Mittwoch, 01.05.2013, Training (und mein Leben)

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Der heutige Tag war echt schön, anders kann ich es nicht sagen. Heute Mittag war ich zunächst beim Training, was mal wieder total super gut gewesen ist. Zwar zum Teil mal wieder mega anstrengend, aber trotzdem total gut. Aber wie mein Trainer vorhin schon so passend gesagt hat, wenn ich über das Training im Ganzen sagen würde, dass ich es einfach und leicht finden würde, dann würde irgendwas falsch laufen. Beim Training müssen immer wieder Steigerungen bzw. neue Herausforderungen dabei sein, da wir ansonsten nicht voran kommen würden, immer auf der Stelle treten würden, was uns auf Dauer nichts bringen würde (also immer gleichbleibende Leistungen). Also so gesehen war das heutige Training dann wirklich super gut.

Nach dem Training wollte mein Freund dann noch unbedingt das schöne Wetter etwas ausnutzen. Wir waren dann noch ungefähr für eine Stunde in einem Park, sind dort noch eine große Runde gelaufen. Das hat von der Luft her zwar wirklich gut getan, aber danach war ich voll und ganz K O. Als wir zu Hause waren, habe ich mich erstmal ein Stündchen hingelegt. Danach habe ich mich um den Haushalt gekümmert, zwischendurch auch etwas gelesen und das alles in aller Ruhe, schön langsam, bloß keine Hektik!! 

Vorhin haben wir auf Sat 1 dann noch einen Film zusammen geguckt, den ich total gut finde. Kevin James in "Der Kaufhaus Cop". Ich finde das gut, zunächst wird er von allen total unterschätzt, für den totalen "Looser" gehalten, aber dann dreht er total auf und bringt einen Kidnapper nach dem anderen zur Strecke, steht am Ende als der große Sieger da. Ich finde das total klasse. Diesen Film habe ich mir im Laufe der Zeit schon mehrmals angeguckt. 

Meinen Urlaub genieße ich in vollen Zügen sozusagen. Während wir den Film geguckt haben, habe ich mir ein Glas Sekt mit Erdbeeren gegönnt. Total super lecker, das habe ich zuletzt letztes Jahr im Sommer getrunken. Das war total witzig. Während des Trainings haben wir noch über meine Ernährung gesprochen. In der letzten Woche habe ich abends 2 Mal anstelle von Mittagessen bzw. warmen Essen nur eine Schale (500 Gramm) Erdbeeren gegessen, natur, also ohne Zucker. Meine Mutter meinte, darin wäre zuviel Fruchtzucker, "versteckte Kalorien" sozusagen, davon soll ich am Tag, auch als "Essensersatz", höchstens eine halbe Schale, also rund 250 Gramm essen. 

Als ich dann zum Auto kam, als mein Freund mich vom Training abgeholt hat und die Beifahrertüre öffnete, da lag auf dem Sitz eine Schale Erdbeeren (hier in der Nähe ist ein großes Blumengeschäft, Schley, an dem auch Sonn- und Feiertags Spargel und Erdbeeren verkauft werden), er hatte sie gerade frisch geholt. L E C K E R !!! Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Ich liebe Erdbeeren, schon seit meiner Kindheit. Umso schlimmer war es für mich, als ich sie "zwischendurch" über viele Jahre nicht mehr vertragen habe. Früher hatte ich gar keine Allergien, das kam dann erst mit den Salmonellen, seitdem hat sich mein Leben "essensmäßig" total geändert. 

Die Salmonellen kamen eh zu einem denkbar "ungünstigen" Zeitpunkt, aber wann kommen Krankheiten schon zu einem "passenden" Zeitpunkt. Ich war immer schon mit allen Sachen ein "Spätzünder". Viele Menschen haben ja "Angst" davor, wenn sie 30 Jahre alt werden, davon kenne ich so einige. Bei mir war das völlige Gegenteil der Fall. Die Zeit, als ich in den 20er Jahren war, die war für mich ganz schrecklich. Ich fühlte mich über viele Jahre total "zwischen den Welten". Ich fühlte mich noch halb als Kind und erst halb als Erwachsene. Auch wenn man "offiziell" mit 18 Jahren erwachsen ist, erwachsen habe ich mich da dennoch noch längst nicht gefühlt. Das war für mich eine total doofe Zeit. 

