Donnerstag, 23.05.2013, Wassergymnastik

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Heute Abend bin ich kaputt ohne Ende. Die Wassergymnastik war mächtig anstrengend, hat mich total geschlaucht. Als ich nach Hause kam, da wollte ich mich nur "kurz" etwas hinlegen und bin dann sofort für etwa eine Stunde fest eingeschlafen. Als ich dann aber wieder wach geworden bin, da war ich wieder fit und munter, habe dann noch etwas im Haushalt geschafft. Ja, aber jetzt merke ich die "Schlappheit" inzwischen doch wieder.

Die Wassergymnastik war heute wieder total super gut. Es war heute wieder bei der "Neuen", bei der Physiotherapeutin. Ich finde sie echt total klasse, sie wird mir von Woche zu Woche sympathischer. Ich komme mit ihr immer besser locker ins Gespräch. 

Aber nicht nur mit ihr, auch mit den Frauen aus meiner Gruppe komme ich immer besser ins Gespräch. Als ich heute im Schwimmbad ankam, auf dem Weg zu den Umkleide-Kabinen, da standen zufällig 3 Frauen aus meiner Gruppe auf der Treppe und unterhielten sich. Ich habe sie natürlich sofort begrüßt, wollte dann eigentlich automatisch weiter zu den Kabinen gehen, aber sie sprachen mich ganz selbstverständlich an und "wickelten" mich direkt mit in ihr Gespräch ein (so dass wir dann zusammen zu den Kabinen gegangen sind). Das fand ich total gut, darüber habe ich mich so richtig gefreut. Ich werde dort nicht nur "akzeptiert", sondern ich gehöre halt wirklich dazu. Das ist wirklich ein schönes Gefühl, so anerkannt zu werden, so dazu zu gehören!!

Die Wassergymnastik war dann echt total klasse. Als ich anfangs beim Laufen, also beim Aufwärmtraining, mal wieder so gar nicht in Schwung kam, mich mal wieder alle überholt haben, da durfte ich mir mal wieder so einige Sprüche anhören. Aber keine Angst, diesbezüglich verstehe ich wirklich Spaß. Ich weiß ja, wie das gemeint war und habe dementsprechend auch einige Antworten gegeben. Vielleicht werde ich dabei ja im Laufe der Zeit etwas besser, aber ob ich es jemals schaffen werde, so gut und schnell wie die Anderen zu werden, da bin ich mir wirklich nicht ganz so sicher.

Zuerst folgten dann einige Bewegungen auf der Stelle (mit den verschiedensten Arm- und Beinbewegungen). Dann sollten wir alle in einer Reihe stehen und "eigentlich" alle relativ gleimäßig in verschiedenen Laufvarianten zur anderen Seite des Beckens laufen und wieder zurück. Dass ich dabei mal wieder völlig "aus dem Rahmen gefallen bin" und mit Abstand die Langsamste war, das muss ich glaube ich nicht extra zu erwähnen. Auch dabei bekam ich Sprüche und Kommentare ohne Ende zu hören, mit denen ich gleichzeitig halt auch "angefeuert" werden sollte (Grins). Es war zum Teil so, dass die Anderen schon auf dem "Rückweg" zur anderen Seite waren, als ich dann endlich auf der einen Seite angekommen bin. Ich habe wirklich schon mein Bestes gegeben, aber schneller kann ich mich im Wasser nunmal nicht bewegen.

Alles in allem waren heute sehr viele Bewegungen für die Beine dabei. Wir bekamen dann auch die großen Nudeln, haben damit zum Teil ein paar Bewegungen für die Arme durchgeführt, aber häufig nur "nebenbei". Der eigentliche Schwerpunkt waren die Beine, die bei allen Übungen intensiv im Einsatz waren.

Zum Schluss hin kamen dann noch Gruppenübungen dazu, immer zu zweit zusammen tun. Dabei muss ich schon nicht mehr gucken, nach dem Motto "Wer macht freiwillig mit mir zusammen", so wie es in der Schule damals immer der Fall gewesen ist, sondern die Frau, die gerade zufällig neben mir stand, drehte sich sofort, ganz "selbstverständlich", zu mir um, so dass wir es dann zusammen gemacht haben.

Gegenüber hinstellen, 2 Nudeln der Länge nach zwischen uns, jeder nahm die beiden Enden in die Hände und dann gleichzeitig mit den Nudeln und den Beinen die verschiedensten Bewegungen. Z. B. die Nudeln hin und her wie "sägen", die Nudeln unter Wasser drücken oder damit große Kreise machen, halb durchs Wasser, halb durch die Luft. Dabei mal auf der Stelle laufen, mal Sprünge, mal im Ausfallschritt, mal den "Hampelmann". Alles in allem war das mächtig intensiv. Einer nach dem Anderen gab auf, blieb ruhig stehen und machte es mit seinem Partner nur noch "andeutungsweise" mit. Auch meine Partnerin gab es schließlich auf und blieb dabei auf der Stelle stehen. Ich wurde mit der Zeit dann zwar auch deutlich langsamer, aber ich hielt es trotzdem bis zum Schluss durch.

