Donnerstag, 25.07.2013 - Wassergymnastik

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Heute Vormittag habe ich zunächst mit der Firma wegen dem Rollo telefoniert. Es wurde jetzt so vereinbart, dass wir am nächsten Dienstag um 11 Uhr einen Termin haben (mein Freund hat dann wieder Spätschicht). Die Dame sagte allerdings sofort dabei, sollte sich bis dahin noch ein "Notfall" ergeben, würde dieser bevorzugt werden. Wir würden dann ja sehen, ob sie kommen, oder nicht. Sollten sie dann also nicht kommen, dann würden sie sich in Kürze wieder melden, um einen weiteren Termin zu vereinbaren. Wenn das so weitergeht, dann waren die in "100 Jahren" noch nicht hier. Ich lasse mich jetzt überraschen, ob sie kommen oder auch nicht.....

Heute Abend haben wir uns dann mal zusammen gesetzt (noch vor der Wassergymnastik) und haben überlegt bzw. durchgesprochen, was uns an dieser Wohnung überhaupt noch gefällt, was uns hier noch hält. Letztendlich fielen uns beiden immer mehr negative, anstatt positive Sachen ein (was uns hier alles total nervt und stört). 

Ich finde das große Wohnzimmer total gut. Es sind eigentlich 2 Räume, Wohnzimmer und Kinderzimmer, aber vor vielen Jahren wurde von unseren Vormietern die Trennwand entfernt, so dass daraus ein ganz großes Wohnzimmer mit Essecke (und bei uns Computerecke) geworden ist. Außerdem, dass die Haltestelle der Straßenbahn, mit der ich in wenigen Minuten bequem in die Stadt (also auch zum Bahnhof) und zum Schwimmbad (also auch zum Trainingsraum) komme im Prinzip vor der Türe liegt (etwa 3 Minuten von der Haustüre entfernt).  

An der Wohnung selber gefällt meinem Freund gar nichts mehr, aber er findet die große Doppelgarage total super, einschließlich Stromanschluss, Deckenlampe, Regalen, Wanduhr usw. Sein "Hobbyraum" sozusagen. 

Nun gut, nach einer längeren Diskussion, was uns hier überhaupt noch hält, haben wir dann beschlossen, dass wir im nächsten Jahr einen Umzug in Angriff nehmen werden. Wir wollen in Kürze mal alle Punkte aufschreiben, die uns im Zusammenhang mit der neuen Wohnung dann wichtig sind (Garage, Balkon, Lage der Wohnung, also für mich die Verbindung in die Stadt und noch vieles mehr). Eine absolute Traumwohnung wird es diesbezüglich wohl nicht geben, aber wir müssen ja nicht von heute auf morgen umziehen, wir können ja in Ruhe vergleichen und uns verschiedene Möglichkeiten ansehen (wir wollen auf jeden Fall in diesem Stadtteil bleiben, fühlen uns hier total wohl). Anstatt für den nächsten Urlaub wird bei uns also ab sofort für diesen Umzug gespart (außerdem bekommt mein Freund im nächsten Jahr einen Sparvertrag ausgezahlt). 

Bei der Wassergymnastik war die Gruppe heute sehr klein, gerade mal 10 Personen, was in der ersten Gruppe sehr selten ist. Ich sage mal so, die eine Hälfte hat bei den Übungen (so wie immer) sehr intensiv mitgemacht und die andere Hälfte war nur zum Reden dort. Die Gruppenleiterin hat mehrmals versucht, sie zum mitmachen zu motivieren, hat die Übungen immer wieder erklärt, das hat dieses Grüppchen jedoch nicht wirklich interessiert, sie waren total in ihre Gespräche vertieft (was ich innerhalb dieser Gruppe immer total doof finde, aber ändern kann man es dennoch nicht). 

Zum Aufwärmen fingen wir im großen Kreis an, eine Hantel hin und her zu werfen, die Beiden mussten dann jeweils den Platz tauschen. Mit der Hantel hatten wir heute alle Probleme, sie landete ständig in einer Ecke, aber nie bei der Person, die man eigentlich angepeilt hatte. Dann nahmen wir dazu eine kleine Nudel, sozusagen ein Stück einer großen Nudel, so groß wie die Hantel. Damit klappte es dann wesentlich besser. Man konnte sie viel besser fangen und irgendwie habe sogar ich es geschafft, damit mehrmals gezielt auf Personen zu treffen. Da ich aber keinen unvorbereitet am Kopf treffen wollte, habe ich vorher immer kurz Blickkontakt gesucht, damit diejenige Bescheid wusste. Im Laufe der Zeit wurde dieses Spiel dann immer chaotischer. Ein Kreis war zum Schluss gar nicht mehr zu erkennen und so schnell wie die Nudel hin und her flog, konnten die meisten auch gar nicht die Plätze tauschen. Es war schließlich nur noch ein heftiges hin und her gewusel im Becken. 

