Freitag, 02.08.2013

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 Heute war ein ganz schöner Tag, "obwohl" ich den ganzen Tag im Büro gewesen bin (bis gegen 17 Uhr). Ich war irgendwie gut drauf und kam mit der Arbeit auch ganz gut voran. Bis auf eine Aufgabe, die ich heute nicht mehr geschafft habe (um die ich mich unbedingt am Montag kümmern will), habe ich heute alles geschafft, was ich eingeplant hatte. Solche Tage, wenn alles so gut läuft, die liebe ich halt. 

Im Büro ist jetzt ein "fliegender Wechsel". Am Montag kommt mein Kollege ja wieder, das heißt, dass ich mich dann zunächst nicht mehr um die Post kümmern muss, aber stattdessen ist meine Kollegin seit heute im Urlaub, so dass ich ab heute für die nächsten beiden Wochen zumindest den "Notdienst" in der Buchhaltung machen werde. Alles kann ich darin ganz bestimmt nicht, das erwartet ja auch keiner von mir, aber um die wichtigsten Abläufe, die nicht liegen bleiben können, werde ich mich dann ab sofort kümmern. Außerdem ist eine weitere Kollegin ab Montag im Urlaub, deren Vertretung ich bei Terminsachen ebenfalls übernehme. Ja, wie gesagt, es ist ein "fliegender Wechsel", den Postdienst bin ich ab Montag zunächst wieder los, dafür habe ich in den nächsten Wochen halt 2 andere Aufgaben. 

Aber Hauptsache, es geht mir wieder gut. Morgen Mittag habe ich wieder Training und darauf freue ich mich schon wieder. Heute habe ich rund 1,5 Liter getrunken. Ich gehe mal davon aus, dass ich das Training kreislaufmäßig gut schaffen werde. Ich weiß ja, woher meine gesundheitlichen Probleme Anfang der Woche gekommen sind (darüber werde ich hier allerdings nichts schreiben), ich weiß allerdings nicht, wie ich das zukünftig in den Griff bekommen soll. O K, wenn ich mehr getrunken hätte, das wäre sicherlich besser gewesen. Es kam halt alles zusammen. Gesundheitliche Probleme, Wassermangel und die Hitze bzw. die Luftfeuchtigkeit. Das war für meinen Kreislauf eine sehr gefährliche Mischung.

Heute Abend habe ich mich erstmal intensiver mit meiner neuen Pulsuhr beschäftigt. Letzten Samstag während des Trainings erfolgte die Einstellung ja nur im groben. Zuerst habe ich den Gürtel in der Länge richtig eingestellt, den man dabei um die Brust hat. Das war schon ein Akt für sich. Zum einen soll er ja so fest sitzen, dass man sich damit bewegen kann, damit Sport machen kann, ohne dass er rutscht (so dass die Sensoren für die Pulsmessung auch die ganze Zeit über Hautkontakt haben), aber andererseits darf er natürlich auch nicht drücken, nichts "einengen", so dass man noch Luft bekommt, locker atmen kann. Diese richtige Einstellung zu finden, das fand ich alles andere als einfach.

Dann habe ich mich intensiv mit der Uhr und somit mit der Bedienungsanleitung beschäftigt. Man kann den Puls auf unterschiedliche Art und Weise anzeigen lassen. Letzte Woche war die Uhrzeit mittig und ganz groß, aber der Puls so klein wie die Sekundenanzeigen unten links in der Ecke. Ohne Brille konnte ich die Zahlen absolut nicht erkennen, das war viel zu klein. Mit Brille gar kein Problem, aber beim Sport habe ich sie im Normalfall nicht auf. Man kann diese Anzeige auf einige verschiedene Arten verändern, womit ich mich vorhin etwas intensiver beschäftigt habe. Jetzt ist die Pulsanzeige mittig und groß, so brauche ich es beim Sport, um sie auf den ersten Blick (auch ohne Brille) ablesen zu können. Zum Testen ließ ich sie dann eine ganze Zeitlang um (auch jetzt noch), also auch den Gürtel, ob er einigermaßen richtig sitzt und nicht bei der ersten Bewegung runter rutscht. Mein Puls ist irgendwie ständig am schwanken, zwischen 70 und 90 Schlägen. Wenn ich absolut ruhig sitze, dann bei 70, bei leichten Bewegungen um die 80 und sobald ich mal etwas Laufe, dann sofort um die 90. 

Anhand der eingegebenen Daten (was mein Trainer letzte Woche Samstag gemacht hat, Größe, Gewicht, Geburtsjahr usw.) steht dann etwas kleiner rechts neben der Pulsanzeige wie viel "Prozent" der derzeitige Puls ausmacht. Im Moment (im Sitzen, bei Puls 70 bis 75) ist er z. B. bei etwa 40 %. 

