist es ihm genauso peinlich wie mir. Seine Tochter ohne Abitur soll Depressionen haben und deshalb auch noch Medikamente nehmen. Als hätte ich's mir ausgesucht... Na, jedenfalls ist seine Freundin seit Freitag mit hier im Urlaub und die hängt mit echt zum Hals raus. Im Grunde ist sie nett - wäre sie keine rassistische, homophobe Ökotruller, deren Söhne ja soooo toll sind und die einen Scheiß auf andere gibt. Papa tanzt voll nach ihrer Pfeife... Gestern, zum Beispiel, wollte ich mit einkaufen gehen, weil ich eben ein paar Sachen holen wollte, bei denen ich Papa die ewige Suche danach ersparen wollte. Nun ja, nach einer kurzen Diskussion (weil ich nicht noch zwei Stunden mit Kuchen essen wollte) sind Papa und ich alleine zum Einkaufen gefahren, seine Freundin blieb hier. Ich hatte sie noch zusammen lachen gehört, alles super bei denen, und bei mir war er total...pampig. Da habe ich meine Essenswünsche für mich behalten und nur das Nötigste eingekauft, was übrigens viel zu wenig ist. Ich wollte einfach ein bisschen rumgucken was es so gibt und mir dann das nehmen, was ich ansprechend finde, aber Papa war so mies drauf und hat sich stur an die Liste gehalten. Jetzt habe ich gerade mal genug für heute, was ich morgen essen soll weiß ich auch nicht. Toastbrot drei mal am Tag finde ich nicht so toll... Papa und seine Freundin sind immer den ganzen Tag unterwegs und schlagen sich da den Bauch voll, für die ist der halbleere Kühlschrank also kein Problem. Aber gut, ich werd schon irgendwas finden.
Zu meinem Traum: Da war alles super, vornerum jedenfalls. Alles ging seinen gewohnten Gang, ich bestaunte eine riesen Wohnung meiner älteren Schwester und Papa wirkte zufrieden, regelrecht stolz. Ich guckte mich da in Ruhe um und sagte immer wieder, wie groß diese Wohnung doch ist und wie schön. Nur die Lage bemängelte ich. Und dann lag ich plötzlich in irgendeinem Bett und weinte und schluchzte jämmerlich. Die ganze Zeit sagte ich sowas wie "Lasst mich sterben, bitte lasst mich sterben" oder "Ich will nicht mehr".
Aber wenigstens hat mich eben die Praxis vom Psychiater angerufen und ich konnte den Termin bestätigen. Ein bisschen peinlich ist mir das schon, dass die mir so nachtelefonieren müssen, nur weil ich nicht in die Gänge komme...

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