Do. 27. Juli 2017

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Am Donnerstag fand ich es schön,

- dass ich, obwohl ich erst relativ spät aufgestanden bin, so zeitig auf der Arbeit war, so dass ich letztendlich eine halbe Stunde Plus gemacht habe. Heute morgen habe ich mich sehr zügig fertig gemacht. Das ist mal ein ordentlicher Sprung Richtung Plus-Bereich.

- dass meine kleinen Rosen in der Küche in voller Blüte sind. Alle kleinen Blüten sind aufgegangen. Beide (pink und orange) sehen so richtig schön aus.

- dass ich morgens mit dem Zug und nicht mit dem Bus fahre.

Das war heute Abend das Gesprächsthema Nummer 1 im Bus. Mehrere Frauen, die ich schon länger vom Sehen her kenne (schon kurze Gespräche mit geführt habe), die fahren morgens die gleiche Strecke auch immer mit dem Bus.

Heute morgen war es der gleiche Bus wie am Mittwoch Abend. Er ist wieder liegen geblieben. Dieses Mal mitten auf der Autobahn. Er ist dann rechts rangefahren, auf den Standstreifen, dort mussten sie etwa eine halbe Stunde warten. Die Stimmung im Bus war sehr gereizt, alle haben gemeckert und geschimpft ohne Ende.

Sie durften nicht aussteigen (manche wollten hinter die Leitplanke gehen), das wäre dort zu gefährlich gewesen. Dann kam ein Ersatzbus, stellte sich vor sie hin. Alle aussteigen, nah am Bus entlang laufen (die LKWs donnerten vorbei) und dann ging es mit diesem Bus weiter. Mit 3/4 Stunde Verspätung sind sie dann angekommen.

Ja, ich bin froh, dass ich morgens mit dem Zug fahre, denn ansonsten wäre ich auch in diesem Bus gewesen.

- dass auch mein zweiter Bus auf der Rückfahrt so pünktlich war. Heute hatte ich keine Lust, wieder 45 Minuten zu laufen.

- dass es auf der Arbeit ganz gut gelaufen ist, dass ich die Aufgaben (und den Überblick über alle Aufgaben) so gut im Blick hatte.

- dass mein Kollege so flexibel ist und viele Gespräche von Kollegen, die nicht da sind (Urlaub usw.) annimmt, so dass auch ich mit der Zentrale gut klar komme (nicht alle Gespräche vertrösten muss).

Eigentlich wollte ich heute Abend noch Sport machen, aber dazu bin ich dann doch nicht mehr gekommen. Ich habe heute Abend eine Schale (400 g) Lasagne Bolognese gegessen. Hin und wieder mag ich das sehr gerne. Aber dafür musste der Backofen erst heiß werden, dann die Lasagne rund eine halbe Stunde rein. Dann war sie erst zu heiß und ich musste etwas warten. Nach dem Essen (sie liegt halt auch schwer im Magen) musste ich dann noch etwas warten, sie erst mal etwas "sacken" lassen (bis dahin hatte ich den Sport noch fest eingeplant).

Mein Freund kam heute zeitig nach Hause, war schon gegen 22.15 Uhr hier (sonst meistens zwischen 22.30 Uhr und 22.45 Uhr). Wir haben uns etwas unterhalten. Dabei haben wir es uns auch der Couch bequem gemacht.

Ja, und dann bin ich halt eingeschlafen (gegen 22.30 Uhr), bin erst wieder gegen 2 Uhr wach geworden. Habe dann nur noch meine Sachen für morgen sortiert. Sport kann ich nachts ja nicht mehr machen.

Gut, dass morgen Abend endlich Wochenende ist. Dann will bzw. werde ich mein Programm auf jeden Fall wieder intensiv durchziehen. Auch die heutigen Kalorien direkt wieder verbrennen.

Ich habe immer noch den "Ohrwurm" im Kopf. Lehrer sind Schweine (Grins). Darin sind so einige wahre Sätze (sowohl positiv als auch negativ), die meiner Meinung nach total auf Lehrer zutreffen.

https://www.youtube.com/watch?v=wWt3HG905iU

Das Video weckt in mir halt auch viele Erinnerungen. Die mittlere Lehrerin (in dem dunklen Hosenanzug) hat sehr viel Ähnlichkeit mit meiner damaligen Englisch-Lehrerin. Und die rechte Lehrerin (mit den kurzen dunklen Haaren) erinnert mich total an meine Klassenlehrerin, bei der ich Deutsch und Sport hatte. Deutsch war ja immer mein Lieblingsfach (darin bin ich immer sehr gut mitgekommen) und vom Sport war ich wegen dem Rücken ja eh immer befreit. Zu 90 % saß ich in diesen Stunden in der Schulbibliothek und habe gelesen. Und je nachdem, was sie beim Sport geplant hatte, dann sagte sie mir Bescheid, dann habe ich hin und wieder auch mal daran teilgenommen.