Unterhalb dieser Anzeige, in deutlich kleineren Zahlen, stand dann zunächst der Pulsbereich, der fürs Training empfohlen wird. Ich meine das wäre etwa 112 bis 140 (empfohlener Höchstwert) gewesen. Da ich diese Zahlen ohne Brille eh nicht lesen konnte, habe ich diese Anzeige umgestellt, habe dort jetzt eine kleine graphische Anzeige (die ich ganz gut und übersichtlich finde). Mittels Balkendiagramm wird dort angezeigt, wie hoch der Puls ist (entsprechend der kleinen Zahl rechts neben der Pulsanzeige). Im Moment (entsprechend der 40 %) ist der Strich etwas unterhalb (also links) von der Mitte. Umso weiter der Strich nach rechts geht, also höher geht, umso höher ist der Puls. Wenn er dann zu weit nach rechts geht (beim Sport), dann sollte ich langsam mal etwas aufpassen. 

Diese Uhr, diese Anzeige wäre letztens, vor wenigen Wochen, beim Training interessant gewesen, als mein Puls bei der einen Übung (auf dem Bauch liegend, mit dem Oberkörper hoch kommen) total zu rasen anfing. Wenn ich schon merke, wie es mir so richtig warm wird, wie ich so richtig rot werde, dann ist "Alarmstufe rot", dann sollte ich mal eine kleine Pause machen und was trinken (was wir dann auch gemacht haben). Deswegen finde ich diese Pulsuhr fürs Training echt gut und will sie demnächst dabei dann auch benutzen (dafür habe ich sie ja schließlich). Ich sage mal so, jeder Mensch ist anders, jeder reagiert auf die Übungen unterschiedlich, deswegen ist es gar nicht schlecht, wenn ich den Puls bei Übungen, die mir schwer fallen, ein bisschen unter Kontrolle habe (bevor mein Kreislauf, gerade auch bei diesem Wetter, dabei noch zusammen klappt). 

Mit dieser Uhr kann man theoretisch auch die Schritte und dementsprechend die Entfernung (die man gelaufen ist) messen, keine Ahnung, wie das damit funktionieren soll. Wie ich letzte Tage schon geschrieben habe, liegt so ein Schrittzähler ja eh schon in der Schublade. Das Komplizierte daran ist, dass man dafür die Schrittlänge messen muss (und den Wert dann entsprechend eingeben muss). Ich weiß nicht so wirklich, wie ich das hinbekommen soll. Mein Freund hatte dafür auch keine Idee. Stattdessen, wenn es ums Laufen und um die Schrittlänge geht, fällt ihm immer wieder ein Sketch mit Loriot ein, über den er dann immer wieder Lachen muss:

http://www.youtube.com/watch?v=sLptVEiG-NY

Dass ich eines Tages Probleme mit Computern (im Allgemeinen) bekommen würde, damit hätte früher keiner gerechnet. Früher war ich total gut darin. Wieso ich diesbezüglich genau so "abgebaut" habe und inzwischen so große Probleme damit habe, das kann ich leider auch nicht so genau erklären.

Als ich noch in der Gesamtschule war, da hat mein Vater in Düsseldorf gearbeitet, bei der Firma, bei denen Brücken, Gebäude usw. auf Schäden (Risse) geröntgt worden sind. Für die Auswertung der Daten bekam er damals einen Computer, einen Apple, den er dann sehr häufig an den Wochenenden mit nach Hause gebracht hat. Er stand dann auf unserem Esstisch. Ein sehr großes Teil, kleiner Bildschirm (natürlich noch in Schwarz-Weiß), große klobige Tastatur und ein Disketten- sowie auch Kassetten-Laufwerk. Ein Kollege hatte mehrere Spiele darauf gespielt (unter anderem "Pac-Man") und sobald mein Vater mit den Eingaben bzw. den Auswertungen fertig war, durfte ich daran spielen. Das habe ich damals mit wachsender Begeisterung gemacht. Sein Kollege spielte immer mehr Spiele darauf und ich war immer öfter daran. Das hat mir damals sehr viel Spaß gemacht. 

Dann kam ich in die Höhere Handelsschule. Dort hatte ich auch "Orga", also Organisationslehre. Darin lernten wir auch etwas die Programmiersprache, saßen im Unterricht ständig am Computer. Mir hat das damals total Spaß gemacht, ich habe mich total intensiv damit beschäftigt. Zu Hause hatten damals (1986/1987) nur die wenigsten einen Computer. Mein Vater brachte seinen Computer weiterhin regelmäßig an den Wochenenden mit. Gespielt habe ich daran dann immer weniger. Ich habe im Unterricht alles fleißig mitgeschrieben und habe an den Wochenenden zu Hause dann alles ausprobiert, habe z. B. kleine Rechenprogramme entworfen, die dann auch tatsächlich liefen. Nach dem Motto "Wenn - Dann - Sonst", wenn Ergebnis kleiner als 5, dann gehe da hin, wenn größer als 5, dann springe dorthin. Darin hatte ich damals auf dem Zeugnis sogar ein Gut, bin total gut dabei mitgekommen.

