Mi. 03. Jan. 2018

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O man, was war das ein Tag. Oder besser gesagt, was war das ein Wetter.....

Dank des Sturms (es war so laut am Fenster, der Regen klatschte auch so dagegen) war ich heute schon ziemlich früh wach. An Schlaf war nicht mehr zu denken.

Ich habe mich dann in aller Ruhe fertig gemacht, in Ruhe gefrühstückt usw. Ich hatte die Hoffnung, dass der Sturm dann etwas abflaut, was auch tatsächlich der Fall war.

Ich bin etwa 30 bis 45 Minuten früher als sonst (im Durchschnitt) los gelaufen (habe dadurch auch einen früheren Zug bekommen, war früher als sonst auf der Arbeit). Ich bin heute die Strecke, also die halbe Stunde zum Bahnhof gelaufen. Etwas Nieselregen, ein paar kleine Windböen, aber sonst ging es.

Kurz vor dem Bahnhof ging das Chaos aber dann richtig los. Plötzlich wurde es taghell. Ein heller Blitz, der ganze Himmel war hell. Ein Gewitter fing an, ein heftiger Wolkenbruch. Die letzten Meter bin ich dann noch gerannt. Rein in den Bahnhof.

Ich musste noch etwa 5 Minuten auf den Zug warten (der zum Glück pünktlich war).

Etwa eine Minute, bevor er kam, wurde es dann richtig heftig. Das Gewitter war im vollen Gange. Es kamen plötzlich Sturmböen, der Wind total in der Waagerechten. Aus dem Regen wurde Hagel, der waagerecht direkt auf uns zukam (wir standen auf dem Bahnsteig mit etwa 20 bis 30 Personen). Wie auf Kommando drehten wir uns alle um und der Hagel prasselte auf unsere Rücken. Wir haben nur alle versucht, unsere Gesichter irgendwie vor dem Hagel zu schützen, was auch einigermaßen geklappt hat.

Dann kam der Zug. Die Türen gingen auf. Die Leute, die aussteigen wollte und das Wetter sahen, waren nur dran "ach du Scheiße...". Normalerweise wartet man ja, bis alle ausgestiegen sind. Aber das hat heute keiner gemacht. Auch ich habe mich direkt zwischen den Aussteigenden in den trockenen Zug reingeschoben. Das heißt, wir sind alle im Grunde gesprungen und gerannt, alle so schnell wie möglich rein in den Zug.

Ja, aber danach verlief mein Tag dann zum Glück normal und ruhig. Im Zug bekam ich sogar einen Sitzplatz (so dass ich lesen konnte).

Auf der Arbeit lief alles soweit ganz gut. Im Vergleich zu gestern war es heute deutlich ruhiger, viel weniger Hektik als gestern. Auch die Frankiermaschine hat wieder funktioniert, so dass ich auch mit der Post weiter gekommen bin.

Abends bin ich mit dem Bus nach Hause gefahren. Wegen dem Sturm (in vielen Regionen in ganz Deutschland) hatten fast alle Züge totale Verspätung oder sind ausgefallen. Der Bus war mal wieder auf die Minute genau pünktlich.

Mein Freund hatte heute so ein Drama mit der Garage bzw. mit dem neuen Garagentor. Das Tor muss ja "unten" einrasten. Beim Ausparken heute morgen muss er daran vorbei geschrammt sein. Diese "Oese" war verbogen. Heute morgen ist noch nichts passiert. Als er heute Mittag (nach der Frühschicht) eingeparkt hat, das Tor zumachen wollte, da hörte er seltsame Geräusche (so metallisch halt). Er wollte das Tor direkt wieder öffnen, aber es ging nicht. Nichts mehr vor und zurück. Es hatte sich total verhakt. Er ging dann zu unserer Verwalterin und ihr Mann kam mit "Hammer und Meißel" bzw. natürlich einer Zange und sah es sich an. Mit Gewalt wurde das Tor dann etwas geöffnet (hochgeschoben) und die verbogene Oese wurde dann mit Hammer und Zange so lange bearbeitet, bis sie wieder gerade war, das Tor wieder normal einrasten konnte.

Ob davon was am Auto ist (als er daran vorbei geschrabbt ist), das wissen wir nicht. Im Dunkeln haben wir nichts gesehen. Das Licht in der Garage ist nur sehr schwach und vom Licht draußen muss ich bei dem aktuellen Wetter ja wohl gar nicht sprechen....

Abends hatte ich dann noch mein Training. Das war wieder ein super gutes Training, zum Teil mit sehr intensiven Übungen, bei denen ich so richtig kämpfen musste.

Das Aufwärmtraining bestand aus einigen Bewegungsabläufen mit den mit Sand gefüllten Hanteln (also mit viel Armarbeit), mit Kniebeugen usw.

