Mittwoch, 08.05.2013, Sport

DruckversionPDF-Version

Der heutige Tag war zum Teil zwar mega anstrengend (ich meine jetzt insbesondere was den Sport betrifft), aber dennoch super gut. Auf der Arbeit bin ich jetzt endlich dabei, parallel zu den aktuellen Terminsachen den blöden Rückstand aufzuarbeiten. Natürlich darf ich mir diesbezüglich auch die "passenden" Kommentare anhören. Ich finde es ja selber nicht gut, wie es gelaufen ist und habe Angst davor, dass sich jemand darüber mal offiziell beschwert. Natürlich würde das dann Ärger bedeuten. Deswegen versuche ich ja jetzt schon, den Rückstand schnellstmöglich in den Griff zu bekommen, aber von heute auf morgen geht das halt nicht, die aktuellen Terminsachen gehen jeden Tag vor. Aber trotzdem komme ich damit ganz gut durch, jeden Tag ein Stückchen weiter.

Und sobald ich diesen Rückstand dann weg habe, dann will ich ein paar Gleittage nehmen. Ich habe inzwischen über 40 Überstunden und in jeder Woche kommen ein paar neue dazu. So viele hatte ich noch nie. Sobald ich meine Arbeit wieder im Griff habe und mein Kollege wieder ganztags arbeiten kommt (und sich dann auch nachmittags um Post und Telefon kümmern kann), dann will ich mal den einen oder den anderen Gleittag nehmen. 

Ich muss sagen, dass ich so viele Überstunden auch sehr "demotivierend" finde. Als ich im letzten Jahr zum ersten Mal ein paar "Minus-Stunden" hatte, da fiel mir das Aufstehen irgendwie leichter. Da wollte ich halt so früh wie möglich im Büro sein, dort so wenig Zeit wie möglich verlieren. Nachmittags eine Stunde länger zu bleiben, das macht mir überhaupt nichts aus. Erstens lohnt es sich für mich nicht pünktlich zu gehen, weil mein KG-Institut ja direkt am Bahnhof ist. Wenn ich früher gehen würde und dann direkt nach Hause fahren würde, dann müsste ich ja etwa eine Stunde später wieder in die Stadt, wieder zum Bahnhof fahren, das würde mir gar nichts bringen, dann kann ich lieber direkt länger im Büro bleiben, was mir letztendlich mehr bringt. Und wenn ich nachmittags im "Arbeitsrhythmus" bin, mitten in einer Aufgabe stecke, da finde ich es sogar angenehmer, wenn ich das nicht unterbrechen muss, sondern diese Sache noch fertig machen kann. 

Aber seitdem ich so viele Überstunden habe, komme ich morgens deutlich schlechter in die Gänge. Ich nehme jetzt meistens den "letzten" Zug, also die letzte Möglichkeit, um spätestens um 8 Uhr (für die Telefonzentrale) im Büro zu sein. Wenn dieser Zug dann mal Verspätung hat oder sogar ausfällt, was zum Glück sehr selten ist, dann habe ich natürlich ein Problem, dann komme ich dort erst etwas später an. Aber dafür haben wir schließlich Gleitzeit. Dann rufe ich halt eine Kollegin an und sage Bescheid. Solange das nicht täglich passiert (nur gelegentlich), ist das auch kein Problem. Trotzdem bin ich froh, wenn ich endlich mal wieder ein paar von diesen Überstunden losgeworden bin. 

Nach der Arbeit war ich dann mal wieder beim Sport. Das war heute im ganzen mega anstrengend. Sowohl bei der KG als auch beim Training. Von "Frierpitter" kann bei diesem Pensum dann wirklich keine Rede mehr sein. 

