Di. 16. Jan. 2018

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Der Dienstag war im Ganzen auch sehr schön.

Ich fand es schön,

dass ich meinen kleinen Urlaub für Ende Februar/Anfang März eingereicht habe. 3 Tage Urlaub, also ein verlängertes Wochenende. Am Mittwoch sind wir doch dann bei der Comedy-Veranstaltung, für die wir die Karten zu Weihnachten geschenkt bekommen haben. Ein kleiner Lichtblick, auf den ich mich schon so richtig freue.

dass mein Kollege, nach seinem Urlaub, wieder im Haus war. Mir bzw. uns dadurch viel Arbeit abgenommen hat.

dass eine Kollegin, die krank war, wieder im Büro war. Zum einen, dass es ihr besser ging. Aber auch, weil dadurch die Aufgaben wieder anders aufgeteilt werden konnten (ich meine eigenen Sachen machen konnte, mich nicht um ihre Vertretung kümmern musste).

Auf der Arbeit finde ich es nur immer wieder negativ, dass der Informationsfluss bei uns nur selten läuft. Die Kollegen rufen an, melden sich krank, aber ich erfahren nichts davon. Ich vertröste die Anrufer immer wieder, dass der Kollege leider noch nicht im Haus ist, dass sie später nochmals anrufen sollen (was die meisten dann auch machen). Und nur, wenn ich dann nachfrage, ob sich schon einer gemeldet hat, erst dann erfahre ich, dass die entsprechenden Kollegen krank sind (also gar nicht mehr kommen werden). Ein kleines Wort/ein kleines Telefonat oder auch eine kleine Mail (bezüglich der Krankmeldung), das ist für einige bei uns schon "zu viel". Ja, das finde ich immer wieder schade, dass das absolut nicht klappt.

dass mein Freund was über Amazon bestellt hatte. Weil wir heute beide nicht da waren, wurde das Päckchen beim Schneider in unserem Stadtteil abgegeben. Das ist das erste Mal, dass dort ein Päckchen für uns hinterlegt wird.

Ich habe sofort reagiert. An einer Jacke ist doch der Reißverschluss (an den Taschen) kaputt, total ins Futter gezogen, der hängt total fest. Wenn mein Freund morgen Nachmittag doch eh zum Schneider geht (der zwischen Weihnachten und Neujahr ja zu hatte), dann kann er auch direkt die Jacke schon mal abgeben. Ich habe die Jacke sofort in eine Tüte getan, die er morgen dann mitnehmen kann.

dass ich im Zug wieder in der Biographie (von Fabian Hambüchen) gelesen habe. Er schildert darin alle Situationen halt aus seiner Sicht, auch mit seinen Gedanken und Gefühlen. Er war zu der Zeit (bei den ersten großen Erfolgen) noch Schüler und meinte, dass er in der Schule was "besseres" wäre. Seine Lehrerin war jedoch anderer Meinung. Ohne Vorbereitung (weil er zuvor ja beim Training war) musste er eine Arbeit mitschreiben, die völlig daneben gegangen ist. Daraufhin war er auf die Lehrerin total sauer. Man kann sich im Buch so richtig in seine Gedanken reindenken, was er dabei gefühlt hat.

Diesbezüglich wollte ich auch nochmals kurz auf meinen Vater eingehen. Wie ich schon geschrieben habe, war er beim Sport sehr streng. Ja, aber trotzdem bin ich gut mit ihm klar gekommen, kurz nach dem Sport war jeglicher Streit wieder vergessen.

Da muss ich auch gerade an meinen Trainer denken. Er kann zum Teil auch sehr energisch sein, sehr hartnäckig sein. Im Laufe der Jahre wollte ich ihn (bei schweren Übungen oder wenn er mir einen Vortrag über mangelnde Disziplin gehalten hat) schon des Öfteren auf den Mond schießen (Grins).

Ja, aber letztlich hätte ich ohne seine Hilfe, ohne seine ganze Art die bisherigen Erfolge bei Weitem noch nicht erreicht.

Und das Gleiche gilt bei meinem Vater.

Meine Mutter hat mir ja nichts zugetraut. Bis zum letzten Tag hieß es, wenn ich Fragen hatte, gib her, ich mache das für dich.

Mein Vater war das Gegenteil. Er war zwar sehr ungeduldig, hat schnell geschrien, hat aber trotzdem alles mit mir zusammen gemacht, hat mir alles erklärt, mit mir zusammen alles geübt. Auch für die Schule für Technik, Physik usw. Ohne ihn hätte ich die Schulzeit niemals geschafft (oder nur mit viel schlechteren Noten).