Dazu kam, dass ich mit Mitte 20 wegen meinem Rücken (also wegen der Schmerzen) ja mein großes Hobby, das Tanzen, aufgeben musste. Ich fühlte mich damals total "orientierungslos". Außer Lesen hatte ich damals keine Hobbys mehr. Abgesehen von meiner Arbeit (zu der Zeit war ich in dem Schreibbüro) und dem Haushalt hatte ich keine wirklichen Aufgaben, Herausforderungen mehr. Ich zog mich damals von allen total zurück, ließ keinen mehr an mich ran. Ich war nur noch und ausschließlich auf meinen Freund "fixiert", andere Menschen gab es für mich über viele Jahre lang nicht mehr. Meine Kolleginnen nannten mich damals aus Scherz ihr "braves Hausmütterchen". Nicht gerade "schmeichelhaft" für eine Frau mit Mitte 20. Alles in allem fühlte ich mich damals total unwohl und mein Leben auch super langweilig. 

Ich habe dann immer gesagt, ich will endlich erwachsen werden (wie gesagt, mit Mitte 20 sah bzw. fühlte ich mich persönlich immer noch nicht wirklich erwachsen). Ich wollte endlich kein Kind mehr sein und endlich zu den Erwachsenen gehören. Ich habe mir dann ein persönliches Ziel gesetzt. Für mich persönlich ist man mit 30 Jahren erwachsen.  Ich hoffte damals auch, dass ich mit dieser "Hürde", wenn ich endlich 30 Jahre alt bin, dass ich dann endlich mein Selbstbewusstsein steigern kann. Und so wie andere die Monate, Wochen und Tage bis zu ihrem 18. Geburtstag zählen (oder auch, bis sie endlich in Rente gehen können), so habe ich in etwa ab meinem 28. Lebensjahr ebenfalls erst die Monate, dann die Wochen und schließlich dann auch die Tage gezählt, bis ich die "blöde 2" endlich los war und dann endlich 30 geworden bin. Diese Zeit zog sich unendlich, aber dann war es endlich soweit und ich bin endlich 30 geworden!!!!! Für mich war das ein sehr schöner Tag, ich war sehr gut drauf und fühlte mich irgendwie auch wirklich "reifer und erwachsener". 

Ja, das war ja im September. Im Oktober fingen bei mir dann die Bauchschmerzen an. Erst nur leichte, die dann immer intensiver geworden sind. Nach 2 Wochen habe ich mir zufällig dann noch eine Bronchitis zugezogen und wurde deshalb krankgeschrieben, bekam auch Antibiotika. Etwa zur gleichen Zeit fing bei mir dann der Durchfall an. Für meine Ärztin war sofort völlig klar, dass das eine Nebenwirkung der Antibiotika sei. Als der Durchfall nach ein paar Tagen immer noch nicht besser war, da vermutete sie eine zusätzliche Magen-Darm-Grippe und verschrieb mir auch dafür Medikamente. Es half alles nichts, ich bekam es nicht in den Griff. Die Bauchschmerzen wurden von Tag zu Tag intensiver. Dann vermutete sie eine Eierstockentzündung und schickte mich zum Frauenarzt. Mein Frauenarzt machte dann im Prinzip das einzig Richtige, eine Ultraschalluntersuchung vom Bauch. Auf den ersten Blick fiel ihm dann auf, dass ein großer Teil meines Darms dick angeschwollen, also anscheinend entzündet ist. Er überwies mich wieder umgehend zu meiner Internisten, die solle sofort meinen Darm untersuchen. 

Dazu ist es nicht mehr gekommen. In der nächsten Nacht kam bei mir diesbezüglich der richtige "Durchbruch". Ich kam vom Klo gar nicht mehr runter, musste gleichzeitig brechen ohne Ende und mein Fieber stieg auf über 40 (bei etwa 40,2 fing meine Mutter mit Wadenwickel an, zu der Zeit lag ich in meinem "Kinderzimmer", da mein Freund ja auch berufstätig war und sich nicht so intensiv wie meine Mutter um mich kümmern konnte). Wegen dem Fieber hatte ich auch mega Kopfschmerzen, dachte, mein Kopf würde bald platzen.

