Dienstag, 25.09.2012

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Heute war kein besonders "aufregender" Tag. Ich muss mich im Moment an eine neue Tastatur gewöhnen, die ich heute Abend hier am Computer angeschlossen habe. Sie ist viel flacher als die alte, das ist jetzt total ungewohnt. 

Morgen ist ja wieder mein "doppelter Sporttag", die Tasche dafür habe ich natürlich schon gepackt, das nehme ich ja immer schon morgens mit zur Arbeit. Mit der Wassergymnastik, also mit den Probestunden will ich eventuell nächste Woche, aber ansonsten dann die Woche starten. Mal sehen, wann ich mich dazu "überwinden" kann. Ich will am Wochenende auf jeden Fall alles schon mal griffbereit zusammen legen. 

Ich mache bzw. plane das dann zum einen wegen der Bewegung im Wasser an sich (weil mir das in den letzten beiden Jahren so gut getan hat), aber auch, um mal wieder etwas unter Menschen zu kommen. Besser eine Stunde in einer Gruppe Gymnastik machen, als den ganzen Abend zu Hause alleine vor dem Computer zu sitzen. Selbst wenn die Anderen älter sind, was solls, in meiner früheren Gruppe war ich ja auch die Jüngste und habe mich "trotzdem" mit den Anderen gut verstanden, es gab sowohl vorher als auch während des Trainings im Laufe der Zeit mehr als genug Situationen, in denen wir sehr viel Spaß hatten. Im Oktober bin ich ein Jahr aus der früheren Gruppe raus und es gab schon so einige Momente, in denen ich halt alleine vor dem Computer saß und es vermisst habe, mal mit anderen was zusammen zu machen. Und Sport ist für so was halt eine gute Gelegenheit. Ich spreche jetzt nicht davon, dass dort die "Freundschaft fürs Leben" entsteht, mit dieser Voraussetzung gehe ich dort ganz bestimmt nicht hin, aber wie gesagt für die Bewegung an sich und einfach mal mit anderen Menschen zusammen zu kommen. Auch wenn ich in so Gruppen anfangs dann immer total schüchtern und still bin, wenn ich die einzelnen dann besser kennen lerne (im Laufe der Zeit), dann legt es sich bei mir ja auch etwas (wie gesagt, mit dem "Grundstamm" in der früheren Gruppe habe ich mich im Laufe der Zeit bestens verstanden, obwohl ich vom Alter her locker deren Tochter hätte sein können).

Sollte ich dann wirklich in diesem Verein damit beginnen (was durchaus möglich ist), dann muss ich mir für meine Mutter eine "Ausrede" einfallen lassen, wofür ich ihre 100 Euro (zum Geburtstag) ausgegeben habe. Sie ist ja in dem Verein, in dem ich mehr oder weniger groß geworden bin, wo mein Vater über viele Jahre (etwa 15 Jahre lang) Oberturnwart war, bis heute im Vorstand aktiv. Sie würde mich liebend gerne wieder in den Verein zurück holen. Sie konnte es nicht verstehen, als ich vor einigen Jahren dort gekündigt habe. Ich sage ja auch nicht, dass alles in diesem Verein schlecht gewesen ist, es gab so einige positive Sachen (im Laufe der Jahre), an die ich immer mal wieder gerne zurück denke. 

Aber ich hatte dort halt nie die Möglichkeit, ich selbst zu sein, mich selber zu "verwirklichen", meine Leistungen wurden dort ja nie anerkannt. Wie ich vor einiger Zeit schon mal geschrieben habe, egal wie alt ich geworden bin, ich blieb immer "Vaters Tochter" und alle Leistungen, völlig egal in welchem Bereich, wurden immer mit den Leistungen meines Vaters verglichen. Mein Vater war ja in der Leichtathletik ein absolutes Ass, er konnte zwar Schwimmen, aber das war dennoch nicht so ganz sein Bereich. Ja, und wenn man schon keine Leistungen vergleichen kann, dann wurde ich dort halt vom Aussehen und vom Charakter her mit ihm verglichen. Es gibt dort bis heute keine Gruppe, in der mein Vater nicht bekannt wäre, in jeder Gruppe sind Mitglieder, die ihn noch von früher kennen und mich auf ihn ansprechen. 

