Dienstag, 09.10.2012

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Heute ging es mir seelisch endlich mal wieder deutlich besser. Auf der Arbeit normalisiert sich die Situation jetzt wieder, ich meine, was meine Arbeit,also meine Aufgaben betrifft. Mein Kollege ist seit gestern wieder da (aus dem Urlaub zurück) und somit ist die Vertretungszeit (ständige Telefonzentrale und Postdienst) jetzt erstmal wieder vorbei. Durch diese Vertretungsaufgaben bin ich in den letzten Wochen mit meinen Aufgaben etwas in den Rückstand geraten, womit ich jedoch gerechnet habe, ich kann mich ja schließlich nicht "in Zwei teilen". Dafür habe ich heute mehr geschafft, als ich ursprünglich eingeplant hatte. Ich war so richtig gut drauf und die Arbeit "flutschte" besser, als ich gedacht habe. Ja, solche Tage, an denen alles positiv verläuft, die geben einem dann endlich mal wieder einen kleinen positiven Kick nach oben.

Jetzt in zwei Wochen habe ich ja bereits den ersten Seminartag bezüglich des "selbstsicheren Auftretens" schon hinter mir. Ich bin selber jetzt schon gespannt, wie mein Bericht an dem Tag dann aussehen wird, wie die Gruppe so ist und wie das Ganze dann überhaupt so abläuft. Den Dienstreiseantrag für dieses Seminar habe ich bereits eingereicht und in dieser Woche will ich mich noch um die Fahrkarten kümmern. Die Zeit geht so schnell um und meine Nervösität diesbezüglich steigt auch jetzt schon immer mehr, bevor es ansonsten zu knapp wird, will ich mich jetzt in Kürze (auf jeden Fall noch in dieser Woche) darum kümmern. 

Heute Abend habe ich mich (mal wieder) um den Haushalt gekümmert, insbesondere um die Wäsche und die Küche. So wie üblich, wenn ich irgendwelche seelischen Aufregungen habe (wie gesagt, heute in zwei Wochen beginnt das Seminar), habe ich in Ruhe gespült, das ist und bleibt halt mein "persönliches Ritual", wenn mich seelisch etwas bedrückt oder wenn ich vor einer Situation etwas Angst habe. 

Eigentlich wollte ich heute Abend ja noch Fahrrad fahren, aber dazu bin ich dann nicht mehr gekommen. In Kürze will ich damit aber auf jeden Fall wieder weiter machen. Ich will ja schließlich noch weitere Erfolge (bei meiner Diät) haben. Während des Spülens habe ich nur eine Clementine gegessen sowie einen Vanille-Quark, ansonsten dazu einen halben Liter von dem Diät-Drink. Getrunken habe ich heute einen Liter Wasser, Plus 2 große Tassen Kaffee, eine heute Morgen beim Frühstück und eine vorhin als erstes, als ich nach Hause gekommen bin. Ich hatte zuerst eigentlich einen "toten Punkt", habe dann jedoch den Kaffee getrunken und habe mich dann in die Küche "gestürzt". 

Bezüglich des Fahrradfahrens, wozu ich mich in der letzten Zeit halt mal wieder so schlecht aufraffen kann (und mal wieder die Aufgaben im Haushalt vorziehe), musste ich vorhin an morgen, also an meinen Trainer denken. Ich sage mal so, er kann gut reden, ich meine jetzt insbesondere diesbezüglich, dass er einem gut ein "schlechtes Gewissen" einreden kann, wenn halt etwas nicht so läuft, wie es eigentlich geplant war und das Fahrradfahren hatten wir ja eigentlich fest mit in den Trainingsplan eingeplant. Im Laufe der letzten Monate bekam ich von ihm ja schon mehrere "kleine Vorträge" zu hören. Ich sage mal so, wenn diese "kleinen Vorträge" immer völlig "wirkungslos" an mir abprallen würden, dann hätte ich bis jetzt sehr wahrscheinlich deutlich weniger Erfolge gehabt. 

So wie vor kurzem der kleine Vortrag bezüglich der einen Übung, mit dem Hochdrücken aus dem Vier-Füßler-Stand. Die ganze Situation war mir irgendwie so peinlich, dass er damit zumindest meinen Ehrgeiz geweckt hat. Egal wie, ich wollte das dann endlich schaffen, endlich die Beine aus dieser Position heraus gestreckt bekommen. Ich habe es dann zu Hause so lange immer und immer wieder wiederholt, bis ich es endlich geschafft habe, bis die Beine dann endlich gestreckt waren. Ja, und jetzt bin ich natürlich froh, dass ich diese "kleine" Hürde (wobei es für mich schon eine sehr große Hürde gewesen ist) endlich genommen habe. Dass immer noch mehr als genug schwere Aufgaben vor mir liegen, das habe ich ja gestern bei der KG noch gemerkt. Ich hoffe, dass ich "Schritt für Schritt" dann alles nach und nach in den Griff bekommen werde. 

