Fr. 18. Mai 2018

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Am Freitag fand ich es schön, 

- dass ich die ersten Kirschen in diesem Jahr gegessen habe. Die waren super lecker. 

Es war etwa "eine Handvoll". Da ich den Dreisatz nicht beherrsche, kann ich nicht sagen, wie viele es waren. Ein KG kostet 9 Euro und ich habe rund 2 Euro bzw. 1,96 Euro dafür bezahlt. Grins, eine schöne Rechenaufgabe (Lach). 

- dass ich Tag für Tag mit meinem neuen Handy besser klar komme, immer mehr Funktionen und Möglichkeiten daran "finde". 

In diesem Zusammenhang habe ich am Freitag auch noch ein kleines Geschenk für meinen Trainer geholt. Am Samstag ist das "letzte" Training, also vor seinem Urlaub (in den Pfingstferien). Eine gute Gelegenheit, mich bei ihm für seine Hilfe zu bedanken. Also in diesem Fall nicht bezüglich des Trainings (das ja eh immer sehr gut ist), sondern speziell für seine Hilfe beim neuen Handy. Ohne seine Hilfe hätte ich es mir nicht geholt. Ich hatte ja schon ein einfaches Handy für 25 Euro geholt (das liegt in der Schublade), das ich ansonsten früher oder später in Betrieb genommen hätte.

Mit technischen Sachen und Programmen (Computer) habe ich halt immer so meine Probleme. In manche Sachen kann ich mich relativ gut reinarbeiten, bei anderen Sachen lerne ich es nie. Im Büro haben wir verschiedene Programme, mit denen wir arbeiten. Ein paar Sachen werde ich wohl nie so richtig lernen. Irgendwie ist mir das alles viel zu kompliziert. 

Ja, aber sobald ich beim Handy eine "Idee" habe, also was ich machen möchte, damit aber nicht klar kommen (das neue Handy am liebsten schon "vor die Wand" schmeißen möchte - Grins), dann muss ich nur meinem Trainer Bescheid sagen und in der nächsten "Trinkpause" während schwerer Übungen erklärt er es mir mal eben. Ja, ohne ihn hätte ich diesbezüglich schon längst aufgegeben. 

Ich hatte eine Idee, wie bzw. womit ich ihm Danke sagen könnte und fand es am Freitag dann echt schön, als ich diese Idee dann auch umsetzen konnte, die entsprechenden Sachen gefunden habe.

- dass die Telefonzentrale immer wieder so abwechslungsreich ist. Während die anderen Kolleginnen/Kollegen ja zum größten Teil nur fachbezogene Anrufe bekommen, gehen bei mir halt alle Anrufe, aus allen Bereichen, zu den verschiedensten Fragen ein. Von leicht, was ich mal eben schnell selber beantworten kann (auch Fragen zu Fax-Nummern usw.) bis schwer, was ich natürlich an die Kollegen vermitteln muss. 

Bei manchen Fragen spreche ich danach dann auch die Kollegen an, wie das Gespräch verlaufen ist (also wie die Antwort auf diese Frage lautet). Das finde ich selber immer wieder interessant. Dadurch habe ich im Laufe der Zeit schon einiges gelernt, blicke bei einigen Zusammenhängen viel besser als früher durch. Es sind immer wieder total interessante Sachen dabei. 

Also ich würde diese Antworten bei späteren Anrufern dann nicht selber geben, so kompetent bin ich nicht, aber für mich selber finde ich es halt trotzdem sehr interessant. 

Im Moment nerven nur die vielen Anrufer bezüglich des neuen Datenschutzes. Natürlich ist das Thema wichtig, aber ich finde es trotzdem total übertrieben. Wie haben wir denn die letzten Jahre ohne diesen Datenschutz "überlebt"? Insbesondere auch bezüglich des Internets.

