Di. 10. April 2018

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Heute morgen war ich zunächst bei meiner Ärztin. Ich bin noch eine Woche krank geschrieben. 

Mir geht es zwar schon etwas besser, aber meine Bronchien rasseln immer noch etwas, was sie beim Abhorchen auch deutlich hören konnte.

Sie meinte, dass es mir (ihrer Meinung nach) im Vergleich zu letzter Woche etwa 35 bis 40 % besser gehen würde (so schätzt sie es ein). 

Ich habe eine weitere Packung (20 Tabletten) Antibiotika verschrieben bekommen.

Ich finde es gut, dass ich mit meiner Ärztin so gut und offen reden kann, also auch über Probleme. Sie ist halt nicht nur Internistin, sondern auch Psychotherapeutin. Das merkt man ihr an, also wie sie auf einen eingeht. 

In der Apotheke wurde mir gesagt, dass es nur noch diese eine Firma gibt, die Antibiotika zum Auflösen anbietet. Wenn auch diese Firma es nicht mehr herstellt, dann müsste ich sehen, dass ich endlich das Tabletten-Schlucken lerne.

Als wenn das so einfach wäre. Damit habe ich immer schon Probleme, das konnte ich noch nie. Sobald ich eine Tablette im Hals habe, dann fange ich an zu würgen und zu brechen. 

Das habe ich meiner Ärztin erzählt. Sie hat mich sofort beruhigt. Ich muss keine Angst haben, es gibt Antibiotika auch als Saft usw. für Kinder und Jugendliche. Dann müsste ich halt die doppelte Menge davon nehmen. Ich soll mir von der Apotheke keine Angst machen lassen.

Dann hat sie mich gefragt, ob ich schon mal Eisenmangel hatte. Ja, früher, vor ein paar Jahren, hatte ich Last damit (auf die Zusammenhänge möchte ich nicht eingehen). Ich müsste doch jetzt in den Wechseljahren sein (ja, bin ich). Wann meine letzte Blutabnahme war. Vor etwa 2 Jahren. 

Nun gut, morgen früh habe ich einen Termin. Blutabnahme, das komplette Blutbild einschließlich Eisen usw. Schaden kann es nicht. 

Wann mein letzter kompletter Check-up war. Ebenfalls vor 2 Jahren. Also wird morgen auch ein EKG gemacht. Ich fragte automatisch, ein Belastungs-EKG? Nein, auf keinen Fall. Solange meine Bronchien noch rasseln darf ich keinesfalls intensiven Sport machen. Also das EKG nur im ruhigen Liegen.

Ich habe direkt gefragt, ob ich dabei bitte Liegen dürfte. In vielen Praxen (wie auch bei meinem letzten Arzt) wird die Blutabnahme immer nur im Sitzen gemacht. Ja, ich habe Probleme damit, dabei wird mir meistens schlecht, mein Kreislauf geht dabei immer völlig in den Keller. Und ja, ich habe Angst davor. Mit der Nadel in den Arm, damit kann ich mich halt nicht "anfreunden". 

Sie hat mich direkt beruhigt. Ich muss keine Angst haben, ich sei dort nicht die einzigste Angstpatientin (in ihrer Sprechstunde als Psychotherapeutin betreut sie mehrere Angstpatienten). Ich kann auf jeden Fall dabei liegen, so lange liegen bleiben, bis ich wieder stabil bin. Ich bekomme dabei auch automatisch ein Glas Wasser, was für den Kreislauf besser ist. 

Wenn ich schon mal bei ihr war, da habe ich sie direkt auf ein weiteres Problem angesprochen.

Ich habe doch die schwache Muskulatur. Immer, wenn ich keinen intensiven Sport machen kann (so wie aktuell), dann wird mein Fußgelenk, der Knöchel so richtig dick. Das schwillt richtig an, wie ein Ei, das von innen raus drückt. 

Das ist mir selber gar nicht so aufgefallen. Meiner Fußpflegerin ist das aufgefallen, sie hat mich darauf angesprochen. Am Donnerstag habe ich bei ihr den nächsten Termin, deswegen fiel mir das aktuell auch wieder ein.

Meistens mache ich ja regelmäßig Sport, dann ist alles in Ordnung. 

Bei der Fußpflege hält sie den Fuß immer mit einer Hand kräftig am Fußgelenk fest. Also nicht zu stramm, dass es weh tut, aber so stramm, dass sie ihn gut im Griff hat. Wenn die Fußpflege an meinem "schlimmen Zeh" (am eingewachsenen Nagel) oder auch an diesem Hühnerauge (an der Druckstelle) weh tut, dann ziehe ich automatisch den Fuß etwas weg. Aber dann hält sie ihn halt mit der einen Hand immer gut fest, so dass sie die "Behandlung" ohne Probleme mit der anderen Hand durchführen kann.

