Mi. 16. August 2017

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Der Mittwoch war im großen und ganzen echt schön.

Mein Kollege war heute ja wieder im Büro und im Laufe des Tages haben wir ein paar interessante Gespräche geführt.

Auf der Rückfahrt im Bus bin ich mit einer "Neuen" so gut ins Gespräch gekommen. Also vom Sehen her kennen wir uns schon länger. Man sieht sich halt Tag für Tag im gleichen Bus. Irgendwann fängt man an sich anfangs kurz zu grüßen.

Ja, und heute Nachmittag kamen wir dann schon an der Haltestelle kurz ins Gespräch. Als der Bus dann kam, da wollte ich nicht unhöflich sein und habe mich zu ihr gesetzt. Ja, und dann war nichts mehr mit Lesen. Die ganze Fahrt über (also über 45 Minuten) haben wir uns über die verschiedensten Themen unterhalten. Wir kamen von "Hökchen auf Stöckchen". Zum einem Thema Urlaub (es ist jetzt ja die Urlaubszeit). Sie war auch schon an der Nordsee, wir haben uns über die verschiedenen Orte unterhalten. Aber auch über Tiere. Sie hat zwei Pferde, das ist ihr ganz großes Hobby. Auf dem Gestüt gibt es auch einige Hunde und Katzen. Ja, und schon waren wir im lebhaften Gespräch. Diese Busfahrt verging wie nix.

Da ich ja häufig bzw. meistens (Fremden gegenüber) sehr still bin, habe ich mich darüber sehr gefreut, dass wir uns so gut verstanden haben, so ein nettes, lockeres Gespräch geführt haben.

Ansonsten ging es mir heute nicht so gut. Ich hatte den ganzen Tag über Bauchschmerzen, heute Abend auch etwas Durchfall (kurz vor dem Training, ich war froh, dass dabei dann nichts mehr passiert ist).

Ich weiß nicht, ob das vom seelischen oder vom körperlichen her gekommen ist. Beides ist möglich.

Jetzt nur noch 7 Arbeitstage bis zum Jahresurlaub. Meine Mutter würde bestimmt sagen, dass das schon der erste "Urlaubsfieber" ist, die große Vorfreude auf den Urlaub. Das kann durchaus sein, das fängt bei mir immer schon früher an (nicht erst einen Tag vorher). Und Thema Urlaub, was wir so planen (im ganzen Urlaub, nicht nur an der Nordsee), das ist zur Zeit Abends bei uns das Thema Nummer Eins.

Bezüglich des Seelischen kann es aber auch dieses Gespräch mit der Personalabteilung sein. Darüber haben wir heute auf der Arbeit auch noch gesprochen. Ich bin nach dem Urlaub an meinem zweiten Arbeitstag dran.

Bezüglich Arbeiten, bald bin ich 30 Jahre berufstätig. Am 01.09.1987 hatte ich meinen ersten Ausbildungstag, dann arbeite ich also seit 30 Jahren. Wie die Zeit doch vergeht. An meinen ersten Tag kann ich mich noch ganz genau erinnern, so als wenn es gestern erst gewesen wäre. Mein erster ganzer Tag in einer Telefonzentrale. Und abends direkt den Postdienst erledigen.

Ja, und in der Mittagspause kam mein Kollege (also mein Freund) dann auf mich zu. So nach dem Motto, Hallo, du bist also die Neue. Ich möchte dich gerne kennenlernen. Na klar, warum nicht. Schon im ersten Gespräch haben wir dann Gemeinsamkeiten entdeckt. Ja, dass daraus dann die Liebe fürs Leben werden würde, damit habe ich damals wirklich nicht gerechnet. Ich fand ihn damals nett, halt irgendwie "Süß" (Grins), für mich war es anfangs ein netter "Flirt" mit einem Kollegen. Ja, aber dann kam halt seine erste Einladung (Stadtbummel und in ein Cafe), so einige Verabredungen (auch Kino usw.) und letztendlich hat es halt richtig gefunkt und wir sind zusammen gekommen (am 01.02.1988). Ja, bald haben wir nun unser 30jähriges.

