Do. 19. April 2018

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Am Donnerstag fand ich es schön,

- dass ich nicht geweint habe, mich positiv abgelenkt habe. Es war der 29. Todestag meines Vaters. Meine Mutter hat mich jedes Jahr daran "erinnert", damit ich ihn bloß nie wieder vergesse. Wobei sich solche Termine eh immer fest in meinen Kopf brennen. Solche Daten vergesse ich nie wieder. Aber in diesem Jahr ist der einjährige Todestag meiner Mutter halt viel intensiver und bewusster in meinem Kopf. Aber ich habe mich halt schön von diesem Datum abgelenkt.

- dass ich per Mail Kontakt mit meiner Kollegin hatte. Ich habe sie angeschrieben, weil es mich interessiert hat, wie die Betriebsratswahl Anfang der Woche gelaufen ist. Mich dort auch wieder etwas in "Erinnerung" rufen. Auch wenn ich jetzt noch ziemlich schlapp bin, ich plane trotzdem ein, nächste Woche Donnerstag wieder in den Arbeitsalltag zu starten.

- dass wir ein paar Flaschen Orangen- und Apfelsaft geholt haben (verschiedene Sorten). Die brauche ich ja in der nächsten Zeit, wenn ich damit täglich (als Schorle) das Eisenmittel einnehme. Ich habe ja gerade mal 3 Tütchen davon (vom Eisenmittel) genommen. Ich hoffe, dass es mir damit jetzt Tag für Tag etwas besser geht (umso höher mein Eisen wieder steigt). 

- dass ich mir dieses Eisenmittel schon mal für die nächsten Wochen geholt habe. Also in der Apotheke. Es sind ja immer nur 14 Tütchen drin und für 6 Wochen (bis zur nächsten Blutkontrolle) soll ich es auf jeden Fall nehmen. Wahrscheinlich dann auch weiterhin, bis zu 3 Monate oder länger (bis der Wert wieder ausgeglichen, wieder ganz stabil ist).

- dass wir in einem Park eine Runde spazieren gegangen sind. Etwas das schöne Wetter nutzen.

Aber den Eisenmangel habe ich sehr deutlich gemerkt. Abgesehen von der Schlappheit (danach habe ich wieder für ca. 2,5 Stunden geschlafen, eine Stunde an der Luft zu Laufen hat mich total geschlaucht), war ich trotz 30 Grad und Sonne pur total kalt. Meine Arme und Hände waren so richtig kalt. Ich hatte zwar eine Bluse an, aber darüber auch meine Jeans-Jacke, also mit langen Ärmeln. Ja, aber trotzdem war ich total kalt. 

Aber die anderen Menschen finde ich immer unmöglich. Man kann heutzutage sozusagen "von oben bis unten" tätowiert sein (das ist normal) oder viele Piercings haben, da gucken dann zwar viele hin, aber es ist "normal". Ja, aber wenn man bei 30 Grad mit Jacke rumläuft, dann kann man sich von so einigen fremden Personen (denen man zufällig begegnet) Kommentare anhören, nach dem Motto, puh, muss das heute kalt sein, dass manche Menschen sogar noch Jacken anziehen müssen. 

Ich war halt immer schon ein Frierpitter. Und jetzt mit dem Eisenmangel ist es noch viel schlimmer geworden.

Als Kind war ich ja immer ein "Stubenhocker". Es waren immer Diskussionen, wenn ich mal etwas rausgehen sollte. Zum Teil habe ich mich dann ja auch auf die Treppe (im Treppenhaus) gesetzt und so lange geweint, bis ich endlich wieder in mein Zimmer durfte.

Ja, und wenn ich mal rausgegangen bin, dann immer nur mit meiner Jacke. Und prompt sprachen die Nachbarn (die anderen Mütter) dann meine Mutter an. Sie würde mich ja viel zu dick anziehen. Es wäre ja kein Wunder, dass ich nie rausgehen wolle. Ich würde ja in der Jacke schwitzen. Sie solle mich endlich mal ohne Jacke rausgehen lassen. Dass ich es aber immer wollte, sie mich sonst gar nicht raus bekam, das haben die Nachbarn nicht geglaubt. Dass sich andere immer in solche Sachen einmischen müssen. 

- dass die Motivation mit dieser Trink-App so gut klappt. Am Donnerstag bin ich auf 2.200 ml gekommen. Im Normalfall hätte ich bei 1.800 ml Schluss gemacht. Aber ich wollte es wieder auf 100 % schaffen. Also noch zwei Gläser (ich habe noch was gegessen, ein paar Erdbeeren und einen Apfel, damit ich Durst bekam) und dann hatte ich dieses Ziel, also die 100 % erreicht.

Mein Trainer meinte zwar, dass es ihn mal interessieren würde, wie viel ich tatsächlich Tag für Tag trinke, aber mit dieser Motivation (mit dieser App), dass ich jetzt mehr trinke, ist es sicherlich absolut positiv. Ich meine, wenn ich "Sport" anklicken würde, dann würde die Mindestmenge sofort steigen. Aber ich bin ja froh, wenn ich diese 2 Liter (bzw. etwas mehr) Tag für Tag schaffen werde (ich werde mich auf jeden Fall bemühen). Schon für diese Motivation hat sich die Anschaffung dieses neuen Handys gelohnt!