Manche Anrufer haben jetzt totale Angst. Zum einen meinen sie, dass wir alles (alle Formulare usw.) völlig überarbeiten sollen/müssen, damit es den neuen Bestimmungen entspricht. Unsere Formulare sind inhaltlich aber in Ordnung, können so bleiben. 

Manche haben auch Angst, die Unfallmeldungen (wir sind ja eine Versicherung) weiterzuleiten. Also per Post usw. Es könne unterwegs so viel mit den Daten passieren.... 

Also ich finde es zum Beispiel gut, wenn ich was eingekauft habe (online/Amazon oder mit Payback-Karte), dass wir diesbezüglich dann andere/weitere Angebote übermittelt bekommen. Dadurch sind wir schon auf viele Sachen aufmerksam geworden, die wir zuvor gar nicht kannten, die wir bisher gar nicht registriert hatten (dann ebenfalls gekauft haben). Man muss ja nicht auf jede Werbung reagieren (das machen wir eh nicht), aber dennoch haben wir dadurch schon so einige weitere gute Sachen kennengelernt.

Dann die Sache mit Facebook. Darüber plane ich seit Jahren unseren Urlaub. Also ich meine mit den Anregungen daraus. Ich bin dort auf verschiedenen Seiten, auch bezüglich Nordsee und Ostsee.

Ich sehe mir immer an, was die anderen so posten, welche Empfehlungen sie haben, welche Fotos sie reinsetzen, wo sie ihren Urlaub verbracht haben. 

Ja, und das übernehme ich dann immer für unseren Urlaub. Es waren schon einige super gute Sachen dabei, auf die wir ohne die Facebook-Seiten gar nicht aufmerksam geworden wären. Da hätten wir schon einige schöne Sachen verpasst. 

Dann wollte ich noch über einen Artikel schreiben, den ich in einer Zeitschrift gesehen habe. Also ich hole mir keine "Klatsch-Zeitschriften" über Promis, das finde ich schon seit vielen Jahren total langweilig, das interessiert mich nicht. Ich hole mir stattdessen immer mal wieder "Frauenzeitschriften" wie Lea, Tina, Bild der Frau usw. Die finde ich inhaltlich immer wieder sehr ansprechend. 

Die Überschrift lautete "Ich bin so Deutsch, dass.....". Bei mehreren Punkten fühlte ich mich voll und ganz angesprochen, so dass ich grinsen musste. Mein Freund ebenfalls. Es sind Reaktionen, die Original von mir sein könnten (dass mich jemand dabei beobachtet hat - Grins).

Ich bin so deutsch, dass...

- ich um 2 Uhr morgens an der roten Ampel stehen bleibe.

Auf jeden Fall. Ich warte immer an roten Ampeln, egal wie spät es ist und auch, wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist. Ich sage mir immer "ganz oder gar nicht". Entweder ich beachte die rote Ampel immer oder nie. Und wenn alle, also auch alle Autofahrer, sie immer missachten würden, dann gäbe es, gerade auch im Berufsverkehr, ein totales Chaos, von den vielen Unfällen, die dann passieren würden, ganz zu schweigen. Nein, Rot bedeutet für mich Rot also Stehen bleiben und warten, bis Grün wird. Ende und Aus!! 

- ich unsere leeren Senfgläser durch die Spülmaschine jage und zu den anderen Trinkgläsern stelle.

O.K., das mach ich persönlich nicht, aber die Mutter meines Freundes hat das früher ebenfalls immer so gemacht (also damals noch mit der Hand gespült).

Ich verwerte so häufig andere "Verpackungssachen". Ich habe z. B. von meiner Schwägerin schon öfters Duschgeld zum Geburtstag usw. geschenkt bekommen. Das war dann originell in einem kleinen Schränkchen oder Körbchen verpackt. Ja, und das habe ich halt noch. Das Schränkchen hängt an der Wand (darin habe ich kleine Miniaturen gestellt, Andenken aus Urlauben), das Körbchen steht in der Küche, da rein haben wir Gewürze gestellt. Solche "Verpackungssachen" weg zu schmeißen ist einfach zu schade.

