Dienstag, 21.05.2013, Wassergymnastik

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Der heutige Tag war einfach nur schön. Auf der Arbeit lief es heute echt gut, ich bin mit meinen Aufgaben total gut voran gekommen. Unter anderem habe ich mich um die Buchhaltung gekümmert. Es sind immer mal wieder Rechnungen dabei, die ich bearbeiten soll, bei denen ich zunächst etwas unsicher bin. Wenn dann etwas falsch laufen sollte, dann spricht meine Kollegin mich auch immer darauf an und erklärt es mir, wie ich es besser machen könnte. Ja, und bei dem heutigen Schwung war dann alles richtig, es kamen (fast) keine Korrekturen (nur eine kleine Kleinigkeit bzw. ein Hinweis, worauf ich in einem Fall demnächst mehr achten soll). In dem Moment war ich dann echt happy, dass meine "Gedankengänge" dabei anscheinend alle richtig gewesen sind. Solche positiven Tage sind einfach nur schön.

Allerdings habe ich heute auf der Arbeit auch einen "Entschluss" gefasst. Seit heute beginnen die Vorbereitungen für den diesjährigen Betriebsausflug. Also zunächst die Terminabsprache. Ich habe ja die ganze Zeit überlegt, ob ich daran teilnehmen soll, oder nicht. Heute habe ich mich nun dagegen entschieden, was ich morgen dann auch meiner Kollegin mitteilen werde. Ich werde mich dann lieber freiwillig, sofern ich dann da bin, also dann nicht gerade im Urlaub bin, den ganzen Tag um die Telefonzentrale kümmern. Das ist für mich persönlich wesentlich "Nervenschonender". Eine Teilnahme würde für mich persönlich eine zu große seelische Aufregung bzw. "Belastung" darstellen, was ich mir lieber nicht antun würde. Und da eine Teilnahme ja eh freiwillig ist und ich bisher (bis auf einmal) eh nie daran teilgenommen habe, wird das sicherlich auch kein Problem sein.

Ich möchte allerdings nicht, dass meine Abteilung hier jetzt zu negativ rüber kommt. Meine Kolleginnen und Kollegen sind wirklich alle soweit echt in Ordnung, das Betriebsklima bei uns ist total gut und locker. Im Grunde verstehe ich mich mit jedem einzelnen echt gut, mit ein paar auch sehr gut. Aber halt "nur" mit den einzelnen Personen. Mit Gruppen habe ich grundsätzlich meine Probleme. Das habe ich letzte Woche wieder ganz deutlich gemerkt. Mein Kollege hatte Geburtstag und wir gingen natürlich alle zu ihm. Zuvor habe ich mit ein paar Kollegen einzeln gut und locker gesprochen und auch anschließend noch, aber während der Zeit, als wir alle zusammen in einem Büro standen, da hatte ich totale Beklemmungen, war innerlich "zum Zerreißen gespannt", habe kein Wort gesagt und habe nur darauf gewartet, dass ich endlich wieder in mein Büro "verschwinden" konnte, wieder durchatmen konnte. Die Stimmung dort an sich war echt gut, es wurden lockere Gespräche über verschiedene Themen geführt, aber ich kam einfach nicht aus meiner Haut raus. Dass ich weiterhin mit an solchen Geburtstagen teilnehmen werde, mich aus solchen "Aktionen" nicht ausklammern werde (schließlich gehöre auch ich zur Gemeinschaft, völlig egal, wie still ich dann immer bn), das habe ich fest eingeplant, aber einen ganzen Tag lang in einer solchen Situation zu sein? Nein, das tue ich mir nicht an, das ist nichts für mich. Diese seelische Aufregung ist mir dann etwas zu viel. 

Ja, mit meinen Kollegen und Kolleginnen verstehe ich mich echt gut. Und mit meinem Chef? Nun gut, das ist wirklich ein Thema für sich, fast schon ein "Fass ohne Boden"...... Ich sage mal so, angespannter, wie es zur Zeit ist bzw. wie ich es zur Zeit empfinde, könnte es eigentlich gar nicht sein. Wie habe ich gerade geschrieben, auch ich gehöre zu unserer "Gemeinschaft"? Nun gut, das scheinen "manche" bei uns anders zu sehen, oder vielleicht bin ich diesbezüglich einfach auch nur "zu" still, dass ich gar nicht weiter auffalle, dass auch ich dort anwesend bin...... Näher möchte ich auf dieses Thema lieber nicht eingehen. Auf jeden Fall geht es mir bei dem Gedanken seelisch um ein vielfaches besser, mich lieber alleine um das Telefon zu kümmern, als den ganzen Tag mit ALLEN zusammen zu sein....!!!

Der Abend ist dann noch super schön verlaufen. Bei uns war "etwas" Verkehrschaos, so dass auf die Straßenbahnen kein Verlass war. Entweder sie kamen gar nicht oder mit erheblicher Verspätung. Deswegen bin ich dann zum Schwimmbad gelaufen, etwa 25 Minuten brauche ich für diese Strecke. 

