Freitag, 14.09.2012 PT

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Der heutige Tag fing zunächst ziemlich blöd an. Ich habe das Wetter völlig falsch eingeschätzt. Unsere Büros sind noch ziemlich warm, so dass ich dort immer noch in Bluse rumlaufe. "Notfalls" hängt in meinem Schrank auch noch ein Blaser, den ich dann halt überhängen kann (wenn es mir doch zu kalt wird). Als ich heute morgen dann rausgegangen bin (nur in Bluse und dünner Jeans-Jacke) waren es gerade mal 10 Grad, dazu ein fieser Wind. Die erste Bahn ist mir vor der Nase weggefahren (ich stand an der roten Ampel, es war viel Betrieb auf der Straße und die Bahn hat nicht gewartet). Ja, und dann fielen 2 Bahnen aus, nach einer halben Stunde kam dann endlich mal wieder eine. Ich war total durchgefroren, hatte am ganzen Körper eine totale Gänsehaut, total unangenehm. 

Auf der Arbeit bekam ich dann zunächst einen Schrecken, als ich im Internet gelesen habe, dass der heutige Auftritt von Ralf Schmitz in Berlin abgesagt worden ist (ohne Angabe von Gründen). Für morgen Abend haben wir doch die Eintrittskarten, die wir bereits Anfang Mai gekauft haben, seitdem freue ich mich schon darauf. Ich habe mich im Internet sofort auf die Suche gemacht, aber der morgige Termin findet anscheinend statt. Gott sei Dank, ansonsten wäre ich wirklich mächtig enttäuscht gewesen!!

Heute war ich weiterhin so richtig gut drauf, habe mich halt schon aufs Wochenende gefreut. Vom gestrigen Muskelkater habe ich heute immer noch die hinteren Oberschenkel gemerkt, was sich auch heute Nachmittag beim Training bei manchen Übungen bemerkbar gemacht hat, ansonsten ging es mir sehr gut, weiterhin eine angenehme Schmerzfreiheit.

Ich habe mir diese Woche einen kleinen "Talisman" gekauft, eine "Oommh-Katze", nach dem Motto "Bloß kein Stress!" mit passendem Büchlein. 

http://www.buchoffizin.de/produkt/9783629108692.html

Darin sind einige Situation aus dem täglichen Leben, in diesem Büchlein zwar auf eine Katze bezogen, mit entsprechenden Illustrationen, die man, von den Sprüchen her jedoch auch auf Menschen beziehen kann. Ich muss sagen, von mehreren Sprüchen fühle ich mich mächtig angesprochen, erkenne mich darin voll und ganz wieder (auch was mein "Verhalten" sowohl im Büro bezüglich der Arbeitskolleginnen betrifft, aber auch beim Sport bei schwierigen Übungen). Ja, ich finde das total niedlich, das ist ab sofort mein neuer Glücksbringer. Wenn ich im Büro bin, dann setze ich die Katze auf meinen Tisch und unterwegs habe ich sie in der Handtasche. 

Heute Nachmittag war ich dann ja zum PT. Ab nächster Woche fangen wir Mittwochs damit dann eine Stunde früher an (um 19 Uhr), was ich wesentlich besser finde, zum einen etwas früher Feierabend (sonst bin ich erst gegen 21 Uhr zu Hause) und zwischen KG und PT ist dann nicht so viel zeitliche "Luft", die ich halt irgendwie "totschlagen" muss. Außerdem treffen wir uns dann am Samstag wieder, was ich ebenfalls besser finde. Gelegentlich mal Freitags zu trainieren (als Ausnahme, wenn man am Samstag keine Zeit hat), das finde ich in Ordnung, aber dennoch muss ich sagen, dass ich Samstags mit dem Training besser klar komme. Wenn ich Samstags ausgeschlafen dorthin komme, kann ich mich bei manchen Übungen besser konzentrieren und habe bei manchen Übungen bessere Leistungen, als Nachmittags, wenn ich kaputt bin und auf der Arbeit womöglich noch Stress hatte (das habe ich heute wieder gemerkt). Das halbstündige Training während der Woche ist ja in Ordnung, aber beide Termine während der Woche, also nach der Arbeit, das würde ich auf Dauer dann doch etwas "ungünstig" finden. 