Danach habe ich meine Beine unwahrscheinlich gemerkt, ein kräftiges Ziehen in den Kniekehlen und Oberschenkeln. Und die zweite Gruppe hatte ich ja noch vor mir. In der kleinen Pause, als die Anderen aus der ersten Gruppe das Becken verließen, sprach ich dann auch die Leiterin an. Ich würde zwar die zweite Gruppe so wie immer mitmachen, aber noch so ein intensives Training für die Beine würde ich nicht mehr durchhalten. Sie war die ganze Zeit im Becken und hat auch alle Übungen intensiv mitgemacht. Auch sie spürte es mächtig in den Beinen und in der zweiten Gruppe kamen dann nach dem erneuten Aufwärmtraining (für die Anderen aus der zweiten Gruppe) fast nur noch ausschließlich Übungen für die Arme (ebenfalls mit der Nudel). 

Auch in der zweiten Gruppe hatte ich anfangs beim Aufwärmtraining große Probleme mit dem Laufen. Wir liefen in einem Kreis und sollten dann immer mal wieder zusammen in die Mitte kommen und wieder nach außen gehen. Alles natürlich mit etwas Schwung. Einmal stand ich wohl genau mittig "entgegen der Strömung". Ich kam überhaupt nicht mehr von der Stelle. Die Anderen warteten jedoch in der Mitte "seelenruhig" auf mich (mit Sprüchen ohne Ende, Grins...), bis auch ich endlich dort angekommen bin. Ansonsten ging es in der zweiten Gruppe wesentlich lockerer zu, als in der ersten. Wir haben uns dabei etwas unterhalten und auch viel gelacht, die Stimmung war echt mal wieder total gut.

Womit ich im Schwimmbad im Moment die meisten Probleme habe, das sind die Schließfächer. Ich brauche immer einige bzw. zum Teil auch viele "Anläufe", bis ich den "blöden" Schlüssel endlich im Schloss habe. Das hakt jedes Mal unwahrscheinlich. Ich komme mir diesbezüglich schon etwas "blöd" vor. Sobald sich dann noch eine andere Frau in der Umkleide befindet, spreche ich sie (nach mehreren erfolglosen Versuchen) dann an, ob sie mir bitte mal eben helfen könne. Als wir nach der Wassergymnastik dann noch etwas durchs Becken "gepaddelt" sind, da sprach ich dann schon mal eine Frau an (mit der ich mich eh total gut verstehe). Nach dem Motto, Nur redenden Menschen kann geholfen werden. Bevor ich gleich dann wieder in der Umkleide am "rumhampeln" bin und das Schloss nicht aufbekomme, habe ich sie dann schon mal gefragt, ob sie mir gleich dabei helfen könne. Dort müssen wohl einige Schlösser "etwas" haken. Aber für sie war das zum Glück dann kein Problem, sie bekam es dann ziemlich schnell auf.

Ja, nach dem Unterricht sind wir dann noch etwas durchs Wasser "gepaddelt" (und haben uns dabei unterhalten). Also Schwimmen kann man meine Bewegungen nun wirklich nicht nennen. Mit den Armen ist das kein Problem, mit den Beinen dagegen ein umso größeres. Heute bin ich dabei fast schon "auf der Stelle" geschwommen. Ich kam absolut nicht voran. Ich habe dann versucht, mich auf die Beine zu konzentrieren. Irgendwie habe ich es geschafft, dass ich sie dabei unterschiedlich bewege, absolut nicht im "Einklang", ein Bein irgendwie mehr seitlich und ein mehr nach unten in der Bewegung. So kann man auch nicht vernünftig voran kommen. Ich habe es dann erst noch etwas versucht, wollte zumindest eine Bahn schaffen, kam so aber absolut nicht voran und gab es dann schließlich auf. Ich "paddelte" dann erst noch etwas auf dem Rücken, um überhaupt noch mal etwas von der Stelle zu kommen, gab es dann aber total entnervt auf (weil es halt absolut nicht klappen wollte). Gut, dass wir in dem Moment in dem Becken so wenige gewesen sind, ansonsten wäre mir das echt total peinlich gewesen. Auch wenn mir die Schwimm-Bewegung für die Arme immer gut tut, wenn ich das mit den Beinen demnächst nicht mehr besser hinbekomme, dann werde ich das Thema Schwimmen für mich wirklich "an den Nagel hängen", das hat dann einfach keinen Zweck. Das liegt mir halt einfach nicht, dazu bin ich halt nicht "geboren". 

 

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