Wir mussten in Deutsch sehr viele Diktate und Referate über die verschiedensten Themen schreiben (auch einige Themenmappen anlegen, die ich heute noch habe). Darin war ich halt immer sehr gut, sehr ausführlich, sehr detailliert mit einem fotografischen Gedächtnis (wenn wir Wiedergaben schreiben mussten), wovon sie immer total begeistert war. Darin war ich damals aus meiner Klasse die Beste.

Grundsätzlich habe ich mich mit ihr sehr gut verstanden. Schon alleine, weil meine Mutter ja immer überall dabei war, sich intensiv um alles (also auch alle schulischen Veranstaltungen, wie Ausflüge, Klassenfahrten usw.) gekümmert hat, überall mitgewirkt hat, hatte ich zu ihr immer mal wieder auch privaten Kontakt.

Unsere Lehrer wollten zwar immer von allen geduzt werden, was die meisten aus meiner Klasse auch gemacht haben, aber das habe ich nie gemacht. Lehrer sind eine Welt für sich sozusagen (also aus Sicht der Schüler), sie sind Respektpersonen, da finde ich es völlig unangebracht, in ein lockeres Du überzugehen. Man kann sich auch per "Sie" gut mit seinen Lehrern verstehen.

Ja, aber dieses Lied sowohl vom Text her an sich, als auch diese beiden Lehrerinnen, erinnern mich total an meine frühere Schulzeit und wecken viele Erinnerungen.

Mein damaliger Mathe- und Physiklehrer ist im letzten Sommer in den Ruhestand gegangen. Das habe ich im Internet gelesen. Daran merkt man, dass man alt wird (Grins). Bei unserem Klassentreffen, als wir 20 Jahre aus der Schule raus waren (2006), da war er noch dabei und 10 Jahre später ist er schon in Rente.

Zu ihm hatte ich ja immer einen sehr guten Draht. Er kannte mich damals auch am besten. Er war ja unser Begleitlehrer bei allen schulischen Veranstaltungen, also auch bei den Klassenfahrten und zog mich, wenn ich still und zurückgezogen war, immer total gut mit (mit rein ins geschehen, in die Vorbereitungen usw.). Dadurch bekam ich zu ihm im Laufe der Jahre (4 Jahre lang war er mein Lehrer) halt einen sehr guten Draht.

Als ich in Mathe vom "guten" E-Kurs (wo ich nicht mit kam) in seinen Grundkurs gewechselt habe (für die schlechteren Schüler), da zog er mich dort ebenfalls gut rein, hat mir zwischendurch (wenn ich nicht mit kam) immer wieder geholfen, so dass ich in Mathe schließlich wieder etwas den Anschluss bekommen habe.

Und in Physik, wenn ich so still war (so wie immer), da gab er mir ja die Chance, einmal im Jahr für 5 Minuten ein kleines Experiment vor der Klasse vorzuführen (was mein Vater immer intensiv mit mir geübt hat), womit ich meine Noten dann immer gut und stabil halten konnte. Ja, ohne seine Hilfe und Unterstützung hätten diese beiden Fächer bei mir ganz anders ausgesehen.

Ja, dieses Lied, Lehrer sind Schweine (bzw. auch Menschen), hat wirklich viele passende Sätze. Lehrer können nerven ohne Ende, einschließlich der Hausaufgaben usw., aber je nach Situation können sie auch sehr "menschlich" sein und einem helfen, so dass man mit kommt und die Schule letztendlich gut abschließen kann.

TitelAutorDatumBesucher
Sonntag, 22.10.2017PetraM23/10/2017 - 02:528
Samstag 21-10-2017PetraM22/10/2017 - 10:2823
Freitag 20-10-2017PetraM21/10/2017 - 12:1526
Do. 19-10-2017PetraM20/10/2017 - 04:1952
Mi. 18-10-2017PetraM19/10/2017 - 04:2399
Di. 17-10-2017PetraM18/10/2017 - 02:56111
Mo. 16-10-2017PetraM17/10/2017 - 03:48127
So. 15-10-2017PetraM16/10/2017 - 03:10133
Sa. 14. Oktober 2017PetraM15/10/2017 - 10:24177
Fr. 13. Oktober 2017PetraM14/10/2017 - 11:00157
Do. 12. Oktober 2017PetraM13/10/2017 - 03:13159
Mi. 11. Oktober 2017PetraM12/10/2017 - 08:14146
Di. 10. Oktober 2017PetraM11/10/2017 - 02:26177
Mo. 09. Oktober 2017PetraM10/10/2017 - 03:08144
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Fr. 06. Oktober 2017PetraM07/10/2017 - 12:13148
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Mi. 04. Oktober 2017PetraM05/10/2017 - 02:59140
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Mo. 02. Oktober 2017PetraM03/10/2017 - 14:25149
So. 01. Oktober 2017PetraM02/10/2017 - 14:35175
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Fr. 29-09-2017PetraM30/09/2017 - 11:36170
Do. 28-09-2017PetraM29/09/2017 - 03:03184
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