Am nächsten Tag kam meine Ärztin dann zu uns, auf Hausbesuch und gab mir zunächst eine Spritze gegen die Bauchschmerzen, da ich die Krämpfe kaum noch aushielt, das war unbeschreiblich heftig. Sie nahm dann auch eine "Probe" mit. Zwei Tage später erfuhr ich dann endlich was los war, dass ich mir Salmonellen zugezogen habe, und zwar eine sehr hartnäckige Variante. Manche hat man nur über ein paar Stunden, andere Sorten ein paar Tage lang, aber meine Variante war eine ganz besonders hartnäckige Art. Natürlich wurde das dann dem Gesundheitsamt gemeldet. Durch welches Essen ich sie mir zugezogen habe, das weiß ich bis heute nicht. Ich habe zwar ein paar Vermutungen, aber das sind alles nur "Spekulationen", genau weiß ich es leider nicht.

Die Ärzte vom Gesundheitsamt (mit denen war ich dann noch eine ganze Zeit im engen Kontakt, musste dort ja auch regelmäßig vorbei gehen, weitere Kontrolluntersuchungen mitmachen) meinten dann auch, dass ich die Salmonellen mit ziemlicher Sicherheit schon eine Zeitlang im Körper hatte, dass die vorherigen Bauchschmerzen auch schon damit zusammen hingen (dass sie sich schon in meinem Darm "eingenistet" hatten). Ich fand das echt total "gemein" vom Schicksal. Ich hatte mich so sehr auf meinen 30. Geburtstag gefreut und ausgerechnet dann werde ich so krank. Das war total "ungerecht". 

Es hat dann einige Wochen gedauert, bis ich soweit wieder fit war. Rund eine Woche lag ich fast nur im Bett und danach ging es mir Woche für Woche wieder etwas besser. Wie gesagt, mit dem Gesundheitsamt war ich die ganze Zeit über im engen Kontakt. Nach 8 Wochen gaben sie mir dann "grünes Licht", dass die Ansteckungszeit vorbei sei und dass ich damit wieder Arbeiten gehen könne. Von den Ärzten wurde mir empfohlen, besser nicht darüber zu sprechen, wie lange ich sie dann wirklich hatte. Das wissen bis heute auch nur wenige Menschen. Die Ärzte verglichen das damals mit AIDS. Alle haben Angst davor, wollen sich nicht anstecken, haben aber im Grunde keine Ahnung von dieser Erkrankung. Bevor ich dann noch von allen gemieden werde, wurde mir von den Ärzten dringend geraten, besser so gut wie keinem die Wahrheit zu sagen. Somit bin ich dann also nach 8 Wochen offiziell als "geheilt" arbeiten gegangen. Aber wie gesagt, es hätte (ähnlich wie bei AIDS) im Alltag nichts passieren können, ansonsten hätten mir die Ärzte auch kein O K gegeben.

Ja, aber es war eine sehr aggressive und hartnäckige Variante. Ich rannte von Arzt zu Arzt, wollte sie endlich wieder loswerden. Es folgten unzählige Untersuchungen und ich bekam als Experiment auch viele verschiedene Medikamente. Bis dann endlich eines gewirkt hat. Ja, und seitdem bin ich wirklich gesund. Es folgten dann im Jahresrhythmus noch weitere Untersuchungen, die aber alle negativ geblieben sind. 

Ja, aber dann setzten bei mir die Allergien ein. Ich bekam schon wieder Durchfall und Angst ohne Ende, dass jetzt wieder alles von vorne losgehen könnte. Aber die nächsten Proben waren wieder negativ. Dann folgte ein Allergietest und dadurch erfuhr ich dann von den ganzen Allergien, unter denen ich zum Teil bis heute leide. Die Salmonellen hatten in meinem Darm gut "gewütet", die Darmflora total durcheinander gebracht. Meine Ärzte sagten damals, wenn ich Glück habe, würden die einzelnen Allergien im Laufe der Zeit nach und nach wieder verschwinden. Und so war es auch. Ein paar sind bis heute geblieben. Nüsse und Knoblauch sind mit die schlimmsten, dann folgen direkt Bananen und Kiwis. Dann kommt noch Senf, Schnittlauch und frische Milch. Damals gehörten halt auch Erdbeeren und Kirschen dazu, was ich inzwischen zum Glück aber wieder vertrage.

