Dienstag, 18.09.2012 (Wassergymnastik)

DruckversionPDF-Version

Auch heute ging es mir seelisch wieder so richtig gut. Zum einen genieße ich natürlich weiterhin diese Schmerzfreiheit, mit der ich in den letzten Jahren niemals gerechnet hätte. Mein Rücken ist tatsächlich stabil (also dauerhaft schmerzfrei), was für mich schon ein Wunder ist. Im Moment nervt mich nur das rechte Knie, dass ich das nicht so richtig in den Griff bekomme. Beim Laufen ist es gar kein Problem, dabei merke ich zumindest inzwischen nichts mehr (zeitweise hatte ich auch beim Laufen in diesem Bereich Schmerzen), zur Zeit merke ich es nur beim Treppensteigen (mal mehr, mal weniger) und halt insbesondere beim Training, und zwar speziell bei den Ausfallschritten. Sobald ich Spannung ins Bein bringe, also ein Stück in die Knie gehe, fangen sofort wieder die Stiche an. An manchen Tagen nur ganz schwache Stiche, so dass ich denke, dass ich es bald "überstanden" habe, dass auch diese Schmerzen bald der Vergangenheit angehören, aber schon beim nächsten Training können diese Stiche dann wieder etwas intensiver sein, das ist von mal zu mal unterschiedlich. Meine Therapeutin hat mir deswegen gestern, als diese Ausfallschritte ebenfalls dabei waren, auch schon Mut gemacht, nach dem Motto, da muss ich jetzt (leider) durch, umso mehr und intensiver diese Muskeln mit belastet werden, umso stabiler werden sie werden, also umso eher werde ich auch dort schmerzfrei sein. Nun gut, ich sehe es ja ein, dass ich da durch muss, aber trotzdem fallen mir manche Übungen dann halt mächtig schwer, wenn ich dabei diese Stiche "ignorieren" muss. 

Aber trotz dieser Beschwerden bin ich heute Abend dann noch Fahrrad gefahren, bin in 35 Minuten 9 Kilometer gefahren. Heute bin ich sehr gut in Schwung gekommen. Nach "getaner Arbeit" (also dem Haushalt) war ich weiterhin so richtig gut drauf und bin meistens 15/16 km/h gefahren, zeitweise auch 20 km/h, das hat wieder so richtig gut getan (Gegessen habe ich gestern Abend nur ein Brötchen, heute Abend 2 Frikadellen, selbstgemachte von meinem Freund).

Bezüglich der Probleme mit dem Knie denke ich im Moment ernsthaft darüber nach, mich wegen der Wassergymnastik zu erkundigen. In dem früheren KG-Institut habe ich es von Juni 2009 bis Oktober 2011 regelmäßig wöchentlich durchgezogen und hatte in dieser Zeit "nur" die starken Rückenschmerzen, die Probleme mit dem Knie, die sich erstmals bemerkbar gemacht haben, als ich Anfang 20 gewesen bin (schon damals bekam ich KG, also Bewegung verordnet), waren in dieser Zeit praktisch "nebensächlich", damit hatte ich so gut wie gar keine Probleme. Ich nehme an, dass mir diesbezüglich die Bewegung im Wasser halt gut getan hat. Allerdings nannte ich es dort immer nur "Wassergymnastik", offiziell hieß es "Krankengymnastik im Bewegungsbad" (bei etwa 32/33 Grad), das immer von dem jeweiligen Physiotherapeuten geleitet worden ist, bei dem ich auch die "normale" KG hatte. Es ging dort immer über eine halbe Stunde.

Ich habe mich bereits über das Internet informiert (wozu gibt es schließlich das Internet...?!!), die Wassergymnastik im Schwimmbad geht über 45 Minuten. Aber ich sage mal so, einen Versuch ist es meiner Meinung nach wert, wer weiß, vielleicht gefällt es mir dort ja und hilft mir zudem auch (also gegen die Schmerzen).

