Dienstag, 04.06.2013, Wassergymnastik

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Heute Abend war ich wieder zur Wassergymnastik und es war wieder total super gut. Seitdem bin ich mal wieder total kaputt und geschlaucht. Die Gruppe ist total super gut. Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich damit so ein Glück hatte. Dort sind zwar auch immer mal wieder etwa 4 "jüngere" Frauen (im Verhältnis zu dieser Gruppe), etwa 40 bis 50 Jahre alt, mit denen habe ich hin und wieder schon mal ein paar Worte gewechselt, aber ansonsten bin ich immer sofort zwischen den älteren Frauen, 60 bis 80 Jahre alt. Die sind alle noch total gut drauf und sind bei vielen Übungen sogar besser als ich. Ein paar von denen (eine Frau in jeder Woche) gehen dann sogar nach der Wassergymnastik, wenn meine Beine wie "Gummi" sind, noch ins große Becken und schwimmen dort noch ihre 10 Bahnen (oder mehr).

Sobald ich dort bin, werde ich von dieser Gruppe in "Beschlag" genommen. Also das gilt nicht nur für mich, auch für die anderen Frauen, die zu diesem größeren "Grüppchen" (etwa 6-7 Frauen) gehören. Man wird sofort per Handschlag begrüßt und völlig automatisch in die Gespräche mit einbezogen. Aus einem kleinen Satz, z. B. wie das Wetter ist, entwickelt sich dort immer sofort ein Gespräch, an dem sich jeder in dieser Gruppe beteiligt. Sobald ich ins Schwimmbad komme und den ersten aus meiner Gruppe begegne (zum Teil schon in der Umkleide oder unter der Dusche), sofort ist man "mittendrin" und wird von jedem einzelnen "beachtet" und mit ins Gespräch eingebunden.

Mit so viel Glück habe ich wirklich nicht gerechnet, das erinnert mich schon sehr an die Zeiten beim Jazz-Tanz. In der damaligen Gruppe lief es im Prinzip genauso. Es ist zwar schade, dass diese Gruppe zum größten Teil aus den Älteren besteht, aber die Jüngeren lassen sich dort relativ selten blicken. Die meisten Jüngeren gehen dort (also in den Verein) ausschließlich zum Schwimmen (dort, also nach der Wassergymnastik, kommen die anderen Frauen auch mit denen noch ins Gespräch), bei der Wassergymnastik lassen sie sich nur sehr selten blicken. Wenn hin und wieder (insbesondere Donnerstags in der zweiten Gruppe) dann doch mal ein paar Jüngere daran teilnehmen, dann wechselt man mal ein paar nette Worte, aber das war es dann auch schon. Manche sieht man dann ein bis zwei Mal bei der Wassergymnastik und danach konzentrieren sie sich dann doch lieber wieder aufs Schwimmen.

Aber ich finde es auf jeden Fall super schön, wie gut ich mich mit den Älteren verstehe, dass ich dort inzwischen völlig automatisch mit "eingebunden" werde, dazu gehöre, akzeptiert werde, Woche für Woche (auch heute wieder) mit ihnen Spaß habe. Das ist wirklich ein super schönes Gefühl!!

Ich wünschte, dass es auf der Arbeit genauso wäre, aber Freizeit und Arbeit kann man nunmal nicht vergleichen. Mit 5 Personen ist es dort "ähnlich", mit denen komme ich im Prinzip immer wieder genauso locker ins Gespräch. Sie kennen mich sozusagen auch von meiner lockeren, von der privateren Seite. Wenn ich mit ihnen rede, dann lege ich ganz bestimmt nicht mehr jedes Wort auf die Goldwaage. Mit ihnen habe ich im Laufe der Jahre auch schon des Öfteren Spaß gehabt. Ja, aber mit den Anderen rede ich zwar, man wechselt immer mal wieder ein paar Worte und kann auch gut zusammen arbeiten, aber im großen und ganzen bin ich in deren Gegenwart immer super still, kriege den Mund kaum auf und überlege immer erst gründlich, was kann ich sagen bzw. wie formuliere ich das am besten. Dadurch kommt natürlich keine Spontanität und auch kein Spaß auf. Dazu zählen auf jeden Fall auch "alle" Vorgesetzten. Deswegen wird es auf der Arbeit auch nie so werden, wie in dieser Gruppe. Wenn ich mit den "richtigen" Kolleginnen zusammen bin, dann ist es gar kein Problem, aber sobald die Anderen dann dazu kommen (wenn wir z. B. bei Geburtstagen alle zusammen sind), dann wendet sich bei mir das Blatt und ich werde sofort wieder total still. Ja, aber umso mehr genieße ich dafür halt die Wassergymnastik, wenn ich mit der Gruppe dann soviel Spaß bekomme.