Diese Sache war für mein Selbstbewusstsein auf jeden Fall alles andere als "förderlich". Ich war noch eine ganze Zeitlang total unsicher, zurückhaltend und super schüchtern. Wahrscheinlich auch, weil ich ja schließlich alle Menschen laut den Ärzten anlügen musste, was mir so gar nicht liegt. Die Sache mit dem "richtigen" Erwachsen werden, die hat sich bei mir dadurch dann noch etwas verzögert. Aber etwa ab Mitte 30 ging es mir seelisch dann wieder besser. Das war die Zeit, als ich mein Leben dann wieder "in die Hand genommen habe" (relativ stabile Rückenschmerzen hatte ich ja die ganze Zeit über, das kannte ich ja gar nicht anders, sie gehörten zu meinem Leben längst irgendwie dazu). Mit Mitte 30 fing ich dann wieder an zu "kämpfen", ging nach und nach in mehrere Gymnastikgruppen und suchte auch "Kontakte" zu anderen Menschen, was sich jedoch zunächst schwieriger gestaltete, als ich dachte. 

Aber auch, wenn ich zur Zeit mit meinen vielen Terminen einen vollen Kalender habe, also fast täglich einen Termin habe, ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das trotzdem total genieße. Ich finde das gut. Sport, also die Bewegung an sich macht mir ja eh immer schon Spaß. Dann bin ich halt total froh darüber, dass ich die nervenden Rückenschmerzen tatsächlich im Griff habe, womit ich selber schon gar nicht mehr gerechnet habe. Heute Abend merke ich den unteren Rücken zwar etwas, aber das ist mehr ein leichter "Muskelkater" vom Training (Beine und Oberarme merke ich ebenfalls etwas, aber nur minimal). Mir ist es halt auch wichtig, dass ich mich mit den Leuten, die ich beim Sport treffe, gut verstehe. Wenn das nicht der Fall wäre, wenn ich schon mit Magenschmerzen zu den Terminen gehen würde, dann würde ich diese jeweiligen Termine nach und nach mit Sicherheit aufgeben. Letztendlich würde ich dann wahrscheinlich wieder, so wie mit Mitte 20, mit Rückenschmerzen als "braves Hausmütterchen" zu Hause sitzen und einfach nur warten, dass die Zeit bzw. auch mein Leben halt vorbei geht....

Ja, aber stattdessen freue ich mich immer auf jeden der Termine. Ich suche ja keine "Freundschaft fürs Leben", dafür hätte ich neben Arbeit, Sport und auch meinem Freund (der bei mir an erster Stelle steht) eh keine Zeit. Ich suche einfach nur nette Kontakte, mit denen man nett reden kann, mal auf andere Gedanken kommt, mal Spaß haben kann (mal was zum Lachen bekommt). So gesehen bin ich halt total froh darüber, dass ich mich mit meiner Physiotherapeutin so gut verstehe (wir sind total auf einer Wellenlänge), ebenfalls mit meinem Trainer (dass wir so ein gutes und lockeres "Vertrauensverhältnis" haben) und auch bezüglich der Wassergymnastik, dass die Gruppe gut ist, dass das Training im Wasser Spaß macht, dass ich dort ein paar Kontakte habe (also Personen, mit denen ich dort immer mal wieder rede) und dass wir dort Woche für Woche dabei immer wieder so viel Spaß haben. Deswegen plane ich die Wassergymnastik für morgen auch fest ein, damit es auch damit endlich weiter geht.

Ja, das heutige Training war zum Teil zwar mächtig schwer, hat aber dennoch Spaß gemacht. Auf jeden Fall hat es bei Weitem wieder besser geklappt als am Mittwoch. Mit ein paar Übungen, z. B. mit dem Theraband und auch mit den Hanteln, bin ich sehr gut klargekommen, eigentlich schon besser, als ich es erwartet habe. Allerdings waren auch bei den Hantel-Übungen ein paar schwere Sachen dabei.

Extrem schwer fand ich es z. B., als ich mit dieser "Hantelstange" hoch und runter gehen sollte. Also ruhig stehen bleiben und nur mit dem Oberkörper vor und beim Hochgehen die Ellenbogen weit nach hinten. Das wollte nicht so richtig klappen. Irgendwie war die Stange dabei "im Weg" sozusagen. Mit ein einzelnen Hanteln wäre ich dabei sicherlich weiter nach hinten gekommen, aber dabei diese Hantelstange unter Kontrolle zu halten, das fand ich sehr schwer, doppelt und dreifach so schwer als mit einzelnen Hanteln.

