Di. 27. Febr. 2018

DruckversionPDF-Version

Der Dienstag war soweit echt schön.

Bei den Zügen gab es etwas Chaos. Alle Züge waren verspätet. Laut Durchsage gab es Probleme mit den Weichen. Bei den Minus-Temperaturen sind ein paar Weichen eingefroren, alles musste manuell gesteuert werden. Das dauert dann halt etwas länger.

Hier ist auch die Straßenbahn die ganze Nacht durch im Stundentakt gefahren. Also als Betriebsfahrt, ohne anzuhalten. Die Schienen die ganze Nacht in Betrieb zu halten.

Hier in der Nähe ist eine Wasserleitung geplatzt. Eventuell wegen den kalten Temperaturen. Deswegen war hier etwas Chaos, also Rückstau der Autoschlange bis vor unserem Haus. Normal geht es, aber in Stoßzeiten (Berufsverkehr) ist sofort wieder Rückstau. Als es aktuell war, da war erst mal totaler Stau, dann wurde diese Baustelle so eingerichtet, dass wieder eine Spur für jede Richtung frei ist (immerhin, aber bei zweispurigen Hauptstraßen merkt man den Unterschied natürlich).

Auf der Arbeit habe ich dann einiges geschafft. Wir waren mal wieder eine Art Notbesetzung (mit Urlauben, Dienstreisen und Krankenscheinen).

Deswegen habe ich auch mal wieder ein schlechtes Gewissen, dass ich jetzt ein paar Tage Urlaub habe, meine Arbeit/Kollegen "im Stich" lasse.

Aber andersrum, wenn man bedenkt, wie oft ich im Laufe der Jahre schon mit nur einem bis zwei Kollegen ganze Tage als Notbesetzung geschmissen habe. Jetzt sind halt mal die Anderen dran.

Und wie eine Kollegin mal gesagt hat, solange ich da bin (wegen Telefon, Post und Empfang usw.), da läuft halt alles vorne "automatisch". Erst, wenn ich mal fehle, dann sehen (und merken) die Anderen, was vorne im Laufe des Tages zu tun ist, was sie "an mir" haben, wenn ich da bin. Und es sind ja auch nur 3 Tage.

Ja, diese 3 Tage werde ich jetzt genießen. Wir haben zwar ein paar Sachen vor, aber bloß keinen Stress.

Am Dienstag habe ich mich sehr darüber gefreut, dass mir meine Brieffreundin aus Erfurt eine Mail geschrieben hat. Sie ist ja eine alleinerziehende Mutter (bzw. seit kurzem hat sie wieder einen neuen Freund), geht dabei Vollzeit bei "meiner" Versicherung arbeiten. Zur Zeit ist ihre Tochter krank (die Grippe bzw. grippaler Infekt), deswegen ist sie zu Hause, hatte mal wieder Zeit zum schreiben.

Ihre Aufgaben kenne ich, da ich halt auch in diesem Bereich bin. Deswegen kann ich mich sehr gut darein setzen, wenn sie ihre Aufgaben und Probleme schildert.

Ihr Chef hatte ihr angeboten, Stundenmäßig kürzer zu arbeiten (damit sie mehr Zeit für ihre Tochter hat), dabei auch weniger Geld zu verdienen. Ja, aber die Aufgaben würden die gleichen bleiben....

Er hatte es vielleicht gut gemeint, aber es kommt für sie natürlich nicht in Frage. Zum einen braucht sie das Geld. Ihre Tochter wird jetzt 8 Jahre alt und möchte so gerne reiten lernen. Neben der Schule sind das ja auch einige Kosten.

Ja, und ihre Arbeit würde nicht weniger werden. Also die gleiche Arbeit in weniger Zeit schaffen, dafür weniger Geld zu bekommen. Das sieht sie natürlich auch nicht ein.

Ich werde ihr in diesem Kurzurlaub noch eine ausführliche Antwort-Mail schreiben.

Außerdem plant sie einen Urlaub, wo wir auch schon waren. Davon haben wir noch sehr schöne Fotos. Die schönsten werde ich ihr dann direkt mailen. Ihre Vorfreude noch etwas erhöhen.