Beim Sport kam ich mit seiner energischen Art soweit ganz gut klar. So war er ja immer, auch anderen Sportlern gegenüber. Das war seine Art, ging nie gegen mich persönlich.

Dagegen hatte ich große Probleme damit, wenn er mir (regelmäßig) in Mathe Nachhilfe gegeben hat. Dabei gilt zwar das Gleiche, dass ich ohne ihn in Mathe keinen guten Abschluss geschafft hätte. Aber dabei fand ich seine Art noch viel schlimmer. Wenn ich etwas nicht sofort verstanden habe (was bei Formeln usw. häufig der Fall war), dann schrie er ebenfalls sofort los. Es wurde dann mehrmals so heftig, dass meine Mutter eingreifen musste, zwischen uns gehen musste. Ich war am heulen, sie musste mich wieder beruhigen. Und meinen Vater gleichzeitig etwas besänftigen, dass er es mir nochmals in ruhigem Ton erklären soll (das war für mich seelisch viel härter, als wenn er mich beim Sport angeschrien hat).

Zum Thema erklären muss ich auch an die Arbeit denken. Zum einen soll ich ein neues bzw. zusätzliches Programm bekommen. Ich hoffe, dass ich da durchblicke, dass das nicht so kompliziert ist.

Ja, und in Kürze (ein paar Wochen) bekommen wir auch eine neue Telefonanlage. Äh ja..... Und ich benutze immer noch mein altes Handy, traue mich immer noch nicht an das neue Handy dran (das im Grunde baugleich ist, aber dennoch ist jedes Handy etwas anders).

Viele lesen zuvor ja keine Bedienungsanweisung, legen einfach los, einfach alles ausprobieren. So mutig bin ich aber leider nicht. Ich lese mir erst jede Anleitung durch (auch bei neuen Uhren, Radios usw.), notfalls auch zwei oder drei Mal, bis ich die Funktionen theoretisch verstanden habe. Erst dann greife ich zum neuen Teil und versuche, diese erlernten Sachen daran Stück für Stück anzuwenden.

dass ich heute Abend, nach dem Sport/Training, sogar noch mein Fahrradfahren durchgezogen habe (nachdem ich zuerst eine kleine Pause gemacht hatte). Die 15 Kilometer in 30:30 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 - 120 Sekunden mit etwa 35/36 km/h.

Das war meine 11. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 165 gefahrene Kilometer für den Monat Januar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 165 Kilometer.

dass ich heute Abend mein Training hatte. Es war wieder ein super gutes Training.

Etwa zu 3/4 "normal", also Übungen, die ich gut im Griff habe. Und mit etwa 1/4 der Übungen musste ich mächtig kämpfen.

Wobei bei seinem Training auch die "normalen" Übungen mit der Zeit sehr intensiv werden. Jede Übung bis zur Leistungsgrenze, bis er merkt, dass man beim Ablauf deutlich langsamer wird (und sehnsüchtig auf das Wort Pause wartet).

Schon das Aufwärmtraining war voller Power. Egal wie kalt man vorher ist, mit seinem Programm wird man immer schnell warm.

Zum einen Kettlebell Swing, so einige Wiederholungen, mal mit der 6 kg Kugelhantel, mal mit der 8 kg Kugelhantel.

Dazu kamen Kniebeugen, beim Hochkommen die Arme mit Hanteln mal im Wechsel nach vorne boxen, mal nach oben strecken.

Ebenso Ausfallschritte, mit dem hinteren Bein/Knie immer wieder nach vorne kicken (dabei musste ich mich schon aufs Gleichgewicht konzentrieren).

Danach ging es mega schwer weiter. Eine Übung fürs Gleichgewicht, mit der ich total kämpfen musste.

Auf einem Bein stehend die Waage, also Oberkörper und das andere Bein eine gerade Linie. Dazu mit den Armen (natürlich mit Hanteln) rudern. Immer 3 x rudern, kurz hoch kommen, direkt wieder runter und wieder 3 x rudern.

Mit der Zeit (so einige Wiederholungen) geht das total in die Oberschenkel, also vom jeweiligen Standbein. Danach taten beide Seiten so richtig weh.

Das war für mich heute auch die absolut schwerste Übung.

Danach mit der Hantelstange rudern. Gleicher Rhythmus. Also gerade vorbeugen, 3 x rudern und wieder gerade hinstellen. Das hat, im Gegensatz zur vorherigen Übung, wieder super gut geklappt.

Dann ging es runter auf die Matte. Zuerst auf alle Viere. Mit jeweils einem Arm arbeiten. Mit der 3 kg Hantel.