Bei der KG ging es auf den Boden, auf die große Matte. Zuerst im Vier-Füßler-Stand. Bei ihr kam heute dann alles "einzeln" dran, also erst rechten Arm gestreckt nach vorne (neben den Kopf) und nach oben "wippen", dann den linken Arm. Dabei (auch später bei den Beinen, die dann in Hüfthöhe) musste sie mir dann jedes Mal etwas helfen, weil ich nie so hoch komme, immer nur bis zur Diagonalen, dabei habe ich eine totale Sperre, aber mit Hilfe komme ich deutlich höher. Beim ersten Durchgang mit gestreckten Armen und Beinen geweils nach oben wippen. 

Beim zweiten Durchgang die Arme zunächst seitlich anheben (parallel zur Schulter), gestreckt bis nach vorne (neben den Kopf) und wieder zurück zur Seite (jede Bewegung heute 10 Mal). Bei den Beinen erst gestreckt bis in Hüfthöhe anheben, dort dann den Oberschenkel ruhig halten und mit dem Unterschenkel hoch, mit dem Fuß möglichst weit Richtung Po. 

Dann auf die Seite legen, auf dem Unterarm abstützen. Dabei hatte ich dann sofort Probleme mit dem Oberschenkel bzw. der Hüfte. Der Druckschmerz war unbeschreiblich heftig, so dass ich mich erst nicht so richtig auf die Übung konzentrieren konnte. Sie merkte das und kam dann direkt mit einem flachen Kissen an, das sie mir unter die Hüfte schob. Ich merkte es dann zwar immer noch etwas, aber deutlich weniger als zuvor.

Das untere Bein dann etwas anwinkeln, also das Knie etwas nach vorne, um mich bei den Übungen besser zu stabilisieren. Dann zunächst das obere Bein gestreckt nach oben (weiterhin alles 10 Mal). Dann das obere Bein oben lassen und mit dem Unterschenkel nach hinten und wieder nach unten strecken. Danach das Bein, also das Knie nach oben ziehen (Richtung Oberkörper) und wieder nach unten strecken. 

Dann kam die Übung, die ich noch nie konnte, bis heute nicht richtig kann. Früher habe ich das immer nur "angedeutet", aber das ist jetzt bei der "Einzeltherapie" ja nicht mehr möglich. Die Beine parallel strecken und dann mit der Hüfte hochdrücken, so dass der Körper (Oberkörper und Beine) eine gerade Linie bilden. Gar keine Chance. Die meisten können das "frei", also indem der obere Arm "in der Luft ist". Dann geht bei mir gar nichts. Wenn ich mich mit dem oberen Arm vor dem Körper abstütze, mich auch damit etwas "hochdrücke" und dann alles total anspanne, dann schaffe ich es mit "Mühe und Not", mich etwa einen Zentimeter vom Boden hochzudrücken. Das finde ich auf gut Deutsch gesagt "sau-mäßig schwer". Diese Übungen (auf der Seite liegend) fielen mir auf beiden Seiten gleich schwer.

Als Abschluss dann noch ein paar Übungen auf dem Rücken liegend. Erst hoch zur Brücke, nach oben wippen, zwischendurch nicht ablegen. Dann während der Brücke auf der Stelle laufen. Abschließend noch ein paar Sit-Ups, mit den Händen Richtung Knie, Blick nach oben und möglichst hoch kommen, was mir mal wieder schwer fiel, womit ich mal wieder Probleme hatte, zumindest einigermaßen hoch zu kommen.

Bei der anschließenden Massage lag der Schwerpunkt auf der rechten Schulter (der restliche Rücken war relativ harmlos), weil ich dort mal wieder mächtig verspannt bin. Als sie dort gezielt dran gegangen ist, da hing ich mal wieder fast unter der Decke....

Dann ging es weiter mit dem Training. Heute kam es mir so vor, als wenn er die "geballte Power" von einem ein-Stunden-Training in diese halbe Stunde gepackt hätte. Wenn das heute eine Stunde gewesen wäre, ich glaube nicht, dass ich das dann mit diesem Pensum durchgehalten hätte. Das war heute sehr intensiv. 

Das Aufwärmtraining bestand in erster Linie aus verschiedenen Übungen mit den Hanteln, unter anderem auch mit den 7,5 Kilo Hanteln. 