Abends hatte ich dann noch mein Training. Schon Mittags, als ich ruhig in meinem Büro saß, hatte ich Lust auf Sport. Nachdem ich am Montag nichts gemacht hatte, habe ich mich darauf dann wieder so richtig gefreut. Meinen kleinen Urlaub mit etwas Auspowern anzufangen. Den Stress von der Arbeit beim Sport zu richtig "abzuschütteln".

Das war wieder ein sehr gutes, zum Teil aber auch sehr hartes Training.

Das Aufwärmtraining bestand aus einigen Ausfallschritten (dabei den Oberkörper zur Seite drehen), Butterfly (Oberkörper gerade nach vorne, Arme seitlich nach hinten/oben hochziehen), Übungen für die Hüfte (im Stehen Bein seitlich hoch, mal nach vorne drehen, mal nach hinten drehen) sowie dem Bergsteiger, das Knie dabei mehr zum gegengleichen Arm ziehen. Deutlich intensiver als die gerade Variante, die ich bei meinem Training immer mache.

Nach zwei Durchgängen war ich schon ordentlich warm (nachdem ich vorher sehr kalt war, zumal hier auch Minus-Temperaturen sind).

Dann ging es für die Beine so richtig los.

Zuerst Ausfallschritte durch den Raum, unten immer einmal nachwippen. Beim ersten Durchgang die 3 kg Hanteln in den Händen (unten haltend). Beim zweiten Durchgang dabei die 2 kg Hanteln mit nach oben gestreckten Armen halten.

Abgesehen davon, dass es mit der Zeit mächtig in die Beine ging, musste ich mich dann auch auf die Arme konzentrieren, weil mir diese Haltung an sich schon schwer fällt. Die Arme "wollen" immer wieder runter. Sie dann trotzdem "relativ" gestreckt oben zu halten, das fand ich sehr schwer.

Danach Kniebeugen, diese Sumo-Squats. Die finde ich irgendwie gut, besser als die normalen Kniebeugen. Wahrscheinlich auch, weil man dabei die Füße nicht gerade, sondern etwas seitlich nach außen drehen kann. Das finde ich bei Kniebeugen angenehmer.

Diese Kniebeugen wieder mit der 10 kg Kugelhantel (unten haltend) und sehr langsam durchführen. Immer runter, unten etwas halten (wenige Sekunden) und wieder hoch. Das hat sehr gut geklappt.

Danach weitere Ausfallschritte und Kniebeugen, dieses Mal die 3 kg Hanteln an den Schultern halten. Immer im Wechsel eine Kniebeuge, dann ein Bein nach vorne (im Wechsel, mal rechtes Bein, mal linkes Bein) und einen Ausfallschritt. Intensiv, aber ich habe es gut hinbekommen. Durch den regelmäßigen Wechsel (zwischen Kniebeuge und Ausfallschritt) fiel es mir nicht ganz so schwer.

Dann ging es auf dem Rücken liegend, auf dem Steppbrett weiter.

Zuerst mit den 4 kg Hanteln mit seitlich gestreckten Armen arbeiten, überwiegend im unteren Bereich wippen. Das habe ich inzwischen gut im Griff.

Danach wurde es sehr intensiv.

Mit der Hantelstange das Bankdrücken, aber unten mit nachwippen. Kleine Ursache, große Wirkung. Das fiel mir total schwer. Im regelmäßigen Rhythmus (hoch und runter) habe ich es sehr gut im Griff, schaffe so einige Wiederholungen. Aber nach jedem nachwippen machten meine Arme etwas "schlapp" und wollten nicht mehr nach oben. Bei jedem Durchgang totale Konzentration und die Arme trotzdem wieder nach oben bringen. Ich war dabei so konzentriert, dass ich das Atmen zeitweise wieder etwas "vergessen" hatte (totale Konzentration auf die Arme).

Ja, sobald eine Übung sehr gut klappt, sie einem "leicht" fällt, dann baut mein Trainer sofort in irgendeiner Form eine Steigerung in der Intensität ein.

Danach nochmals seitliches Arbeiten mit den 4 kg Hanteln, dieses Mal ganze Bewegung, also jeweils hoch bis fast zur senkrechten. Das habe ich wieder gut hinbekommen, das übe ich ja auch regelmäßig alleine. Die Übungen mit der Hantelstange (Bankdrücken im Liegen) kann ich halt alleine nicht üben.

