Donnerstag, 18.07.2013

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Der heutige Tag war gar nicht schlecht. Ich habe das Gefühl, dass der Muskelkater etwas weniger geworden ist, aber dennoch ist er nach wie vor sehr heftig. Heute Abend musste ich mich dringend um den Haushalt kümmern. Da ich wegen des Muskelkaters deutlich langsamer als sonst gelaufen bin (und auch mehrere kleine Sitzpausen gemacht habe), habe ich dafür länger gebraucht als sonst. Fahrrad bin ich heute dann natürlich nicht mehr gefahren. Gestern war der "Schwerpunkt" ja auf dem rechten Bein, heute waren beide Beine so ziemlich gleich, das hat sich total verteilt. Hüfte, beide Oberschenkel, die unteren Waden, Fußgelenke bis rein in die Füße. Das war im rechten Fußgelenk nicht mehr ganz so heftig wie gestern, dafür habe ich halt beide Füße gleichzeitig gemerkt. Ich glaube, wenn wir diese Übung das nächste Mal machen (so gerne, wie die Gruppenleiterin diese Übung macht, wird sie ganz bestimmt immer mal wieder dabei sein), dann werde ich es mehr oder weniger nur noch "andeuten". Ich werde es ganz bestimmt nicht mehr so intensiv wie am Dienstag mitmachen. 

Auf der Arbeit hat sich heute eine super gute Situation ergeben. Anfang des Jahres wurden unsere jetzigen Räume ja wegen "Eigenbedarf" gekündigt (wir sind dort als "Abteilung" ja nur "Untermieter"). Ja, und nach einer längeren Suche (nach neuen geeigneten Räumen) und etwas "Hin und Her" wurde heute nun endlich der neue Mietvertrag für unsere neuen Räume unterschrieben. Das heißt, dass wir in den nächsten 10 Jahren (immerhin) eine feste "Standortsicherung" haben. Ich gehe davon aus, dass allen meinen Kolleginnen und Kollegen in diesem Moment ein großer Stein vom Herzen gefallen ist. Im ersten Moment hätte ich fast laut JA geschrien, habe es mir aber lieber verkniffen. Wieder eine große Sorge weniger. Das heißt aber auch, dass ab Herbst im Büro die große Unruhe, also der große Umzug (einschließlich aller Akten) bevorsteht. Ja, dieses Jahr hat es der Herbst so richtig in sich. Tagsüber im Büro das große Ein- bzw. Auspacken (und Einrichten der neuen Büros) und an den Wochenenden unsere verschiedenen Veranstaltungen. So unruhige Monate hatte ich schon lange nicht mehr.

Zwischendurch, im November, habe ich dann ja noch mein Seminar, die Fortsetzung vom letzten Jahr (Selbstsicheres Auftreten). Ein Ziel, das ich mit dem letzten, mit dem Einführungsseminar verbunden habe, das habe ich inzwischen ja erfüllt und darauf bin ich wirklich stolz. Ich meine, dass ich in dem Schwimmverein eingetreten bin und dort inzwischen auch ein paar kleine "Kontakte" habe, mit mehreren Frauen Woche für Woche locker rede.

Und was die Arbeit betrifft, da "bemühe" ich mich ja auch, zumindest bei den "kleineren" Zusammentreffen (z. B. Geburtstagen) dabei zu sein. Aber wie die Seminarleiterin schon im letzten Jahr sagte, man soll das machen bzw. daran teilnehmen, was man auch "freiwillig" möchte. Es gehört mehr "Stärke" dazu, bei dem einen oder anderen Teil abzusagen, als immer zu allem "Ja und Amen" zu sagen, an allen Sachen teilzunehmen, obwohl man sich dort dann total unwohl fühlen würde (so hatte ich es bis dahin noch gar nicht gesehen). 

In diesem Zusammenhang habe ich dann auch bei einer Veranstaltung für August abgesagt. Im Februar waren wir ja bei einem "Gesundheitstag", den ich zum Teil wirklich total interessant fand. Dort gab es ja mehrere "Stationen", teils nur "Info-Ständer", teils zum aktiven Mitmachen. Mittags gab es ja Gymnastik für alle, etwa 15 Minuten lang, wobei ich dann auch mitgemacht habe. Ich nehme an, dass ich dabei eine zu hektische bzw. falsche Bewegung gemacht habe, auf jeden Fall bekam ich etwas später (etwa eine Stunde später) einen heftigen Stich im Rücken und hatte anschließend mehrere Tage lang wieder verstärkte Rückenschmerzen (bis ich das wieder ganz im Griff hatte). Im August kommt jetzt der nächste Gesundheitstag, dieses Mal allerdings mit keinen "Stationen", sondern ausschließlich mit Sport, Rückengymnastik, Yoga, Pilates usw. Das habe ich heute aber abgesagt, da ich Angst habe, dabei mitzumachen. Wegen dem Muskelkater, also wegen der verspannten Haltung habe ich im Moment eh wieder etwas Rückenschmerzen, nicht wer weiß wie heftig, aber dennoch mal wieder spürbar (das werde ich wohl am Samstag beim nächsten Training wieder in den Griff bekommen, dabei achtet mein Trainer ja eh immer intensiv auf den geraden Rücken, auf die gerade Haltung). Ich habe Angst, wenn ich dabei dann "zu" intensiv mitmache, mal wieder eine falsche Bewegung dabei ist, dass ich dann wieder die nächsten Schmerzen bekomme. Solche Risiken möchte ich lieber nicht eingehen. 