Dann kam ein "Block" mit 2 Durchgängen, der total intensiv gewesen ist. Beim ersten Durchgang jede Übung 25 Mal, was ich zum Teil sehr heftig fand. Zuerst mit den Händen auf dem Kasten abstützen, mit den Beinen weit nach hinten (Oberkörper vorne lassen) und dann sozusagen auf der Stelle laufen, also schneller Wechsel der Beine, jeweils hoch unter den Oberkörper ziehen. Jeweils auf rechts zählen (also wenn das rechte Bein angezogen ist). 

Dann die Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten, dabei jeweils ein Knie möglichst hoch zur gegenseitigen Schulter ziehen. Ebenfalls relativ schneller Wechsel. Mit dieser Übung hatte ich heute die mit Abstand meisten Probleme, es kamen Korrekturen ohne Ende. Dabei habe ich meinen Körper nicht unter Kontrolle. Eigentlich soll der Körper dabei, wenn man die Beine kurz abstellt, gerade sein, Oberkörper und Beine eine Linie bilden. Das klappt bei mir absolut gar nicht. So weit hinten stelle ich das Bein nie ab. Dabei geht meine Hüfte immer total hoch. Das versuche ich dann immer "auszugleichen", mit den Beinen weiter nach hinten zu kommen und gehe dadurch mit dem Oberkörper ein ganzes Stück weiter nach hinten (Kopf soll eigentlich über den Händen bleiben). 

Ich glaube, daran "verzweifelt" mein Trainer bei mir langsam.... Er ist dabei ständig am korrigieren, Hüfte wieder runter, Oberkörper vorne lassen und beim nächsten Durchgang, sobald ich das nächste Bein wieder abstelle, bin ich schon wieder völlig falsch. Das kriege ich nicht hin. Daran verzweifel ich ja selber langsam.....

Anschließend folgten die Liegestütze (auf den Knien). Dabei fand ich 25 Mal zwar heftig, aber da ich hier zu Hause ja auch immer 20 Mal mache (allerdings deutlich langsamer als vorhin), kam es auf die weiteren 5 Mal dann auch nicht mehr an. Das hat dann sehr gut geklappt. 

Dann kam noch die Übung vor der Sprossenwand, die so unwahrscheinlich in die Oberschenkel geht. Also seitlich vor die Sprossenwand stellen, daran nur leicht festhalten (zum Stabilisieren). Im Ausfallschritt. Das vordere Bein dann ruhig halten (das Knie dabei nicht nach vorne schieben, dabei passt er dann immer etwas auf, weil ich es meistens etwas zu intensiv mitnehme) und nur mit dem hinteren Bein möglichst tief runter wippen, je Seite dann nochmals 25 Mal. 

Danach war dann eine kleine Pause, erstmal was Trinken. Für diesen ersten Durchgang habe ich rund 7 Minuten gebraucht. 

Beim zweiten Durchgang musste ich dann jeweils nur noch 20 Wiederholungen machen. Ich muss ganz ehrlich sagen, zum einen hätte mir zu Hause ein Durchgang in diesem Pensum voll und ganz gereicht und wenn ich eine Wiederholung davon gemacht hätte, dann wäre ich dabei ganz bestimmt um ein vielfaches langsamer gewesen. 

Auch beim zweiten Durchgang kamen bei den Unterarm-Liegestützen bezüglich Hüfte und Körperhaltung im allgemeinen wieder die meisten Korrekturen. Bei den Liegestützen merkte ich dann deutlich, dass mich bereits der erste Block sehr geschlaucht hatte, dass meine Kraft schon weniger wurde. Aber jedes Mal, wenn ich oben eine Mini-Pause machen wollte, "in Ruhe" tief durchatmen wollte, da sprach er mich an, dass ich auch diesen Block erst durchziehen soll, eine kleine Pause (auch um wieder was zu trinken) könne ich danach dann machen. 