Danach folgte mit der Hantelstange dann nochmals das normale Bankdrücken, also im regelmäßigen Rhythmus arbeiten, was wieder gut geklappt hatte. So habe ich wieder einige Wiederholungen ohne Probleme geschafft.

Danach ging es auf dem Boden, auf der Matte liegend weiter (auf dem Rücken).

Ein Bein angewinkelt anziehen, mit dem Oberkörper hoch kommen, die Hände fest gegen das Knie drücken. Dann die Hände hinter den Kopf und seitliche Crunches Richtung Knie (beide Seiten im Wechsel).

Dann flach auf dem Boden liegen, Beine anziehen und im Wechsel flach über dem Boden strecken. Die Übung, die ich auch immer alleine mache, das habe ich gut im Griff.

Alles in allem, einschließlich interessanter Gespräche, war es wieder ein super gutes Training.

Etwas später bin ich dann noch Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 30:30 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 130 Sekunden mit etwa 34 km/h.

Nach dem vorherigen Training mit den vielen Kniebeugen und Ausfallschritten fehlte mir die Kraft in den Beinen um schneller zu fahren (ich bin stolz, dass ich überhaupt noch gefahren bin).

Das war meine 14. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 210 gefahrene Kilometer für den Monat Februar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 510 Kilometer.

Heute Morgen, also an meinem ersten freien Tag vom kurzen Urlaub, war ich zunächst früh wach (gegen 08.30 Uhr). Unten im Haus fingen die Arbeiter an, den Boden wegen der defekten Wasserleitungen aufzukloppen. Das hat im ganzen Haus total geschallt.

Mein Freund hatte eh die Ohropax reingetan. Ich habe mir dann etwas Watte geschnappt, habe sie in die Ohren gesteckt. Dadurch wurden die Geräusche dann gedämmt, so dass ich noch etwas schlafen konnte, den ersten Urlaubstag doch etwas (bezüglich Ausschlafen) genießen konnte.

TitelAutorDatumBesucher
So. 09. Dez. 2018PetraM10/12/2018 - 03:5114
Sa. 08. Dez. 2018PetraM09/12/2018 - 06:2780
Fr. 07. Dez. 2018PetraM08/12/2018 - 12:32114
Do. 06. Dez. 2018PetraM07/12/2018 - 11:15124
Mi. 05. Dez. 2018PetraM06/12/2018 - 03:09128
Di. 04. Dez. 2018PetraM05/12/2018 - 09:12122
Mo. 03. Dez. 2018PetraM04/12/2018 - 09:14167
So. 02. Dez. 2018PetraM03/12/2018 - 02:44125
Sa. 01. Dez. 2018PetraM02/12/2018 - 14:21116
Fr. 30. Nov. 2018PetraM01/12/2018 - 12:21118
Do. 29. Nov. 2018PetraM30/11/2018 - 09:11159
Mi. 28. Nov. 2018PetraM29/11/2018 - 08:56156
Di. 27. Nov. 2018PetraM28/11/2018 - 05:13273
Mo. 26. Nov. 2018PetraM27/11/2018 - 08:44310
So. 25. Nov. 2018PetraM26/11/2018 - 03:49279
Sa. 24. Nov. 2018PetraM25/11/2018 - 15:40276
Fr. 23. Nov. 2018PetraM24/11/2018 - 13:39102
Do. 22. Nov. 2018PetraM23/11/2018 - 09:03141
Mi. 21. Nov. 2018PetraM22/11/2018 - 08:22177
Di. 20. Nov. 2018PetraM21/11/2018 - 03:06195
Mo. 19. Nov. 2018PetraM20/11/2018 - 02:51142
So. 18. Nov. 2018PetraM19/11/2018 - 02:25155
Sa. 17. Nov. 2018PetraM18/11/2018 - 13:25124
Fr. 16. Nov. 2018PetraM17/11/2018 - 13:16129
Do. 15. Nov. 2018PetraM16/11/2018 - 08:34150
onlinetagebuch.com - WIE DAS LEBEN SO SCHREIBT ...