Mi. 07. Febr. 2018

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Der Mittwoch war soweit echt schön.

Ich bin froh, dass es mir seelisch so gut ging. Ich hatte schon mit einem kleinen Durchhänger gerechnet.

Meine Mutter hätte doch Geburtstag gehabt. Sie wäre 73 Jahre geworden....

Ja, hätte... Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre....

Wie mein Freund schon sagte, jetzt beim ersten Mal ist halt alles irgendwie blöd, ein blödes Gefühl (so wie das erste Mal Weihnachten ohne sie, Silvester ohne sie und jetzt halt ihr Geburtstag usw.), aber im Laufe der Zeit wird es dann halt "normal" werden.

Ja, der Tag war dann wirklich soweit schön und positiv. Ich habe zwar oft an sie gedacht, also dass wir heute normalerweise telefoniert hätten, dass wir am Wochenende dann zu ihr gefahren wären usw., war aber trotzdem im Ganzen gut drauf.

Von einer "Depri-Phase" konnte heute absolut keine Rede sein.

Mein Kollege war auch wieder im Haus, wir haben mehrere gute und sehr interessante Gespräche geführt. Dabei fielen sogar ein paar gute Sprüche, so dass ich ein paar Mal loslachen musste.

Auch mit anderen Kollegen/Kolleginnen habe ich gute und interessante Gespräche geführt, so dass es halt insgesamt ein schöner Tag gewesen ist.

Heute Abend war dann auch nichts mehr mit "grübeln". Ich hatte noch mein Training. Das ist immer wieder gut, dabei komme ich immer wieder auf andere Gedanken. Wir beide verstehen uns halt gut, es ergeben sich dabei immer wieder Gespräche rund um die verschiedensten Themen. Dadurch war ich heute Abend dann ebenfalls sehr gut und sehr positiv abgelenkt.

Es war im ganzen wieder ein super gutes Training.

Vorher bzw. Anfangs war ich noch so richtig kalt. Aber davon konnte schon nach wenigen Minuten absolut keine Rede mehr sein.

Das Aufwärmtraining bestand zum einen aus einigen Kniebeugen (in verschiedenen Varianten). Mal mit der 8 kg Kugelhantel, diese zwischen die Hände nehmen und beim Hochkommen die Arme damit hoch strecken.

Dann mit den 4 kg Hanteln, wieder Kniebeuge und beim Hochkommen die Arme damit im Wechsel nach oben strecken.

Weitere Kniebeugen und beim Hochkommen ein Bein nach vorne strecken, mit der gegengleichen Hand zum Schienbein ziehen.

Und dann folgten noch Liegestütze, runter auf den Boden, eine Liegestütze und wieder hinstellen. Das fand ich mal wieder sehr intensiv und habe sehnsüchtig darauf gewartet, dass die Uhr endlich piept. Zeit kann manchmal wirklich mächtig lang sein (also gerade bei schweren bzw. anstrengenden Übungen).

Nachdem wir diesen Block zwei Mal intensiv durchgezogen haben, war ich schon mächtig warm.

Dann ging es überwiegend mit den Armen weiter, wobei er ja eh immer alles in Kombi-Übungen verpackt.

Ausfallschritte mit den 5 kg Hanteln, beim Vorgehen damit den Biceps-Curl.

Wieder Ausfallschritt, mit dem vorderen Fuß mittig auf das Theraband stellen, die Enden in die Hände und im Wechsel Biceps-Curls.

Dann eine Partnerübung. Leichte Kniebeuge, wieder mit dem Theraband, er hielt es mittig fest, ich hielt die Enden und damit Rudern, also die Ellenbogen weit nach hinten ziehen.

Nochmals Rudern, dieses Mal mit der Hantelstange, also vorbeugen, 3 x Rudern (Hantelstange Richtung Bauch ziehen), kurz hoch kommen und weiter ging es (also wieder vorbeugen und 3 x Rudern).