Außerdem bin ich halt sehr kitzelig (Grins). Je nachdem, welche Stelle sie trifft, dann will ich auch immer automatisch weg ziehen. Aber auch dann hält sie den Fuß am Gelenk immer gut fest. Wenn ich lachen muss, dann ist das kein Problem, das findet sie dann immer drollig und muss mitlachen (Grins).

Ja, aber wenn ich z. B. aus dem Urlaub komme, also keinen intensiven Sport gemacht habe, dann ist mein Knöchel, das Gelenk immer etwas angeschwollen. Darauf hat sie mich schon mehrmals aufmerksam gemacht. So was kennt sie nicht. Sie traut sich dann nicht, kräftig am Gelenk festzuhalten, also auf diese dicke Stelle zu drücken. Sie meinte deswegen zu mir, dass ich das bitte mal abklären lassen soll.

Ja, und nachdem ich jetzt 1,5 Wochen keinen richtigen Sport machen konnte, ist mein Fußgelenk mal wieder so richtig dick angeschwollen. Das habe ich dann halt auch meiner Ärztin gezeigt.

Dafür habe ich nächste Woche Dienstag (bis dahin bin ich krank geschrieben) einen Termin bekommen. Sie will sich dann beide Seiten intensiv angucken, also Ultraschall machen und auch mit so einen "Stift" prüfen, ob die Venen frei sind, ob sich da womöglich was staut (am ganzen Körper). 

Davor, also vor diesem Ergebnis, habe ich auch Angst. Das liegt in meiner Familie. Das hatten meine Oma und auch meine Mutter. Dass die Venen/Adern so zu gingen, dass sie einen Bypass brauchten. Meine Mutter hat immer gesagt, dass das bei mir besser unter Kontrolle bleiben sollte. Bei der letzten Kontrolle vor 2 Jahren war diesbezüglich alles in Ordnung. Ich hoffe, dass es auch dieses Mal wieder in Ordnung ist, alle Adern frei sind, dass diese dicken Fußgelenke wirklich nur von der Muskelschwäche, von zu wenig Sport kommen.

Wie das genau zusammenhängt, das weiß ich nicht. Aber als ich vor ein paar Jahren vor Schmerzen ja kaum noch Laufen konnte, zur Fußchirurgin gegangen bin, da waren die Gelenke ja auch total dick. Sie hat dann ja gesagt, dass die Bänder in den Gelenken total verkürzt sind, dass ich für diesen Bereich dringend mehr Sport machen müsse. Seitdem haben wir ja das regelmäßige intensive Dehnen der Beine/Fersen mit ins Programm aufgenommen. Damit habe ich die Schmerzen wieder ganz weg bekommen. Ja, ich hoffe bzw. nehme an, dass das dicke Fußgelenk auch jetzt wieder damit zusammen hängt (dass ich seit rund 1,5 Woche keinen intensiven Sport mehr machen konnte). 

Ich könnte sie zwar auch auf die Druckstelle, auf das Hühnerauge ansprechen, aber ich weiß nicht, ob ich den Mut dazu finde. Vielleicht kommt es (das dicke Fußgelenk) ja auch daher, dass ich den Fuß deswegen zeitweise schone, hier teilweise am Humpeln bin, weil es so weh tut, so heftig sticht, wenn ich darauf trete, normal laufe (als wenn ich bei jedem Schritt auf eine Heftzwecke trete). Das weiß ich noch nicht, ob ich sie darauf ansprechen werde.

Heute Nachmittag waren wir etwas in der Stadt. Unter anderem waren wir bei Rossmann. Dort gibt es aktuell Zubehör für Handys, für das Smartphone. Solche "Taschen", die man beim Sport um den Arm bzw. um den Bauch binden kann (mit Klettverschluss). Das will ich demnächst so machen, wenn ich meinen Sport durchziehe, also beim Fahrradfahren usw. Zur Zeit nehme ich dafür einen MP3-Player. Aber wenn der mal kaputt geht, dann will ich mir keinen neuen kaufen, sondern mein Handy dafür nehmen. Dafür habe ich ja schon die Musik auf das Handy kopiert. 

Im Moment sind mein Freund und ich sehr verschieden. Also mich schlaucht es total, wenn ich etwas unterwegs bin. Nach dem Termin bei meiner Ärztin habe ich eine Stunde geschlafen. Nach der Stadt habe ich wieder eine Stunde geschlafen (vor meinem Training). Und nach dem Sport habe ich wiederum geschlafen. Ich fühle mich im ganzen total matt und schlapp, langes Laufen strengt mich mächtig an.

