Di. 30.07.2019

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Der Dienstag war nicht ganz so mein Tag.

Ich fand es schön, dass ich auf dem Weg zum Bahnhof unsere frühere Nachbarin getroffen habe. Sie hat mich zuerst gesehen, hat mir direkt hinter gerufen.

Morgens bin ich sehr schlecht in die Gänge gekommen. Mein Kreislauf hat total verrückt gespielt. Mehrere Anläufe, bis ich endlich aufstehen konnte. Mir war es total "schwummrig", ich fühlte mich total schlapp. Aber irgendwie habe ich es dann doch geschafft, mich für die Arbeit fertig zu machen.

Ja, ich war sehr spät dran. Und dann halt noch unsere Nachbarin, die 93jährige. Die haben wir zuletzt vor über einem Jahr, also vor dem Umzug gesehen.

Wir haben uns etwa 15 Minuten unterhalten. In der Zeit habe ich 2 Busse verpasst. Ich wollte zwar schon "Tschüß" sagen, konnte sie aber auch nicht so einfach stehen lassen. Sie hat mir auch sehr interessante neue Sachen über unsere frühere Wohnung erzählt. 

Als ich dann im Büro war, wir eine Krankmeldung von einer Kollegin hatten, da habe ich nur gedacht, weshalb ich nicht besser zu Hause geblieben bin. Einen Schontag (mit viel Trinken) eingelegt habe. 

Aber nein, dann hätte ich unsere Nachbarin ja auch nicht getroffen, was auch sehr schade gewesen wäre. 

Und arbeitsmäßig habe ich im Laufe des Tages auch einiges geschafft.

Mit der Rundschreib-Aktion, mehrere hundert Briefe, sind wir gut voran gekommen. Meine Kolleginnen haben sie dann in einer großen Kiste zur Post gebracht. Alleine hätte ich das auch gar nicht tragen können.

Abends hat mich mein Fuß, die Ferse, mal wieder so richtig genervt. Ich habe zwar noch die Wäsche gemacht (die Handtücher), aber die Treppe war heftig, auf jeder Stufe tat mein Fuß heftig weh.

Anstelle von Sport habe ich mich den Rest des Abends dann hingesetzt, Fuß hoch und die Ferse mit Voltaren eingerieben. Ich hoffe zumindest, dass mir das im Laufe der Zeit helfen wird. 

Ich habe schon etwas Angst vor August, wenn mein Trainer dann im Urlaub ist (2,5 Wochen lang). Dann muss ich alleine Sport machen, ansonsten werde ich die Schmerzen gar nicht mehr in den Griff bekommen.

Ja, ein sehr durchwachsener Tag, den ich kreislaufmäßig auch am liebsten "streichen" würde. 

Am schönsten war halt das Gespräch mit unserer Nachbarin, auch wenn ich dadurch noch deutlich später ins Büro gekommen bin (ihr geht es übrigens immer noch sehr gut, sie war mit Bollerwagen auf dem Weg zum Einkaufen). Und dass meine Kolleginnen die vielen Briefe zur Post gebracht haben. Dass ich sie nicht alle schleppen musste. Das wäre wirklich heftig geworden. 

TitelAutorDatumBesucher
So. 20.10.2019PetraM21/10/2019 - 03:243
Sa. 19.10.2019PetraM20/10/2019 - 14:2213
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