Freitag, 14.06.2013 (Urlaub)

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 Der heutige Tag war mächtig stressig und morgen (also am Samstag) wird es noch viel schlimmer werden.... Das ist bei uns ganz typisch, so stressig beginnt hier jeder Urlaub. Ich will hoffen, dass es in den nächsten Wochen dann wieder ruhiger wird (spätestens, wenn wir dann richtig im Urlaub sind).

Heute Mittag habe ich zunächst ein bisschen im Haushalt gemacht. Als mein Freund dann von der Arbeit kam, sind wir zunächst zum Tierarzt gefahren. Das hatten wir bereits letzte Woche Freitag vor, mussten es aber wegen der Waschmaschine auf heute verschieben. Wir haben ja eine Langhaarkatze, eine Art Perser (Main Coon), die es total hasst, wenn sie gekämmt wird. Im Normalfall ist sie eine super liebe und total verschmust, aber sobald sie einen Kamm sieht oder spürt, dann "flippt" sie aus, fängt an zu fauchen, kratzen, beißen usw. Wir haben das nicht im Griff. Das Fell verklettet immer total und alle paar Monate müssen wir deswegen zur Tierärztin. Sogar die Tierärztin und ihre Arzthelferin müssen dabei immer dicke Arbeitshandschuhe anziehen (und selbst da hat sie beim letzten Mal schon durchgebissen, beim Kämmen entwickelt sie immer eine ungeheure Kraft). Dort waren wir dann etwa eine halbe Stunde lang.

Anschließend musste ich mich mächtig beeilen, weil ich noch einen Termin zur medizinischen Fußpflege hatte (der Tierarzt war vorher ja gar nicht eingeplant), was mir gerade vor dem Urlaub wichtig gewesen ist. Ich habe halt ein paar Probleme, die ich alleine nicht in den Griff bekomme, aber dafür gibt es diesen Bereich ja schließlich.

Anschließend waren wir dann noch Einkaufen, Netto (Getränke für den Urlaub) und DM-Markt (Duschgel usw., ebenfalls alles für den Urlaub). 

Dann waren die Sachen meines Freundes trocken (Jacke, Hosen usw.), die ich letzte Tage für den Urlaub gewaschen hatte. Das habe ich alles bereits gebügelt. 

Der Tag ging um wie nix. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn er ausnahmsweise mal länger als 24 Stunden gewesen wäre......

Abends saß ich dann noch vor dem Computer und habe weitere Urlaubsvorbereitungen gemacht. Auf unser Navi ist nicht der beste Verlass. Man sollte sich selber ebenfalls vorbereiten (welche Strecke man fahren muss) und das Navi nur zur Unterstützung nehmen, falls mal was schief läuft (z. B. bei Stau oder Streckensperrung). Ich vergesse nie, als wir vor ein paar Jahren zum Urlaub an die Mosel gefahren sind. Das Navi hat uns erst nach Düsseldorf geschickt, dort runter von der Autobahn und quer durch die Stadt am Rhein entlang (und das mitten im Berufsverkehr....). Dann weiter nach Köln, dort ebenfalls runter von der Autobahn und quer durch die Stadt, am Kölner Dom entlang. Dann Autobahn bis zur Grenze von Rheinland-Pfalz und dann bis zum Ziel nur noch Landstraßen, häufig quer durch die Weinberge. Wir waren Ewigkeiten unterwegs, dachten wir würden nie am Ziel ankommen. An dem Tag war ich deswegen mächtig genervt und hätte das Navi am liebsten aus dem Fenster geschmissen, mein Freund nahm es jedoch mit Humor, sah es total locker und hat mich immer wieder beruhigt. Er meinte aber trotzdem, schade um die verschenkte Zeit und demnächst solle ich mich selber besser auf die Strecke vorbereiten, nicht mehr nur aufs Navi verlassen. Ja, und das habe ich vorhin dann schon mal gemacht.

Und am Samstag ist hier dann der totale "Großkampftag". Der letzte Tag vor dem Urlaub ist bei uns immer am schlimmsten, diese Tage hasse ich total. Wir kriegen uns dann auch meistens etwas "in die Wolle" (wenn es total hektisch wird) und vertragen uns dann wieder, wenn alles fertig ist, wenn wir startklar im Auto sitzen. Ganz schrecklich. Mein Freund will vor jedem Urlaub einen "Frühjahrsputz" machen, alle Räume durchputzen, dazu alles zur Seite räumen (Tisch, Sessel, Regale usw.) und gibt mir dann ständig "Anweisungen", wo ich mit anpacken soll, was dann alles schnellstmöglich gehen soll (am liebsten will er dann mit der ganzen Wohnung in 5 Minuten fertig sein....). Ja, nur dass ich mich "nebenbei" auch um die Koffer kümmern muss. Er legt mir alles, was er mitnehmen will, aufs Bett und ich muss dann unsere Koffer packen. Er kann das nicht. Wenn er das selber machen würde, dann müsste ich im Urlaub direkt alles nochmals neu bügeln. Ich nehme zwar ein kleines Reisebügeleisen mit, aber nur für "Notfälle", benutze es im Urlaub nur ganz selten. Mein Freund wird dann immer hektischer und mein "Spagat" zwischen Kofferpacken und ihm helfen wird ebenfalls immer hektischer. Ein kleiner Streit ist dann immer schon vorprogrammiert, das hasse ich total, aber das kenne ich nicht mehr anders. So läuft das bei uns schon die ganzen Jahre über. Aber spätestens, wenn wir Sonntag Morgen im Auto sitzen, dann ist zwischen uns wieder alles bestens. 

