Di. 11. Dez. 2018

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Am Dienstag fand ich schön, dass der Ofen da ist. Er funktioniert, alles ist in Ordnung.

Das Problem war, dass der Schrank, diese Serie, die wir bestellt hatten, eine schwedische Serie ist. Dort sind alle Elektrosachen größer als in Deutschland. Dementsprechend ist das Fach für den Ofen auch deutlich größer.

Der Monteur hat jetzt "improvisiert". Ähnlich wie bei Paketen mit kleinem Inhalt, wenn man mit Luftpolster alles auspolstert, hat er die Ränder mit Holzbrettern aufgefüllt. Jetzt passt alles. Ob wir es so lassen oder nochmals richtig machen, das müssen wir später mal sehen. Hauptsache, der Ofen läuft jetzt erst mal.

Auch das Kabel bis zum Anschluss in der Wand war zu kurz (was wir letztens geholt haben). Auch dabei musste er improvisieren. 

Abends habe ich mich noch darüber gefreut, als mir unser Vermieter per SMS geschrieben hat, dass er die Kosten fürs Badezimmer übernimmt. So wie es aussieht, ist die ganze Belüftungsanlage kaputt (sie ist über 30 Jahre alt), muss komplett ausgetauscht werden. Die Elektrofirma soll ihm die Rechnung direkt zuschicken. 

Ja, das finden wir sehr gut, hatten schon mit Schrecken an die hohe Rechnung gedacht.

Abends hatte ich auch noch mein Training, das wieder sehr gut, aber auch ziemlich hart. Ich musste mehrmals so richtig kämpfen.

Die Gespräche drehten sich dabei um die "Zielsetzung", was man erreichen möchte (z. B. welches Gewicht) und wie man diese Zielsetzung formuliert.

Mein Trainer macht auch "Mental-Coaching". In diesem Zusammenhang formuliert er alle Zielsetzungen positiv. Nach dem Motto, ich will 60 Kilo erreichen.

Ich nutze auch die "negative" Zielsetzung, nach dem Motto, ich will nicht mehr 65 kg haben (darunter bleiben) usw.

Das findet er aber nicht so gut. Von so einer negativen Zielsetzung hält er "in allen Lebenslagen" grundsätzlich gar nichts. Immer nur positiv formulieren, was man genau erreichen will und nicht, was man halt nicht haben will.

Darüber hatten wir beim Training eine längere Diskussion.

Das Aufwärmtraining, dieses Mal mit den mit Sand gefüllten Hanteln, war schon sehr intensiv.

Dabei kommt es halt darauf an, wie intensiv man die einzelnen Bewegungsabläufe (Kniebeugen usw.) ausführt.

Ich sage mal so, er ist halt sehr genau, achtet auf sehr viele Einzelheiten und Feinheiten (also bezüglich der richtigen Körperhaltung und der korrekten Ausführung). Ja, und wenn man dann auf jede Korrektur "hört", alles auch direkt anwendet, um es richtig auszuführen, dann ist man nach so einem "kleinen" Aufwärmtraining schon ordentlich warm.

Danach ging es sehr intensiv weiter. Halb für die Beine und halb für die Arme.

Zuerst für die Beine (in Verbindung mit den Armen). Ausfallschritte, immer wieder vor und zurück. Dabei die 3 kg Hanteln in den Händen halten. Immer den gegengleichen Arm (vom vorderen Bein) nach oben strecken.

Das war schon schwer. Mit dem vorderen Fuß ganz aufsetzen. Das vordere Bein beim Ausfallschritt "richtig", also senkrecht halten. Hinten tief runter in den Ausfallschritt. Beim vor und zurück pendeln auf das Gleichgewicht achten. Und gleichzeitig immer den Arm mit der Hantel nach oben strecken.

Das fand ich schon sehr intensiv.

Danach weitere Ausfallschritte, die Arme (mit Hanteln) aber unten, seitlich halten.

Danach kamen Kniebeugen. Zuerst die Hanteln (weiterhin die 3 kg Hanteln) an den Schultern halten. Anschließend (weitere Kniebeugen) die Hanteln unten seitlich, also Richtung Knöchel halten.

Aber immerhin kamen halt noch diese Kniebeuge (die mag ich auf jeden Fall viel lieber als die Ausfallschritte).

Danach ging es auf dem Boden weiter.

Zuerst mit den Händen auf das Steppbrett. 3 richtige Liegestütze (damit musste ich sehr kämpfen, die Spannung halten) sowie noch einige Liegestütze auf Knien. Dabei mit dem Körper weit vorne bleiben, mit dem Kopf vor den Händen bleiben (ich gehe beim Hochgehen immer etwas zu weit mit dem Körper nach hinten, soll mehr gerade arbeiten, mit dem Körper weiter vorne bleiben).

