Mittwoch, 05.06.2013, Sport

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Im Moment bin ich nicht so gut drauf. Keine Ahnung, es kommen irgendwie mehrere Sachen zusammen. Vielleicht bin ich inzwischen auch einfach nur "urlaubsreif" und dadurch mit vielen "normalen" Sachen einfach nur noch überfordert (seelisch und körperlich). Es hat nichts mit der heutigen Therapie, also dem heutigen Sporttag zu tun, wobei das zum Teil (so wie meistens) auch wieder sehr intensiv gewesen ist. Im Moment merke ich den rechten Fuß sehr deutlich, das Fußgelenk ist etwas angeschwollen (das ist meiner Therapeutin vorhin schon während der KG aufgefallen). Außerdem merke ich nach längerer Zeit den unteren Rücken mal wieder sehr deutlich. Aber wie gesagt, ich bin "urlaubsreif", vielleicht empfinde ich heute auch nur alles intensiver als sonst.

Die Wassergymnastik lasse ich morgen ausfallen, die Schwimmtasche habe ich dafür noch nichtmals gepackt. Das hat mehrere Gründe. Ich habe deswegen heute Nachmittag sehr mit mir gekämpft, nach dem Motto, soll ich oder soll ich nicht (also schon mal die Tasche dafür packen und dann vielleicht doch daran teilnehmen). Letztendlich hatte ich einen total "toten" Abend, bin seit dem Training nur noch zwischen Bett und Sessel hin- und hergewandert, totale Lustlosigkeit, keine Lust zu gar nichts. 

Bei der KG lag ich mal wieder mit dem Rücken auf der Liege. Übungen für die Beine, alles "Kraftübungen" mit dem Gegendruck durch meine Therapeutin. Es hat im ganzen zwar soweit sehr gut geklappt, aber trotzdem war ich nicht so richtig bei der Sache. Bei der anschließenden Massage hat sie sich dann etwas um den rechten Fuß gekümmert (auch um den linken), was zum Teil (am Knöchel) schmerzhaft gewesen ist. Das ist seit gestern, seit dem Krampf bei der Wassergymnastik so geblieben, seitdem merke ich es dort so intensiv. Auch der untere Rücken war bei der Massage mal wieder deutlich schmerzhafter als in den letzten Wochen.

Das Training bestand wieder aus 2 Blöcken. Heute war es so intensiv, dass ich zwischendurch echt gedacht habe, dass er sich "vertan" hätte, dass er das Training auf eine Stunde ausgelegt hätte (ich war mir sicher, dass wir schon mindestens 45 Minuten dran wären), es war aber wirklich nur eine halbe Stunde. Zuerst ein Block mit verschiedenen Hantelübungen, allerdings mit leichten Hanteln, was ich im ganzen sehr einfach fand. Bei der Wiederholung dieses Blocks bekam ich dann (für die gleichen Übungen) deutlich schwerere Hanteln, womit ich dann bei manchen Übungen mächtig kämpfen mussten. Zum Teil war ich schon kurz davor aufzugeben, konnte die Arme kaum noch oben halten, musste mich unwahrscheinlich zusammen reißen, um die letzten Durchgänge, bis zur Pause, auch noch zu schaffen. Das fiel mir zum Teil sehr schwer.

Der zweite Block war auf der Matte. Mit den "normalen" Crunches komme ich relativ gut klar, versuche dabei halt immer, so hoch wie möglich zu kommen, was auch immer mal wieder gut klappt. 

Bei den seitlichen Crunches habe ich sozusagen einen "Denkfehler". Die Hände hinter den Kopf und wenn es dann heißt, dass ich mit dem Ellenbogen zum gegengleichen Bein ziehen soll, dann "zieht" mein Ellenbogen irgendwie automatisch nach vorne, um möglichst nah zu dem Bein zu kommen. Das ist natürlich falsch, die Arme sollen dabei eigentlich gerade bleiben, die Ellenbogen hinten und der Körper so hoch kommen (zur Seite drehen), dass man dem Bein immer näher kommt. Aber trotzdem passiert mir das dabei immer mal wieder (das war heute nicht das erste Mal), dass das dann korrigiert wird, dass der Arm viel zu weit vorne ist. 

Mit den Crunches vom Samstag, die auch heute wieder dabei waren, hatte ich schon wieder große Probleme. Beine angewinkelt hoch, Oberkörper hoch Richtung Beine und wenn ich dann die Beine etwas strecken soll, mit dem Oberkörper etwas nach hinten (nicht ablegen, direkt wieder hoch), dann geht sofort mein Rücken vom Boden hoch, das habe ich im Moment irgendwie nicht unter Kontrolle. Er sagte vorhin schon, dass ich mit dem Oberkörper zu weit runter gehe, ich solle weiter oben bleiben. Aber umso höher ich "zwischendurch" bleibe, umso schlechter komme ich dann wieder hoch (also Richtung Beine). 

