Donnerstag, 04.04.2013, Wassergymnastik

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Heute Abend war ich wieder zur Wassergymnastik. Es war zwar im ganzen wieder anstrengend und hat "geschlaucht", war aber dennoch nicht so intensiv wie das Training am Dienstag. Zum Glück eigentlich, denn ansonsten hätte ich die zweite Gruppe wirklich nicht mehr geschafft. Außerdem sind es ja zwei verschiedene Gruppenleiterinnen (also Übungsleiterinnen) und jeder Mensch ist nunmal anders, jeder zieht das Training auf seine eigene Art und Weise durch. Das finde ich auf jeden Fall gut. Deswegen plane ich ja ein, immer wenn ich Zeit habe auch an der Dienstags Gruppe teilzunehmen. Weil man diese Trainingseinheiten nunmal nicht vergleichen kann, weil auch die Wassergymnastik dadurch mehr Abwechslung bekommt (und dadurch noch mehr Spaß macht). 

Deswegen habe ich ja ursprünglich auch mit dem Personal-Training begonnen. Ich hatte bereits rund 1,5 Jahre KG hinter mir (Anfang 2011), was im Grunde von den Übungen her immer wieder das Gleiche war. Hin und wieder kamen auch mal andere Übungen dabei vor, aber die "Grundübungen" waren im Prinzip dabei immer gleich. Ganz abgesehen davon, dass bei der KG, also der KRANKEN-Gymnastik im Grunde immer die Krankheit im Vordergrund steht. Völlig egal, bei welchem Physiotherapeuten man in Behandlung ist, jeder Therapeut geht dabei möglichst schonend vor, um dem Patienten zu helfen, ihm keine zusätzlichen Probleme zu bereiten. Das ist, je nach Übung, jedoch zum Teil mächtig langweilig. Insbesondere wenn man das auf Dauer durchführt, was mir von allen Ärzten dringend empfohlen wird. Aber da ich die Rezepte bzw. die Verordnungen für die KG auch immer wieder (mindestens ein Rezept im Quartal) von meinem Arzt bekomme, werde ich auch die KG auf Dauer durchführen. Schaden kann diese Bewegung auf gar keinen Fall.

Anfang 2011 hatte ich dann mehrmals bei einem Physiotherapeuten, der abends zusätzlich Personal-Training angeboten hat. Tagsüber hatte ich bei ihm normale KG, also die "altbekannten" Übungen (für den geraden Rücken, mit dem Gymnastikball usw.). Schon bei der KG sagte er, dass auch er diese KG langweilig findet, dass es ihm mehr Spaß machen würde, mit den Kunden ein Personal-Training durchzuziehen und dass er dabei völlig anders vorgehen würde. 

Nungut, das hat mich dann total gereizt, im Rahmen meiner Therapie auch mal andere Übungen, auch mal einen anderen Ablauf kennenzulernen, nicht immer nur die gleichen KG-Übungen durchführen zu müssen. Ich habe mich dann "privat" mit ihm in Verbindung gesetzt und habe bei ihm mit dem Personal-Training begonnen. 

Ich sage mal so, bei meinem jetzigen Trainer macht das Training auf jeden Fall noch mehr Spaß, ist viel abwechslungsreicher und bringt mir letztendlich auch mehr, aber trotzdem war ich "damals" froh, zur normalen KG endlich auch mal andere Übungen dazu zu haben. Bei ihm ging das Training in erster Linie um die verschiedensten Bewegungen im Alltag, richtiges Bücken und schwere Sachen aufheben, bewusstes Hinsetzen, sich nach Gegenständen "strecken" (Sachen in hohen Schränken greifen) usw. Diese Bewegungsabläufe wurden bei ihm im Training mit verschiedenen Übungen gezielt trainiert, was auf jeden Fall auch sehr interessant gewesen ist. Auf jeden Fall eine sehr willkommene Abwechslung zur regelmäßigen KG. 

