Donnerstag, 28.02.2013, Wassergymnastik

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Heute ging es mir "Rückenmäßig" wieder etwas besser, aber dennoch habe ich, je nach Bewegung, meinen Rücken und auch das rechte Bein immer mal wieder sehr deutlich gemerkt. Immer mal wieder ein kräftiges Ziehen oder Stechen. Aber ich bin mir trotzdem sicher, dass sich das Training im Allgemeinen, ich meine jetzt einschließlich KG, Training, Wassergymnastik und auch das Fahrradfahren, "bezahlt" macht. Wer weiß, wie es mir ohne dieses ganze Training jetzt gehen würde. Als ich vor rund 5 Jahren, als wir in diese Wohnung umgezogen sind, beim Kisten auspacken eine falsche, zu ruckartige Bewegung gemacht habe und dabei ebenfalls einen Stich im Rücken hatte, da bin ich anschließend ein paar Tage zu Hause geblieben, habe mich krank gemeldet. Ich konnte mich kaum noch bewegen, nur noch in Zeitlupe, war bei einigen Bewegungen völlig eingeschränkt. Also auch wenn ich jetzt zur Zeit bei manchen Bewegungen einen leichten stechenden Schmerz habe, dennoch geht es mir relativ gut und ich komme im Alltag weiterhin sehr gut zurecht, habe also keinen Krankenschein und gehe damit Arbeiten.

Apropo Arbeiten, auch wenn morgen Freitag ist, für morgen plane ich "Ende offen" ein, was die Arbeitszeit betrifft. Meine Mutter hat für morgen abgesagt. Mit ihren Erkrankungen wird ihr jedes Jahr dringend zur Grippeschutzimpfung geraten, wovon ich persönlich gar nichts halte. Ich habe schon sehr viel negatives davon gehört. Wenn es passiert, dann passiert es halt, das ist dann "Schicksal". Meine Mutter bekommt sie seit Jahren und liegt anschließend immer mehrere Wochen mit einer super starken Erkältung völlig flach. Das ist jedes Jahr bei ihr gleich. Jetzt auch wieder. Ihr Kopf sitzt "zu", sie hat eine völlig andere Stimme. Sie hat mächtige Gliederschmerzen, liegt seit über einer Woche fast nur im Bett. Dadurch fühlt sie sich natürlich so mies, dass sie für morgen abgesagt hat. Das ist mir auch lieber so, ich hätte Angst, dass ich mich ansonsten anstecken könnte. Das hat keinen Zweck.

Stattdessen, wenn wir schon nicht verabredet sind, plane ich halt das Arbeiten ein, ich meine jetzt ohne dabei auf die Uhr zu gucken. Ich habe im Moment zwei Aufgaben vor mir, die zwar nicht schwer sind, aber dennoch sehr zeitaufwendig. Ich wollte sie eigentlich spätestens heute fertig bekommen. Keine Chance, der Dienstag, als wir beim Gesundheitstag waren, fehlt mir diesbezüglich auch mächtig. Das plane ich jetzt für morgen fest ein. Ich will erst dann ins Wochenende starten, wenn ich diese beiden Aufgaben fertig habe, dieses feste "Arbeitsziel" habe ich mir für morgen gesetzt. Und da ich "Dank" der Telefonzentrale ja eh immer zusätzliche "Störungen" einplanen muss, werde ich morgen dann halt so lange arbeiten, bis ich wieder alles soweit im Griff habe. 

Heute Nachmittag habe ich einen Kontoauszug geholt. Die Mietgliedsgebühr vom Schwimmverein (für ein Jahr) wurde heute abgebucht. Ich finde das gut, jetzt gehöre ich "offiziell" dazu. Das verlängert sich jetzt immer automatisch um ein Jahr, sofern es nicht gekündigt wird, woran ich ganz bestimmt nicht im geringsten denke. Heute Abend habe ich mich dann so richtig auf die Wassergymnastik gefreut.

In der zweiten Gruppe bin ich darauf angesprochen worden, wo ich vor zwei Wochen war. Äh ja, so viel zu dem Thema, dass es "eh nicht auffällt", ob man nun regelmäßig daran teilnimmt, oder auch nicht. Aber dass es in der zweiten Gruppe auffällt, wenn einer fehlt, das ist eigentlich auch ganz klar, weil diese Gruppe ja eh immer ziemlich klein ist (heute gerade mal 5 Personen). Aber so, wie es an dem Tag geschneit hat, war das halt eine gute "Ausrede" (auch heute bin ich wieder mit nassen Haaren mit der Bahn nach Hause gefahren, so wie jede Woche). 

Die erste Gruppe war heute verhältnismäßig klein, sonst oft um die 20 Personen, heute gerade mal etwa 10 Personen. In dieser ersten Gruppe bin ich heute sehr gut mitgekommen. Zunächst viele Bewegungen auf der Stelle. Auf der Stelle laufen, mal normal laufen, dann die Knie hochziehen, Füße zum Po, Beine etwas weiter auseinander usw. Zuerst mit den Armen nur so ein paar Bewegungen (Boxen usw.), dann kamen die Hanteln dazu und es folgten damit viele verschiedene Bewegungen. Abgesehen davon, dass ich mal wieder bei allen Bewegungen die Langsamste gewesen bin (ich kann mich im Wasser nunmal nicht schnell bewegen...!!), habe ich von den Abläufen her alles sehr gut hinbekommen. 