- ich im Urlaub schon abends auf der Liege mein Handtuch hinlege, damit mir morgens niemand den Platz klaut.

O.k., dieser Punkt trifft auf mich nun wirklich nicht zu. Ich brauchte ja auch noch nie eine Liege. Wenn ich mal sitze/liege, dann hat ein großes Handtuch gereicht. Ansonsten brauche ich im Urlaub halt immer Bewegung. Fürs "Rumhängen" habe ich dann nachts mein Bett. 

- ich 2 Stunden vor dem Boarding am Flughafen war, nur um rechtzeitig anzukommen.

Ja, das machen wir heute noch so. Also wir fliegen zwar nicht mehr, aber bei allen Terminen (auch bei Veranstaltungen usw.) sind wir mindestens 60 Minuten vorher da (früher am Flughafen wirklich auch 2 Stunden früher). Mein Freund ist dabei auch immer super pünktlich. Lieber 2 Stunden warten als 5 Minuten zu spät da sein. Er kann mächtig drängeln, macht hier dann so lange Druck (dass ich mich beeilen soll), so dass wir wieder super pünktlich da sind. 

- ich mich kriminell fühle, wenn ich, ohne was zu kaufen, an der Kasse vorbeigehe.

Ja, das ist bei mir wirklich so. Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich mit leeren Händen ein Geschäft verlasse. Ich meine dann immer, dass die denken würden, dass ich vielleicht was in der Tasche versteckt hätte (wenn ich nichts in der Hand habe). Ich habe deswegen schon häufig eine Kleinigkeit geholt, damit ich was in der Hand habe, trotzdem zur Kasse gehen muss (obwohl ich eigentlich nichts kaufen wollte, vielleicht dort nur Preise vergleichen wollte).

- ich ein schlechtes Gewissen gegenüber den anderen Mietern habe, wenn ich sonntags staubsauge oder Wäsche wasche.

Ja, das ist bei mir sehr intensiv ausgeprägt. 

Wenn mein Freund abends die Balkontüre aufmacht, kommen sofort sehr viele kleine Fliegen und Käfer rein, hängen dann im Wohnzimmer an der Decke. Er hat den Staubsauger immer griffbereit stehen. Sogar um 23 Uhr (oder später) saugt er, nach dem Lüften, dann mal eben schnell die Decke ab (ab 22 Uhr ist ja Nachtruhe, ich kriege dann immer zuviel, dass er noch Lärm macht). 

Oder mein Duschen. Laut Mietvertrag ist das zwischen 22 Uhr und 7 Uhr verboten, wobei das in vielen Gerichtsurteilen ja schon aufgehoben worden ist. Ich habe auch schon die Nachbarin unter uns angesprochen, die Wände sind hier so dick, sie hört gar nichts von uns, auch das Duschen nicht. 

Wenn ich abends ab 22/23 Uhr mit dem Sport anfange, dann gehe ich danach halt noch Duschen (gegen Mitternacht), habe dann jedes Mal ein total schlechtes Gewissen wegen der Nachtruhe.

- ich im Urlaub nervös werde, wenn die Menschen an Kassen trödeln und sich entspannt unterhalten und das alles niemanden stört.

Nein, das trifft bei mir nicht zu. Darin bin ich selber die Ruhe selbst. 

- ich im Bus manchmal nicht bei meiner Station aussteige, weil ich die Leute im vollen Bus nicht bitten will, mir Platz zu machen.

Äh ja, das ist mir im Laufe der Jahre wirklich schon mehrmals passiert. An manchen Tagen bin ich extrem schüchtern, traue mich absolut nicht, andere (fremde) Menschen anzusprechen. Im Laufe der Jahre bin ich dann wirklich schon eine Station weiter gelaufen, den Weg dann halt wieder zurück gelaufen. Es kommt nicht oft, nicht regelmäßig vor, aber hin und wieder (je nach Tagesform von mir) kommt es wirklich vor.

