Freitag, 09.11.2012

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Mir geht es nicht so gut, es hat mich mal wieder "erwischt". Im Moment geht es mir wieder etwas besser, aber der Tag war ganz schlimm.

Bereits heute morgen hatte ich ein leichtes Ziehen im Hals, was für mich "Alarmstufe Rot" bedeutet. Im Laufe des Vormittages wurde es dann immer intensiver und in der Mittagszeit war der erste "Höhepunkt" (der nächste am späten Nachmittag). Die Halsschmerzen wurden immer heftiger, so dass ein paar Tränen liefen, ich habe nicht geweint, das kam von der Erkältung, dagegen kam ich nicht an. Ich hatte mir eigentlich für heute Nachmittag (also noch auf der Arbeit) ein paar Sachen vorgenommen, konnte mich aber schließlich auf nichts mehr konzentrieren. Ich habe dann nur noch alles so vorsortiert, so dass ich am Montag morgen direkt wieder übersichtlich damit starten kann. Ich hoffe, dass ich die Erkältung dann wieder im Griff habe. 

Als ich am späten Nachmittag (gegen 17 Uhr) dann endlich zu Hause war, wollte ich mich eigentlich hinlegen, fühlte mich total gerädert, kam jedoch nicht zur Ruhe. Die Halsschmerzen wurden noch intensiver, so dass ich automatisch (weil ich das Gefühl hatte, dass sich der Hals "zuzog") einen Hustenanfall nach dem anderen bekam. Voll super, so hatte ich mir den Beginn des Wochenendes ganz bestimmt nicht vorgestellt. An Schlafen war nicht zu denken. Gegen Abend wurde es dann etwas besser, zumindest ließen die heftigen Halsschmerzen wieder nach. Zum Glück hatte ich heute Nachmittag "frei", also keinen Sport. Ich wollte eigentlich Fahrrad fahren, aber das hätte ich ganz bestimmt nicht geschafft. 

Als mein Freund dann gegen 23 Uhr nach Hause kam, hatte ich einen totalen "toten Punkt" und habe mich etwas hingelegt. Ich bin dann für rund 2 Stunden fest eingeschlafen, das hat echt gut getan. Als ich dann um 1 Uhr wieder wach geworden bin, war ich wieder soweit "fit", also so richtig wach meine ich (die Erkältung merke ich natürlich noch). Wir haben dann zusammen auf RTL die Musikshow geguckt, Musik aus den 80er Jahren, das ging bis 3 Uhr und war total super, da waren sehr gute Lieder bei. 

Zum Thema Musik, die Cappuccinos haben ein neues Lied rausgebracht, das ich mir vorhin mehrmals über Kopfhörer (sehr guter Bass-Sound) angehört habe. Ich finde es sehr schön, mal wieder ein richtiger Ohrwurm:

https://www.youtube.com/watch?v=0dOlk7RnCr4

Mein Freund meint, dass die Erkältung von gestern Abend kommt, als ich nach der Wassergymnastik mit nassen Haaren nach Hause gelaufen bin (auf die Bahn hätte ich 20 Minuten warten müssen, sie fährt abends nur im 30-Minuten Rhythmus, dann bin ich halt direkt gelaufen). Auch wenn ich dabei nicht getaucht bin, die Haare sind dabei natürlich nass geworden, schon alleine als wir uns auf der Nudel nach hinten legen sollten, das bleibt dabei nicht aus. Und mit Chlorwasser drin kriege ich sie gar nicht trocken. Aber ich glaube nicht, dass das die Ursache ist, schließlich habe ich das im früheren Institut 3 mal wöchentlich gemacht, erst Schwimmen (dabei werden die Haare immer "etwas" nass) und dann nach Hause gelaufen, habe aber trotzdem in den 2,5 Jahren nur 2 heftige Erkältungen gehabt, so dass ich dabei dann sogar absagen musste. 

Ich nehme eher an, das ist "passiert", als ich direkt nach der Wassergymnastik, also als ich "triefend nass" mit den beiden Frauen am Rand stand (mit der Gruppenleiterin und der Dame vom Vorstand) und die beiden mir erzählt haben, wie es dort abläuft, an welchen Gruppen ich theoretisch auch noch teilnehmen könnte (es gibt z. B. auch Dienstags eine Gruppe für Wassergymnastik) und dass ich auch erst Schwimmen gehen könnte und dann anschließend zur Wassergymnastik kommen könne. Darin wäre man dort völlig flexibel, das könne jedes Mitglied für sich selber einteilen, ganz wie man es möchte. 

