Dienstag, 06.11.2012 Schulung Teil 2

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So, den zweiten Schulungstag habe ich auch hinter mir. Heute war es zum Teil sehr interessant. Ich sage mal so, wenn es um die reine Briefgestaltung geht, also die Satzstellung, das war für mich nicht ganz so interessant, da ich bei uns damit relativ wenig zu tun habe. Wenn ich gelegentlich Briefe schreibe, dann bekomme ich sie im Normalfall per Kassette diktiert. O. K., die bisherigen "Formtexte", also die vorgegebenen Briefe, die ich regelmäßig ebenfalls schreibe, die müssen jetzt entsprechend angepasst werden, aber das ist ja eine "einmalige Sache", wenn die erstmal geändert sind, dann kann ich sie so weiterhin nehmen. 

Sehr interessant fand ich heute die Änderungen in der Rechtschreibung. Auch wenn ich immer noch sehr viele Regelungen von damals, aus meiner Schulzeit kenne, trotzdem habe ich mich schon ziemlich gut den neuen Regeln angepasst. Wir haben heute zu allen Bereichen kleine Übungen durchgeführt, die wir dann auch zusammen durchgesprochen haben. Mit den "ss" und "ß"-Schreibweisen hatte ich dabei keine Probleme, das klappt irgendwie automatisch. Ebenso mit der Kommasetzung, auch das klappte (überwiegend nach Gefühl) sehr gut. Ein paar kleine Probleme hatte ich zum Teil mit der Groß- und Kleinschreibung, natürlich nicht bei "Hauptwörtern", aber es gab dabei einige Beispiele, bei denen ich mir sehr unsicher geworden bin, zum Teil auch falsch "getippt" hätte, das Wort also falsch geschrieben hätte. 

Ich bemühe mich hier zwar auch, alles möglichst richtig zu schreiben, insbesondere Tippfehler zu vermeiden, aber völlig ausschließen kann ich es dennoch nicht, der eine oder andere Tippfehler wird hier in meinen Berichten ganz bestimmt auftauchen, völlig fehlerfrei bin ich ganz bestimmt nicht. Zum Einen, was die Groß- und Kleinschreibung betrifft (diesbezüglich war ich hier beim Schreiben schon häufig unsicher), aber insbesondere was das Zusammen und Getrennt Schreiben betrifft, das ist mal meine persönliche "Schwachstelle" (aber anscheinend stehe ich damit nicht alleine, wie ich heute gesehen habe, auch innerhalb von Übungsbeispielen). 

Auf ein Wort, das bei uns in vielen Briefen vorkommt, habe ich den Seminarleiter dann auch gezielt angesprochen, weil ich damit jedes Mal aufs Neue sehr unsicher bin. Wenn man jemanden bittet, Unterlagen ausgefüllt zurückzusenden. Das habe ich häufig schon auseinander geschrieben, also zurück zu senden. Über dieses Wort (oder auch ähnliche) denke ich dann häufig länger nach, als über den ganzen übrigen Brief. 

Diesbezüglich war ich mir hier auf dieser Seite auch schon sehr häufig unsicher. Thema "Fahrrad fahren", was ich leider immer noch "vor mir her schiebe". Irgendwie ist mein "innerer Schweinehund" zur Zeit etwas zu groß, ich lege die Prioritäten in meiner Freizeit anscheinend falsch, so dass fürs Fahren keine Zeit mehr bleibt. Aber trotzdem will ich in Kürze auch damit wieder starten. Spontan würde ich es als einen "feststehenden" Begriff schreiben, also das "Fahrradfahren". Wie wir heute aber wieder gelernt haben, stehen substantive, also die Hauptwörter ("Fahrrad") und die Verben, also die "Tuwörter" (wie wir es früher immer nannten) jetzt immer (oder meistens) getrennt, also müsste es jetzt meiner Meinung nach Fahrrad fahren heißen. Ob das so wirklich korrekt ist, das kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ich werde es hier weiterhin nach "Gefühl" schreiben. Aber trotzdem, was solche Regelungen betrifft, fand ich das Seminar sehr interessant. 

Auch heute fand ich, so wie gestern, das "Spielchen" zur Auflockerung, wieder mit so einer "Textaufgabe" mit Abstand am schlimmsten. Heute war diese Aufgabe wesentlich größer und umfangreicher als gestern. Ich hatte damit wieder ganz erhebliche Schwierigkeiten, konnte nur die völlig logischen, die ganz eindeutigen Sachen "zuordnen", habe es dann aber bereits nach wenigen Minuten aufgegeben. Heute habe ich es mit einer Kollegin zusammen gemacht. Sie war darin zwar besser als ich, konnte etwas besser "um die Ecke denken", hat es aber auch nicht komplett hinbekommen. Ich muss dabei sagen, dass der Raum relativ klein war, fast meine ganze Abteilung war dort, mehrere Gruppen "brüteten" über dieser Aufgabe und unterhielten sich darüber, so dass die Geräuschkulisse mächtig laut war, die Konzentration fiel dadurch auch schwerer. Mehrere von den anderen Kollegen bzw. Kolleginnen haben diese Aufgabe richtig (und zum Teil auch zügig) gelöst, aber wir gaben es schließlich beide auf. Der Seminarleiter hatte schließlich "erbarmen" und gab uns das Lösungsblatt. 