Ich musste gerade an meine damalige Physiotherapeutin denken, die konnte ja auch so gut reden. Damals konnte ich ja die Beine während der Brücke zunächst nicht anheben. Sie hat diese Übung Woche für Woche mit mir geübt und hat auch immer wieder auf mich eingeredet. An einem Abend habe ich mich dann zu Hause auf den Boden gelegt, hoch zur Brücke und habe es so lange immer wieder versucht, so lange "gekämpft", bis ich die Beine endlich ein Stück anheben konnte. Es waren zwar nur wenige Zentimeter und ich konnte sie auch nur wenige Sekunden oben halten, aber Hauptsache, dass ich auch diese Hürde endlich geschafft hatte (nachdem wir es mehrere Monate geübt haben). Perfekt bin ich darin bis heute nicht, es gibt ja auch die Variante, bei dieser Brücke das angehobene Bein dann gerade nach unten zu strecken. Das schaffe ich bis heute nicht, dabei klappe ich immer sofort zusammen, aber ich bin dennoch froh darüber, dass ich das Laufen auf der Stelle überhaupt inzwischen kann. 

Wer weiß, jetzt wo ich diese beiden Übungen kann (das Laufen bei der Brücke auf der Stelle und auch das Hochdrücken aus dem Vier-Füßler-Stand, bis die Beine gestreckt sind), vielleicht klappt ja inzwischen sogar das Schwimmen etwas besser. Mit etwas mehr Kraft in den Beinen, vielleicht komme ich ja mal etwas schneller voran, als nur im "Zeitlupentempo". Ich will es demnächst auf jeden Fall dann nach der Wassergymnastik ausprobieren, das habe ich fest eingeplant. Aber jetzt schon mit dem Probetraining anzufangen, darin sehe ich wirklich keinen Sinn, weil doch das Seminar und der Feiertag (01. November) auch noch vor uns liegen. O. k., natürlich sind das auch "Ausreden", weil ich etwas Angst vor diesem neuen Schritt, vor der neuen Gruppe habe, aber trotzdem, wenn es mir dort gefällt und Spaß macht, dann ist es auch doof, wenn ich sofort wieder eine "Zwangspause" einlegen muss. Wenn ich erstmal damit anfange, dann möchte ich auch die nächsten Wochen (bzw. auf Dauer, die nächsten Wochen meine ich jetzt wegen Weihnachten) damit weiter machen. 

Aber grundsätzlich plane ich das Schwimmen auf jeden Fall dann mit ein. Ich habe inzwischen auch die andere Tasche, mit den anderen Badeanzügen zum Wechseln wieder gefunden. Als ich im früheren Institut dann meistens 3 mal wöchentlich Schwimmen gegangen bin, dann habe ich die Badeanzüge nicht schnell genug trocken bekommen, habe mir daraufhin ein paar zum Wechseln geholt. Einen Bikini ziehe ich bei meiner Figur ganz bestimmt nicht mehr an, damit würde ich mich dann total lächerlich machen. Es gibt allerdings von früher sogar noch Fotos, vom ersten Urlaub mit meinem Freund 1989 auf Mallorca, auf denen ich tatsächlich noch einen Bikini an habe. Meine Güte, ist das schon lange her... Die deutliche Verbiegung des Rückens ging dann mit etwa Mitte 20 so richtig los und seit diesem Zeitpunkt wurde es Jahr für Jahr dann intensiver. 

Beim Thema Rückenverbiegung bzw. Bauch muss ich gerade an meine aktuellen Werte denken, die wir letztens beim PT ja gemessen haben. Wie ich schon geschrieben habe, Gewicht etwas runter, Fettanteil ebenso, dafür die Muskeln etwas kräftiger, im Prinzip genauso, wie es ja auch geplant war. Abgesehen davon, dass ich natürlich kilomäßig noch weiter runter kommen möchte, ist auch ein weiteres Ziel, dass sich der Umfang am Bauch und Hüfte etwas verringert. Das hat mich nämlich etwas geärgert, dass ich in diesen beiden Bereichen keinen Zentimeter geschafft habe, völliger Stillstand. Keine Ahnung, wo die Kilos zuerst purzeln. Ich hatte echt gedacht, dass der Umfang mindestens einen Zentimeter oder mehr gesunken ist, umso enttäuschter war ich, als ich gesehen habe, dass sich dort bisher noch gar nichts tut. Am fehlenden Training kann das eigentlich nicht liegen, schließlich machen wir ja Woche für Woche intensives Bauchtraining. Irgendwann muss man doch auch dort mal Erfolge sehen können...?!?