Ich sage mal so, nach dem Motto, "Schuster bleib bei deinen Leisten", werde ich wohl (zumindest zunächst) bei der Wassergymnastik bleiben. Im Schwimmen bin ich schließlich alles andere als gut (ich kann mich halt im Wasser fortbewegen). Als ich gestern anfangs ins Schwimmbad kam (am großen Hauptbecken vorbei), da war es dort ziemlich voll, so einige Mitglieder schwammen dort ihre Bahnen. Ich habe etwas Angst davor, wenn ich dann dazwischen schwimmen würde und mal wieder kaum von der Stelle komme, dass ich den anderen, den guten Schwimmern dann völlig im Weg bin, dass ich im Becken dann total störe. Dann bleibe ich lieber erstmal bei der Wassergymnastik, da weiß ich wenigstens, was ich habe bzw. dass ich dabei "relativ" gut mitkomme (und nicht, wie im großen Becken, im Weg bin). 

Ja, während dieses Gespräches, wie ich meine Zeit dort theoretisch einteilen kann, stand ich die ganze Zeit "triefend nass" dort rum. Ich hatte natürlich ein Handtuch dabei, aber ich wollte anschließend, um das Chlorwasser von der Haut zu bekommen, unbedingt noch kurz heiß duschen gehen. Wie hätte ich mich dann, wenn das Handtuch bereits nass gewesen wäre, dann noch abtrocknen sollen (diese Gedanken hatte ich bereits während dieses Gespräches)? Direkt nach dem Gespräch bin ich dann erstmal unter die heiße Dusche gesprungen, aber ich nehme an, dass ich mir in der Zwischenzeit bereits einen "weggeholt" habe. Im Moment kommt der Schnupfen auch noch etwas stärker durch, aber das ist dennoch eine Sache, von der ich mich wirklich nicht abhalten lasse, mit der Wassergymnastik werde ich auf jeden Fall weiter machen, nächste Woche Donnerstag geht es damit dann weiter.

Am Samstag mittag habe ich dann erstmal wieder Training (gut, dass wir es in dieser Woche nicht auf Freitag vorgezogen haben, dieses Mal hätte ich mit der Erkältung, also mit den Halsschmerzen dann wirklich ein Problem gehabt). Anschließend wird es für mich dann "öde". Mein Freund hat auch am Samstag Spätschicht, kommt erst gegen 22.30 Uhr nach Hause. Während der Woche finde ich es abends nicht schlimm, wenn ich etwas alleine bin, mit Haushalt, Computer, Lesen und Fernsehen kriege ich die Zeit schon um (oder natürlich auch mit dem Sport, KG, Training, gestern die Wassergymnastik oder auch schon mal mit dem Fahrrad fahren), aber gerade an den Wochenenden finde ich es immer ganz blöd, da fällt mir dann des Öfteren "die Decke auf den Kopf". 

Für Samstag nachmittag habe ich mir deswegen schon ein paar Sachen im Haushalt vorgenommen, z. B. mal wieder spülen (gestern Abend bin ich nicht mehr dazu gekommen und heute konnte ich mich wegen der Halsschmerzen ebenfalls nicht dazu aufraffen, wollte nur meine Ruhe haben). In diesem Zusammenhang muss ich gerade an meine Mutter denken. Sie ist der Meinung, dass ich im Haushalt viel zu gründlich, viel zu "pingelig" sei. Ich würde mir das Leben dadurch unnötig schwer machen, wenn ich für alles so lange brauche. Mein Freund ist diebezüglich jedoch ganz anderer Meinung. Er kennt ja auch die Wohnung meiner Mutter (darauf gehe ich hier jetzt nicht näher ein) und sagt deswegen immer wieder, dass es ihm wesentlich lieber ist, dass ich etwas langsamer, aber dafür auch gründlicher bin (als pingelig beschreibt er mich ganz bestimmt nicht). Meine Mutter ist ihm dagegen viel zu hektisch und oberflächlich. 

Diesbezüglich fällt mir auch ein Gespräch ein, das ich heute mit einer Kollegin geführt habe. "Hin und wieder" muss ich auch Rechnungen prüfen, wobei ich zwar auch manchmal etwas langsamer bin, dafür aber auf alles achte. In dieser Woche sind mir dabei zwei Sachen aufgefallen, die ich mir nicht erklären konnte. Im ersten Moment suche ich den Fehler dann aber immer bei mir, habe ich etwas übersehen, ist diese Rechnung doch richtig, habe ich jedoch was falsch verstanden? In beiden Fällen habe ich mich schließlich an meine Kollegin gewandt, nach dem Motto "Ich habe da mal eine doofe Frage, ich verstehe das hier nicht....". Ja, in beiden Fällen war es richtig, dass ich nachgefragt habe, in einem Fall hat sich der "Fehlerteufel" gravierend eingeschlichen (was im hektischen Arbeitsalltag halt schon mal passieren kann) und im anderen Fall gibt es neue Gebühren, was uns bisher nicht bekannt war (darum muss ich mich nächste Woche noch kümmern). Daraufhin hat meine Kollegin dann mit mir gesprochen. Egal, was mir dabei auffällt (auch wenn ich einen Vorgang wirklich mal nicht verstehe, dann erklärt sie es mir halt), ich solle sie (oder wenn sie z. B. im Urlaub ist "einen" Chef) auf jeden Fall darauf ansprechen. Besser ich bin gründlich und mir fallen auch "Kleinigkeiten" auf (nach dem Motto "4 Augen sehen mehr als 2"), als wenn wichtige Sachen falsch laufen, weil eine Rechnung zu oberflächlich geprüft wird und einzelne Beträge dadurch nicht auffallen. Ja, wie mein Freund schon gesagt hat, ich solle bloß nicht auf meine Mutter hören, ich solle lieber etwas langsamer, aber dafür gründlicher bleiben, das ist auch ihm wesentlich lieber. 

