Mi. 02.10.2019

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Der Mittwoch war echt schön. Halb "ruhig" (mit viel Lesen und Fernsehen gucken), aber auch im Haushalt habe ich viel geschafft.

Das E-Book "Das Gesicht meines Mörders" ist echt spannend geschrieben. Wenn man das Buch erst mal anfängt, dann kann man es nur schwer wieder zur Seite legen.

Abends habe ich die Serie "The Good Doctor" sozusagen "live" im Fernsehen auf Vox gesehen. 

Die werde ich demnächst wohl nicht mehr sehen bzw. sehen können. Vox stellt, zumindest bezüglich dieser Serie, die Mediathek um. Das kann man demnächst nur noch über "Streamen" für 5 Euro im Monat sehen. Nein, das ist mir die Serie nicht wert. Zur Zeit kostet die Staffel noch rund 35 Euro, auch das ist mir viel zu viel. Die erste Staffel kostet aktuell 10 Euro. Sollte die zweite Staffel auch irgendwann mal 10 Euro kosten, dann kann es sein, dass ich sie mir holen werde. Aber das weiß ich noch nicht so genau. Ich sehe mir im Normalfall so gut wie nie alleine DVDs an und meinen Freund interessiert es nicht so. Mal sehen. 

Aber schade, dass es bei Vox umgestellt wird, dass man solche Serien in der Mediathek dann nur noch gegen Bezahlung sehen kann.

Ich fand es natürlich traurig, dass Karel Gott gestorben ist. Mit dem Lied bzw. der Zeichentrickserie Biene Maja bin ich ja schließlich groß geworden. Außerdem fand ich das Lied "Fang das Licht" total schön. Ich habe mir am Mittwoch ein paar Musikvideos auf YouTube angesehen. Auch wer sich nicht für Deutsche Schlager interessiert, die "Biene Maja" werden trotzdem die meisten oder fast alle Kinder kennen. Das gehört irgendwie "Generations-übergreifend" zur Kindheit dazu.

Ja, jetzt kommen die letzten Urlaubstage. Die werde ich nochmals so richtig bewusst genießen. Den nächsten Urlaub habe ich dann über Weihnachten. Dann haben wir Betriebsferien.

Aber wer weiß, wie die Zeit bis dahin laufen wird. Zum einen fällt unsere "kleine", also die gemütliche Geburtstagsrunde noch in diese Zeit (in den November). Für eine kleine Runde, also direkt nach meinem Urlaub, habe ich ein paar Kleinigkeiten geholt. Ich will dann auch nicht ganz mit leeren Händen dastehen (wenn die Kollegen zu mir kommen). 

Aber deutlich weniger als sonst. Dafür ist schließlich die "größere" Runde im November.

Dann fallen zwei Vorträge in die Zeit bis zum nächsten Urlaub, die ich mir von der Arbeit aus anhören muss. Der eine ist im November. Ja, und ob ich überhaupt zu dem anderen gehen kann, das wird sich dann ja noch zeigen.

Im November ist auch der Arzttermin. Wenn die Zyste noch da ist, dann komme ich zunächst kurz ins Krankenhaus. Die muss dann raus. Das Loch wird genäht, also auch ein "kurzer" Krankenschein (je nachdem, wie gut es verheilt, ein paar Tage werde ich damit auf jeden Fall viel Liegen müssen). 

Zum einen hoffe ich, dass noch alles "gut" wird, dass ich an dieser Behandlung doch noch vorbei komme. Aber wenn die Zyste (nachweislich beim Ultraschall) schon über ein halbes Jahr in meinem Körper ist, wieso sollte sie dann plötzlich von heute auf morgen verschwinden. 

Schlimmer als die Behandlung an sich finde ich diesbezüglich halt das Psychische. Die ganze Aufregung im Allgemeinen. In das Krankenhaus, in dem alle gestorben sind (meine Mutter, mein Vater, meine Oma usw.). Ich will auf jeden Fall sehen, dass ich es ambulant machen kann, dass ich nach dem Wachwerden wieder nach Hause gehen darf. Im Normalfall habe ich mit Vollnarkosen keine Probleme. 

Zuletzt war ich dort (zum Besuchen), als meine Mutter drin lag, im Koma lag, gestorben ist. Also im April 2017. Das ist für mich ein ganz blödes Gefühl (seelisch), dort jetzt selber reinzugehen.

Ich wollte deswegen lieber in ein anderes Krankenhaus gehen, aber in dem einen ist hier halt die beste Frauenklinik, die mir von allen dringend empfohlen wird. 

Sollte die Zyste bei der Kontrolle im November zumindest schon mal geschrumpft sein, dann wäre auch alles in Ordnung. Aber wenn sie gleich geblieben ist, womöglich auch gewachsen ist, dann bekomme ich direkt eine Einweisung ins Krankenhaus.

Das erinnert mich halt auch an meine Mutter. Sie hat bei meiner Geburt ja den Kopf in den Nacken genommen. Bei einer Presswehe hat sich am Hals ein dicker Knoten, ein dicker Knubbel gebildet. Den hatte sie rund 25 Jahre. Jedes Jahr Kontrolle, immer war alles gut. Aber dann, als ich etwa 23 Jahre alt war, da ist dieser Knubbel plötzlich "umgeschlagen", was Krebs (Schilddrüsenkrebs), mit dem bei ihr die Krankheitsgeschichte dann ja so richtig los ging (mit etwa 48 Jahren, damals hieß es, sie würde ihren 50. Geburtstag nicht mehr erleben). Bei der ersten OP wurden dann direkt die Lungenmetastasen festgestellt, die sie dann bis zu ihrem Tod mit 72 Jahren im Körper hatte (mit starken Medikamenten unter Kontrolle gehalten hat). 

