mop

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Die Konfirmation war ganz okay. Das war sie wirklich. Zumindest bis auf das Treffen mit meiner Mutter, was zu meinem großen Entsetzen direkt am Freitag stattfand und nicht erst am Samstag, wie ich dachte. Freitagabend nach einem Flug mit einer Stunde Verspätung und etwas knatschig weil ich gerade mit Diät angefangen habe, musste ich also noch auf meine Mutter treffen. Die vielen fremden Leute haben mich zu Beginn ziemlich verunsichert und ich wusste gar nicht so recht zu wem och mich denn nun gesellen sollte. Meine liebe Mutter hat dann den Schritt auf mich zugemacht. Sie hat mich begrüßt mit dieser heuchlerisch reumütigen Stimme und wollte mich umarmen. Da bin ich sofort kopfschüttelnd einen Schritt zurückgetreten und habe abqehrend die Hände gehoben. Sie stank genauso nach Alkohol wie vor 3,5 Jahren noch und das hat mir gezeigt, dass sie es immer noch nicht begriffen hat. In mir ist da alles wieder hochgekommen. Diese ganze Wut auf sie und der Frust und die Sehnsucht nach einer normalen Mutter, so wie es meine Patentante für ihre Mädels ist. "Ich weiß, das ist eine ungewohnte Situation für uns beide, aber ich würde mir wirklich wünschen, dass wir wieder ein bisschen mehr Kontakt haben" Ich schaffte es nicht ihr länger in die Augen zu sehen und durchsuchte scheinbar die Wohnung. "Nein", war alles was ich dazu rausbrachte und schüttelte den Kopf. "Können wir wenigstens morgen ein bisschen reden?", startete sie noch einem Versuch und da kamen mir die Tränen. "Nein, wirklich nicht", nuschelte ich und flüchtete in die offene Küche, wo ich ein paar große Schlücke Wasser trank um mich wieder zu beruhigen. Je mehr ich das aber versuchte, umso schlimmer wurde es umd schließlich habe ich mich in mein Gästezimmer zurückgezogen und angefangen zu weinen. Ich weiß gar nicht so recht wieso, in dem Moment fühlte ich mich einfach völlig überfordert und war der festen Ansicht, dass ich das nicht konnte wenn die da war. Ich habe mich nach einigen Minuten wieder gesammelt, bin rausgegangen und konnte die restliche Zeit einigermaßen genießen.

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