Aber immerhin hatte ich heute keine Kopfschmerzen. Die Anderen haben während des Seminares zwar getrunken (Kaffee, Tee oder Wasser), aber daran bin ich nicht "gewohnt". Das gab es damals während meiner Schulzeit nicht, weder in der Realschule noch in der Gesamtschule. Damals durften wir während des Unterrichts niemals was trinken, mussten damit grundsätzlich auf die Pausen warten. Dieses Denken ist bis heute in meinem Kopf drin. Heutzutage ist zwar alles wesentlich lockerer, aber dieses "Verhalten" ist zu fest in mir "verankert". Mit Trinken warte ich immer auf die Pausen. 

Wir haben etwa im Abstand von einer bis 1 1/2 Stunden Pause gemacht. Auch was meinen Rücken betrifft, haben die letzten beiden Tage jetzt super gut geklappt. aber das liegt ganz alleine an dem guten Training, an der guten "Betreuung" von meinen beiden Therapeuten (morgen habe ich ja wieder KG und Training). Als ich vor gut einem Jahr, als ich beide noch nicht kannte, bei einer Schulung war, da hatte ich so starke Schmerzen, dass ich kaum sitzen konnte, mühsam versucht habe, die Schmerzen einigermaßen zu ignorieren, um der Schulung folgen zu können. Dieses Mal war alles völlig anders. Zum einen hatte ich eh keine Schmerzen und das lange Sitzen (im Büro arbeite ich ja viel im Stehen) habe ich mit so einigen "Positionswechseln" sehr gut ausgehalten. In jeder Pause bin ich aufgestanden, bin etwas gelaufen und habe ein Glas Wasser getrunken (also heute, gestern hatte ich das Trinken völlig vergessen). Ja, ich bin meinen beiden Therapeuten für ihre Hilfe total dankbar, wer weiß, wie es mir ohne ihre Hilfe gehen würde, wie ich diese beiden Tage mit Schmerzen ausgehalten hätte. Ich habe von dem langen Sitzen zwar leichte Verspannungen in den Schultern, aber dafür habe ich morgen ja schließlich auch wieder Massage. 

Ja, auf morgen, auf den "doppelten Sporttag" freue ich mich schon wieder (und übermorgen will ich dann ja endlich das Schwimmen in Angriff nehmen). Ich sage mal so, zu etwa 90 % macht mir das Training (einschließlich die KG) weiterhin Spaß. Probleme habe ich halt in erster Linie mit den Übungen, mit denen ich nicht so wirklich weiter komme, die ich, zum Teil mangels Kraft, nicht vernünftig durchführen kann, diese Übungen nerven mich dann etwas. Aber alle anderen Übungen, mit denen man nach und nach vorwärts kommt, bei denen man immer mal wieder kleine Teilerfolge hat, die machen nach wie vor auf jeden Fall Spaß. 

Ich habe auch schon überlegt, ob ich meinen Trainer bezüglich meiner Angst vor der Hantelbank mal ansprechen soll. Ich weiß auch gar nicht, ob er letzte Woche meine Probleme beim Hochgehen überhaupt bemerkt hat. Da ich ja eh "befürchte", dass wir diese Übung zukünftig öfters durchführen werden, wäre es vielleicht besser, wenn er über meine Ängste (und dementsprechend halt auch Gedanken während dieser Übung) Bescheid weiß. Wie heißt es immer so schön, Nur redenden Menschen kann geholfen werden. Dieser Spruch trifft in meinem Leben leider immer und immer wieder zu. 

Seit kurzem habe ich übrigens ein neues kleines "Sammel-Hobby". Ich sammel jetzt ausgefallene USB-Sticks. Also keine ganz normalen, sondern nur ausgefallene. Bis jetzt habe ich 4 Stück davon. Es fing mit einem "Autoschlüssel" vom Mini an, die gleiche Form wie unser richtiger Autoschlüssel, aber der Zündschlüssel ist halt der USB-Stift. Dann ein "Auto", also wie ein richtiges kleines Spielzeugauto, ein Mini, so richtig mit Fenstern, Türen usw. Aus der Stoßstange kann man den USB-Stift rausziehen. Wenn der Stift angeschlossen ist, läuchten sogar die Rücklichter rot, total niedlich!!!! 

Dann ein kleiner Teddybär, den muss man am Bauch auseinanderziehen, dann kommt man an den Stift. Und dann noch ein Kugelschreiber, der echt gut schreibt (den habe ich aus dem "Spionage-Museum"), den kann man ebenfalls mittig öffnen, dort befindet sich der USB-Anschluss. Ich fand diese 4 USB-Sticks einfach nur originell, wollte sie unbedingt haben, konnte nicht widerstehen. Mein Freund fand diese Idee auch irgendwie gut und meinte dann spontan, ich solle doch ein neues "Sammel-Hobby" daraus machen, was ich auch machen werde. Die Sticks funktionieren übrigens alle, das habe ich bereits ausprobiert. 

 

TitelAutorDatumBesucher
Mi. 02. Dez. 2020PetraM03/12/2020 - 08:314
Di 01. Dez. 2020PetraM02/12/2020 - 09:1594
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