Zu Beginn hat mich heute eine Frau aus diesem Grüppchen etwas "geärgert". Sie ging direkt hinter mir ins Becken. Ich ging gerade Schritt für Schritt, um mich ans Wasser (an die Temperatur) zu gewöhnen, in dem Moment holte sie mit beiden Händen aus und ich bekam eine volle Ladung von oben (also von den Schultern) über den Rücken. Was habe ich mich erschrocken (damit habe ich in dem Moment wirklich nicht gerechnet)...!!! Aber wenn mein Rücken eh schon mal nass war, dann bin ich direkt ganz, also bis zu den Schultern reingegangen (in dieser Höhe, also Schultertief, führen wir eh die meisten Übungen durch).

Das Training war dann wieder super gut. Die Leiterin machte vorne, also auf dem Rand des Beckens, alle Übungen intensiv mit. Dabei versprühte sie wieder so richtig gute Laune, total positive Energie, so dass es total Spaß gemacht hat, dabei mitzumachen. Erst etwa eine halbe Stunde lang die verschiedensten Bewegungen mit den Hanteln. Dabei lässt sie sich immer wieder neue Bewegungsabläufe (für Arme und Beine) einfallen. Zuerst haben wir heute alle Bewegungen auf ganz langsame Musik gemacht (Musik vom "langsamen Walzer"). Danach legte sie dann eine total flotte Platte auf und dann die gleichen Bewegungen nochmals in doppelter und dreifacher Geschwindigkeit. Aber das war irgendwie total super gut. Bis auf ein paar wenige Übungen, bei denen ich die Geschwindigkeit unter Wasser nicht halten konnte, habe ich alle anderen Übungen in diesem schnellen Rhythmus sehr gut hinbekommen. Das hat totalen Spaß gemacht.

Dann die Hanteln weg und es folgten erst etwa 5 Minuten lang Übungen für die Arme, wieder dieses "Dribbeln", diese ganz schnellen Bewegungen der Unterarme bzw. Handgelenke, wobei sie immer mal wieder den Richtungswechsel angab. Das war für die Arme sehr intensiv. Danach 5 Minuten für die Beine. Auf einem Bein stehen und ein Bein blieb immer in Bewegung (schnelle Bewegungen in verschiedene Richtungen, sehr schwer, dabei das Gleichgewicht zu halten). Erst alles mit rechts, dann alles mit links. Dabei bekam ich allerdings im rechten Sprunggelenk einen heftigen Krampf (eine andere Frau aus der Gruppe allerdings auch), so dass ich dann etwas auf "Sparflamme" gegangen bin, die nächsten Übungen deutlich langsamer mitgemacht habe, bis sich der Krampf wieder gelöst hat. Die letzten 5 Minuten dann ruhig stehen bleiben und leichte Dehnübungen für die Schultern und dem Nacken.

Aber alles in allem war es wieder total super gut. Besser hätte es nicht sein können. Anschließend, weil die eine Bahn eh längst weg war und ich dadurch rund 30 Minuten Zeit hatte (bis die nächste kommt), stand ich dann noch mit 3 Frauen zusammen und wir haben uns noch so richtig schön unterhalten (sie machen immer eine Fahrgemeinschaft und treffen sich dort dann, warten dort auf die Anderen, da habe ich mich dann, so wie letztens auch schon, dazu gestellt). Die Zeit verging dabei wie im Fluge.

TitelAutorDatumBesucher
Sa. 25.01.2020PetraM26/01/2020 - 17:462
Fr. 24.01.2020PetraM25/01/2020 - 21:4234
Do. 23.01.2020PetraM24/01/2020 - 03:4454
Mi. 22.01.2020PetraM23/01/2020 - 09:1453
Di. 21.01.2020PetraM22/01/2020 - 03:5142
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