Danach ging es auf dem Rücken liegend, auf dem Steppbrett weiter.

Zuerst mit den 3 kg Hanteln seitlich arbeiten. Also Arme seitlich (Schulterhöhe) strecken. Im unteren Bereich mit nachwippen arbeiten. Das geht mächtig in die Oberarme.

Danach mit den 4 kg Hanteln das Bankdrücken, ebenfalls mit Nachwippen.

Nochmals mit den 3 kg Hanteln seitlich, aber ohne nachwippen, gleichmäßige, zügige Bewegungen.

Dann nochmals mit den 4 kg Hanteln Bankdrücken, ebenfalls ohne nachwippen, zügige Bewegungen.

Danach taten die Oberarme so richtig weh.

Ja, und dann kam der zweite Durchgang.

Also wieder die Ausfallschritte mit den 3 kg Hanteln. Damit hatte ich dann echte Probleme, weil die Arme schlapp gemacht haben. Ich bekam sie kaum noch nach oben. Und gleichzeitig auf die richtige Ausführung der Ausfallschritte achten.

Ja, dabei war ich innerlich am Fluchen ohne Ende (Grins). Das war in dem Moment auch so ziemlich die schwerste Übung dieser Trainingseinheit.

Bei den Dehnübungen wurde es zum Schluss dann so richtig intensiv.

Wir haben die Übung gemacht, die ich auch alleine trainiere, die bei ihm aber wieder intensiver war.

Also sozusagen der Ausfallschritt, dabei mit den Händen neben dem vorderen Fuß auf den Boden. Also dass der Oberschenkel möglichst nah zum Oberkörper kommt.

Diese Dehnübung wird übrigens auch als Übung für den Spagat empfohlen.

Ich kenne Fotos, wo Sportler bei dieser Übung so tief kommen, dass sie die Unterarme komplett auf dem Boden ablegen können. Ich bin froh, wenn ich den Boden mit den Fingern berühren kann. Mit der flachen Hand komme ich dabei noch nicht auf den Boden.

Dann den Körper "aufdrehen". Also den "inneren" Arm (neben dem Bein) unten auf dem Boden lassen. Den Oberkörper zur "äußeren" Seite aufdrehen, den anderen Arm etwas nach oben strecken (Sportler strecken ihn gerade, senkrecht nach oben zur Decke).

Ich bin froh, dass ich den Oberkörper dabei halb zur Seite drehen kann. Das finde ich super schwer.

Ja, diese Trainingseinheit war wieder gut, hatte es aber auch so richtig in sich.

Aber ich bin echt stolz, dass ich es überhaupt geschafft habe, alle Übungen, ohne schlapp zu machen, ohne aufzugeben, so gut durchgezogen habe.

Dieses Pensum hätte ich früher im Leben nicht geschafft.

Ja, über diesen Erfolg, dass ich inzwischen so ein gutes, so ein intensives Programm schaffe, bin ich wirklich stolz.

TitelAutorDatumBesucher
Mo. 21.10.2019PetraM22/10/2019 - 08:138
So. 20.10.2019PetraM21/10/2019 - 03:2417
Sa. 19.10.2019PetraM20/10/2019 - 14:2223
Fr. 18.10.2019PetraM19/10/2019 - 13:2132
Do. 17.10.2019PetraM18/10/2019 - 08:4552
Mi. 16.10.2019PetraM17/10/2019 - 08:5463
Di. 15.10.2019PetraM16/10/2019 - 08:4361
Mo. 14.10.2019PetraM15/10/2019 - 08:4658
So. 13.10.2019PetraM14/10/2019 - 03:0660
Sa. 12.10.2019PetraM13/10/2019 - 15:5944
Fr. 11.10.2019PetraM12/10/2019 - 14:2947
Do. 10.10.2019PetraM11/10/2019 - 08:2657
Mi. 09.10.2019PetraM10/10/2019 - 08:2766
Di. 08.10.2019PetraM09/10/2019 - 03:0161
Mo. 07.10.2019PetraM08/10/2019 - 02:1364
So. 06.10.2019PetraM07/10/2019 - 20:5852
Sa. 05.10.2019PetraM06/10/2019 - 16:0565
Fr. 04.10.2019PetraM05/10/2019 - 17:2658
Do. 03.10.2019PetraM04/10/2019 - 05:07146
Mi. 02.10.2019PetraM03/10/2019 - 19:09156
Di. 01.10.2019PetraM02/10/2019 - 19:38161
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So. 29.09.2019PetraM30/09/2019 - 14:09146
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Freitag, 27.09.2019 PetraM28/09/2019 - 15:51210
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