Bezüglich des gestrigen Themas, dass man manche Sachen besser sofort ansprechen sollte, ist bei meiner Freundin auch eine blöde Situation eingetreten. Als "Nachwirkung" von den Salmonellen, die ich ja mit 30 Jahren hatte, habe ich ja leider mehrere Lebensmittelallergien (was ich vom Labor schriftlich habe), unter anderem eine hochgradige Nussallergie. Nach Nüssen bekomme ich unbeschreibliche Bauchkrämpfe, keine kleinen Schmerzen, sondern schon richtig kräftige Krämpfe. Darüber habe ich allerdings noch nie mit meiner Freundin gesprochen. Wir verstehen uns zwar echt gut, aber sehen und sprechen uns dennoch leider nur relativ selten. Bereits zu Weihnachten kam sie mit Nussplätzchen an. Zum einen bekam ich von ihr einen Kalender mit niedlichen Tierfotos und dann diese Nussplätzchen, die sie selber gebacken hat, was sie mir ganz stolz erzählt hat. Ich wollte ihr dann nicht vor den Kopf stoßen und habe sie natürlich dankend genommen. Ja, und was habe ich jetzt von ihr zum Geburtstag bekommen (neben dem schönen Halstuch)? Ferrero Küßchen...... Äh, Tja, mein Freund hat sich darüber gefreut, er hat sie natürlich längst gefuttert, aber im Grunde sollte ich meiner Freundin langsam mal was von dieser Allergie erzählen. Aber irgendwie ist mir das jetzt zu peinlich. In solchen Situationen sollte man entweder besser sofort den Mund aufmachen (was ich mich halt nicht getraut habe, ich wollte sie halt nicht enttäuschen, sie war so stolz auf ihre selbstgebackenen Plätzchen) oder ansonsten besser dauerhaft schweigen. Ich hoffe nur, dass sie mir bei einem Treffen nicht mal direkt solche Plätzchen anbietet, das könnte dann ansonsten für mich eine sehr peinliche Situation werden, so etwas mag ich ja so gar nicht... (So nach dem Motto, ich glaube, ich sollte dir besser mal was sagen... Besser spät als nie.... Das ist ja gar nichts für mich).

Ja, Thema Süßigkeiten, damit habe ich im Moment eh wieder mächtig zu kämpfen. Ich reiße mich zwar noch zusammen, aber mein Heißhunger auf Schokolade (oder sonstiges Süßes, z. B. auch Kuchen) ist im Moment riesig groß. Gerade jetzt, wo in den Geschäften schon die ganzen Weihnachtssachen sind. Ich könnte jedes Mal so zugreifen. Ich will es ja gar nicht, ich habe noch einiges vor, was ich schaffen will (kilomäßig und halt der Bauch- bzw. Hüftumfang), aber trotzdem, im Moment ist bei mir die Versuchung mal wieder mächtig groß. Ich hoffe, dass sich das wieder etwas legt, wenn bei mir die große seelische Aufregung vorbei ist, also nach dem Seminar und wenn ich dann endlich wieder mit dem Schwimmen bzw. der Wassergymnasik begonnen habe. Aber bis dahin ist es wirklich sehr "gefährlich" (ich hoffe, dass ich bis dahin nicht in "Versuchung" komme....). 

TitelAutorDatumBesucher
Mi. 18.09.2019PetraM19/09/2019 - 04:463
Di. 17.09.2019PetraM18/09/2019 - 16:2210
Mo. 16.09.2019PetraM17/09/2019 - 14:2428
So. 15.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3726
Sa. 14.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3528
Fr. 13.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3221
Do. 12.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3018
Mi. 11.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:2714
Di. 10.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:2413
Mo. 09.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:2113
So. 08.09.2019PetraM09/09/2019 - 07:1496
Sa. 07.09.2019PetraM08/09/2019 - 15:0175
Fr. 06.09.2019PetraM07/09/2019 - 13:4471
Do. 05.09.2019PetraM06/09/2019 - 08:5077
Mi. 03.09.2019PetraM05/09/2019 - 08:5070
Di. 03.09.2019PetraM04/09/2019 - 08:3773
Mo. 02.09.2019PetraM03/09/2019 - 09:1179
So. 01.09.2019PetraM02/09/2019 - 03:4866
Sa. 31.08.2019PetraM01/09/2019 - 15:1256
Fr. 30.08.2019PetraM31/08/2019 - 14:0551
Do. 29.08.2019PetraM30/08/2019 - 08:35121
Mi. 28.08.2019PetraM29/08/2019 - 02:4679
Di. 27.08.2019PetraM28/08/2019 - 08:2872
Mo. 26.08.2019PetraM27/08/2019 - 03:0760
So. (Nachtrag)PetraM26/08/2019 - 03:3362
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