Das Wippen im Ausfallschritt (vor der Sprossenwand) fiel mir beim zweiten Durchgang dann noch wesentlich schwerer. Für diesen Durchgang, weil es ja auch ein paar weniger Wiederholungen waren, brauchte ich rund 6 Minuten. Danach habe ich dann sogar "freiwillig" was getrunken.

Dann ging es noch etwas auf die Matte, auf dem Rücken liegend und ein paar Crunches. Mal gerade hoch, mal die seitlichen, also mit den Händen an den Beinen vorbei. Zum einen fiel es mir dabei schwer, die Arme die ganze Zeit nach oben gedreht zu halten. Irgendwie drehen sie sich immer wieder "automatisch" zurück und ich muss mich darauf konzentrieren, sie dabei richtig zu halten, also mit den Handinnenflächen nach oben. 

Dabei hatte ich heute mal wieder Probleme mit dem geraden Rücken, also mit der Bauchspannung. Bei jedem "Wippen" ging ich etwas zu tief runter, die Spannung im Bauch löste sich und der Rücken hob sich ganz leicht vom Boden ab. Dabei folgten dann einige Korrekturen, er sprach mich immer wieder darauf an, dass ich die Spannung im Bauch mehr halten soll, den Rücken dabei intensiver auf den Boden drücken soll. Das fiel mir heute sehr schwer. 

Nach dem Training, nach dieser halben Stunde, war ich dann völlig K O. Wie gesagt, in diesem Pensum hätte ich heute auch keine volle Stunde durchgehalten. Den Abend über habe ich dann wieder teils vor dem Computer, teils im Sessel vor dem Fernseher verbracht. Jetzt werde ich erstmal den Feiertag genießen. Ein bisschen Haushalt steht auf jeden Fall auf dem Plan (ich muss mich endlich um die Küche und die Wäsche kümmern) und dann will ich Nachmittags auch Fahrrad fahren. Wenn wegen des Feiertages schon die Wassergymnastik ausfällt, dann will ich wenigstens hier zu Hause was für mich machen. 

 

TitelAutorDatumBesucher
So. 13.10.2019PetraM14/10/2019 - 03:0611
Sa. 12.10.2019PetraM13/10/2019 - 15:5916
Fr. 11.10.2019PetraM12/10/2019 - 14:2926
Do. 10.10.2019PetraM11/10/2019 - 08:2630
Mi. 09.10.2019PetraM10/10/2019 - 08:2736
Di. 08.10.2019PetraM09/10/2019 - 03:0132
Mo. 07.10.2019PetraM08/10/2019 - 02:1332
So. 06.10.2019PetraM07/10/2019 - 20:5829
Sa. 05.10.2019PetraM06/10/2019 - 16:0549
Fr. 04.10.2019PetraM05/10/2019 - 17:2641
Do. 03.10.2019PetraM04/10/2019 - 05:07125
Mi. 02.10.2019PetraM03/10/2019 - 19:09116
Di. 01.10.2019PetraM02/10/2019 - 19:38131
Mo. 30.09.2019PetraM01/10/2019 - 19:44122
So. 29.09.2019PetraM30/09/2019 - 14:09128
Sa. 28.09.2019PetraM29/09/2019 - 18:58151
Freitag, 27.09.2019 PetraM28/09/2019 - 15:51178
Do. 26.09.2019PetraM27/09/2019 - 14:22252
Mi. 25.09.2019PetraM26/09/2019 - 04:02260
Di. 24.09.2019PetraM25/09/2019 - 04:20232
Mo. 23.09.2019PetraM24/09/2019 - 15:02244
Das Ostfriesen-AbiturPetraM23/09/2019 - 22:27248
So. 22.09.2019PetraM23/09/2019 - 15:22248
Sa. 21.09.2019PetraM22/09/2019 - 15:28255
Fr. 20.09.2019PetraM21/09/2019 - 14:23260
onlinetagebuch.com - WIE DAS LEBEN SO SCHREIBT ...