Nur dass mein jetziger Trainer viel besser motivieren kann. Bei dem damaligen Trainer musste man immer aufpassen. Solange das Training lief, war alles in Ordnung und wir haben die Übungen durchgezogen. Aber wehe er fing an zu erzählen und sei es nur Erklärungen und Erläuterungen rund um eine Übung (wozu dieser Bewegungsablauf genau gut ist), dann war es aus, dann konnten wir das Training im Prinzip beenden, denn er fand kein Ende mehr. Von wegen, nur Frauen können gut und lange Reden, darin war auch er sehr gut. Wenn ich jetzt Fragen zu einer Übung habe, dann erklärt mir mein jetziger Trainer das nebenbei, mein damaliger Trainer holte bei den Erklärungen dann immer mehr aus, so dass die Stunde dann ruck zuck vorbei war und wir letztendlich nur sehr wenig trainiert haben (was ich immer sehr Schade fand). 

Bereuen tue ich es bis heute nicht, dass ich mit diesem zusätzlichen Training angefangen habe, ganz im Gegenteil. Nachdem sich mein damaliger Trainer beruflich dann neu bzw. anders orientiert hat, zwar immer noch im sportlichen Bereich, auch mit dem Personal-Training, aber nichts mehr im "Kranken-Bereich", da hat er unser Training von heute auf morgen beendet. Auch wenn ich das Training Hobby-mäßig durchführe, dennoch muss auf meine Probleme und die immer mal wieder auftretenden Schmerzen beim Training natürlich Rücksicht genommen werden, es notfalls dementsprechend beim Training mit eingeplant werden, wozu der andere Trainer aber nicht mehr bereit war, er hat sich dabei nur noch auf den Fitness-Bereich konzentriert (ohne Rücksicht auf Krankheiten). 

Ganz abgesehen davon, dass ich zu der Zeit, als er sich beruflich neu orientiert hat, gerade das KG-Institut gewechselt habe. Dort waren fast alle eine "große Familie" und mein Weggang wurde nicht allzu gerne gesehen (ist schon klar, wer verliert schon gerne Kunden). Und wenn ich schon gehen würde (ich habe dann ja zu meiner jetzigen Physiotherapeutin gewechselt), dann musste ich halt auch auf ihn, also auf den Trainer verzichten. Ich bin davon überzeugt, dass mein Wechsel auch damit zusammen hängt, dass er das Training mit mir beendet hat. 

Aber nachdem wir rund ein halbes Jahr lang dieses Training durchgezogen haben, wollte ich es dennoch nicht mehr aufgeben. Auch wenn es bei ihm zum Teil sehr lasch gewesen ist, Spaß hat es mir trotzdem gemacht und es war halt eine sehr willkommene Abwechslung zur KG, auf die ich nicht mehr verzichten wollte. Daraufhin habe ich mich dann halt aufs Internet gestürzt und habe mich auf die Suche nach Personal-Trainern gemacht, was im Grunde sehr einfach ist. Das wird heutzutage ja fast schon wie "Sand am Meer" angeboten. Dann kam halt nur die große Frage, mit wem ich mich in Verbindung setzen sollte. Wie ich dann an meinen jetzigen Trainer gekommen bin, darüber habe ich ja schon öfter geschrieben (zum Glück habe ich mich für ihn entschieden, ansonsten hätte ich diesen "Schwimmverein", diese Gruppe für Wassergymnastik ja gar nicht kennengelernt...!!!!). Er war dann von Anfang an völlig anders, als der andere Trainer. Er nahm zwar Rücksicht auf meine Probleme, ging darauf ein, zog aber von Anfang an ein gutes Programm durch und guckt dabei immer wieder aufs Neue, wie weit er bei den Übungen gehen kann, wo meine Grenzen sind und woran wir arbeiten müssen, damit ich besser werde. Ich glaube kaum, dass ich die bisherigen Erfolge auch bei meinem ersten Trainer gehabt hätte. Bei ihm hatte ich in dem halben Jahr zwar auch ein paar kleine Erfolge (insbesondere beim richtigen Heben von schweren Gegenständen), aber bei Weitem weniger, als es jetzt der Fall ist. Ja, also auf so ein Training möchte ich wirklich nicht mehr verzichten.