Ich wollte damals zuerst in eine Jazz-Tanz-Gruppe, für die ich zu jung war. Ich war 13 Jahre, als ich damit angefangen habe, aber in dieser einen Gruppe, die ich damals so toll fand (super schöne Show-Tänze haben die immer aufgeführt), kam man erst mit 16 Jahre. Diese Gruppe hat auch außerhalb vom Verein sehr viele Auftritte gehabt, die waren zur damaligen Zeit hier im Ruhrgebiet sehr bekannt, den Namen der Leiterin kannte damals fast jeder. Da ich mit unter 16 Jahren aber nicht überall rein kam, wo die Auftritte stattfanden, deswegen wollten sie mich zuerst nicht in der Gruppe aufnehmen. Aber die Tochter vom Oberturnwart abzulehnen, das haben sie sich auch nicht getraut. Letztendlich habe ich etwa 2 Jahre in dieser Gruppe mitgetanzt, allerdings immer nur "intern" beim Training, von den Auftritten blieb ich immer ausgeschlossen. 

Dann rief mein Vater eine neue Gruppe (also Tanz-Gruppe) "ins Leben", in die ich natürlich auch sofort kam. Dort wurde ich von Anfang an "nach vorne geholt", aber nicht wegen meiner Leistungen (damals war ich noch nicht so gut, das kam erst im Laufe der Jahre), sondern weil ich ja die Tochter vom Oberturnwart war. Nach dem Motto "Big Brother (also mein Vater) is watching you" stand ich dort immer im Mittelpunkt, wurde immer hervorgehoben, um meinem Vater dann berichten zu können, wie toll diese Gruppe doch ist. 

Erst als ich mich dann von diesem Verein gelöst habe (nachdem mein Vater gestorben ist), konnte ich mich selber etwas "entfalten", mal ich selber sein. Ich ging dann erst in eine Gruppe, die nicht ganz so toll war, aber danach kam ich dann in die andere Gruppe, in der ich dann viele Jahre war (bis ich damit aufhören musste), in der ich dann das Einzeltraining von der Leiterin bekommen habe. Da war es dann super schön.

Also mich zieht in diesen Verein gar nichts mehr zurück, auch wenn es dort viele schöne Sachen gab, trotzdem möchte ich mich mit den Vergleichen zu meinem Vater nicht mehr runter ziehen lassen. Und gerade im Bereich des Schwimmens, dieser Bereich wird dort bis heute von meiner damaligen Schwimmlehrerin geleitet (die meinen Vater ja ebenfalls sehr gut kannte). So nett diese Frau war bzw. ist, in ihre Gruppe möchte ich dennoch nicht mehr zurück. Ich möchte dann lieber neu und "neutral" in einem anderen Verein, also in einer anderen Gruppe starten (über meine bisherige Wassergymnastik-Gruppe hat meine Mutter schon sehr oft "gelästert", die ganze Zeit versucht, mich wieder in den Verein zurück zu bekommen).

Nachdem ich gestern so gesündigt habe, habe ich heute sehr wenig gegessen. Zum Frühstück mal wieder 2 Brötchen (morgens brauche ich halt eine "Grundlage"), aber heute Mittag habe ich keine richtige Pause gemacht. Ich war zur Mittagszeit gerade mitten in einem Arbeitsbereich, den ich nicht unterbrechen wollte, habe dann nur nebenbei einen Quark gegessen und ehe ich mich versah, war schon wieder Nachmittag.

Heute Abend zu Hause habe ich dann die Scheibe Brot gegessen, die ich eigentlich für heute Mittag geplant hatte, dazu dann einen halben Liter von diesem Diät-Drink. Dann bin ich auch noch Fahrrad gefahren. Ich wollte unbedingt 10 Kilometer schaffen, also die Kalorien von gestern wieder weg trainieren. Da ich heute etwas langsamer gefahren bin, durchschnittlich 14/15 km/h, habe ich für diese 10 Kilometer dann 41 Minuten gebraucht. Aber egal, das Fahren hat trotzdem gut getan (auch wenn es etwas langsamer gewesen ist).

TitelAutorDatumBesucher
Mo. 24.06.2019PetraM25/06/2019 - 08:3610
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