Mittwoch, 10.07.2013 (Sport)

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Heute haben wir in unserer Küche so einiges geschafft. Hin und wieder ist mein Freund ein kleiner "Handwerker", das kommt dann aber immer ganz spontan. Wenn ihm eine gute Idee kommt, dann will er sie sofort verwirklichen. In der Küche haben wir 3 Schränke, also flache Schränke, direkt nebeneinander, die wir als Arbeitsfläche nutzen. Er hatte jetzt die Idee, darauf eine breite, komplette Holzplatte zu legen, eine glatte, große Arbeitsfläche (so dass auch nichts mehr zwischen die Schränke rutschen kann). Er fuhr dann in den Baumarkt und ließ sich dort die Platte entsprechend zuschneiden. Auf dieser Platte stehen auch die Mikrowelle, Kaffeemaschine und der Toaster. Er hat dann alle Kabel so verlegt, dass dort jetzt "Ordnung" ist, nicht mehr so ein Kabel-Chaos wie früher. 

Bei der Gelegenheit hat er auch direkt das neue Radio (mit CD-Player) unter dem Schrank darüber angebracht (das wir letztens gekauft haben). Das war ein ziemlicher "Akt", bis es endlich hing und die Antenne so verlegt war, dass der Empfang gut ist. Alles in allem waren wir damit rund 3 Stunden beschäftigt. Wenn er mich brauchte, wenn ich irgendwo mit anpacken sollte, dann half ich ihm, aber ansonsten, wenn ich eh nur "im Weg" war, dann habe ich mich auf den Balkon verdrückt, habe mich etwas gesonnt. Wenn er mich wieder brauchte, dann hat er mich immer gerufen. Ich habe mich dann noch mit dem neuen Radio beschäftigt und habe schon mal die Sender einprogrammiert. Heute Abend beim Spülen habe ich dann schon mal den CD-Player ausprobiert, was auch sehr gut geklappt hat. 

Vorhin habe ich dann schon mal für morgen Abend die "Schwimmtasche" gepackt. Dabei habe ich mich dann mächtig erschrocken. Ich stand gerade im Badezimmer und habe die Handtücher geholt, da gab es einen mächtigen Knall. Vom Rollor war plötzlich der Gurt gerissen. Ich meine jetzt den Gurt innen am Fensterrahmen, mit dem man es halt Auf und Zu zieht. In dem Moment schoss das Rollor draußen komplett runter und ich stand plötzlich im Dunkeln. Ich habe mich total erschrocken. Morgen will bzw. muss ich dann erstmal unseren Vermieter anrufen, dass das in Kürze repariert wird. Erstens muss man im Badezimmer ja mal Lüften und zweitens wollen wir dort auf Dauer keine Dunkelkammer haben. Irgendwas ist in dieser Wohnung wirklich immer (wenn die Wasserleitungen mal nicht verstopft sind, dann gehen halt die Rollos kaputt). 

Wenn ich an die Schwimmtasche denke, dann muss ich auch an gestern, an die Wassergymnastik denken. Weil so viele in der Gruppe das Zirkeltraining, das abwechslungsreiche Training so gut finden, soll das in der nächsten Woche auch mal wieder durchgeführt werden. Die Gruppenleiterin meinte gestern dann, dass es dann auch Übungen sein sollen, zu denen wir dann auch Lust hätten, die uns Spaß machen. Wir sollten uns schon mal Übungen überlegen und jeder soll nächse Woche dann seine Lieblingsübung sagen, die wir dann mit einbauen können.

Im Grunde finde ich es gut, dass sie so auf uns eingeht und uns fragt, welche Übungen wir gerne machen möchten. Aber andererseits weiß ich jetzt schon, dass ich dann mal wieder Probleme bekommen werde, den Mund vor der Gruppe aufzumachen. Auch wenn ich mich dort total wohl fühle und mich mit den einzelnen Frauen auch total gut verstehe, Gruppe ist für mich Gruppe. Vor Gruppen kann ich nach wie vor nur total schlecht (oder auch gar nicht) Reden, habe damit Probleme ohne Ende. Ich glaube nicht, dass ich nächste Woche dann was sagen werde. Ich glaube eher, dass ich mal wieder (so wie früher schon in der Schulzeit) so machen werde, als wenn mir nichts besonderes einfällt (obwohl ich was im Kopf habe), bis dann endlich der Nächste gefragt wird. In manchen Dingen werde ich mich wohl nie ändern (egal, wie alt ich werde). 