Samstag Mittag habe ich ja zunächst noch Training, mich sozusagen für den Urlaub "fit" machen. Mein Freund hat schon gesagt, dass ich im Urlaub unbedingt abends mal ein paar der Übungen im Zimmer machen soll, damit auch ich dieses Jahr den Urlaub mal möglichst schmerzfrei genießen kann, solange wie möglich. Eigentlich wollte ich deswegen heute Abend dann noch Fahrradfahren, aber dazu hatte ich dann wirklich keine Zeit mehr (der Muskelkater in Armen und Beinen ist zur Zeit wieder weg, aber meinen rechten Fuß, den Knöchel, merke ich zeitweise, je nach Bewegung, immer noch heftig). Immerhin ist mein Gewicht relativ stabil (ich war mittags auf der Waage) bei 77,5 kg. O K, das wird morgen beim Wiegen dann sicherlich bei 78 kg liegen, aber damit kann ich leben. Nach dem Urlaub das erste Wiegen wird dann wieder viel "gefährlicher" werden. 

Wettermäßig sieht es ja nicht so berauschend aus. Ich habe vorhin mal bei Wetter.de geguckt, wie die Aussichten sind. Am Sonntag, bei der Hinreise, "gemischt" (sonnig, wolkig, Regen). Am Montag und Dienstag bei rund 20 Grad sehr stabil und trocken und ab Mittwoch wieder sehr unbeständig und täglich ein deutlich höheres Regenrisiko (am Freitag fahren wir dann ja weiter zur Nordsse, nach Neuharlingersiel). Naja, ändern kann man es ja eh nicht, wir werden, so wie jedes Jahr, wieder das Beste daraus machen.

Mit schlechtem Wetter haben wir "Erfahrung". Unser erster gemeinsamer Urlaub (da waren wir rund ein Jahr zusammen) ging nach Mallorca, nach Cala Bona. In zwei Wochen hatten wir 1,5 Tage Sonne, der Rest nur Regen pur. An dem halben Tag Sonne haben wir eine Motorradtour gemacht. Dort sind alle ohne Helm gefahren und ich habe mir prompt einen "Sonnenstich" zugezogen, lag anschließend mit Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und brechen 2 Tage im Bett (da hat mich der Regen wirklich nicht gestört.....). 

Mit dem ganzen Tag Sonne (ein paar Tage später) hatten wir dann wirklich super viel Glück. Für den Tag hatten wir eine "Jeep-Safari" gebucht und hatten zuvor schon Angst, dass sie bei dem vielen Regen regelrecht ins Wasser fallen könnte. Mein Freund hatte zu der Zeit nur den Motorrad-Führerschein und wir sind deswegen im Jeep auf den Rücksitzen mitgefahren. Das war ein super schöner Tag, wir hatten Spaß ohne Ende, die Gruppe und die Reiseleitung waren einmalig super. Besser hätte es nicht sein können. Aber seit diesem Tag liebe ich Geländewagen (Suzuki Samurai und Jimny) und was anderes kam für mich danach auch nicht mehr in Frage. Im Grunde hat mein Freund ja nichts dagegen, aber er findet andere Autos, z. B. unseren Mini, um ein vielfaches besser (ebenfalls den MG). Auf die anderen Autos ist im Alltag mehr Verlass. Als ich vor einiger Zeit (als wir zusammen gezogen sind) das Fahren aufgegeben habe und ihm mein Auto sozusagen geschenkt habe (Suzuki Jimny), da hatte er damit Probleme ohne Ende, eine Reparatur nach der Anderen. So viele Probleme hatte er bisher mit dem Mini bei Weitem noch nicht. 

Den restlichen Urlaub auf Mallorca haben wir dann überwiegend in Kneipen verbracht. Wir lernten dort ein Pärchen kennen, die sehr gut Billard spielen konnten. Sie haben es uns dann beigebracht und wir 4 haben Abends so einige Runden gespielt. Bei meinem Freund waren es mehr oder weniger "Zufallstreffer", aber ich war damals echt gut darin, habe so einige Spiele gewonnen. Aber zu einem richtigen Hobby ist es für mich nicht geworden. Das war nur in diesem Urlaub, seitdem habe ich es nicht mehr gemacht.

Ein paar Jahre später haben wir dann Wettermäßig nochmals so ein Pech gehabt. Wir waren eine Woche in München (in einem Hotel in der "Stadtmitte", direkt am "Stachus"). In dieser Woche hatten wir nur einen Tag Sonne, ansonsten nur Regen pur, zum Teil auch heftige Gewitter (sogar unser Rückflug konnte erst verspätet starten, weil dort gerade ein heftiges Gewitter tobte). Wir haben uns zwar so viel wie möglich angesehen (auch dieses "olympische Dort" und den Funkturm, also München von oben), aber wirklich schön war es trotzdem nicht. Wir haben halt auch dort versucht, das Beste daraus zu machen. 

So, mal sehen, wie die nächsten 4 Wochen dann laufen werden. 

 

TitelAutorDatumBesucher
Fr. 07. August 2020PetraM08/08/2020 - 13:1047
Do. 06. August 2020PetraM07/08/2020 - 04:5444
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Di. 04. August 2020PetraM05/08/2020 - 08:48138
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