Mööpp

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Ich bin erleichtert, dass ich die Blutabnahme hinter mir habe und dabei nicht mal viel von der mitbekommen hab. Ich habe das deutlich besser vertragen als die Impfung und kaum was gespürt, so dass ich fünf Minuten später die Praxis verlassen konnte. Donnerstag wird mir dann gesagt, dass mit meinen Blutwerten alles okay ist, denn ich bezweifel sehr, dass meine Schilddrüse in irgendeiner Form nicht normal arbeitet. Es wäre ja auch zu einfach das alles auf ein kleines, nicht funktionierendes Organ zu schieben. Es wäre wesentlich leichter sagen zu können "Meine Schilddrüse ist an allem Schuld" als sich immer noch der Frage stellen zu müssen wie es überhaupt so weit gekommen ist. Denn das wüsste ich nach wie vor ganz gerne. Wenn Depressionen tatsächlich vererbbar sind, dann weiß ich die Schuldigen, und wenn nicht, dann müssen mich die letzten Jahre doch mehr mitgenommen haben als erwartet. Nun ja, unter anderem bin ich doch genau dafür in Therapie, nicht? Um mit meiner Vergangenheit Frieden schließen zu können und eventuell irgendwann auf meine Mutter treffen kann ohne sie am liebsten umbringen zu wollen.
Meine Laune ist heute wieder etwas schwierig. Ich bin etwas positiver eingestellt, was bestimmt an dem hinter mir liegenden Arzttermin liegt, aber wirklich gut drauf bin ich auch nicht. Aber trotz dass ich mich mieserabel fühle, bin ich bereit den morgigen Tag anzugehen, der eigentlich nichts Großes bereit hält. Ich muss mir nur rasch eine Hose für das Vorstellungsgespräch holen, einen kurzen Abstecher in die Drogerie machen und dann auf nach Hause. Kostet mich vielleicht etwas über eine Stunde und eigentlich könnte ich es auch noch locker heute machen, aber... nein. Keine Lust. Und da ist es wieder; Dieses Rauszögern bis zum Schluss. Morgen muss ich die Sachen nämlich besorgen, weil Papa ab Mittwoch wieder auf Geschäftsreise ist bis mitte nächster Woche und Dienstag habe ich ja bereits den ersten Termin. Und da ich sowas von blank bin, kann ich das Geld auch nicht auslegen, sonst würde ich es vermutlich erst am Samstag erledigen. Ich würde meinen eingeschränkten Optimismus gerne dafür nutzen um zu lernen, doch die Kopfschmerzen sind heute wieder sowas von penetrant und störend... Vielleicht sollte ich es mal mit einer Aspirin probieren, für den Fall, dass ich nächste Woche wieder diese kleine Störung habe. Bei den Tests will ich fit sein und Kopfschmerzen sind da doch eher lästig... Ich fange auch an meinen Kaffeekonsum runter zu schrauben. Gestern habe ich über den Tag verteilt drei Tassen getrunken, heute will ich es genauso machen. Ganz langsam runterschrauben und vielleicht krieg ich's hin mal darauf zu verzichten, trotz Schule und allem drum & dran. Mal gucken. Immerhin ist mein Appetit immer noch eingeschränkt, das wird das Abnehmen hoffentlich erleichtern.

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