- dass wir an einer Ampel einen Jongleur gesehen haben. Das fand ich total witzig. An einer Kreuzung, an der es, wegen einer Baustelle, einen Rückstau gab. Er stand immer am Straßenrand (an der Ampel) und bei jeder Rot-Phase bzw. Grün-Phase für die Fußgänger ging er mitten auf die Straße (also auf den Übergang) und fing an zu jonglieren, bis es rot wurde (für die Fußgänger), ging dann wieder auf den Bürgersteig. Mit 4 oder 5 "Knüppeln" in Orange, die er immer sehr schnell so einige Meter (höher als die Ampel) hoch in die Luft warf. Diesen "Pausen-Füller" bei den Rot-Phasen fand ich total klasse. Er hatte ein gutes Publikum, alle wartenden Fahrer haben ihm automatisch dabei zugeguckt.

- dass ich (nach dem Sudoku) noch mein zweites Lieblingsspiel (zum denken) auf das Handy runtergeladen habe. Das Spiel Wort-Guru. 

Wir gucken Sonntags Abends häufig die Quizsendung "Hätten Sie's gewusst" auf HR, raten dabei mit. In einer Runde werden Buchstaben gezeigt, bunt durcheinander gewürfelt, die die Kandidaten in ein richtiges Wort bringen müssen. Dabei bin ich häufig ziemlich gut. Und so ist das Wort-Guru auch. Ein paar Buchstaben und man muss daraus Wörter bilden. Manchmal hänge ich auch, aber trotzdem kann ich es ganz gut. 

- dass ich abends noch meinen Sport durchgezogen habe. 

Zuerst wieder das Fahrrad fahren, 12 Kilometer in 25:55 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, alle 5 Minuten eine Powereinheit von etwa 70 Sekunden mit etwa 33/34 km/h. 

Das war meine 5. eigene Sporteinheit (mit Fahrradfahren) in diesem Monat, 59 gefahrene Kilometer für den Monat April. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 781,20 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren noch etwa 55 Minuten Sport (einschließlich ca. 5 Minuten Dehnen).

Steppbrett-Training, 5 Übungen für jeweils 2 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen. Erst mit rechts beginnend hoch und runter. Dann mit links beginnen hoch und runter. Dann im Wechsel, unten nur steppen.

Dann noch 2 Übungen, zum einen Knie seitlich hoch ziehen (3 x hoch ziehen, dann Seite wechseln), dabei mit den 2 kg Hanteln im Wechsel Biceps-Curls. Danach vorne hoch kicken (mit einem Bein - im Wechsel - auf das Steppbrett, das andere Knie vorne hoch Richtung Bauch ziehen), dabei mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. "Bergsteiger", also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im Wechsel zur Brust ziehen.

10 x auf dem Steppbrett Liegestütz rücklings.

10 Sit-Ups (mit Hilfe vom Theraband).

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 15 x hochdrücken (Bankdrücken), unten einmal nachwippen. Mit einer 5 kg Hantel 10 x über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

Weiter auf der Matte. 30 Sek. Unterarmstütze. Danach die hohe Liegestütz-Position 30 Sek. halten.

Auf alle Viere. Die Knie 5 x etwas vom Boden hochdrücken. Das Bein/Knie 10 x zum Bauch (zur Brust) ziehen und in hüfthöhe nach hinten strecken. Das Bein in Hüfthöhe halten, Fuß hoch Richtung Decke, 10 x nach oben wippen.

15 x Kettlebell Swing mit der 6 kg Kugelhantel.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

10 Kniebeugen mit der 4 kg Kugelhantel, beim Runtergehen nach unten halten, beim Hochgehen Arme nach oben strecken.

Mit den 5 kg Hanteln Biceps, erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 5 x Biceps-Curls.

Mit der Hantelstange 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und damit 5 x Rudern.

Wieder auf den Boden, auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 5 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden und wieder hoch zur Senkrechten. Beine anziehen (Knie Richtung Brust) und beide zusammen 5 x strecken (flach über dem Boden). Dann die Beine 10 x im Wechsel flach über dem Boden strecken. Beide Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie.

10 x Bicycle Crunches.

5 x die kleine "Kerze" (Reverse Crunch), also Knie zum Oberkörper ziehen, Hüfte etwas vom Boden anheben.

15 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Ich bin stolz, dass ich das Programm wieder durchgezogen habe.

Ich bin so ein "Frierpitter" (wahrscheinlich verstärkt auch durch den Eisenmangel), aber beim Sport kam ich so richtig schön ins Schwitzen. Das hat mir so richtig gut getan.

Ich fand es schön, dass mir die Übungen für den Bauch (der letzte Block mit Crunches usw.), im Vergleich zu sonst, etwas leichter gefallen sind. Ich hatte das Gefühl, dass ich dabei etwas besser geworden bin (nicht viel, aber etwas). Das hat mich stolz gemacht und motiviert, weiterhin (mit diesen Übungen) am Ball zu bleiben. Nur regelmäßiges Training bringt dabei auf Dauer Erfolge, die ich auf jeden Fall erreichen will.

Das Programm hat mir wieder so richtig gut getan.

Ich bringe extra mal etwas Abwechslung rein. Ich habe dieses Mal halt einige Übungen ganz weg gelassen (z. B. auf der Seite liegend usw.), habe dafür die Übungen auf allen Vieren durchgeführt. Das fand ich für die Beine auch mal wichtig.

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