Freitag, 08.03.2013

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Wochenende. So, morgen geht es nun zum Verkehrsübungstraining beim ADAC. Also natürlich für meinen Freund, ich werde dort nur als "Zuschauerin" dabei sein. Nachdem mein Freund Anfang der Woche deswegen etwas skeptisch war (seine Vorfreude hielt sich auf jeden Fall sehr in Grenzen), freut er sich jetzt darauf umso mehr. Ein paar von seinen Kollegen haben bereits an einem solchen Training teilgenommen, waren davon total begeistert und haben ihm davon mächtig vorgeschwärmt. Dort lernt man sehr viel, natürlich auch Theorie, muss aber auch viele Situationen selber ausprobieren, z. B. eine Vollbremsung auf nasser Fahrbahn. Dabei sei man ständig mit dem Seminarleiter per Funk in Kontakt, der einem gute Tipps für das richtige Verhalten geben kann. Ja, und jetzt freut er sich zum Glück so richtig darauf.

Wir werden hier bereits spätestens gegen 8 Uhr losfahren. Das Ganze soll um 9 Uhr beginnen und wir sollen uns dort spätestens eine viertel Stunde vorher melden. Er muss dort zunächst seinen Führerschein zeigen und wegen der Bezahlung, also den Gutschein halt abgeben. Im Grunde fahren wir etwa eine halbe Stunde bis dorthin. Da unterwegs ja schließlich immer mal ein Stau sein kann (Unfälle, Baustellen usw.), wollen wir hier in etwa gegen 7.45 Uhr losfahren. 

Als "Auftakt" ins Wochenende waren wir heute Nachmittag dann zusammen Essen. Steak, Pommes, Broccoli, Soße Bernaise und grünen Salat. Auf den Nachtisch, auf das Eis habe ich lieber verzichtet, sonst wäre mein schlechtes Gewissen zu groß geworden. Die Kalorien kriege ich sonst nie wieder runter. 

Heute Abend bin ich dann noch Fahrrad gefahren, 11 Kilometer in 41 Minuten. Dabei habe ich mal auf den Puls geachtet bzw. die Anzeige dafür mehrmals umgestellt. Er lag zwischen 110 und 130, einmal ging er bis auf 135. Die Anzeige fing jedes Mal auf 60 an, sprang dann direkt auf 80, 90, 100 und ging dann in Einzelschritten weiter, bis sich der Bereich zwischen 110 und 130 in etwa eingependelt hat (er ging immer mal wieder etwas höher, etwas tiefer).

Allerdings habe ich mir vor kurzem einen Bericht im ZDF angeguckt, wie wenig man bei sportlichen Aktivitäten verbrennt. Im Grunde fand ich diesen Bericht sehr demotivierend (mein sportliches Programm werde ich dennoch beibehalten, schon alleine, weil es mir echt Spaß macht). Im Grunde sagt man immer, dass jegliche Bewegung für den Körper positiv sei, jede Bewegung verbrennt Fett, auch bei der Hausarbeit (z. B.) und insbesondere auch, wenn man regelmäßig Treppen steigt (und Rolltreppen und Aufzüge halt ignoriert). Ja, aber nach diesem Bericht fragt man sich dann wirklich, ob sich dieser ganze Aufwand überhaupt lohnt, für diese paar Kalorien den intensiven Sport durchzuziehen (an Tagen, wenn man sich dazu nicht aufraffen kann) bzw. auf den "Komfort" von Rolltreppen und Aufzügen zu verzichten, stattdessen halt überwiegend die Treppe zu nehmen. Wirklich viel bringt das ja eh alles nicht. Im Grunde bringt es am meisten, wenn man sich, so wie ich damals, überwiegend z. B. von Salaten ernährt. Man muss es ja nicht übertreiben. Aber nach und nach bringt das wahrscheinlich mehr als der ganze Sport (den Sport mache ich in erster Linie ja für den Muskelaufbau, damit ich keine Schmerzen mehr habe bzw. mehr bekomme).

Den Muskelkater in meinen Oberarmen habe ich heute nur noch ganz minimal gemerkt. Aber meine Beine fühlen sich sehr "seltsam" an. Der Krampf hat sich so entwickelt, als wenn ich dort einen kräftigen Muskelkater habe. Den ganzen Tag über habe ich beide Waden sehr heftig gemerkt (ein schmerzhaftes Ziehen) und je nach Bewegung (Laufen, Treppensteigen) ebenfalls ein heftiges Ziehen in den Fußgelenken (beim Abrollen der Füße). Ja, es fühlt sich wie ein ganz heftiger Muskelkater an. Ich habe schon überlegt, ich hoffe mal, dass das übers Wochenende wieder nachlässt, ansonsten werde ich am Montag bei der KG mal meine Physiotherapeutin ansprechen, ob wir die KG verkürzen können, ob sie "versuchen" kann, den Bereich mit Massage wieder etwas zu lockern. Das fühlt sich auf jeden Fall sehr unangenehm an.