Am schwersten war heute eine Übung an der Seilwinde. Seitlich davor stehen und den Griff dann diagonal am Körper entlang ziehen (aus dem Ellenbogen heraus). Diese Übung sollte nur für den jeweiligen Arm sein, der restliche Körper sollte dabei total ruhig stehen bleiben. Gar keine Chance, daran bin ich heute bald "verzweifelt" und es folgten viele Korrekturen. Ich nahm jedes Mal den ganzen Körper mit, also auch Oberkörper und Hüfte. Außerdem "arbeiteten" dabei meine Beine, ich war ständig dabei, das Gewicht, den "Gegendruck" damit auszugleichen. Zeitweise hatte ich in einem Bein deswegen sogar einen leichten Krampf, sie standen völlig unter Hochspannung. Das war das einzigste, was ich heute im Prinzip so gar nicht hinbekommen habe. Von der Anspannung in den Armen bekam ich zum Schluss hin sogar im rechten Oberarm einen leichten Krampf (der aber sofort wieder weg gegangen ist), das hatte ich bisher noch nie, sonst immer nur in Füßen oder Beinen.

Im Moment fallen mir die Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten immer schwerer. Dabei soll ich inzwischen ja nicht mehr ruhig vorne bleiben, sondern gleichzeitig immer Bewegungen mit den Beinen. Heute sollte ich dabei im Wechsel mit einem Bein über "außen" hoch zum Arm, möglichst weit hoch und wieder runter. Dabei kann ich den Oberkörper nicht ruhig halten, auch dabei folgten sehr viele Korrekturen. Jedes Mal gehe ich mit dem ganzen Körper ein ganzes Stück (einige Zentimeter) nach hinten, wenn ich das Bein wieder absetze. Ich kann mich noch so konzentrieren, dagegen komme ich einfach nicht an. Die Übung an der Seilwinde fiel mir zwar schwerer, aber auch diese Übung fiel mehr mächtig schwer.

Bei einer Übung war ich überrascht, wie gut sie geklappt hat. Die Sache mit dem Hinsetzen und den kompletten Sit-Ups, also nach hinten, bis man fast unten ist und wieder hoch, bis man fast sitzt, aber etwas in der Diagonalen bleiben, also unter Spannung bleiben. Dabei rolle ich ja immer auf dem Steißbein vor und zurück. In der letzten Zeit, wo ich ein paar seelische Probleme hatte (zum einen die Aufregung beim Arzt, aber auch die Aufregung vor der Sitzung auf der Arbeit), hatte ich zeitweise in diesem Bereich mal wieder ein paar leichte Schmerzen. Deswegen hatte ich vorhin anfangs etwas Angst vor dieser Übung. Bei den ersten Durchgängen habe ich den Bereich dann auch etwas gemerkt, aber umso öfter wir es gemacht haben (einige Wiederholungen), umso besser wurde es. Letztendlich habe ich dort gar nichts mehr gemerkt. Damit habe ich nicht gerechnet, fand es natürlich aber sehr gut, als die leichten Schmerzen dabei tatsächlich immer weniger geworden sind, bis ich sie schließlich gar nicht mehr wahrgenommen habe. Ja, dafür mache ich das Training, dafür ziehe ich es durch. 

Ansonsten waren wieder die "üblichen" Crunches mit dabei, auch wieder in verschiedenen Varianten (ein Bein dabei jeweils anziehen, so dass sich die Hüfte vom Boden löst). Mit der Zeit gingen die Crunches mal wieder mächtig in den Nacken. 

Heute Abend wollte ich dann erst noch Fahrradfahren, konnte mich dazu aber dann doch nicht aufraffen. Eigentlich will ich jetzt bezüglich Abnehmen so gut wie täglich Fahrrad fahren, das ist zumindest mein Ziel. Am Donnerstag Abend werde ich es mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr schaffen, wenn ich erst 1,5 Stunden im Wasser war (zur Wassergymnastik), dann bin ich dazu viel zu kaputt. Ja und heute Abend hatte ich einen leichten Muskelkater in den Beinen und im unteren Rücken, so dass ich mich nicht aufraffen konnte. Aber dafür hatte ich ja schließlich das intensive Training.

 

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