Als ich danach dann (1987-1990) auf die Berufsschule kam, hatte ich durch diese Übungen vor den Anderen einen mächtigen Vorsprung. Wenn die Anderen z. B. Probleme mit dem Speichern hatten (über das Kassettenlaufwerk), dann habe ich ihnen sogar geholfen, habe ihnen dabei Tipps gegeben. Das war rückblickend für mich fast schon eine andere Welt (heute bin ich total auf Hilfe angewiesen). Als ich Anfang der 90er Jahre dann im Büro gearbeitet habe und die ersten Computer mit Maus eingeführt worden sind, da habe ich von mir aus, noch bevor wir im Büro dafür Schulungen bekamen, in der VHS (Volkshochschule) an einem halbjährlichen Computerkurs (Word) teilgenommen. Der damalige Lehrer war bei mir zunächst total skeptisch, er traute mir nicht zu, diesen Kurs zu schaffen. Letztendlich lief es dort wie zuvor in der Schule. Ich kam super gut mit und habe auch den Anderen viel geholfen, wenn sie Probleme hatten (z. B. beim Entwerfen einer Tabelle). Beim Abschluss hat er mich sogar vor allen gelobt, dass er mich falsch eingeschätzt hatte, dass ich in dieser Gruppe eine der Besten gewesen bin. Als es damit dann im Büro so richtig losging und wir dafür die ersten Schulungen bekamen (nur was das Wordprogramm betrifft), da habe ich meinen Kolleginnen viel dabei geholfen. 

Wenn jemand aus der Familie einen neuen Fernseher oder ein Videogerät bekam, dann wurde ich sofort geholt, um alle Programme in die richtige Reihenfolge umzuprogrammieren (was ich bei unserer SAT-Schüssel bis heute nicht geschafft habe....). Die ersten Handys, die wir hatten (auch meine Mutter), bei denen habe ich alles (alle Kontaktdaten) einprogrammiert. 

Ja, das war "damals"..... In den letzten Jahren, umso älter ich geworden bin, umso mehr habe ich diesbezüglich "abgebaut". Ich kann es selber nicht erklären, aber ich habe damit immer mehr Probleme, mir fällt so was immer schwerer. Vor ein paar Jahren hatten wir z. B. von der Arbeit aus einen Excel-Kurs, der im Prinzip wirklich gut gewesen ist. Ich habe davon fast alles wieder vergessen, stehe damit total auf dem Kriegsfuß. Jedes Mal, wenn ich davor sitze (um eine Tabelle zu pflegen, also Eingaben zu machen), muss ich mich total konzentrieren und aufs Neue überlegen, wie ich dazu richtig vorgehen muss (Zeilen/Spalten einfügen und Namen in langer Tabelle suchen). Als ich vor ein paar Jahren zu einer Computerschulung (für ein neues Programm war), da hatte ich echte Probleme, bin kaum mitgekommen. Bis ich einen Schritt (im Programm) endlich richtig verstanden hatte (und ihn am Computer ausgeführt hatte), da waren die Anderen schon ein paar Schritte weiter, die ich verpasst hatte. Der Schulungsleiter musste mir immer öfter helfen, denn wenn man Schritt 1 und 3 macht und Schritt 2 immer wieder überspringt (weil man nicht mit kommt), dann entsteht immer mal wieder ein kleines Chaos (ich verlor total den Überblick), das der Schulungsleiter immer mal wieder "ausgebügelt" hat. 

Ja, wie gesagt, mein neues Handy liegt seit Monaten im Schrank. Ich traue mich nicht daran, die Kontaktdaten darin einzugeben. Mein Freund hat es inzwischen geschafft, zumindest die ersten 6 Programme in einer bestimmten Reihenfolge im SAT-Receiver zu programmieren, den Rest zappen wir halt immer durch. Mit dem Programmieren der Festplatte (am SAT-Receiver) komme ich bis heute nicht klar, wenn überhaupt kann ich nur spontan im Fernsehen etwas aufnehmen, auf Spontanaufnahme drücken. 

Ja, diesbezüglich habe ich mich total verändert, bin seit der Schulzeit (bzw. seit Anfang der 90er Jahre) fast schon ein anderer Mensch geworden. Ich kann es mir selber nicht erklären, weshalb ich jetzt so große Probleme damit habe. 

 

TitelAutorDatumBesucher
Fr. 07. August 2020PetraM08/08/2020 - 13:1033
Do. 06. August 2020PetraM07/08/2020 - 04:5444
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