Mit dem Arm immer im Wechsel Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen) und dann seitlich gestreckt hoch. Auch damit musste ich sehr kämpfen. Wenn die Übung mit dem Gleichgewicht vorher nicht gewesen wäre, dann wäre das heute für mich die schwerste Übung gewesen. Das Rudern war ja kein Problem, aber den Arm seitlich gestreckt hoch (möglichst hoch), das fand ich sehr schwer, damit musste ich total kämpfen. Mit der Zeit bekam ich ihn dann auch gar nicht mehr so hoch.

Dann ging es auf dem Rücken liegend weiter.

Zuerst ebenfalls mit seitlich gestreckten Armen (Schulterhöhe) arbeiten. Nicht ganz hoch gehen, nur im unteren Bereich wippen. Mit den 3 kg Hanteln.

Dann das Bankdrücken, mit den 4 kg Hanteln, unten jeweils 3 x nachwippen (erst dann ganz hoch strecken).

Dann nochmals seitlich arbeiten, aber im gleichmäßigeren Rhythmus, immer bis 3/4 hoch und wieder runter.

Dann nochmals das Bankdrücken, mit den 5 kg Hanteln, gleichmäßige Bewegungen, ohne nach zu wippen.

In dem Moment war ich drauf und dran, ihn auf die Hantelstange anzusprechen, ob ich damit auch ein paar Durchgänge machen könnte. Wie schon beim letzten Mal geschrieben, ist das eine meiner Lieblingsübungen, die ich alleine aber nicht durchführen kann. Damit muss ich immer warten, bis er es mal wieder mit ins Programm einbaut.

Ja, aber sein Training, seine Programme sind immer wieder sehr gut, immer wieder total abwechslungsreich. Da finde ich es nicht richtig, wenn ich dabei "steuernd" mit eingreife. Er bereitet das Programm immer vor, da würde es stören, wenn ich zwischendurch noch eigene Übungen machen will.

Wenn ich Fragen habe, darauf geht er immer sofort ein, erklärt mir auch alles mit Beispielen. Aber in seinen geplanten Ablauf bewusst Übungen zusätzlich mit einzubauen, ich glaube nicht, dass das auf Dauer klappen würde.

Außerdem mache ich alleine ja eh immer schon viele von meinen Lieblingsübungen. Und er achtet halt darauf, dass bei seinem Training auch die "übrigen" Übungen, die ebenfalls wichtig sind, durchgeführt werden (z. B. Ausfallschritte usw.). Wenn ich jetzt plötzlich meine Lieblingsübungen mit bei seinem Training einplanen würde (wobei ich auch nicht weiß, ob er darauf überhaupt regelmäßig eingehen würde), dann würde das ganze Training durcheinander geraten.

Nein, bei seinem Training führen wir die Übungen durch, die er einplant, die er vorbereitet hat. Es sind immer wieder Übungen dabei, die ich gerne mache. Aber ich werde nicht bewusst dazwischen greifen, nach dem Motto, lass uns diese oder jene Übung verstärkt machen (so wie halt das Bankdrücken mit der Hantelstange). Nein, das würde bei seinen Abläufen einfach nicht passen.

Zum Abschluss folgten dann noch ein paar Bauchübungen, Crunches in verschiedenen Varianten (dabei die Beine im rechten Winkel entgegen ziehen, mal statisch halten, mit den Händen vor die Knie drücken, mal die Hände hinter den Kopf und immer wieder hochkommen).

Damit musste ich heute sehr kämpfen. Nach den vorherigen Übungen war ich schon etwas schlapp, kam mit den Schultern nicht mehr so richtig vom Boden hoch.

Alles in allem, einschließlich interessanter Gespräche (auch über verschiedene Übungen) war es wieder ein super gutes Training.

Unter anderem haben wir über diese Box-Challenge gesprochen. Das finde ich interessant, ein paar Sportler sind dabei total gut. So machen, als wenn vor einem eine Box steht. Mit einem Bein "darauf" stellen. Dieses Bein bleibt ruhig in dieser Position. Und mit dem anderen Bein gleichzeitig über diese unsichtbare Box springen.

Also ich schaffe es nicht, habe es bereits ausprobiert. Aber ich finde es interessant, auf was für Ideen manche beim Sport bezüglich neuer Übungen kommen.

https://www.express.de/ratgeber/digital/was-macht-sie-denn-da--huebsche-...

TitelAutorDatumBesucher
So. 18. Febr. 2018PetraM19/02/2018 - 03:065
Sa. 17. Febr. 2018PetraM18/02/2018 - 14:438
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Do. 15. Febr. 2018PetraM16/02/2018 - 08:5031
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