Mein Freund kann dagegen aktuell viel länger Laufen. Da er zur Zeit ja schlecht Liegen kann (dann schlecht Luft bekommt), möchte er am liebsten stundenlang Laufen, stundenlang durch die Stadt, durch Geschäfte laufen, was ich aber aktuell nicht schaffe.

Ja, und heute Abend hatte ich dann noch mein Training. Das war wieder sehr gut.

Zwar immer noch nicht allzu intensiv, also immer noch auf meine aktuelle "Verfassung" angepasst, aber da ich die fehlenden Sporteinheiten bereits etwas merke (dass die Muskulatur etwas schwächer wird), fielen mir ein paar Übungen (gerade für die Beine) schon so richtig schwer.

Das Aufwärmtraining bestand zum einen aus Kniebeugen, dabei mal mit der 5 kg Kugelhantel arbeiten, mal mit den 3 kg Hanteln (nach oben strecken usw.). Es folgten auch seitliche Ausfallschritte und leichtes Laufen auf der Stelle.

Beim Aufwärmtraining sind wir zur Zeit ja etwas "eingegrenzt", können einige Übungen nicht machen, bei denen der Puls zu hoch gehen würde. Meine Muskulatur soll dabei etwas warm werden, aber ich darf dabei nicht zu sehr außer Puste kommen. 

Dann ging es zunächst für die Beine weiter. Zuerst Laufen durch den Raum, also mit tiefen Ausfallschritten, dabei die 3 kg Hanteln seitlich unten halten. Dabei musste ich mehrmals mit dem Gleichgewicht kämpfen, kam mehrmals ins trudeln.

Danach Kniebeugen, dabei die 3 kg Hanteln weiterhin seitlich halten, also außen Richtung Fußgelenke.

Danach wurde es richtig heftig. Tiefe Ausfallschritte (dabei mit einer Hand am Sideboard festhalten), beim Hochkommen das hintere Bein etwas nach oben strecken. Das fiel mir heute so richtig schwer. Dabei folgten auch so einige Korrekturen, bis ich die richtige Körperhaltung hatte.

Danach ging es auf dem Boden liegend (auf dem Rücken liegend) weiter (also auf der Matte).

Mit der 5 kg Hantel über/hinter dem Kopf arbeiten. Das hat ganz gut geklappt.

Danach mit beiden 5 kg Hanteln das Bankdrücken. Das ist ja sozusagen inzwischen meine "Parade-Übung", die ich sehr gut kann. So einige Wiederholungen, völlig ohne Probleme. Das fällt mir inzwischen sogar so richtig leicht.

Danach nochmals mit einer über Kopf arbeiten (etwas schwerer als das Bankdrücken, aber ich bekomme auch das relativ gut hin).

Dann mit den 3 kg Hanteln seitlich mit fast gestreckten Armen arbeiten. Auch das hat wieder gut geklappt.

Bei den abschließenden Dehnübungen für die Beine habe ich es dann nochmals so richtig gemerkt, dass die Muskulatur langsam etwas nachlässt. Normalerweise habe ich mit diesem Dehnen keine Probleme, mache es ja auch regelmäßig nach meinem Training. Beim heutigen Training zog es mächtig in den Beinen, tat etwas weh in den Oberschenkeln (womit ich sonst gar keine Probleme habe).

Also auf dem Rücken liegend das Knie zur Brust ziehen, mit den Händen noch etwas näher ziehen. Normalerweise gar kein Problem, das mache ich nach jedem Training. Aber heute zog es mächtig in den Oberschenkeln. Ja, die Muskulatur wird langsam wieder kürzer und schwächer. Es wird wirklich Zeit, dass ich schnellstmöglich wieder regelmäßiges und intensives Training durchführen kann. Dann geht die Schwellung am Knöchel ganz bestimmt auch wieder weg.

Alles in allem, einschließlich interessanter Gespräche, war es auch heute wieder ein sehr gutes, ein optimal angepasstes Training (bezüglich meiner Erkältung). Hätte er es bezüglich der Beine "lascher" gemacht, dann könnte ich in Kürze wahrscheinlich gar nicht mehr Laufen.

Unser nächstes Training ist am Sonntag. Ich will sehen, dass ich in dieser Woche zumindest noch ein paar "kleine" Einheiten (mit Steppbrett, Kniebeugen usw.) einlege. Ich muss unbedingt am Ball bleiben. Und hoffentlich kann ich bald wieder mein normales Programm durchziehen (wieder ein paar Erfolge erzielen, bevor mein Körper ganz abbaut).

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