Di. 30. Okt. 2018

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Was bin ich froh, wenn hier wieder etwas mehr "Normalität" eintritt. Aktuell ist alles noch etwas chaotisch. 

Zum einen fehlen halt Schränke. Wir sind viel auf Suche, wo wir verschiedene Sachen hingetan haben.

Dann die "halbe" Küche, also inzwischen zwar mit Schränken, aber ohne Wasser usw. Jedes Mal ins Badezimmer rennen. Das hält alles immer auf. 

Aber nun gut, das wussten wir ja, das wird von Woche zu Woche besser und normaler werden.

Am Dienstag Abend war ich mega kaputt.

In der Nacht von Montag auf Dienstag habe ich kaum geschlafen.

Vor dem Fenster ist ja der große Balkon. Mein Freund hat große Blumentöpfe aus Kunststoff, die er aber erst im Frühjahr wieder bepflanzen wird. 

Nachts war hier ein Unwetter, heftiger Sturm und Regen. Ja, und der Regen "trommelte" laut auf diese Blumentöpfe. Zuerst konnte ich nicht einschlafen, bin dann immer wieder aufgewacht. Das war total "ätzend". 

Auf der Arbeit ist es soweit gut gelaufen. Mit meinen geplanten Aufgaben bin ich gut voran gekommen.

Nachmittags habe ich zwei Züge früher genommen. Wegen des Unwetters hatten alle Züge Verspätung. Sonst wäre ich viel zu spät für meinen Sport gewesen.

Auch hier musste ich noch Zeit einplanen. Wegen der großen Baustelle stand mein Bus lange Zeit im Stau (im Berufsverkehr vor einer roten Ampel). Bei schönem Wetter wäre ich zu Fuß schneller zu Hause gewesen. Aber es goss in Strömen und durch den Wind kam der Regen waagerecht. Bis zu Hause wäre ich zu Fuß "pitschenass" gewesen. Deswegen bin ich lieber mit dem Bus gefahren. 

Eigentlich wollte ich abends hier noch "etwas" machen (auch im Keller weiter kommen), aber das erste intensive Training nach der Urlaubs-Pause hat mich mächtig geschlaucht. Danach war ich total kaputt und mein Abend im Grunde zu Ende. Aber damit hätte ich auch rechnen können, da mein Trainer mich dabei ja nie "schont" (Grins).

Ich fand das erste Training in unserer neuen Wohnung, in meinem neuen Sportzimmer total super gut.

Ich fand es total klasse, wie er sich sofort den neuen Gegebenheiten angepasst hat, verschiedene Sachen (Steppbrett, Hantelstange, Hanteln) mit ins Programm eingebaut hat.

Ich habe mehrmals bei "einfachen" Übungen gemerkt, dass ich aktuell etwas "raus" aus dem Programm bin. Es war im Grunde nichts schweres, aber dennoch fielen mir mehrere Übungen ziemlich schwer.

Bezüglich Korrekturen war er wieder voll und ganz in seinem Element, hat auf viele Einzelheiten geachtet. Mir fiel es ja schon schwer genug, mich auf die Übungen zu konzentrieren (dabei nicht schlapp zu machen), wobei bei allen Übungen so einige Korrekturen wegen der falschen Körperhaltung kamen.

Rücken gerade halten, Bauch mehr anspannen, etwas in die Knie usw. Das war echt heftig.

Ja, ich habe so einige Defizite, die ich wieder aufarbeiten muss.

Das Aufwärmtraining bestand zum einen aus Kniebeugen mit Sprüngen (eine Kniebeugen, kleiner Sprung, Beine zusammen, Beine auseinander und die nächste Kniebeuge).

Des weiteren aus leichten Ausfallschritten, Liegestützen (runter auf den Boden, eine Liegestütze, wieder hinstellen) sowie ein paar Dehn- und Drehbewegungen für den ganzen Körper (so dass alle Muskeln mobilisiert wurden).

Ja, das Training war dann von den Übungen her "einfach", dennoch fiel es mir wirklich schwer. Selbst wenn ich im Rahmen des Umzuges sehr viel gelaufen bin (auch viele Treppen) und viel getragen habe, diese alltäglichen Bewegungen kann man halt wirklich nicht mit einem gezielten Krafttraining zum Muskelaufbau vergleichen.