Meine heutigen Bauchschmerzen können aber auch vom körperlichen her kommen. Zum einen habe ich zeitweise immer noch etwas Hustenreiz. Insbesondere wenn ich viel Rede, also halt auch am Telefon. Zwischendurch habe ich deswegen mehrmals eine Tablette gelutscht. Ohne Zucker, also mit Zuckerersatzstoffen. Zum einen bekomme ich davon ja immer Bauchschmerzen (das habe ich letztens wegen der Cola ja schon erwähnt) und außerdem steht schon drauf, dass sie abführend wirken. Das kann also auch die Ursache sein.

Und dann glaube ich, dass die Weintrauben, die ich heute Mittag gegessen habe, schlecht waren. Sie haben etwas anders geschmeckt, aber jede Sorte schmeckt halt anders. Es waren noch ein paar über. Mein Freund hat sie heute Abend auch probiert. Sie schmecken etwas säuerlich. Er meinte, sie waren schlecht und hat sie weg geschmissen. Vielleicht habe ich sie deswegen nicht vertragen.

Ja, vielleicht kamen von diesen Punkten auch mehrere gleichzeitig zusammen. Auf jeden Fall hatte ich ab Mittags immer stärkere Bauchschmerzen, Abends auch Durchfall. Und nach dem Training hielten die Bauchschmerzen dann immer noch an. Aber jetzt geht es wieder. Wobei ein Ziehen merke ich immer noch. Es kann aber auch von den Wechseljahren her kommen. Wie schon gesagt, bei mir ist im Moment alles total durcheinander, auf nichts ist mehr Verlass sozusagen.

Heute Abend hatte ich ja mein Training. Diese Stunde war echt total gut, hat mir auch seelisch gut getan. Also ich meine jetzt die "Ablenkung" dabei. In dieser Stunde habe ich die Bauchschmerzen nur nebenbei wahrgenommen.

Auch dieses Training war wieder total super gut. Es waren ein paar "schwere" Übungen dabei, also ein paar Herausforderungen, aber ein "zu leichtes" Training wäre auf Dauer ja auch zu langweilig.

Auch bezüglich der Motivation kann ich mich immer auf ihn verlassen. Zeitweise verliere ich meine Ziele (bezüglich des angepeilten Gewichtes) aus den Augen. Auch jetzt war ich wieder am schwanken, wollte das jetzige Gewicht (um die 65 kg, heute sogar 67 kg) auf Dauer so "akzeptieren". Den Kampf aufgeben, nach dem Motto, mein Körper will halt nicht mehr abnehmen.

Darüber haben wir dann gesprochen. Nein, auch wenn ich aktuell einen "Durchhänger" habe, am angepeilten Gewicht von "Anfang 60 kg" halten wir trotzdem fest. Zukünftig soll die 65 kg (wie geplant) meine absolute Obergrenze sein. Das ist auf jeden Fall "machbar" und realistisch.

Das Aufwärmtraining fing "harmlos" an, mit einigen Bewegungsabläufen (z. B. Kniebeugen usw.) mit den mit Sand gefüllten Hanteln.

Aber danach ging es dann richtig mit Power weiter.

Es folgten unter anderem einige Ausfallschritte. Mal mit einem Bein "pendeln", also ein Standbein und mit dem anderen Bein immer wieder weit nach vorne und weit nach hinten pendeln, jeweils runter in den Ausfallschritt.

Danach Kniebeugen mit den beiden 4 kg Hanteln. Also die Hanteln zusammen "gedrückt" zwischen den Händen halten, runter in die Kniebeuge (die Arme mit den Hanteln nach unten strecken), dann hoch kommen und die Arme nach oben strecken. Dabei musste ich auf die richtige Körperhaltung achten.

Anschließend Ausfallschritte mit einer 4 kg Hantel, beim Runtergehen einen Arm mit der Hantel nach vorne "mitnehmen" und beim Hochkommen wieder gerade hinstellen und den Arm mit der Hantel gerade nach oben strecken. Dabei musste ich mich konzentrieren, um nicht ins trudeln zu kommen.