Dann kam ein zwei-geteilter Block. Alles Übungen für die Arme (mit Hanteln).

Im ersten Teil alles stehend.

Als "Grundübung" (immer im Wechsel) mit den 3 kg Hanteln die Arme ab Schulterhöhe (also oben halten) immer wieder nach oben strecken. Immer mindestens 10 bis 12 mal. Das ging total in die Arme. Von Wiederholung zu Wiederholung fiel es mir schwerer. Die Ellenbogen taten mit der Zeit so richtig weh. Und immer auf die gerade Körperhaltung achten, nicht ins Hohlkreuz fallen (wobei ich immer "krummer" wurde, ich fast nur noch auf die Arme konzentriert war, so dass dabei so einige Korrekturen kamen).

Zwischen dieser Grundübung mal mit der Hantelstange das Kreuzheben. Mal vorbeugen und mit den 5 kg Hanteln Rudern (also Ellenbogen zurückziehen).

Mal diagonal vorbeugen (also mit geradem Rücken, mit einem Arm auf dem Sideboard abstützen), mit einem Arm seitlich mit der 3 kg Hantel arbeiten. Immer wieder seitlich bis in Schulterhöhe hochziehen. Zuerst ganze Bewegungen (ganz runter), bei den letzten Wiederholungen nur noch im oberen Bereich (also in Schulterhöhe) etwas wippen. Das fand ich schon super schwer, mein Arm wollte einfach nicht oben bleiben.

Nach ein paar Liegestützen auf Knien (mit den Händen auf dem Steppbrett) ging es auf dem Rücken liegend (auf dem Steppbrett) weiter.

Zum einen das Bankdrücken mit der Hantelstange und das seitliche Arbeiten (also mit gestreckten Armen, von der Schulterhöhe bis hoch zur senkrechten) mit den 3 kg Hanteln. Das hatte ich wieder sehr gut im Griff.

Zum Abschluss wurde es dann nochmals so richtig schwer. Unterarmstütze auf dem Steppbrett, aber dabei den Körper vor und zurück schieben. Ja, das fand ich mega schwer. Die Spannung halten (meine Hüfte wollte nach unten) und trotzdem Bewegungen aus den Armen/Schultern sowie aus den Füßen, um den Körper nach vorne und hinten zu bekommen. Das ruhige Halten wäre kein Problem gewesen, aber dabei diese Bewegung mit rein zu bringen, das fand ich total schwer.

Ich finde es gut, dass wir die nächste Kontrolle etwas verschoben haben. Er gibt mir die Möglichkeit zum "Kämpfen". Über Weihnachten und Silvester habe ich mit Plätzchen, Kuchen und den Pfannekuchen an Silvester ja reichlich gesündigt. Am Wochenende sollte eigentlich Kontrolle (Wiegen) sein, dann sollte/wollte ich etwa im 64er-Bereich liegen. Stattdessen bin ich aktuell bei rund 67 kg.

Aber bis Ende Januar will ich das wieder im Griff haben. Wenn ich bei der Ernährung wieder aufpasse (was ich vor habe) und regelmäßig meinen Sport durchziehe (ich habe vor, bis auf Freitags regelmäßig Sport zu machen - für Freitag plane ich einen sportlichen Ruhetag ein), dann müsste ich es eigentlich auch schaffen.

Unser Ziel ist es (wobei er mir ja helfen möchte), auf Dauer in den 60er-Bereich zu kommen, also bei Anfang 60 zu liegen. So dass ich "später" beim Sündigen nicht mehr über die 65 kg-Grenze hinaus schieße, höchstens nur noch bis 64 kg hoch gehe. Ja, das ist auch mein Ziel, das ich auf Dauer gerne erreichen möchte. Und dafür kämpfe ich halt auch mit meinem regelmäßigen Sport.

Alles in allem war es auch heute wieder ein super gutes Training.

Anschließend, nach einer kleinen Ruhepause (die brauchte ich danach), bin ich dann noch Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 30:20 Minuten.

Durchschnittlich mit 25 km/h, mit 6 Powereinheiten von jeweils 100 Sekunden mit etwa 35/38 km/h (4., 9., 13., 16., 20. und 25. Minute). Das war meine 3. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 45 gefahrene Kilometer für den Monat Januar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 45 Kilometer.

TitelAutorDatumBesucher
Do. 24. Mai 2018PetraM25/05/2018 - 04:08695
Mi. 23. Mai 2018PetraM24/05/2018 - 08:45687
Di. 22. Mai 2018PetraM23/05/2018 - 04:18700
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Sa. 05. Mai 2018PetraM06/05/2018 - 10:59349
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Mi. 02. Mai 2018PetraM03/05/2018 - 04:07328
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