Ja, und das gleiche ist es jetzt auch bei der Wassergymnastik. Viele Übungen sind denen bei der KG und auch beim Training sehr ähnlich, aber im Wasser fällt mir einiges dennoch sehr viel leichter. Z. B. das Laufen auf der Stelle oder auch die Sprünge. Beim Training merke ich dabei zum Teil meine Beine, insbesondere die Knie sehr heftig, muss dabei zum Teil "Zwangspausen" einlegen, weil ich es nicht länger schaffe. Im Wasser habe ich dabei gar keine Probleme, überhaupt keine Schmerzen. Das Laufen und Sprünge kann ich im Wasser "Stundenlang" aushalten. Aber dadurch macht mir die Wassergymnastik auch so richtig Spaß, dass ich zumindest dabei solche Erfolge habe (es so gut durchziehen kann). Ich habe zwar nach wie vor große Probleme mit so einigen Übungen für die Beine, weil mir die Kraft einfach noch fehlt, aber daran arbeiten wir ja schließlich weiterhin. Dafür habe ich die Übungen für die Arme umso besser im Griff.

Heute haben wir, nach ein paar "allgemeinen" Übungen (Laufen und Sprünge auf der Stelle, dabei halt verschiedene Bewegungen mit den Armen), noch einige intensive Übungen mit den Hanteln gemacht, die ich alle sehr gut hinbekommen habe. Solche Erfolge, wenn man dabei so gut mitkommt, das macht dann einfach Spaß.

Der Unterschied zwischen der Donnerstags- und der Dienstags-Gruppe besteht in erster Linie im Moment darin, dass die Leiterinnen einen deutlichen Altersunterschied haben. Die Leiterin von der Dienstags-Gruppe, bei der ich Donnerstags dort angefangen habe, ist "etwas" älter (rund Mitte 30), hat dadurch aber auch schon viel mehr Erfahrung, kennt viel mehr Übungen, wodurch ihr Unterricht um ein vielfaches flotter ist und abwechslungsreicher ist. Ihren Unterricht kann man locker mit meinem Training vergleichen. Deswegen möchte ich demnächst ja auch, wenn ich Zeit habe, Dienstags ebenfalls daran teilnehmen.

Die Neue ist viel jünger, ich schätze sie auf Anfang bis höchstens Mitte 20 und hat bisher nur wenig Erfahrung. Sie ist Physiotherapeutin und kommt aus dem medizinischen Bereich, kennt daher verstärkt die Übungen von der "Krankengymnastik im Bewegungsbad" (was ich früher ja 2,5 Jahre lang gemacht habe). Bei der Anderen sind es mehr Übungen aus dem Fitness-Bereich. 

Ich mache z. B. gerne Übungen am Beckenrand, habe davon in der früheren Gruppe so einige kennengelernt. Wenn wir anfangs gefragt wurden, welche Übungen wir am liebsten machen würden, mit den Nudeln usw., dann war ich immer für die Übungen am Beckenrand. Auch wenn ich früher (also im früheren KG-Institut) dort alleine Schwimmen gewesen bin (nach der KG), dann habe ich immer noch mehrere Übungen am Beckenrand gemacht. Ich weiß auch nicht wieso, aber irgendwie machen sie mir Laune, bei den meisten Bewegungen ist irgendwie "Pep" drin. Ich bin vorhin mit der Neuen kurz ins Gespräch gekommen, es ging halt über verschiedene Übungen, was sie so in der ersten und zweiten Gruppe durchführt. Als ich dabei die Übungen am Rand angesprochen habe, da war sie ganz erstaunt, weil sie so etwas bisher noch gar nicht so kennt. Höchstens am Rand festhalten und dann mit den Nudeln oder dem Schwimmbrett verschiedene Bewegungen. Aber ohne "Geräte" kennt sie bisher keine Übungen am Rand. Für mich ein Grund mehr, demnächst des Öfteren an der Dienstags-Gruppe teilzunehmen, weil die Andere immer mal wieder Übungen am Rand durchführt. 

Im Prinzip kann man sagen, dass der Unterricht bei der Neuen eine "Mischung" aus KG und dem Training bei meinem damaligen Trainer ist. Flotter, abwechslungsreicher als die reine KG, aber dennoch macht der Unterricht bei der Anderen etwas mehr Spaß, weil sie halt schon mehr Erfahrung hat, viel mehr Übungen kennt. Ich glaube kaum, dass die Neue spontan so ein Zirkeltraining durchführen könnte, wie wir es am Dienstag gemacht haben, dafür kennt sie bisher zu wenig Übungen. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass ich sie schlecht finden würde, nein, ganz bestimmt nicht, aber sie muss halt noch lernen, welche Übungen im Wasser so möglich sind. 

 

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