Danach (bevor es auf dem Boden weiter ging) noch ein paar Sprünge, jeweils eine Kniebeuge, ein kleiner Sprung (Beine kurz zusammen, direkt wieder auseinander) und runter in die nächste Kniebeuge.

Schon nach diesen Übungen war ich mächtig am Schwitzen.

Auf dem Boden wurde es dann noch viel intensiver. Auf den Rücken, also auf die Matte legen.

Beine aufstellen, Füße nur auf die Fersen (viel intensiver), die 4 kg Hantel auf die Hüfte und hoch zur Brücke, etwas halten. Danach (mit Hantel) etwas wippen.

Hantel weg, Füße weiter auf den Fersen und auf der Stelle laufen, Beine im Wechsel anheben.

Bis dahin war noch alles gut, war es noch nicht so schwer. Mit den Füßen auf den Fersen ist es zwar eh schon deutlich schwerer (als auf flachen Füßen), aber ich habe es trotzdem gut hinbekommen (habe diese Grundübung alleine ja schon oft genug geübt).

Danach wurde es richtig intensiv. Mit den Fersen bzw. Waden auf den großen Gymnastikball.

Hüfte hoch und gerade Linie, ruhig halten. Kein Problem, auch das konnte ich gut halten.

Aber dann sollte ich wippen, also mit der Hüfte etwas runter und wieder nach oben (gerade Linie). Beim Runtergehen allerdings nicht nur "Durchhängen" lassen, sondern die Knie etwas beugen und dann wieder durchstrecken.

Ja, und das fand ich super, super schwer. Das war heute die schwerste Übung. Anfangs musste ich mich total konzentrieren, meine Knie wollten nicht so richtig "gehorchen", das Hochdrücken, das erneute Strecken der Beine fiel mir so schwer. Aber mit der Zeit habe ich diesen Rhythmus dann einigermaßen hinbekommen. Aber "leicht" fand ich es trotzdem nicht. Immer wieder ein Stück runter und dann wieder hoch drücken, Spannung in den ganzen Körper bringen.

Aber diese schwere Übung war heute dann die letzte Übung, danach folgten dann nur noch die Dehnübungen.

Dabei haben wir wieder mehrere sehr interessante Gespräche geführt. Dadurch war ich bei den schweren Übungen, als ich schon fast aufgeben wollte, auch gut "abgelenkt".

Alles in allem war es wieder ein sehr gutes Training. Ich glaube nicht, dass ich heute (wegen der Bauchschmerzen) alleine Sport gemacht hätte. Deswegen bin ich froh, dass ich den heutigen Trainingstermin hatte.

Das Training an sich, die ganzen Bewegungen haben mir wieder so richtig gut getan.

Ja, und wie gesagt, auch wenn ich gewichtsmäßig einen Durchhänger habe, auf meinen Trainer kann ich mich trotzdem verlassen. Er lässt mich nicht hängen und hilft mir, das Ziel auch weiterhin nicht aus den Augen zu verlieren. Eine Kontrolle zu verschieben ist in Ordnung, aber das Ziel ganz aus den Augen zu verlieren (und beim jetzigen Gewicht einfach "Schluss" zu machen, rund 65 kg auf Dauer halten zu wollen), das gibt es nicht.

Wie heißt es immer so schön, Hinfallen ist erlaubt (also einen Durchhänger bzw. "Rückschlag" zu haben), aber dann wieder Aufstehen und weiter kämpfen. Ja, auch dafür hat man einen Trainer (nicht nur für das reine Training, für die reinen Übungen).

Nach dem Training war mein Abend dann sehr kurz. Ich war total müde, meine Beine fühlten sich (nach den vielen Ausfallschritten und Kniebeugen) so schlapp an, so dass ich mich was hingelegt habe. Ich bin dann natürlich eingeschlafen. Ich bin zwar später wieder aufgestanden, habe schon mal meine Sachen für morgen sortiert, aber so richtig fit war ich dann nicht mehr. Es war dann im ganzen ein sehr ruhiger Abend.

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