Di. 13. März 2018

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Am Dienstag war mein absolutes "Tages-Highlight", dass mein Trainer den Computer wieder hinbekommen hat. Ja, er ist für mich wirklich der Beste. Es lag tatsächlich an dem falschen Viren-Scanner, der sich eingeschlichen hatte.

Das Training war super gut, aber auch sehr intensiv. Danach war ich total kaputt.

Abends habe ich noch eine Karte geschrieben. Die Schwester meines Freundes hat ja heute, am Mittwoch, ihren letzten Arbeitstag, geht jetzt in Rente. Wir haben ihr dafür eine schöne Karte geholt. Dafür habe ich einen schönen kleinen Spruch aus dem Internet rausgesucht. Dazu ein paar liebe, persönliches Worte und ein paar schöne Blumenaufkleber.

Dazu haben wir ihr ein Witz-Büchlein mit originellen Sprüchen zum Renteneinstieg geholt. Auch eine Flasche Sekt. Das stellt mein Freund ihr heute Mittag alles vor die Türe. Wenn sie nach Hause kommt, sieht sie es dann direkt.

Meinem Freund geht es total schlecht. Ihn hat es voll und ganz erwischt. Ich habe schon Angst, dass es eine Lungenentzündung werden könnte. Aber mein Freund meint, es sei halt nur eine sehr heftige Erkältung. Husten und Atemnot. Sobald er liegt, hat er das Gefühl, als wenn eine Stahlplatte auf seiner Brust liegt. Deswegen wandert er jetzt nachts durch die Wohnung, traut sich nicht zu liegen und zu schlafen. Gar nicht gut.

Bei ihm ist heute (am Mittwoch) ab Mittags eine Personalversammlung. Er geht schon davor nach Hause. Seine Kollegen können ihm dann am Donnerstag erzählen, wenn es was wichtiges Neues gibt.

Am Dienstag Abend nach dem Training war ich noch etwas im Internet. So schnell ging es schon seit Monaten nicht mehr. Ein Klick und ich bin auf allen Seiten. Total super gut.

Außerdem habe ich den Esstisch wieder leer geräumt, also den kleinen Computer wieder weg geräumt. Jetzt haben wir hier wieder Platz zum Essen.

Die Sportsachen habe ich abends auch noch rüber gebracht (in mein Sportzimmer), dann kann ich am Mittwoch Abend wieder meinen Sport durchziehen.

Eigentlich wollte ich abends noch Fahrrad fahren, aber nach diesem Training (mit so vielen Kniebeugen und Ausfallschritten) war ich dazu dann doch nicht mehr in der Lage.

Meine frühere beste Freundin aus der Grundschul-Zeit hat sich über Facebook mit mir in Verbindung gesetzt. Damit habe ich nicht gerechnet, habe mich darüber gefreut. Wir haben seit Jahren keinen Kontakt mehr gehabt. Sie war meine Nachbarin (Nebenhaus) und über viele Jahre, auch außerhalb der Schule, meine beste Freundin. Ich habe noch unzählige Fotos von ihr, die meine Mutter damals gemacht hat, wenn wir beide zusammen gespielt haben.

Kennengelernt als kleine Kinder auf dem Spielplatz, in der Grundschule in einer Klasse, getrennt haben sich unsere Wege erst etwa ab der 7. oder 8. Klasse. Bis dahin waren wir immer wieder in Kontakt. Sie ist auch im Büro gelandet, hat Rechtsanwaltsgehilfin gelernt.

Außerdem habe ich am Dienstag zufällig die Asiatin getroffen, die ich vom Bus her kenne. Ich habe sie erst gar nicht erkannt, aber sie kam direkt auf mich zu.

Halb wie ein "Vorwurf", aber auch, dass sie sich Sorgen gemacht haben. Was denn los wäre, von heute auf morgen sei ich verschwunden, nicht mehr mit dem Bus gefahren. Keiner wusste, was mit mir los ist. Wir haben uns dann kurz unterhalten. Ich fand es schon schön, dass sie mich überhaupt vermisst haben.

Ja, wie gesagt, das Training am Dienstag war total gut, zwar im Ganzen ziemlich hart, aber trotzdem auch super gut. Im ganzen einfach 1 A sozusagen!!

Auch wenn es zum Teil sehr intensiv war, für mich, für meine Muskulatur, war es trotzdem sehr gut. Also Schmerzen bzw. Probleme mit den Beinen werde ich nach diesem Programm ganz bestimmt nicht bekommen.

Als Aufwärmprogramm so einige Bewegungsabläufe mit den mit Sand gefüllten Hanteln. Kniebeugen, seitliche Kicks usw., und immer die Arme intensiv mitnehmen (so dass man den Sand darin deutlich hört). Bei manchen Bewegungsabläufen fand ich die Zeit (die gleiche wie immer) sehr lang.