Ich finde es gut, dass wir neuerdings (seit ein paar Wochen) im Hintergrund wieder Musik an haben, gerade am Anfang bei den Aufwärmübungen, bei denen es meistens zum Teil auch auf Schnelligkeit ankommt, finde ich es mit Musik im Hintergrund angenehmer. 

Heute fing es wieder mit den mit "Sand" gefüllten Hanteln an. Damit habe ich ja eh jedes Mal zu kämpfen. Zum einen die ruckartigen Bewegungen, um das Andocken des Sandes überhaupt zu hören, dann die Armbewegungen an sich und gleichzeitig natürlich auch noch an den übrigen Körper denken, also die Grundhaltung einschließlich Beine und Bauch anspannen. Diese Übungen finde ich im ganzen immer schwer. 

Dann folgten Hantel-Übungen, die zunächst ganz gut geklappt haben. Im weiteren Verlauf bekam ich dann jedoch ein paar Probleme. Auf allen Vieren und mit jeweils einer Hand, also mit der Hantel zur Seite hin "auf drehen". Ich konnte dabei nicht atmen, dann fehlte mir jedes Mal die Kraft, um die Hantel überhaupt anzuheben, geschweige denn sie hoch genug zu heben. Ich hielt deswegen jedes Mal die Luft dabei an, was mir mit der Zeit immer schwerer fiel (wir haben diese Übung mehrmals durchgeführt) und mit der Zeit bekam ich dadurch dann auch noch Seitenstiche. Ich riss mich zwar unwahrscheinlich zusammen, nach dem Motto "Zähne zusammen beißen" und weiter geht es, aber mit jedem Durchgang fiel es mir dann schwerer. 

Ausgerechnet nach dieser Übung, als ich also die Seitenstiche hatte, kamen dann Sit-Ups auf dem Ball (was mich persönlich betrifft eine sehr unglückliche Reihenfolge). Der Ball war vor der Sprossenwand, mit den Füßen an den Sprossen etwas stabilisieren (was ohne Turnschuhe wieder etwas "ungünstig" war, aber o. k., da musste ich halt wieder durch). Dann ganz am Rand auf den Ball setzen, wobei ich zunächst total unsicher war, das Gefühl hatte, ich würde sofort runter rutschen, dann nach hinten legen und dann halt die Sit-Ups. Wenn man dabei jedoch noch Seitenstiche hat, dann fällt einem diese Bauchanspannung umso schwerer. Bei den ersten Durchgängen habe ich mich jeweils ganz nach hinten gelegt, einmal zwischendurch tief durchatmen. Allerdings fiel ich dadurch dann auch ins Hohlkreuz. Dann hat mein Trainer darauf geachtet, dass ich nicht ganz nach hinten gehe, dass die Spannung im Bauch die ganze Zeit bleibt. Bauchspannung, Seitenstiche und nicht durchatmen können.... Ein paar Mal ging es gut, dann bekam ich einen Krampf im Bauch und konnte nicht mehr, brauchte eine kurze Pause. Beim zweiten Durchgang ging es dann (so wie meistens) etwas besser (die Seitenstiche ließen dann auch immer mehr nach).