Das ist die Sache mit den "Mini-Pausen", die ich hier zu Hause bei allen Übungen mache, die er dabei aber nie haben will. Weil ich ohne diese Mini-Pausen aber viel schlechter bin, noch deutlich weniger Kraft habe, "versuche" ich halt trotzdem immer wieder, eine kleine Mini-Pause einzubauen. Das ist im Prinzip bei jedem Training ein kleiner "Mini-Kampf" zwischen uns, ich versuche mir (bei den verschiedensten Übungen) eine kleine Mini-Pause zu nehmen (kurz durchatmen, neue Kraft sammeln und dann schnellstmöglich weiter machen) und er versucht dann immer, mich davon abzuhalten, mir die "Grenze" zu zeigen (also bis wo ich gehen kann, so dass ich noch genügend Spannung im Körper habe) und achtet dann immer wieder darauf, dass ich wirklich nicht weiter gehe (was mir dann immer super schwer fällt), dass ich wirklich innerhalb dieser "Grenze" bleibe. Davon gab es bei den unterschiedlichsten Übungen schon ganz viele Situationen. Bei den Crunches, wenn ich die ganze Zeit oben bleiben soll (Schulterblätter vom Boden lösen), fällt es mir total super schwer.

Dann waren noch ein paar Liegestütze dabei. Zunächst auf alle Viere, runter auf die Unterarme. Dann sollte ich versuchen (so wie am Montag bei der KG) die Beine anzuheben, möglichst strecken zur Liegestütz-Position. Gar keine Chance, ich bekam sie schon wieder nicht vom Boden hoch. Ich sollte dann mit dem Oberkörper (mit den Armen) ein Stück nach vorne "wandern" und es immer wieder versuchen, aber umso weiter meine Arme vorne sind, umso weniger Kraft habe ich in den Beinen. Ich bekam sie dann noch nichtmals mehr "andeutungsweise" hoch. 

Irgendwie hatte ich in dem Moment das Gefühl, dass er mir nicht "glaubt", dass ich das wirklich nicht schaffe. In dem Moment hatte ich dann die "Befürchtung", dass er mit "Psychologie" anfangen würde, mit seinem kleinen "Vortrag" vom letzten Jahr, bevor ich es geschafft habe, mich aus der anderen, aus der höheren Position hochzudrücken, was mir inzwischen zum Glück total leicht fällt. Aber von so einem "Vortrag" bin ich vorhin dann zum Glück verschont geblieben. Ich kann es wirklich noch nicht und mehr, als es immer mal wieder zu versuchen, die Knie zumindest schon mal vom Boden hoch zu bekommen, kann ich nun wirklich nicht. So weit bin ich noch nicht. 

Dann auf alle Viere, die Arme aufstellen (auf die Hände) und Hochdrücken (Beine strecken). Er wollte dann sehen, wie weit ich mit den Liegestützen komme, also wie weit ich mit den Armen runter gehen kann, was für meine Verhältnisse immerhin "relativ" gut klappt (ein Stückchen komme ich inzwischen runter). Aber dann meinte er zu mir, dass ich es immer (also für diese Übung) zwei Mal machen soll, erst dann wieder runter mit den Beinen. Das fiel mir dann super schwer, nicht so für die Arme, für die Beine umso mehr. Beim ersten Mal konnte ich mich danach gar nicht mehr halten, bin sofort mit den Beinen zusammen geklappt und nach unten "geschossen" (das war eine harte Landung). Bei den weiteren Durchgängen musste ich mich dann unwahrscheinlich auf die Beine konzentrieren (mit den Armen, das lief dabei irgendwie "automatisch"), Spannung halten und dann ganz bewusst und langsam wieder runter, auf dem Boden relativ sanft wieder absetzen. Mit jeder weiteren Wiederholung fiel mir das dann irgendwie schwerer. Das hat mich mächtig geschlaucht, nach dem letzten Durchgang wäre ich dann am liebsten einfach liegen geblieben, aber da das heute eh die letzte Übung war, kamen anschließend auf der Matte eh noch ein paar kleine Entspannungsübungen.

 

TitelAutorDatumBesucher
Sa. 25.01.2020PetraM26/01/2020 - 17:461
Fr. 24.01.2020PetraM25/01/2020 - 21:4234
Do. 23.01.2020PetraM24/01/2020 - 03:4454
Mi. 22.01.2020PetraM23/01/2020 - 09:1453
Di. 21.01.2020PetraM22/01/2020 - 03:5142
Mo. 20.01.2020PetraM21/01/2020 - 02:3368
So. 19.01.2020PetraM20/01/2020 - 02:4346
Sa. 18.01.2020PetraM19/01/2020 - 20:2741
Fr. 17.01.2020PetraM18/01/2020 - 19:2166
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