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Die erste Woche wieder auf Arbeit in diesem Jahr und bis jetzt gab es nichts zutun. Und damit meine ich wirklich nichts, denn meine Ausbilderin ist krank und der Kollege bei uns mit im Büro ist im Urlaub, so dass mir niemand was schicken kann. Heute wollte ich dann rüber zu unseren Büro-Nachbarn gehen, in der Hoffnung, dass mir da jemand was schicken kann, aber der der das könnte hat heute auch einen Tag frei. Wie gut, dass ich heute ein Buch mitgenommen habe. Ich saß also 8 Stunden an meinem Platz und habe gelesen. Bin so gut wie durch mit dem Buch, die letzten 80 Seiten werde ich wohl morgen lesen, wenn da immer noch niemand da ist... Aber ist eigentlich ganz entspannt. Ich kann ein bisschen im Internet surfen, zwischendrin mal ein Kapitel lesen (wozu ich sonst irgendwie nicht komme) und es ist nicht schlimm, wenn ich mal nicht voll bei der Sache bin. Immerhin kann ich nichts kaputt machen. Ich versuche das also möglichst positiv zu sehen und auch sonst versuche ich mich nicht stressen zu lassen. Ich bin jemand der gerne arbeitet, gerne Beschäftigung hat, keine Frage, aber dabei setze ich mich selbst gerne mal tierisch unter Druck und das ist nicht gesund. Also versuche ich das alles ein bisschen runter zu fahren. Jetzt schon mal entspannt für die Berufsschule anfangen zu lernen, sich nicht so sehr über die kleinen Dinge ärgern, mir nicht so viele Gedanken machen und es irgendwie endlich mal versuchen zu akzeptieren, dass ich nicht alles schaffen kann - erst recht nicht perfekt. Das klingt alles so schön leicht... Für Berufsschule habe ich noch nicht wirklich meinen Hintern hochbekommen und überhaupt... gelingt mir nichts davon bis jetzt, bis auf dass ich mich nicht so sehr über kleine Dinge versuche zu ärgern. Denn wisst ihr, wenn es nicht nach Plan läuft, wenn irgendwas meine Struktur durchbricht oder vertauscht oder auch nur um zehn Minuten verschiebt, geht für mich eine Welt unter. Ohne Witz. Aber bis jetzt gelingt es mir ganz gut mich dabei zu beherrschen. "Die zehn Minuten hin oder her sind doch auch egal", "Du hast trotzdem noch genug Zeit zum Duschen", "Nimmst du halt einen Bus später" und zusammen mit einem tiefen Durchatmen und einem erzwungenen Lächeln fällt meine Laune nicht mehr auf den Nullpunkt. Hoffentlich schaffe ich das weiterhin so hinzukriegen.
Berufsschule muss ich ehrlich sagen ist für mich kein so großes Thema bis jetzt. Aber die Ängste und Sorgen und "Ich muss doch"s, die schwirren mir durch den Kopf und nagen an meiner noch so schönen Ruhe aus dem Urlaub. Angst vor einer schlechten Beurteilung und vor allem davor, dass ich die drei Tage auf der Messe von den anderen total außen vor gelassen werde. Das ist ja jetzt schon so in den Pausen, wo es zumindest nur ein paar Minuten sind in denen ich alleine bin, aber auf der Messe sind es drei Tage. Drei volle Tage. Davor habe ich eine riesen Angst, ehrlich gesagt... Ich will mich niemandem aufdrängen, weshalb ich nicht von mir aus frage, ob ich irgendwo mithin kann, wenn ich irgendwo mal nebenbei erfahre, dass die irgendwas machen. Das macht die Sache wahrscheinlich nicht besser, aber die Vorstellung von allen übersehen zu werden ist angenehmer als die Vorstellung diejenige zu sein, die alle nervt und sich überall einmischt.
Und dann noch die Sache mit dem Sex... Fast zwei Wochen hatten wir nicht mehr und ich fühle mich richtig schlecht deswegen, aber... es geht einfach nicht. Egal was ich mir vornehme diesbezüglich, es klappt nicht. Ich habe keine Lust, nicht mal so viel, dass ich es ihm zuliebe zulassen würde. Für mich ist das eh kein Problem, ich brauche keinen Sex, aber er nun mal schon und der Termin beim Frauenarzt ist erst nächsten Monat... Ich hoffe, wir kriegen das bis dahin auch anders geregelt. Wobei es da für mich eigentlich nichts zu regeln gibt, denn... wenn ich nicht will, dann will ich eben nicht. Er wird es ein paar Tage ohne überleben, oder nicht?

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möpMissDunkelbunt15/04/2018 - 14:191030
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