Dann war eine Übung mit dem Theraband dabei, bei der ich mich mächtig konzentrieren musste (und dennoch folgten so einige Korrekturen, ich hatte nicht alles gleichzeitig unter Kontrolle). Im Ausfallschritt, die Arme hoch, also Oberarme in Schulterhöhe, Unterarme senkrecht nach oben, in den Händen die Enden vom Band, mein Trainer stand vor mir, hielt das Band mittig. Mit den Armen vorne beginnend, zu den Seiten, möglichst weit nach hinten (also Schulterblätter zusammen) und langsam wieder nach vorne. Wenn ich nach vorne ging, zog er etwas am Band. Automatisch ging ich dadurch mit den Händen, mit den Unterarmen gebeugt schnell nach vorne. Die Konzentration sollte dabei aber auf den Oberarmen liegen, die Unterarme immer gerade nach oben (nicht nach vorne neigen). Das fand ich schwer, bei den ersten Durchgängen klappte das so gar nicht. Parallel war ich (im Ausfallschritt) mit dem Gleichgewicht am kämpfen und ließ zeitgleich den Bauch auch immer wieder locker. Erst mit der Zeit klappte das dann besser, ich konzentrierte mich immer mehr auf die Ellenbogen, versuchte den Gegendruck und die Unterarme an sich in dem Moment zu ignorieren, mich nur auf die Bewegung der Ellenbogen zu konzentrieren. Diese Übung fand ich im ganzen sehr schwer.

Ja, und dann war auch wieder meine "Spezi-Übung" mit dabei, die Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten. Dabei habe ich dann so gedacht, "Wie weit ist der Mond eigentlich entfernt?" (wenn ich ihn auf den Mond schießen würde), Grins.... 

Ich sage mal so, wenn es darauf ankommt, wenn man wirklich mit etwas Probleme hat (oder einen etwas belastet), dann kann man mit meiner Trainer wirklich gut reden, dann geht er auch darauf ein, so wie mit dem Wiegen, das meiner Meinung nach jetzt wirklich nichts gebracht hätte. Ab Montag lege ich dann wieder los, Essensmäßig und auch mit Fahrrad fahren. Er hat mir ja eine "Galgenfrist" (wie ich so etwas immer nenne) von rund 2 Wochen gegeben, aber dann will ich auf seiner Waage endlich mal unter der 80 bleiben. Aber wenn man vor schwierigen Übungen einfach nur Bedenken hat, nicht glaubt, dass man sie schafft und Nein sagt bzw. Das kann ich nicht, darauf geht er dann im Prinzip nicht ein. Ich nehme mir zwar gerade vor schweren Übungen immer vor, in solchen Situationen dann kurzfristig zu "streiken", nach dem Motto, das kann ich wirklich nicht, weiter gehts mit der nächsten Übung, aber wenn ich dann davor stehe, also die Übung angesagt wird, dann traue ich es mich dennoch nicht, wirklich so ganz abzublocken. Dafür ist seine Art dann etwas zu hartnäckig, dann komplett zu streiken, das traue ich mir dann nicht. 

Heute waren es dann die Unterarm-Liegestütze in der "normalen" Art, also nur die Spannung halten. In der Pause gehe ich dann normalerweise immer hoch, dieses Mal hat er jedoch darauf geachtet, dass ich runter gehe, also mit den Knien vor den Kasten. In dem Moment war mir natürlich sofort klar, was als nächstes kommen würde (das Hochdrücken aus dieser Position) und ich habe nur gedacht, o nein, wie weit ist der Mond eigentlich entfernt.....??

Ich sage mal so, ich habe immer noch Probleme damit, mich aus allen Vieren so hochzudrücken, aber aus dieser Position heraus, also mit den Armen auf dem Kasten, habe ich es ja schließlich vor einiger Zeit schon mal geschafft. Woran ich dann gedacht habe? An die Arbeit, an die blöde Situation letzte Tage sowohl auf der Arbeit als auch bei der Post, wie sauer ich war, wie sehr mich das seelisch aufgewühlt hat. Diese Gedanken gaben mir in diesem Moment dann plötzlich Kraft. Es hat dann zwar nicht beim ersten Durchgang direkt geklappt (meine Beine klappten wieder weg, ich ging wieder runter), aber immerhin kam ich schließlich hoch. 

