Dienstag, 01.01.2013

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Heute war ein angenehm ruhiger "Gammeltag". Das musste auch mal sein. Ich habe heute sehr viel gelesen.

Heute Mittag war ich auf der Waage, ab heute beginnt ja mein neuer "Diät"-Start, da wollte ich für meinen Kalender wissen, bei welchem Gewicht ich jetzt starte. 78,1 Kilo, naja, bis zur 75 Kilo sind es 3 Kilo, das werde ich doch wohl hoffentlich schaffen. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber im Laufe der nächsten Wochen bzw. Monate. O. k., von einer Diät "darf" ich beim Training nie reden, laut meinem Trainer soll ich eine "Ernährungsumstellung" machen. Sicherlich richtig, aber so richtig klappt das bei mir zumindest im Moment noch nicht. Ich versuche jetzt erstmal, mein Gewicht nach und nach etwas besser in den Griff zu bekommen. Wie meine Ernährung dann langfristig aussehen wird, damit ich das Gewicht dann auch halten kann, das wird sich im Laufe der Zeit dann zeigen. Dafür brauche ich wirklich Zeit, mich nach und nach in den einzelnen Punkten umzustellen. Das fällt mir zum Teil viel schwerer, als den regelmäßigen Sport durchzuziehen (ich meine damit jetzt nicht die festen Termine, auf die freue ich mich ja immer, sondern den "freien" Termin, also das Fahrrad fahren).

Heute Nachmittag bin ich dann Fahrrad gefahren, was mir auch sehr leicht gefallen ist. Schließlich habe ich im Moment mal wieder so richtig konkrete Ziele vor Augen (der Brief von der Personalabteilung bzw. der Entschluss, die Abteilung jetzt endgültig zu wechseln, das hat mir so richtig einen positiven "Pusch" gegeben). Es war nur blöd bzw. anfangs eine kleine Überwindung, dass es im Schlafzimmer so kalt gewesen ist. Dort haben wir grundsätzlich nie die Heizung an, stattdessen die Balkontüre zum Lüften regelmäßig immer wieder auf. Als ich dort vorhin dann in T-Shirt und Gymnastikhose rein kam, da war es mir zunächst mächtig kalt, aber bereits nach 5 Minuten strampeln war ich angenehm warm, zum Schluss so wie immer "nass geschwitzt" mit einer "guten" Gesichtsfarbe, also mächtig rot.

So leicht, wie mir das Fahren heute fiel, bin ich in 37 Minuten 10 Kilometer gefahren. Das hat so richtig gut getan. Meistens fahre ich durchschnittlich mit 13/14 km/h, heute bin ich jedoch mit 15/16 km/h gefahren, hin und wieder auch mit 17 km/h und zweimal je eine Minute lang mit 20/22 km/h. Das hat super gut getan. 

Mir ging es heute im ganzen so richtig gut, ich war total gut drauf und auch völlig schmerzfrei, einfach herrlich. Im Schulter-/Nackenbereich habe ich nur noch die "üblichen" Verspannungen, aber dafür habe ich morgen Nachmittag nach der KG ja schließlich den Massagetermin. Ansonsten hatte ich schmerzmäßig keinerlei Probleme. Was bin ich froh, dass mein Leben, zumindest was die Therapie betrifft, jetzt so super gut verläuft!!!! 

Vorhin beim Fahren "lag" ich anfangs, so wie immer beim Fahren, nach vorne über den Lenker gebeugt (so fahre ich so gut wie immer), aber dann musste ich an morgen, an das Training denken, weil ich die Tasche dafür noch packen musste (also insbesondere noch eine Wasserflasche hinstellen musste, damit ich sie morgen nicht vergesse). Ja, und in dem Moment wurde mir dann irgendwie bewusst, dass ich mal wieder völlig krumm auf dem Fahrrad saß. Insbesondere auch, was meinen Kopf betrifft. Das ist bei mir beim Sport eine ganz blöde Angewohnheit, schon damals beim Jazz-Tanz, ich nehme den Kopf immer viel zu weit nach vorne,also gucke bei den Übungen runter. Abgesehen von der Bauchspannung ist das sowohl beim Training als auch bei der KG der Satz, den ich am meisten zu hören bekomme (Kopf gerade halten). Vorhin beim Fahren habe ich mich dann mal bewusst ganz gerade hingesetzt, einschließlich der Schultern, auf eine ganz gerade Haltung geachtet. Ich konnte das zwar nicht wer weiß wie lange halten, aber in dieser Minute bin ich dann halt so richtig in Schwung gekommen, habe beim Strampeln "Vollgas" gegeben und kam zeitweise auf 22 km/h. 