Dann habe ich mal wieder gemerkt, dass es mit einer "Farbenblindheit" auch peinlich werden kann (zumindest mir war das peinlich). Wir benutzen im Büro verschiedene Akten, also unterschiedliche Farben, für die verschiedensten Fälle. Vor kurzem haben wir eine neue Lieferung bekommen und meine Kollegin wollte nun für diese Rechnung wissen, welche Farbe diese Akten haben. Äh ja, bevor das schief läuft, habe ich sie schließlich gebeten, sich die Akten selber mal anzugucken. Ich sollte sagen, ob sie rot oder orange sind, für mich waren sie jedoch pink. Oder war das ein kräftiges Rot oder ein zu intensives Orange? Ich wusste es nicht, diese Entscheidung (ob die Rechnung diesbezüglich stimmt) wollte ich dann nicht alleine treffen. Das war mir in diesem Moment zwar peinlich, aber was soll man machen, wenn man die Unterschiede nicht so richtig erkennen kann? 

Diesbezüglich hat mir im Sommer eine Kollegin noch zufälligerweise geholfen. Ich habe eine Bluse, von der ich nicht wusste, ob sie farblich mehr rosa oder orange ist, ich konnte diesen Farbton absolut nicht richtig zuordnen. Ja, und dann meinte eine Kollegin zu mir, dass das ein sehr schöner Korallenton wäre. Gut, jetzt weiß ich wenigstens, dass diese Bluse orange ist. 

Dann wollte ich noch kurz auf das "Zählen" eingehen, weil ich gestern deswegen noch lachen musste. Ich habe ja schon früh (mit etwa 4 Jahren) mit Ballett angefangen. Die meisten Schrittfolgen bestehen dabei aus 8er-Schritten, wobei meistens nur bis 4 gezählt wird, immer in 4er-Schritten. Beim Training haben wir schon damals immer laut in 4er-Schritten mitgezählt. Beim Jazz-Tanz war es später dann ganz genauso, jeder Takt wurde im 4er-Rhythmus mitgezählt, grundsätzlich. Nachdem ich dann mit dem Tanzen aufgehört habe, brauchte ich einige Jahre, um diesen Rhythmus wieder einigermaßen zu vergessen. Ich war dann ja in mehreren Gymnastikgruppen, wo bei allen Übungen bis 10 gezählt worden ist. Automatisch habe ich noch über viele Jahre 2 mal bis 4 gezählt und 2 extra sozusagen, um auf die 10 zu kommen. Ja, ich habe viele Jahre dafür gebraucht, um zumindest dann meistens bis 10 durchzuzählen. Im Laufe der Zeit bin ich dann bewusst, um von diesem Rhythmus loszukommen, auf den 3er Rhythmus gewechselt (nach dem Motto, aller guten Dinge sind 3), ich wollte die 4 aus dem Kopf bekommen. Beim Training und bei der KG verlasse ich mich so gut wie immer auf meine Therapeutin bzw. auf meinen Trainer, zähle nur sehr selten mit.

Als ich gestern im Schwimmbad war, habe ich dort ja meine Sachen in einem Spint eingeschlossen. Welche Nummer hatte dieser Spint? Die Nummer 44 (ich musste direkt grinsen). Mein erster Gedanke war,  ach, da ist ja wieder die 4, ob mir die "doppelte 4" jetzt auch für die Wassergymnastik doppeltes Glück bringt (was ja sozusagen eingetroffen ist)? Ja, und dann die Übungen. Die Leiterin zählt bei den Übungen, bei den Wiederholungen vorne laut mit. In welchem Rhythmus? Ja, richtig, im 4er Rhythmus. Als ich das gehört habe, da musste ich etwas loslachen, die 4 ist in meinem Leben wieder da..... (Ich werde sie wohl nie mehr ganz los werden). 

TitelAutorDatumBesucher
Mi. 02. Dez. 2020PetraM03/12/2020 - 08:314
Di 01. Dez. 2020PetraM02/12/2020 - 09:1594
Mo. 30. Nov. 2020PetraM01/12/2020 - 09:0240
So. 29. Nov. 2020PetraM30/11/2020 - 08:4655
Sa. 28. Nov. 2020PetraM29/11/2020 - 16:5057
Fr. 27. Nov. 2020PetraM28/11/2020 - 18:2993
Do. 26.11.2020PetraM27/11/2020 - 08:0474
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Di. 24. Nov. 2020PetraM25/11/2020 - 08:25139
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