Dass dieser jahrzehntelange gutartige Knubbel am Hals, der immer unter Kontrolle war, plötzlich Krebs werden würde, sogar Metastasen bilden würde, damit hat die ganzen Jahre gar keiner gerechnet. Es hieß immer nur, es sei durch den Knubbel eine Fehlfunktion der Schilddrüse entstanden, die unter Kontrolle bleiben müsse. Als der Knubbel nach 25 Jahren plötzlich anfing zu wachsen, erst dann wurden weitere Untersuchungen gemacht und der Krebs festgestellt.

Nein, so lange will ich aber nicht warten. Wenn etwas "falsches" in meinem Körper ist, was da nicht rein gehört, dann soll es besser rechtzeitig raus gemacht werden. 

Ja, aber die Krankheitsgeschichte von meiner Mutter beschäftigt mich seelisch diesbezüglich natürlich sehr. Es ist, wie gesagt, nicht die reine Behandlung, sondern das ganze Seelische, das in meinem Kopf rumschwirrt, das mir seelisch sehr zu schaffen macht, wenn ich dann wirklich in das Krankenhaus muss (die Angst, wenn ich die Zimmer sehe, alle Zimmer sehen dort gleich aus, in dem ich meine Mutter zuletzt gesehen habe, bevor sie dort dann gestorben ist). 

Am Mittwoch Abend, als mein Freund von der Spätschicht kam, haben wir dann noch Fernsehen geguckt. Die "Plattenküche" mit Frank Zander und Helga Feddersen. Viele schöne Lieder, die ich schon lange nicht mehr gehört habe. Eine schöne Erinnerung an meine Kindheit. 

Abends habe ich auch meinen Sport durchgezogen.

Zuerst wieder das Fahrradfahren, 16 Kilometer in 30:15 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, in den Powereinheiten mit etwa 33/34 km/h. Das war meine 2. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 32 gefahrene Kilometer für den Monat Oktober. Im Jahr 2019 insgesamt 2.047,00 Kilometer. 

Nach dem Fahrradfahren noch ein Trainings-Programm über etwa 45 Minuten (mit Dehnen). Das Steppbrett-Programm habe ich dieses Mal weg gelassen.

10 Kniebeugen mit der 4 kg Kugelhantel (vor der Brust halten, beim Hochkommen in Schulterhöhe gerade nach vorne strecken).

Mit der 6 kg Kugelhantel 15 x Kettlebell-Swing.

Dann die "Basis-Übung". Das "Gummiband", Rubberband um die Fußgelenke. Beine weit auseinander. Etwas in die Kniebeuge. Zuerst seitlich Laufen (3 x hin und zurück, jeweils 6 Schritte zur Seite). Dann auf der Stelle. Kniebeuge und beim Hochkommen ein Bein gestreckt nach hinten hoch heben. Jede Seite 10 x.

Mit den 4 kg Hanteln 10 Hammer- und 10 Bizeps-Curls. Mit den 4 kg Hanteln 10 x Kreuzheben, beim Hochkommen aufrechtes Rudern. Vorbeugen und damit 10 x Rudern, Ellenbogen nach hinten ziehen. Gerade Stehen, mit einer 4 kg Hantel hinter dem Kopf arbeiten, 10 x runter in den Nacken und Arme wieder nach oben strecken.

Gerade Stehen und die Arme mit den 2 kg Hanteln 10 x seitlich hoch bis in Schulterhöhe. Arme gerade nach vorne (Schulterhöhe) und mit den 2 kg Hanteln 10 x nach oben strecken.

Weiter auf dem Boden, auf der Matte.

30 Sek. Unterarmstütze.

Auf allen Vieren. Bein angewinkelt anheben, Fuß Richtung Decke. 10 x nach oben wippen. Dann (übergangslos weiter) Knie zum Bauch ziehen und 5 x nach hinten strecken (Hüfthöhe).

10 Sit-Ups, mit dem Crunch-Kissen etwa mittig unter dem Rücken.

Auf die Seite legen. Beine strecken. Oberes Bein 10 x gestreckt anheben. Oberes Bein angewinkelt vorne ablegen. Unteres Bein 10 x gestreckt anheben.

Flach auf den Rücken liegen. Beine gestreckt senkrecht nach oben. 10 x Runter bis flach über dem Boden und wieder senkrecht hoch.

Beine aufstellen und 10 x Crunches, mit den Händen Richtung Knie.

10 x Bicycle Crunches.

Danach hinsetzen und 4 Min. mit der Faszienrolle arbeiten, mit jedem Bein 2 Min. (Ferse und Wade).

Anschließend noch ein paar Minuten Dehnübungen, einschließlich "halber Spagat", seitlicher Spagat (und mit den Händen weit nach vorne), im Sitzen und im Stehen (gestreckte Beine) mit den Händen zu den Füßen, Hüfte dehnen. Ausfallschritt und hinteren Fuß flach auf den Boden drücken (Ferse dehnen).

TitelAutorDatumBesucher
So. 13.10.2019PetraM14/10/2019 - 03:0611
Sa. 12.10.2019PetraM13/10/2019 - 15:5916
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Do. 10.10.2019PetraM11/10/2019 - 08:2630
Mi. 09.10.2019PetraM10/10/2019 - 08:2737
Di. 08.10.2019PetraM09/10/2019 - 03:0133
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So. 06.10.2019PetraM07/10/2019 - 20:5830
Sa. 05.10.2019PetraM06/10/2019 - 16:0550
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