Anschließend habe ich dann erstmal was getrunken. Heute bin ich wieder auf einen Liter Wasser gekommen, "Plus" eine große Tasse Kaffee und einem Glas O-Saft. Meine Mutter hat mich vorhin am Telefon schon gefragt, bei wie viel Prozent ich "Wassermäßig" (im Körper) jetzt eigentlich liege. Keine Ahnung, aber ich gehe eh davon aus, dass wir beim Training in Kürze die nächste "Kontrolle" durchführen werden. Ich will zumindest versuchen, dann über 40 % zu liegen. Bei der letzten Kontrolle Ende September lag ich ziemlich genau bei 40 %. Bis ich in den optimalen Bereich von mindestens 50 % oder mehr komme, das wird bei mir sicherlich noch etwas dauern (auch diesbezüglich klappt meine Ernährungsumstellung halt nicht von heute auf morgen), aber ich hoffe, wenn ich täglich mindestens einen Liter (oder auch etwas mehr trinke), dass ich es dann langsam aber sicher steigern kann und der 50 % dann immer näher komme.

Heute Abend habe ich mich dann an den Computer gesetzt und habe eine Mail an die Personalabteilung geschrieben, habe mich für den Brief bedankt und bin natürlich auf die Einladung zum Gespräch eingegangen. Diesen Schritt, mich von "meiner" Abteilung zu lösen, mir etwas anderes zu suchen, den hätte ich schon viel früher gehen sollen. Das hätte mir seelisch so einiges erspart. Ich habe immer wieder mal Stellenanzeigen gelesen, die mich interessiert hätten, habe aber immer wieder einen Rückzieher gemacht. 

Im Prinzip ist das die gleiche Situation, wie damals, als ich in der "Mini-Firma" mit den privaten Fahrten ausgenutzt worden bin, aber dennoch noch einige Monate dort geblieben bin, bis ich mit den ersten Bewerbungen angefangen habe. Auch wenn ich dort mit den Aufgaben immer mehr überlastet war, es waren halt dennoch Bereiche dabei, die mir wirklich Spaß gemacht haben und die ich nicht völlig aufgeben wollte. Auch wenn es von Anfang an klar gewesen ist, dass ich früher oder später wegen dem Rückstand Ärger bekommen würde, trotzdem haben mir die anderen Bereiche halt Spaß gemacht und zumindest in diese Bereiche habe ich meine ganze "Energie" gesteckt, um diese zumindest im Griff zu haben. Im großen und ganzen habe ich im letzten Jahr so einiges geschafft, einige Aufgaben komplett im Griff gehabt, aber halt nicht alles, wofür ich zuständig gewesen bin. Es mag ja sein, dass andere Personen meinen gesamten Arbeitsbereich im Griff gehabt hätten, aber jeder Mensch ist nunmal anders und für mich persönlich war der Umfang der Aufgaben halt zu groß, zu unübersichtlich geworden. Nicht zu vergessen, dass ich seit September auch ständig für die Telefonzentrale "springen" musste und mich "nebenbei" auch noch um den Postdienst gekümmert habe. Auch diese Aufgaben hatte ich völlig im Griff, aber dafür sind andere Aufgaben halt auf der Strecke geblieben. Im Grunde kann man sagen, dass es bei mir seelisch seit September nach und nach immer weiter abwärts gegangen ist. 