Anschließend ist ein gemeinsames Mittagessen geplant, wofür man heute verbindlich (für die Planung) Zu- oder Absagen musste. Es gibt eine Gemüsesuppe. Zum einen "drücke" ich mich ja eh gerne vor solchen offiziellen und größeren Zusammentreffen. Ja, und wenn ich schon Suppe höre, daran reizt mich schon mal gar nichts. Wie heißt es so schön, Ich bin ein großer "Suppenkasper". Mit Suppe kann man mich fast schon "jagen", sehr zum leidweisen meines Freundes (ich esse lieber eine Scheibe Brot, bevor ich einen Teller Suppe esse). Mein Freund liebt Suppen, macht gerne deftige Eintöpfe. Mal Erbsensuppe, Linsen oder Graupen oder eine frische Hühnersuppe mit Nudeln. Ich esse dann meistens "anstandshalber" (wenn er sich schon so viel Arbeit damit macht) einen kleinen Teller mit, aber dann reicht es mir wieder für die nächsten Monate..... Mein Schwager isst ebenfalls so gut wie keine Suppe, die Schwester meines Freundes liebt sie dagegen genauso wie mein Freund. Wenn einer von beiden (mein Freund oder seine Schwester) dann mal wieder eine Suppe macht, dann wird automatisch die Hälfte in Plastikschüsseln umgefüllt und der Andere kann sich dann darauf freuen. So läuft es schon seit vielen Jahren. 

Sobald ich die Beine (also den Muskelkater) wieder im Griff habe, will ich auf jeden Fall mit dem Fahrradfahren weiter machen. Man meint ja immer, dass man nur durch zu viel, zu intensiven Sport Schmerzen bekommen kann (also halt z. B. den Muskelkater, aber auch andere Verletzungen), aber auch durch zu wenig Sport, durch zu schwache Muskeln bekommt man sehr starke Schmerzen, was bei mir ja der Fall ist (bzw. gewesen ist, zur Zeit habe ich es ja ziemlich gut im Griff). Die Ärzte haben bei mir alle gesagt, dass ich die Schmerzen nur durch regelmäßigen Sport, durch regelmäßigen gezielten Muskelaufbau in den Griff bekommen werde (womit sie ja auch Recht behalten haben). Sie haben gerade auch bei mir gesagt, dass Muskeln sehr schnell wieder "vergessen". Eine Zeitlang "auf der faulen Haut liegen" und schon fangen die Schmerzen wieder an. Ich werde deswegen sozusagen "mein Leben lang" auf Sport, auf weiteren Muskelaufbau angewiesen sein. Aber zum Glück macht mir das ja Spaß, ich sehe es ja eh als Hobby an. Das ist halt der Vorteil, wenn man in einer "Sportlerfamilie" aufwächst. Noch dazu, wenn der Vater in einem Verein der Oberturnwart war. Dadurch bin ich in diesem Verein ja sozusagen aufgewachsen. Schon alleine durch meinen Vater hatte ich ja immer "Kontakt" zum Sport (ich muss gerade an die vielen Wochenenden gerade in den Sommermonaten denken, die wir zusammen auf dem Sportplatz verbracht haben). 

Bis zum "Teenager-Alter" lief bei mir trotz dieser Erkrankung ja auch alles bestens. Regelmäßige KG einschließlich des Gipskorsetts. Im Grunde genommen wurde es bei mir dann erst "gefährlich", als ich in die "Trotzphase" kam und meinen Kopf immer mehr durchsetzen wollte. Als ich nicht mehr zur KG gegangen bin, stattdessen nur noch Tanzen wollte. Auch wenn Tanzen über 13 Jahre mein absolut größtes Hobby war, die Ärzte haben schon recht, die ruckartigen Bewegungen, die vielen Sprünge und Drehungen waren für meinen Körper wirklich "Gift". Zumindest hätte ich dann KG besser parallel weiter laufen lassen sollen, aber davon wollte ich damals ja nichts mehr wissen. Tanzen macht zwar Spaß (mir zumindest), hat aber in diesem Sinne nichts mit Muskelaufbau zu tun. Meine Muskulatur wurde trotz des vielen Tanzens immer schwächer und umso älter ich wurde, umso mehr Schmerzen bekam ich dann auch (das fing bei mir ja zuerst in den Beinen so richtig an, trotz des regelmäßigen Tanztrainings). Als ich dann mit Mitte 20 beim falschen Bücken die Bandscheibenvorwölbung bekommen habe (die ich laut Röntgenaufnahmen bis heute habe) und mit den Schmerzen dann mit dem Tanzen aufgehört habe, spätestens dann hätte ich mit der KG weiter machen müssen, hatte dazu aber absolut keine Lust. 

Die 10 Jahre sportfreie Zeit, die dann kamen (erst mit Mitte 30 habe ich langsam und mit starken Schmerzen wieder mit Sport angefangen), die fehlen mir jetzt halt in der Therapie total. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, dann würde ich mit dem jetzigen Pensum schon viel früher, schon Jahre früher beginnen. Allerdings wäre dann alles anders gelaufen. Meinen Trainer hätte ich dann gar nicht kennengelernt (so lange bietet er das Training ja noch gar nicht an) und dementsprechend hätte ich den Schwimmverein dann auch nicht kennengelernt und Wassergymnastik wird bei uns nicht allzu häufig angeboten (meistens nur Vormittags für Patienten mit Krankenschein). 

http://www.personal-trainer-kiel.de/blog/2013/04/rueckenleiden_durch_bewegungsmangel/

 

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