Freitag, 01.03.2013

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Der heutige Tag war eigentlich ganz gut, obwohl er anders lief, als ich es geplant hatte. Das "Arbeitsziel", das ich mir gesetzt habe, das habe ich nicht geschafft, aber dennoch habe ich heute im ganzen sehr viel geschafft. Bis heute Mittag habe ich mit einer Kollegin zusammen gearbeitet, war ständig nur unterwegs. Mal kurzzeitig im Büro, ansonsten zum kopieren, Unterschriften holen usw. Der Vormittag ging um wie nix. Dann eben schnell die Ausgangspost frankieren, anschließend eine kleine Mittagspause und danach habe ich mich dann endlich um die Aufgabe gekümmert, die ich für heute eingeplant hatte. Ich habe dann gegen 17.45 Uhr Feierabend gemacht. Ich habe in der Zeit zwar noch einiges geschafft, aber halt nicht mehr alles, was ich ursprünglich geplant hatte. Das hat mich etwas genervt, dass ich dieses Ziel, diese Aufgabe fertig zu bekommen, nicht geschafft habe. Ja, aber als ich dann nochmals durchgegangen bin, was ich heute alles gemacht habe, da war ich dennoch stolz. Im großen und ganzen war es ein sehr erfolgreicher Tag gewesen.

Das ist uns ja schon in dem "Schmerz-Vortrag" erläutert worden. Wenn man immer nur die negativen Sachen sieht, dann ist man viel "empfänglicher" für den Schmerz, nimmt ihn viel stärker wahr. Man muss sich immer wieder mit schönen, mit positiven Gedanken ablenken.

Wenn man z. B. im Stress ist und durch die Stadt fährt, dann zählt man nur die roten Ampeln, wie oft man zum Bremsen gezwungen wird. Aber wenn man Zeit hat, wenn man gut drauf ist und dann durch die Stadt fährt, wer zählt dann schon die grünen Ampeln, wie oft man eine "grüne Welle" hat und freut sich dann darüber? Das nimmt man dann als gegeben bin.

Oder wenn man im Supermarkt ist und an der Schlange steht, wo es nicht voran geht. Diesbezüglich bin ich eh anders als die Anderen. Die meisten (auch mein Freund) suchen sich immer wieder die kürzeste Schlange aus und sind dann dennoch genervt, wenn sie dort nicht schnellstmöglich dran kommen. Ich suche mir grundsätzlich die längste Schlange aus, habe dort dann immer die Ruhe weg. Aber sehr häufig ist es dann so, dass ich schneller durch bin, schneller an der Kasse bin als die Kunden in den kürzeren Schlangen. Mal liegt es daran, dass die Kassiererin in der kurzen Schlange super langsam ist und jedes einzelne Teil ganz bewusst an den Scanner führt. Oder aber dass in der kurzen Schlange zu viele mit "Karte" bezahlen und bei mindestens einem Kunden die Geheimnummer nicht sofort anerkannt wird, dass sich dadurch alles verzögert. Dieses "Spielchen" mache ich z. B. immer in der langen Schlange. Ich überlege mir, wie ich den nächsten Kunden, der ganz vorne ist, einschätzen würde, zahlt er (oder sie) bar oder mit Karte (ich zahle grundsätzlich in bar). Hin und wieder tippe ich dabei sogar richtig (nach dem Motto, Ich wusste es....!!). 

In diesem Zusammenhang habe ich ein interessantes Video von einem Personal-Trainer aus Berlin gefunden. Auch ich habe immer wieder Angst zu scheitern bzw. zu versagen. Sei es beim Sport vor schweren Übungen, an die ich mich meistens nicht so richtig dran traue, oder aber auf der Arbeit, Angst vor Fehlern. Wobei man dadurch dann immer gründlicher und langsamer wird (um bloß nichts zu übersehen, was einem letztendlich dann aber doch immer mal wieder passiert), so dass die Arbeit immer mal wieder ins Stocken gerät. Aber die positiven Dinge, die gut laufen, die man im Griff und längst erledigt hat und beim Sport die vielen Erfolge, die man bei anderen Übungen schon erzielt hat, die übersieht man dabei dann immer wieder. 

http://www.youtube.com/watch?v=FBzwi8rpLAI&list=LLr5alsrfZFO7cnP5aYDy__w

Heute Abend habe ich dann noch einiges im Haushalt geschafft. Anschließend bin ich noch Fahrrad gefahren, habe heute sogar 15 Kilometer in 56 Minuten geschafft. Das fiel mir heute total leicht und hat so richtig gut getan. 

Jetzt freue ich mich erstmal aufs Wochenende. Samstag Mittag zunächst zum Training (die Rückenschmerzen sind sehr konstant, teilweise merke ich davon gar nichts und je nach Bewegung habe ich im unteren Rücken ein kräftiges "Brennen", einen ziehenden Schmerz, der nach rechts rüber strahlt) und abends dann zu Horst Lichter. Darauf freue ich mich schon total. Ich finde es immer wieder total aufregend, wenn man Personen, die man bisher nur aus dem Fernsehen kennt, dann mal live vor sich auf der Bühne sieht, das ist  irgendwie was völlig anderes. Horst Lichter und seine Sprüche finde ich schon seit ein paar Jahren total klasse und morgen ist es nun endlich so weit, dann werde ich ihn mal live erleben.

 

TitelAutorDatumBesucher
Mo. 23.11.2020PetraM24/11/2020 - 08:3331
So. 22.11.2020PetraM23/11/2020 - 08:1993
Sa. 21.11.2020PetraM22/11/2020 - 18:2975
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