Die Übungen waren dann auf der Stelle. Etwa zu 3/4 mit 2 Hanteln, aber da bei allen zum Schluss hin die Kraft nachließ, etwa die letzten 10 Minuten nur noch Bewegungen ohne Hanteln. Wir waren ständig in Bewegung, Laufen auf der Stelle, Knie hoch, Fersen zum Po, Beine gestreckt nach vorne, dann Sprünge, mal auf der Stelle, mal im Ausfallschritt, mal beide gleichzeitig vor und zurück bzw. nach rechts und links. Dazu viele verschiedene Bewegungen mit den Armen, meistens unter Wasser, zum Teil aber auch über Kopf. Ja, mit der Zeit wurden alle dann immer langsamer. Ich bekam immer öfter leichte Krämpfe in den Händen, so dass ich immer häufiger kleine Pausen eingelegt habe, mal eben kurz die Hände etwas lockern. 

Alles in allem war es gut, hat Spaß gemacht, wurde mit der Zeit aber auch mächtig anstrengend. 

Die zweite Gruppe fiel heute aus, dabei wären wir nur zu dritt gewesen und fünf sollten es schon immer sein (mindestens). Ich fand das sehr schade, weil ich mich immer auf beide Gruppen einstelle. Ich hatte schon überlegt, dass ich dann halt früher nach Hause komme, mich noch um den Haushalt kümmern könne, aber dann kam eine Frau ins Becken, mit der ich mich total gut verstehe. Sie fragte direkt, ob ich auch noch bleiben würde und ich bin dann auch noch geblieben. Wir haben uns dann noch rund eine Stunde lang total locker über alles mögliche unterhalten. Sie hat halt so eine lockere und offene Art, bei ihr habe ich irgendwie gar keine Hemmungen, bin immer total locker und rede mit ihr über alles mögliche auch total offen und locker. 

Um im Wasser warm zu werden, wollte sie erstmal ein paar Bahnen schwimmen. Ich bin dabei dann etwas neben ihr her "gepaddelt". Hauptsache in Bewegung bleiben, denn sonst wird es mir im Wasser zu kalt. Wir haben über viele verschiedene Themen geredet. Über Urlaub (da sie auch gerade im Urlaub war), über unseren geplanten Umzug (und die Probleme mit der jetzigen Wohnung) und auch über Ärzte, die wir beide zufällig kennen, bei denen wir beide in Behandlung sind (dabei habe ich erfahren, dass ein früherer Arzt von mir, der total lieb, herzlich und "väterlich" gewesen ist, vor nicht allzu langer Zeit gestorben ist, was mir sehr leid getan hat). 

Wir, also mein Freund und ich, hatten vor der Wassergymnastik noch eine kleine Diskussion, welche Versicherung zuständig ist. Wir haben ja eine Katze. Als wir vor 2 Jahren im Urlaub waren, da ging das Katzenklo kaputt, hatte plötzlich einen Riss, wodurch "alles" raus lief (auf den Laminat-Boden). Es ist dort ein großer schwarzer Fleck (auf braunem Grund) entstanden, es ist richtig "verätzt" (ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll). Wir haben, um es zu verstecken, dann einfach einen kleinen Hocker darüber gestellt.

Damit wir beim Auszug die Mietkaution (2 Monatsmieten) wieder bekommen, will mein Freund das vorher reparieren lassen, will es über die Versicherung laufen lassen. Ich war mir sicher, da der Boden zur Wohnung gehört, dass dafür dann die Hausratversicherung zuständig ist. Mein Freund meinte jedoch, das wäre das gleiche, als wenn ein Kind etwas anstellt, also wäre die Haftpflichtversicherung dafür zuständig. Daraus, für welche Fälle diese beiden Versicherungen nun eigentlich zuständig sind, ist bei uns eine kleine Diskussion entstanden. 

Die Frau meinte vorhin, dass mein Freund recht hat, wenn durch Tiere was passiert, dafür ist dann die Haftpflichtversicherung zuständig. Nun gut, da ich seit vielen Jahren regelmäßig die Beiträge bezahle (wir haben sämtliche Versicherungen), sie aber bisher noch nie in Anspruch genommen haben, wird es im nächsten Jahr dann halt das erste Mal sein.

Die Gespräche mit der Frau fand ich auf jeden Fall total gut und interessant. Ich bin froh, dass ich noch dort geblieben bin. Als wir danach in der Dusche waren, haben wir noch ihre Schwiegertochter getroffen (wir waren dann auch noch zusammen in der Umkleidekabine). Mit ihr werde ich jetzt erst nach und nach etwas "warm", komme mit ihr ins Gespräch. Sie ist auch immer mal wieder bei der Wassergymnastik dabei. Ich sage mal so, ich habe sie anfangs falsch eingeschätzt (jeder kann sich schließlich mal irren!!). Anfangs (also als ich gerade neu dabei war) hat sie ein paar Sprüche losgelassen, die bei mir sehr eingebildet und hochnäsig rüber gekommen sind. Automatisch ging ich ihr gegenüber völlig auf Distanz. Inzwischen (auch heute wieder) habe ich jedoch Gepräche mit ihr geführt, die positiv gelaufen sind, bei denen sie total nett, freundlich und auch hilfsbereit gewesen ist. Tja, manchmal kann halt ein erster Eindruck auch täuschen!!! 

 

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