Dort war es dann super schön. Meine Gruppe ist wirklich total super. Ich komme mit immer mehr Personen in Kontakt. Ich werde Woche für Woche von immer mehr Frauen aus dieser Gruppe angesprochen, nach dem Motto, "Wie heißt du eigentlich, ich bin die ......." und daraus ergeben sich dann immer wieder lockere und interessante Gespräche. Das finde ich total super schön!! Dort werde ich so richtig anerkannt, gehöre schon längst "dazu" und fühle mich dort auch total super wohl. Auch dafür, also für diesen guten Tipp mit dem Verein, bin ich meinem Trainer bis heute total dankbar!!! Was bin ich froh darüber, dass er mir, als ich einen neuen Trainer gesucht habe, im Internet aufgefallen ist!! Was besseres hätte mir wirklich nicht passieren können. Morgen Abend habe ich dann ja auch wieder Training (nach der KG).

Die Wassergymnastik war heute dann auch total super gut. Eigentlich mag ich keine Hip-Hop-Musik, aber im Wasser mit den richtigen Übungen war das heute dennoch so richtig passend. Wir haben heute zu 3/4 mit den Hanteln gearbeitet, den Rest mit "freien" Hand- bzw. Armbewegungen im Wasser. Dabei bin ich sehr gut mitgekommen, das hat super Spaß gemacht. Unter anderem die "typischen" Bewegungen, also mit den Hanteln in alle Richtungen "boxen", dabei auf der Stelle laufen, Hampelmann usw. Das habe ich alles soweit echt gut hinbekommen.

Dann hatte ich mit den Hanteln auch noch ein "Erfolgserlebnis", was auch den anderen Frauen aufgefallen ist, die mich darauf dann auch angesprochen haben. Die Hantel unter den Fuß (also jeweils nur mit einer Hantel), also den Fuß mittig darauf und damit dann die Bewegungen ("Pumpen" usw.), die wir sonst immer mit der Nudel oder dem Schwimmbrett durchführen. Der Gegendruck der Hantel war bei Weitem nicht so intensiv, wie es sonst immer mit der Nudel der Fall ist. Ich bin tatsächlich mitgekommen und habe damit alle Übungen mitgemacht. Ja, und das ist dann sogar den anderen Frauen aufgefallen, weil ich solche Bewegungen ja sonst immer "nur so" mitmache und sie haben mich darauf angesprochen, nach dem Motto, "Echt super, dass zumindest diese Variante bei dir so gut klappt...!!". Ja, in dem Moment war ich echt total happy, habe mich total darüber gefreut, dass das so gut geklappt hat. 

Zum Schluss hin kamen dann noch einige Arm- bzw. Handbewegungen, die sehr intensiv und anstrengend gewesen sind, aber dennoch soweit sehr gut geklappt haben (natürlich alles unter Wasser). So wie man mit einem Ball (z. B. beim Handball) "dribbelt", also ganz schnelle Bewegungen der Unterarme bzw. der Hände (aus dem Handgelenk heraus), so als wenn ein Ball unter Wasser halt ganz schnell hoch und runter gehen würde. Passend dazu ganz schnelle Musik, an dessen Rhythmus wir uns anpassen sollten. Sie gab dann immer die Richtung an, wie wir den Arm dabei im Wechsel halten sollten. Das ging unwahrscheinlich in die Schultern, Oberarme, Ellenbogen, Handgelenke und Finger. Immer mal wieder eine kurze Pause, Hände etwas lockern (weil wir alle mit der Zeit leichte Krämpfe in den Händen bekamen) und dann ging es auch schon weiter. Aber im Grunde hat diese Übung echt Spaß gemacht, da war total viel "Pep" drin. Die Leiterin hat vorne eh so viel "Energie" rüber gebracht, total die gute Laune, das war mal wieder total "ansteckend". Ja, alles in allem war es heute wieder total super gut!!!

Da die Straßenbahnen hier abends ja eh nur noch im Halb-Stunden-Takt fahren, hatte ich nach dem Training dann noch etwas Zeit. Nach diesem Training wollte ich ganz bestimmt keine halbe Stunde mehr nach Hause laufen. Ich hatte mir ein Buch mitgenommen, wollte mich eigentlich am Eingang des Schwimmbades hinsetzen und noch etwas lesen (besser als draußen an der Haltestelle zu sitzen, zumal es dann auch geregnet hat). Am Eingang saßen jedoch 2 Frauen aus meiner Gruppe, die eine Fahrgemeinschaft gebildet haben und auf die anderen Teilnehmer warteten. Wir kamen dann noch locker ins Gespräch, es kamen dann noch mehrere dazu und letztendlich standen wir dort noch mit mehreren (außer mir noch 5 Frauen) locker zusammen und haben uns total gut unterhalten. Dabei fielen noch so gute Sprüche, dass wir mehrmals total lachen mussten. Das war dann für mich noch der schöne, krönende Abschluss dieses schönen Tages. 

Zu Hause wollte ich dann eigentlich noch Fahrradfahren, aber dazu war ich dann wirklich absolut nicht mehr in der Lage. Dafür war die Wassergymnastik zu intensiv, das hat mich mächtig geschlaucht. Den Rest des Abends habe ich dann teils vor dem Computer und teils im Sessel verbracht. Ja, aber alles in allem war dieser Tag auf jeden Fall echt schön. 

 

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