Für die Beine kein Problem, aber die Arme dabei halt immer so richtig intensiv mit Schwung mitzunehmen, das fiel mir mit der Zeit immer schwerer.

Dann folgte ein Block, zur Hälfte für die Beine und zur Hälfte für die Arme.

Immer erst eine Übung für 30 Sekunden statisch halten, danach Bewegung reinbringen.

Zuerst den Wandsitz. Gar kein Problem. 30 Sekunden fielen mir so richtig leicht (da ich es ja immer über eine Minute trainiere).

Direkt im Anschluss einige Kniebeugen, dabei die 4 kg Hanteln mal an den Schultern halten, mal seitlich (außerhalb) Richtung Fußgelenk. Das hat alles sehr gut geklappt, davon hätte ich noch einige weitere Wiederholungen geschafft.

Danach wurde es so richtig intensiv. Die "blöden" Ausfallschritte.

Zuerst tief runter in den Ausfallschritt und 30 Sekunden ruhig halten. Das war ganz schlimm, ganz intensiv. Die Stiche und Schmerzen im hinteren Knie und Bein wurden immer intensiver.

Und nach diesen 30 Sekunden nicht hoch kommen, sondern unten tief so einige Male weiter wippen. Das war super, super hart, heute auch mit Abstand die schwerste Übung.

Erst mit links vorne, dann mit rechts vorne.

Aber egal wie sehr ich diese Ausfallschritte hasse, wie schwer sie mir immer wieder fallen, wie schmerzhaft sie mit der Zeit werden, sie helfen mir "leider" immer wieder sehr gut. Nach dem Wandsitz, den Kniebeugen sowie diesen intensiven Ausfallschritten bin ich halt wieder völlig schmerzfrei in den Beinen.

Danach ging es für die Arme weiter.

Gerade Stehen. Zuerst mit der 4 kg Hantel. Zwischen die Hände nehmen, die Arme gestreckt in Schulterhöhe nach vorne und 30 Sekunden halten. Kein Problem, das habe ich locker hinbekommen.

So dann wieder pendeln, also etwas runter (nur 3/4 runter) und wieder hoch zur Waagerechten. Das fiel mir schon etwas schwerer, weil die "Entspannung" unten gefehlt hat. Mit der Zeit fiel es immer schwerer, die Arme trotzdem immer wieder hoch zu bekommen.

Danach mit den 3 kg Hanteln die seitliche Bewegung. Die Arme seitlich in Schulterhöhe, gebeugt, etwa im rechten Winkel. So 30 Sekunden halten. Das habe ich wieder hinbekommen.

Danach runter, vor dem Bauch kurz zusammen und wieder hoch zur Schulterhöhe. Damit musste ich mit der Zeit sehr kämpfen. Das mache ich sonst immer mit den 2 kg Hanteln. Dieses Kilo mehr habe ich deutlich gemerkt.

Danach mit den 4 kg Hanteln die Biceps-Bewegung. Also 30 Sekunden in der Waagerechten halten, danach Biceps-Curls.

So oft, wie ich das jetzt schon mit den 5 kg Hanteln trainiert habe, fiel mir das so richtig leicht (das gehört, unter anderem, ja auch mit zu meinen Lieblingsübungen, gehört auch fest zu meinem Grundprogramm bei meinem Training).

Danach ging es mit dem Theraband weiter. Wieder etwas runter in den Ausfallschritt, wobei ich mit dem Gleichgewicht kämpfen musste. Mit dem vorderen Fuß mittig auf das Theraband, die Enden in den Händen halten.

Zuerst die Arme wieder waagerecht, 30 Sekunden halten. Das hat wieder gut geklappt.

Danach die Arme im schnellen gegenseitigen Wechsel hoch, also Biceps-Curls. Für die Arme kein Problem, aber bei dieser Bewegung kam ich (unten im Ausfallschritt) mehrmals ins trudeln, so dass ich schließlich immer höher ging (die Beine mehr streckte), um die Position etwas stabiler halten zu können. Schließlich sollte diese Übung mit dem Theraband jetzt ja mehr für die Arme sein.

Zum Schluss folgten dann, wie immer, noch ein paar Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Nacken und Schultern. Da ich ja meistens die gleichen Dehnübungen mache, ist es immer wieder gut, dass er dabei immer mal wieder andere Übungen mit einbaut. Zum einen gut für meinen Körper, aber auch gut für mich, immer wieder Anregungen für andere Übungen zu bekommen, die ich dann auch immer mal wieder selber mit einbaue.

Dabei haben wir wieder sehr interessante Gespräche geführt.

Aber am schönsten war für mich natürlich, dass der Computer jetzt wieder richtig, so gut und schnell funktioniert.

Ja, alles in allem (einschließlich seiner Hilfsbereitschaft am Computer) war es wieder ein suuuuper gutes Training.

Ja, auch wenn das Training ziemlich hart und intensiv war, ich bin wirklich stolz, dass ich es so gut durchgezogen habe, alles so gut geschafft habe.

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