Die "Wassergymnastik" im bisherigen Institut habe ich sogar eine ganze Zeitlang als mein Hobby angegeben, ja, das hat mir wirklich Spaß gemacht. Bei den meisten Therapeuten war der Ablauf auch total klasse, sehr abwechslungsreich, darauf habe ich mich jede Woche gefreut. Meine Gruppe war auch total super. Ich war dort zwar die Jüngste, was mich aber nicht wirklich gestört hat. Die Anderen haben mich sofort total offen in ihrer Gruppe aufgenommen. Dort war zwar auch immer ein "Kommen und Gehen" was die Teilnehmer betrifft, aber innerhalb kurzer Zeit gehörte ich (weil ich ja eh regelmäßig dabei war) mit zum festen Stamm. Ja, in dieser Gruppe habe ich mich super wohl gefühlt. Auch wenn ich nicht alle Übungen konnte, insbesondere mit der großen Wassernudel Woche für Woche gekämpft habe ohne Ende (und viele Bewegungen, insbesondere unter Wasser, nur andeuten konnte), trotzdem galt für mich das Motto "Dabei sein ist alles", und wenn ich "notfalls", wenn ich etwas gar nicht konnte, ein paar Minuten an den Rand gegangen bin und für mich alleine ein paar Übungen gemacht habe. Trotzdem, die Zeit in dieser Gruppe war (bis auf ganz wenige Ausnahmen) einfach nur super schön, das werde ich nie vergessen. Der Abschied von dieser Gruppe fiel mir dann auch super schwer. Ich hatte ja vor, das Institut zu wechseln (unter anderem auch, weil ich mit dem Physiotherapeuten nicht klargekommen bin, ein absoluter Neuling, keine Ahnung von nichts), und habe dann "Nägel mit Köpfen" gemacht, habe von heute auf morgen mit der Wassergymnastik aufgehört. Auch wenn ich das Institut auf jeden Fall wechseln wollte, dieser abrupte Schnitt, mich so von der Gruppe und dem damaligen Hobby zu trennen, das fiel mir unendlich schwer, daran hatte ich sehr hart zu "knabbern" (deswegen liefen so einige Tränen, aber eine andere Möglichkeit, als das Institut komplett zu wechseln, sah ich damals wirklich nicht). 

Ja, und deswegen denke ich jetzt ernsthaft darüber nach, ob ich diesbezüglich einen kleinen Neustart wagen soll, zunächst halt erstmal als "Experiment". Experiment insoweit, weil das halt "richtige" Wassergymnastik ist und keine Krankengymnastik im Bewegungsbad. Allerdings, das PT war ja ursprünglich auch ein Experiment. Ob mir das intensive Training hilft oder ob bei mir dauerhaft die reine KG besser wäre, das wusste zunächst ja auch keiner. Ja, dieses Experiment ist zum Glück ja sehr gut gelaufen und ich möchte keinesfalls mehr damit aufhören (morgen Nachmittag ist ja wieder mein "doppelter Sporttag", wie ich ihn inzwischen nenne, erst KG und dann PT, worauf ich mich schon wieder freue, nicht unbedingt auf jede Übung, aber zumindest auf die meisten.... Grins). Wenn dieses Experiment schief gelaufen wäre, wenn die Schmerzen durch das intensive Training womöglich noch schlimmer geworden wären, dann hätten wir das Pensum halt dementsprechend anpassen bzw. kürzen müssen. Notfalls hätte ich damit dann auch wieder aufhören müssen, woran ich aber nicht wirklich glaube. So wie ich meinen Trainer inzwischen kenne bzw. einschätze, hätte er (glaube ich) nicht aufgegeben, sondern hätte das Pensum dann halt entsprechend angepasst. Alle Übungen kann ich ja schließlich bis heute nicht, aber dafür gehen wir ja Schritt für Schritt vor, um dann alles zu "erarbeiten". Ja, ich bin wirklich froh darüber, dass ich dieses Experiment (mit dem PT) eingegangen bin, die aktuelle Schmerzfreiheit (im Rücken) möchte ich halt nicht mehr aufgeben. 