Dann ging es auf dem Boden, auf der Matte weiter. Auf alle Viere, mit der 3 kg Hantel arbeiten, den Arm damit seitlich hochziehen. Das fiel mir sehr schwer, damit musste ich sehr kämpfen.

Hantel weg legen, Arm nach vorne strecken und hoch ziehen (Schulterhöhe), nur im oberen Bereich wippen. Das fiel mir noch viel schwerer.

Dann kamen die Beine dran. Gestreckt nach hinten raus (Hüfthöhe), etwas anziehen (nur leicht) und direkt wieder weit raus strecken.

Dann die Unterarmstütze auf dem großen Gymnastikball, weit vor rollen, Spannung im Körper halten.

Danach auf den Rücken legen.

Zuerst Bicycle Crunches und gerade Crunches.

Dann wurde es zum Abschluss (vor den Dehnübungen) nochmals so richtig intensiv.

Beine bzw. Hüfte etwas anziehen/anheben (also leichte Kerze) und dann die Beine in "diagonaler Höhe" zu 3/4 strecken und wieder anziehen. So einige Wiederholungen. Das ging total in den Bauch. Das fand ich noch deutlich schwerer als die "Schere", die ich sonst immer alleine mache (die Beine knapp über dem Boden kreuzen und öffnen). Dabei war der Bauch die ganze Zeit total so richtig unter Spannung.

Eigentlich wollte ich danach, also im Laufe des Abends dann noch Fahrrad fahren, aber dazu konnte ich mich absolut nicht mehr aufraffen. Von den vielen Kniebeugen (und Ausfallschritten) habe ich einen kleinen Muskelkater in den Beinen (Oberschenkel). Sie taten mächtig weh, so ein richtig "schweres Gefühl", wie mein Trainer es wohl nennen würde. Den restlichen Abend habe ich dann nur noch gelegen, bin dann auch eingeschlafen.

Als ich aufgewacht bin, habe ich schon mal meine Sachen für morgen sortiert (und halt auch diesen Eintrag geschrieben), damit ich am Donnerstag morgen schneller fertig werde.

Ich bin froh, wenn ich am Donnerstag wieder zu Hause bin, hier meine Ruhe habe. Ich meine jetzt natürlich nicht wegen dem Arbeiten, sondern wegen Karneval, wegen den ganzen Jecken. Ich kann damit halt nichts anfangen und möchte nicht dazwischen geraten. Am Bahnhof werde ich davon sicherlich "mehr als genug" mitbekommen. Für Nachmittags plane ich dann lieber wieder mein Sportprogramm ein. Das macht mir persönlich halt mehr Spaß als solche "Faschingspartys".

Ich stand heute Mittag so richtig schön "auf dem Schlauch" (Grins). Ich habe meinen Kollegen gefragt, ob er an dem langen Wochenende (wegen Rosenmontag) was Besonderes einplant. Da meinte er, vielleicht geht er am Montag den Zug gucken.

Ja, und in dem Moment stand ich irgendwie neben mir und habe ihn allen ernstes gefragt, ob das sein Ernst sei... Da haben wir schon frei und er fährt trotzdem zum Bahnhof um den Zug zu sehen, mit dem er normalerweise zur Arbeit fahren würde.... Erst als mein Kollege losgelacht hat, dass er eigentlich einen anderen Zug meinte, erst da habe ich kapiert, dass wir völlig aneinander vorbei geredet haben (Lach). Ja, das war ein schönes Wortspiel. Aber am freien Tag die Züge gucken, das passte in dem Moment für mich nicht so richtig. An den Karnevalszug habe ich im ersten Moment absolut nicht gedacht (Grins). Ja, darüber musste ich dann selber so richtig loslachen.

Nun geht, denjenigen, die morgen zum Karneval gehen, wünsche ich auf jeden Fall viel Spaß. Ich freue mich auf den freien Nachmittag und auf meine geplante Sporteinheit.

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