- ich nervös werde, wenn ein Kontrolleur kommt, obwohl ich eine Fahrkarte habe.

Äh ja, das trifft bei mir voll und ganz zu (Grins). Jedes Mal steigt mein Puls, ich merke das Herz "bis zum Hals" hoch klopfen. 

Ich habe jedes Mal Angst, dass die Technik versagt, dass ich ein "Schwarzfahrer" bin. Die Situation im Allgemeinen vor den ganzen Menschen ist nichts für mich.

Ich bin dann jedes Mal total froh und erleichtert, wenn es heißt, alles klar, Danke schön. 

- ich das Hotelzimmer aufräume, bevor die Putzfrau kommt.

Selbstverständlich mache ich das! Die Putzfrau muss ja schließlich auch ihren Job machen. Sie muss saugen und das Bad (Waschbecken usw.) wischen. Wie soll sie das machen, wenn unsere Sachen im Weg liegen. Das habe ich von meiner Mutter damals so übernommen. Wenn man das Zimmer verlässt muss der Boden komplett frei sein (also auch Taschen/Koffer z. B. in den Schrank legen usw.), im Badezimmer müssen alle Sachen ordentlich sortiert zusammen liegen, so dass sie mit dem Lappen sauber machen kann. Anders kenne ich das gar nicht. 

- ich mich trotz Haftpflicht-, Berufsunfähigkeits-, Reiserücktritts-, Rechtsschutz- und Lebensversicherung nicht gut genug abgesichert fühle.

Ja, das stimmt auch. Aber heutzutage passiert ja auch so viel. Mal ein Unwetter (Sturm und heftiger Regen), mal ein Einbruch usw. Und dann liest man, dass sie auf den Kosten sitzen bleiben, weil die Versicherung diesen Schaden nicht mit abdeckt. Die Versicherungen haben so viele "Klauseln", was alles nicht versichert ist, da muss man total aufpassen. Man kann sich gegen so viele Sachen versichern, aber wenn dann etwas passiert, dann ist man bestimmt "in der Lücke" und muss die Kosten selber tragen. 

Ja, ich fand diese Punkte wirklich total gut, total interessant und auf mich zum großen Teil auch absolut zutreffend.

Ich finde es schade, dass ich am Freitag Abend, durch meinen Stadtbummel (ich habe noch ein paar Sachen erledigt), Rossy (Ross Antony) im MDR verpasst habe. Ich war erst gegen 20.30 Uhr zu Hause. Erst umziehen, dann habe ich was gegessen. Als ich auf die Uhr geguckt habe, war schon 21.15 Uhr. Dann hat sich das Aufnehmen der Sendung auch nicht mehr gelohnt. 

Sport habe ich am Freitag Abend keinen mehr gemacht. Darüber ärger ich mich selber. Ich muss unbedingt wieder mehr Routine und Regelmäßigkeit da rein bekommen. 

Inzwischen tun meine Beine wieder etwas weh (kein Wunder, 3 Tage ohne Sport). Das war bei mir wieder "gefährlich". Zuerst (nach dem letzten Training) der Muskelkater und praktisch "übergangslos" ging es dann in die Muskelschmerzen (der schwachen Muskeln) über. Aber gut, dass jetzt das lange Wochenende ist (Pfingsten). Da kann ich ja wieder was aufholen. Das geht am Samstag Mittag dann direkt mit meinem Training los. Gerade bei beginnenden Muskelschmerzen finde ich es immer gut, wenn wir dann das Training zusammen haben, da ich die Übungen bei ihm halt doch (trotz Schmerzen) viel intensiver durchführe. Danach werde ich dann ganz bestimmt (so wie immer) wieder schmerzfrei sein. 

TitelAutorDatumBesucher
Do. 24. Mai 2018PetraM25/05/2018 - 04:08748
Mi. 23. Mai 2018PetraM24/05/2018 - 08:45741
Di. 22. Mai 2018PetraM23/05/2018 - 04:18749
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