Na toll, nachdem es mir den ganzen Tag über seelisch so gut gegangen ist, kommen mir bei den Gedanken an die Arbeit jetzt doch wieder die Tränen. Ich habe Angst vor Montag, wenn ich wieder Arbeiten gehe, ich weiß nicht, wie es dort dann weiter laufen soll. In der Mail habe ich deswegen als Gesprächstermin den Dienstag vorgeschlagen. Ich will am Montag erstmal sehen, wo ich mich (also in welchem Raum) am Dienstag mit der Dame zu einem vertraulichen Gespräch treffen kann. Ja, ich kann noch so gut drauf sein, sobald ich an die Arbeit denke, laufen bei mir die Tränen. So kann es einfach nicht weiter gehen. Egal wie bzw. wohin, ich muss aus dieser Abteilung raus, diese Depri-Phase kriege ich sonst nie vernünftig in den Griff. 

Gestern Abend auf dem Rückweg vom Restaurant nach Hause bin ich übrigens seit September zum ersten Mal wieder Auto gefahren (mein Freund hat beim Essen ein bisschen was getrunken). Es hat sogar relativ gut geklappt. Ich war zwar sehr unsicher (mir fehlt halt inzwischen die Fahrpraxis), aber ich bin trotzdem gut klar gekommen, worüber ich total happy war. Bei meiner letzten Fahrt (im September) fing ich ja bereits beim Einsteigen vor Angst und Aufregung total an zu zittern, am ganzen Körper. Das war gestern gar nicht der Fall, ich bin völlig ruhig und konzentriert gefahren. "Vollgas" bin ich nicht gefahren, auch auf der Hauptstraße, wo abends absolut gar nichts los war, bin ich nur knapp über 40 gefahren, bin aber während der ganzen Fahrt total ruhig geblieben, bis wir zu Hause eingeparkt haben. Darüber war ich in diesem Moment wirklich total stolz (im letzten Jahr bin ich etwa 3 Mal gefahren, im ganzen Jahr, davor im Jahr glaube ich gar nicht). 

So, jetzt freue ich mich erstmal darauf, dass es morgen mit dem Training und auch mit der KG im neuen Jahr wieder los geht bzw. weiter läuft (Wassergymnastik ist ja erst nächste Woche wieder).

TitelAutorDatumBesucher
Do. 18.07.2019PetraM19/07/2019 - 08:2010
Mi. 17.07.2019PetraM18/07/2019 - 08:1446
Di. 16.07.2019PetraM17/07/2019 - 07:5929
Mo. 15.07.2019PetraM16/07/2019 - 08:4431
So. 14.07.2019PetraM15/07/2019 - 02:5843
Sa. 13.07.2019PetraM14/07/2019 - 14:2437
Fr. 12.07.2019PetraM13/07/2019 - 12:5272
Do. 11.07.2019 PetraM12/07/2019 - 05:1884
Do. 11.07.2019 (Arzt)PetraM11/07/2019 - 21:0782
Mi. 10.07.2019PetraM11/07/2019 - 02:2646
Di. 09.07.2019PetraM10/07/2019 - 08:5780
Mo. 08.07.2019PetraM09/07/2019 - 09:0760
So. 07.07.2019PetraM08/07/2019 - 02:0390
Sa. 06.07.2019PetraM07/07/2019 - 04:3190
Fr. 05.07.2019PetraM06/07/2019 - 15:3853
Fr. 05.07.2019 (Zwischeneintrag)PetraM05/07/2019 - 18:41959
Do. 04.07.2019PetraM05/07/2019 - 12:1066
Mi. 03.07.2019PetraM04/07/2019 - 16:1656
Di. 02.07.2019PetraM03/07/2019 - 03:1073
Mo. 01.07.2019PetraM02/07/2019 - 13:3261
So. 30.06.2019PetraM01/07/2019 - 12:4491
Sa. 29.06.2019PetraM30/06/2019 - 14:4997
Fr. 28.06.2019PetraM29/06/2019 - 13:0166
Do. 27.06.2019PetraM28/06/2019 - 08:4180
Mi. 26.06.2019PetraM27/06/2019 - 08:4873
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