Ich musste mehrmals über die anderen Frauen grinsen. Das ist echt ein "Phänomen". Die Übungsleiterin "muss" am Rand wirklich jede Übung intensiv mitmachen, sobald sie etwas langsamer wurde oder eine kurze "Pause" machte, blieb sofort, fast wie auf Kommando, fast die ganze Gruppe stehen, hörte mit der Übung auf und sah zu ihr, was als nächstes kommt. Ich weiß auch nicht, ich mache immer automatisch so lange weiter, bis "offiziell" was neues angesagt wird. Nur weil die Übungsleiterin langsamer wird heißt das für mich noch lange nicht, dass Pause ist oder die Übung ganz zu Ende ist. Aber die anderen Frauen sehen das irgendwie so. Sie machen es immer nur so intensiv mit, wie es am Rand auch vorgemacht wird. 

Alle Übungen, die gerade stehend durchgeführt wurden, habe ich gut hinbekommen, ohne Schmerzen meine ich jetzt. Aber sobald was "seitliches" dazu gekommen ist, bekam ich ein kräftiges Ziehen im unteren Rücken und habe es noch langsamer, fast schon in "Zeitlupe" mitgemacht. Aber ich habe jede Übung mitgemacht. Beim gerade Stehen und den Oberkörper zu den Seiten neigen war ich am meisten eingeschränkt. Nach links kein Problem, aber rechts kam ich nur wenige Zentimeter. Ich hatte sofort ein Ziehen im Rücken, das ins rechte Bein zog und kam nicht weiter. Dann sollten wir gerade Stehen bleiben, den Oberkörper zu den Seiten drehen, mit den Hanteln zu den Seiten "boxen". Nach links kein Problem, aber nach rechts hatte ich wieder eine Bewegungseinschränkung. Das habe ich dann extra bewusst langsam gemacht, aber versucht, mich so weit wie möglich zu drehen. Auch als wir gerade Stehen sollten (im etwas flacheren Wasser), mit dem Oberkörper nach vorne (gerade in die Waagerechte) und mit den Armen im Wasser, unter dem Körper, verschiedene Bewegungen (weiterhin mit Hanteln), hatte ich Probleme mit dem Rücken. Trotz dieser gebückten Haltung hatte ich Probleme mit dem Hohlkreuz und etwas Schmerzen. 

Aber trotzdem, etwa 80 % der Übungen konnte ich heute schmerzfrei mitmachen und die haben heute mal wieder so richtig Spaß gemacht. In der zweiten Gruppe, wo es ja immer flotter und schneller voran geht, bekam ich dann noch mehr Probleme. Ich war bei allen Übungen, bei allen Bewegungen deutlich langsamer als die Anderen. Etwa eine halbe Stunde habe ich in der zweiten Gruppe noch relativ gut mitgehalten, aber dann habe ich spürbar "abgebaut", die Kräfte verließen mich, ich konnte nicht mehr. Die letzte viertel Stunde habe ich dann mehrmals auf die Uhr geguckt (bis dahin gar nicht), wie lange ich noch durchhalten muss.

Direkt als der Unterricht vorbei war, bin ich raus aus dem Becken. Zum Schwimmen hatte ich heute so gar keine Lust. Schon alleine wegen dem Rücken. Rückenschwimmen kann ich ja eh nicht und beim Brustschwimmen falle ich zu sehr ins Hohlkreuz, das wollte ich heute lieber vermeiden. Ich habe zum Schluss nur ganz kurz die Übung gemacht, die ich immer am Ende mache, die heute aber ebenfalls nicht geklappt hat. Mit den Füßen vor die Wand, die Hände darüber in die Griffmulde und dann die Beine strecken. Dabei hatte ich im unteren Rücken so einen heftigen Stich, das habe ich sofort wieder abgebrochen und bin dann sofort raus aus dem Becken. Das hatte heute gar keinen Zweck.

Mein Freund hat diese Woche ja Mittagschicht, die Straßenbahn fährt nur jede halbe Stunde. Normalerweise überbrücke ich die Zeit (bevor ich 15 Minuten an der Haltestelle warte) dann ja lieber mit Schwimmen (zumindest ein paar Bahnen). Heute hatte ich mir stattdessen was zum Lesen mitgenommen. Nachdem ich angezogen war, habe ich mich in der Kabine noch 10 Minuten hingesetzt und habe ein bisschen gelesen. 

Erst hatte ich dann noch überlegt, ob ich anstelle des Schwimmens heute Abend noch Fahrrad fahren sollte, aber dazu konnte ich mich dann gar nicht mehr aufraffen. Meine Beine fühlten sich mega "schwer" an und die Oberarme fühlten sich schon so an, als wenn ich (von den Hanteln) einen kleinen Muskelkater kriegen würde. Den restlichen Abend habe ich dann total ruhig im Wohnzimmer verbracht. 

 

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So. 29. Nov. 2020PetraM30/11/2020 - 08:469
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