Zuerst habe ich "versucht", die Füße etwas versetzt aufzustellen, weil ich es einfacher finde, erst mit einem Bein hochzugehen, dann das andere hinterher (diese Variante klappt aus dem Vier-Füßler-Stand heraus jedoch gar nicht, das habe ich bereits ausprobiert, dann wird man vom unteren Bein immer wieder runter gezogen). Mein Trainer hat es jedoch gemerkt (irgendwie entgeht ihm nichts so schnell), die Füße wieder parallel aufstellen und in einem Schwung hoch. Ich brauchte dann noch mehrere Anläufe, bekam zunächst nicht beide Beine gleichzeitig gestreckt hoch, aber dann hat es schließlich endlich geklappt. 

Als mein Trainer dann auch noch passend gefragt hat, "Wie war das, ich kann das nicht?", da war mir die ganze Situation mal wieder sehr peinlich und ich war mächtig verlegen. O. k., dieses Mal hat mich der Frust von der Arbeit dazu angetrieben, aber ob ich es schaffe, diese Übung "irgendwann" auch mal bewusst durchzuführen, ohne davor seelischen Stress zu haben, das wird sich im Laufe der Zeit dann zeigen. Ganz davon abgesehen, ob ich dieses Hochdrücken aus dem Vier-Füßler-Stand heraus ebenfalls schaffe bzw. irgendwann mal schaffen werde, das ist dann ein ganz anderes Thema. Es ist auf jeden Fall so eine Übung, vor der ich weiterhin gerne sagen werde, Das kann ich nicht, bevor ich meine Kraft dafür einsetze. 

Danach kam dann die Übung auf der Matte sitzen und die Beine aufstellen. Beim Hochgehen half er mir dann jedes Mal (das schaffe ich alleine noch nicht), aber dann ganz langsam so weit wie möglich runter gehen, den letzten Zentimeter lasse ich mich dann immer ganz sanft fallen. Ja, dass ich diese Übung irgendwann mal schaffen würde, davon hätte ich noch nichtmals zu träumen gewagt. Für meine Verhältnisse klappt sie inzwischen sogar schon sehr gut. 

Auch bei der nächsten Übung (zum Schluss hin) habe ich wieder gemerkt, dass auch dabei meine Leistung Samstags meistens besser ist. Auf dem Rücken liegend, ein Bein aufstellen, das andere gestreckt nach oben, gleichzeitig mit dem Oberkörper hoch kommen. Beim Runtergehen mit dem Bein auf den geraden Rücken achten, was heute nicht so richtig geklappt hat. Er sprach mich zwar öfters darauf an, aber ich fiel trotzdem immer wieder ins Hohlkreuz, konnte den Rücken nicht unten halten, von Bauchspannung konnte zum Schluss hin keine Rede mehr sein (Samstags fällt mir das meistens wesentlich leichter). Dann noch beide Beine kräftig anziehen, also Becken möglichst nach vorne drücken und dann beide Beine etwas ausstrecken und wieder anziehen. Beim Ausstrecken ebenfalls an den Rücken denken, womit ich dann immer mehr Probleme bekam.

So, jetzt steht das Wochenende vor der Türe. Im Moment mache ich mir "nur" Sorgen um meinen Freund. Ihm geht es nicht so gut, er bekam vorhin (im Laufe des Abends) aus dem "Nichts" Halsschmerzen und einen leichten Hustenreiz, ist seitdem fleißig Bonbons am lutschen. Ja, und das jetzt vor diesem Wochenende, Morgen Abend (also Samstag Abend) nach Ralf Schmitz und am Sonntag das Essen mit seiner Familie. Hoffentlich wird es nicht schlimmer, nächste Woche hat er eine interne Schulung, da wäre ein Krankenschein dann auch ganz schlecht und hoffentlich steckt er mich nicht an (noch geht es mir sehr gut), das kann ich jetzt absolut gar nicht gebrauchen. 

TitelAutorDatumBesucher
Freitag, 27.09.2019 PetraM28/09/2019 - 15:51213
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Das Ostfriesen-AbiturPetraM23/09/2019 - 22:27384
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