Mir ist es zwar klar, dass es z. B. in den Urlaubszeiten, bei unregelmäßigem Rhythmus, immer mal wieder zu kleinen Rückschlägen kommen kann, also zu vermehrten Schmerzen, aber ich habe ja in diesem Sommer gesehen, sobald das Training dann weiter geht, habe ich diese Schmerzen innerhalb von wenigen Tagen wieder völlig im Griff (deswegen plane ich das gesamte Training, also KG und PT, ja dauerhaft ein, an ein Ende ist absolut gar nicht zu denken). Ja, und deswegen denke ich jetzt halt darüber nach, ob ich bei der Wassergymnastik ebenfalls einen Neustart wagen soll (Lust hätte ich dazu auf jeden Fall, es hat mir wirklich immer viel Spaß gemacht, oder zumindest meistens, je nachdem halt, bei welchem Therapeuten das Training stattgefunden hat). Natürlich ist das auch eine finanzielle Sache, aber diesbezüglich möchte ich mich halt mal erkundigen.

Was das Seelische betrifft, diesbezüglich versuche ich zur Zeit nach dem Motto "Think Positiv" zu handeln, was momentan auch sehr gut klappt. Ich versuche halt, aus allen Situationen die positiven Eindrücke "heraus zu filtern" und dann das Beste daraus zu machen. Im Moment klappt das wirklich total gut. Ich bin super gut drauf und fühle mich seelisch um ein vielfaches besser und stärker als in den letzten Jahren. Die Sache mit dem Autofahren am Sonntag, das war halt ein Thema für sich, in dem Moment kam halt meine jahrelange Angst davor so richtig durch, aber im Alltag komme ich im Moment sehr gut klar. Wenn mal etwas schief läuft, z. B. der Zug Verspätung hat, dann ärgert mich das natürlich im ersten Moment (Schade um die Zeit, in der man nutzlos rumsteht), aber wenn ich dann Abends auf dem Fahrrad sitze, dann "wandle" ich diesen kleinen Ärger in positive Energie um, komme  total gut in Fahrt und es macht dann auch so richtig Spaß (wenn man an die Kalorien denkt, die man dabei dann verbrennt). Ja, ich hoffe, dass ich diese positive Phase so gut und so lange wie möglich halten kann (da sie mir auch im beruflichen Alltag einen ordentlich "Push" gibt), dass ich sie mir bloß nicht durch "Stress" kaputt machen lasse (oder diesen Stress halt sofort wieder in positive Energie umwandle, wovon ich letztendlich natürlich viel mehr habe). 

TitelAutorDatumBesucher
Mi. 18.09.2019PetraM19/09/2019 - 04:466
Di. 17.09.2019PetraM18/09/2019 - 16:2213
Mo. 16.09.2019PetraM17/09/2019 - 14:2431
So. 15.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3730
Sa. 14.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3531
Fr. 13.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3223
Do. 12.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:3019
Mi. 11.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:2715
Di. 10.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:2414
Mo. 09.09.2019PetraM17/09/2019 - 02:2114
So. 08.09.2019PetraM09/09/2019 - 07:1496
Sa. 07.09.2019PetraM08/09/2019 - 15:0177
Fr. 06.09.2019PetraM07/09/2019 - 13:4471
Do. 05.09.2019PetraM06/09/2019 - 08:5077
Mi. 03.09.2019PetraM05/09/2019 - 08:5070
Di. 03.09.2019PetraM04/09/2019 - 08:3773
Mo. 02.09.2019PetraM03/09/2019 - 09:1179
So. 01.09.2019PetraM02/09/2019 - 03:4866
Sa. 31.08.2019PetraM01/09/2019 - 15:1256
Fr. 30.08.2019PetraM31/08/2019 - 14:0551
Do. 29.08.2019PetraM30/08/2019 - 08:35121
Mi. 28.08.2019PetraM29/08/2019 - 02:4680
Di. 27.08.2019PetraM28/08/2019 - 08:2872
Mo. 26.08.2019PetraM27/08/2019 - 03:0761
So. (Nachtrag)PetraM26/08/2019 - 03:3362
onlinetagebuch.com - WIE DAS LEBEN SO SCHREIBT ...