Es ging dann zunächst mit einer Partnerübung weiter. Tiefe Kniebeugen, die Enden vom Theraband in den Händen (er hielt es mittig unter Spannung), beim Hochkommen die Arme/Ellenbogen nach hinten ziehen (also rudern).

Im neuen Zimmer habe ich einen großen Spiegel. Darin sollte ich mich mehrmals selbst korrigieren. Das fiel mir sehr schwer. Ich mache immer alles "nach Gefühl", bin es nicht gewohnt, selber auf die richtige Körperhaltung zu achten. Natürlich wäre es sinnvoll, aber für mich ist es halt neu.

Dann ging es mit der Partnerübung weiter. Hinstellen, Oberkörper gerade nach vorne beugen, die Arme in Schulterhöhe nach vorne strecken und die Arme/Ellenbogen dann wiederum nach hinten ziehen (die Ellenbogen seitlich, bis die Ellenbogen am Oberkörper sind). Dabei hielt er das Band ziemlich stramm, so dass ich mich anstrengen musste, die Arme ganz nach hinten zu bekommen.

Dabei kamen so einige Korrekturen. Ich habe nur auf die Bewegung der Arme geachtet. Rücken gerade, etwas in die Knie, Kopfhaltung usw. Ja, wirklich leicht war heute keine Übung (nach dieser Pause).

Am Dienstag vor 3 Wochen war unser letztes Training. Seitdem habe ich wegen dem Umzug ja auch nichts mehr gemacht. Das habe ich halt deutlich gemerkt.

Dann gerade Stehen, einen Arm angewinkelt nach vorne. Ein Ende vom Theraband halten, er zog am anderen Ende. Den Arm eigentlich ganz ruhig halten. Das fiel mir schwer, ganz ruhig, stabil halten habe ich nicht geschafft.

Danach Kniebeugen mit den 2 kg Hanteln, in Schulterhöhe halten, beim Hochkommen nach oben strecken.

Bei diesen Kniebeugen kamen so einige Korrekturen, insbesondere bezüglich der richtigen Bein-/Fußhaltung.

Danach wurde es nochmals so richtig intensiv. Liegestütze auf dem Steppbrett. Immer runter, mit den Händen auf das Steppbrett, 2 Liegestütze und wieder hinstellen.

Dabei immer auf die gerade Körperhaltung achten (es kamen einige Korrekturen), den Kopf vorne über den Händen lassen (mein Körper ging immer wieder ein Stück zurück).

So einige Wiederholungen. Es fiel mir dann immer schwerer, mich wieder hochzudrücken. Auch dabei habe ich in den Armen deutlich die sportliche Pause gemerkt.

Dann folgte noch das Kreuzheben mit der Hantelstange. Das hat immerhin einigermaßen gut geklappt.

Auch beim abschließenden Dehnen fand ich es gut, wie schnell er sich den Gegebenheiten angepasst hat. Auch dabei habe ich die sportliche Pause, meine verkürzten Bänder (in den Fersen) deutlich gemerkt.

Alles in allem war diese erste Sporteinheit nach der Pause, in der neuen Wohnung total super gut.

Nicht nur bezüglich der Wohnung (einrichten) gilt jetzt der Spruch "Es gibt viel zu tun, packen wir es an", auch bezüglich des Sports, meine Defizite schnell wieder aufzuholen.

Da ich aber erst wieder in meinen Alltagsrhythmus reinkommen muss, plane ich mein regelmäßiges Training jetzt ab November wieder ein. Will dann wieder regelmäßig auf 15 Sporteinheiten kommen, also wieder sozusagen an jedem zweiten Tag Sport machen.

Jetzt habe ich so ein schönes Sportzimmer. Das ist für mich auch eine Motivation, es so richtig zu nutzen.

TitelAutorDatumBesucher
Mi. 14. Nov. 2018PetraM15/11/2018 - 08:477
Di. 13. Nov. 2018PetraM14/11/2018 - 04:14136
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