Auf der Arbeit habe ich heute beschlossen, dass ich in der nächsten Zeit auf Pausen verzichten werde, womit ich heute bereits angefangen habe. Natürlich esse ich zwischendurch mal was, sonst klappt mein Kreislauf völlig zusammen. Aber nicht mehr in Ruhe, sondern, so wie heute Mittag, im Stehen "zwischen Tür und Angel", arbeite dabei halt weiter. Ich will den Rückstand schnellstmöglich in den Griff bekommen, habe keine Lust, deswegen den nächsten Ärger zu bekommen. Da kommt es halt auf jede Minute an und die halbe Stunde Mittagspause die fehlt mir halt ansonsten. In dieser halben Stunde kann ich ebenfalls einiges schaffen (auch wenn ich nebenbei was esse). 

Ich habe im Moment halt sehr viel zu tun, einschließlich einiger Terminsachen. Und wenn man so wie ich Probleme damit hat, sich immer für die richtigen Prioritäten zu entscheiden, dann muss man halt jede Minute ausnutzen (also auch die halbe Stunde mittags), um seine Aufgaben (und insbesondere den Rückstand) in den Griff zu bekommen. Anders geht es nicht. Wie gesagt, ich will deswegen nicht schon wieder Ärger bekommen. Der ganze Ärger, den ich in den letzten Jahren als "Sachbearbeiterin" hatte, der hat mir wirklich gereicht, darauf kann ich jetzt gut verzichten. Ich muss jetzt halt sehen, egal wie, dass ich meine Aufgaben schnellstmöglich in den Griff bekomme und dafür halt jede einzelne Minute "ausnutzen".

Am Montag hat zwar eine Kollegin Geburtstag (mit der ich mich ganz gut verstehe), aber auch dort werde ich nur kurz zum gratulieren hingehen (letzte Woche hatte eine andere Kollegin ebenfalls Geburtstag, auch dort war ich nur wenige Minuten). Eigentlich hatte ich mir nach dem Seminar ja vorgenommen, mehr an solchen "Aktionen" teilzunehmen, aber das widerspricht sich im Moment halt total (mit meiner Arbeitssituation). Einerseits "soll" ich daran teilnehmen (also halt alle, die ganze Abteilung), aber andererseits beschweren sich die Kolleginnen darüber, wenn ich mit der Arbeit im Rückstand bin. Ich weiß echt nicht, was das soll. Ich gebe mir doch schon die größte Mühe, alle Aufgaben (einschließlich der aktuellen Terminsachen und auch den Rückstand) so gut es geht in den Griff zu bekommen (unter einen "Hut" zu bekommen). Aber besser bzw. schneller geht es halt nicht. Ja, und die Zeit, die bei solchen Geburtstagen (wenn wir alle zusammen sind) draufgeht, das kann ich mir im Moment wirklich nicht leisten. Die Arbeit geht jetzt erstmal vor, erst wenn ich alles wieder im Griff habe, mit allen Aufgaben wieder im "grünen Bereich" bin, kann ich sowohl eine Mittagspause machen als auch an solchen Geburtstagen usw. in Ruhe teilnehmen. Entweder - oder, in zwei teilen kann ich mich nunmal nicht, das Arbeiten ist jetzt erstmal wichtiger.

 

TitelAutorDatumBesucher
Mo. 23.11.2020PetraM24/11/2020 - 08:3323
So. 22.11.2020PetraM23/11/2020 - 08:1993
Sa. 21.11.2020PetraM22/11/2020 - 18:2975
Fr. 20.11.2020PetraM21/11/2020 - 22:0493
Do. 19. Nov. 2020PetraM20/11/2020 - 08:31101
Mi. 18.11.2020PetraM19/11/2020 - 09:02107
Di. 17.11.2020PetraM18/11/2020 - 08:42147
Mo. 16.11.2020PetraM17/11/2020 - 08:45166
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Fr/Sa 13./14. Nov. 2020PetraM14/11/2020 - 17:22141
Do. 12. Nov. 2020PetraM13/11/2020 - 08:16108
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Mo. 09. Nov. 2020PetraM10/11/2020 - 07:59149
So. 08. Nov. 2020PetraM09/11/2020 - 03:55134
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Fr. 06. Nov. 2020PetraM07/11/2020 - 19:29184
Do. 05. Nov. 2020PetraM06/11/2020 - 08:42206
Mi. 04. Nov. 2020PetraM05/11/2020 - 08:2697
Di. 03. Nov. 2020PetraM04/11/2020 - 09:0991
Mo. 02. Nov. 2020PetraM03/11/2020 - 08:14130
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