Ja, und wenn ich etwas sagen würde, dann müsste ich mich eh erstmal für eine Übung entscheiden, weil ich eigentlich zwei Lieblingsübungen habe. Beide sind mit "Power", das Richtige, um sich nach einem Stresstag wieder abzureagieren. Zum einen das schnelle Laufen auf der Stelle, dabei gleichzeitig entweder mit den Hanteln oder mit den Enden der Nudel (natürlich unter Wasser) so schnell wie möglich nach vorne boxen. Oder aber diese "Körperrolle", aber nicht mittig im Wasser, sondern am Rand. Also im Wechsel mit den Beinen nach vorne, an die Wand (mit den Händen in der Griffmulde festhalten), die Beine kurz durchdrücken und dann mit Schwung nach hinten weg, so dass der ganze Körper eine Linie bildet, dann die Beine wieder anziehen und wieder nach vorne zur Wand (erst kurz angezogen, dann wieder gerade strecken, bis zum nächsten Schwung nach hinten). Diese beiden Übungen habe ich früher (in meinem früheren KG-Institut) abends immer viel gemacht, wenn ich dort alleine im Becken war. Da steckt Power hinter, das macht echt Spaß. Nach einer Zeit merkt man dabei dann so richtig, wie die Kraft immer mehr nachlässt, dass man immer langsamer wird. 

Für beide Übungen sollte ich dann jedoch besser die Chlorbrille auftun, da das Wasser dabei mächtig in Wallung kommt und ansonsten die brennenden Augen schon wieder vorprogrammiert sind. Ja, diese Brille ist wirklich ein Thema für sich. Zum einen bin ich wirklich froh, dass ich sie überhaupt habe, traue mich aber dennoch nicht, sie dann auch wirklich zu benutzen. Sollte mal ein "Medikament" gegen Schüchternheit erfunden werden, dann hätte ich davon gerne direkt eine "Klinikpackung" (Grins). Gestern habe ich die Brille direkt in der Tasche (im Spint) gelassen, weil ich dachte, dass ich sie doch eh nicht auftun werde. Ja, und als wir dann mit der Nudel so richtig in "Action" waren und ich dabei mehrere Ladungen Wasser ins Gesicht bekam, da dachte ich natürlich, hätte ich sie doch mal besser mitgenommen......

In diesem Zusammenhang muss ich an eine Frau aus der Gruppe denken, mit der ich mich zwar total gut verstehe, die ich im Grunde für ihre lockere Art auch total mag, die einen aber dennoch mit ihren ständigen Sprüchen und Kommentaren auch sehr nerven und ärgern kann (auch wenn es nie böse gemeint ist). Sie hat mich letztens, also noch vor unserem Urlaub, als ich die Brille dabei hatte, aber nicht aufgetan habe, so damit "aufgezogen", dass ich jetzt zur Wassergymnastik eine "Profi-Brille" mitbringen würde, was mir dann letztendlich total peinlich gewesen ist. Ausgerechnet ich, die nur in "Zeitlupe" schwimmen kann, in der Schule bei allen kleinen "Wettkämpfen" die Langsamste gewesen ist (so gut wie immer als Letzte im Ziel an kam) und als Kind im Schwimmverein deswegen die Letzte aus der Gruppe war, bis ich endlich das "Seepferdchen" und den "Freischwimmer" geschafft hatte. Ich hatte sie danach (nach der Wassergymnastik) dann auch darauf angesprochen, dass ich das nicht gut fand, weil mir eh schon die Überwindung fehlt, diese Brille zu benutzen. Darauf meinte sie dann, dass sie das nicht so gemeint war (so Sprüche hat sie halt immer drauf) und dass ich die Brille ruhig nutzen solle, wenn ich mit dem Chlorwasser so Probleme habe. Ja, aber seitdem fehlt mir jetzt so richtig der Mut, sie wirklich dabei aufzusetzen (denn ein Schwimm-Profi werde ich niemals im Leben werden). 

Bei der heutigen KG ging es mal wieder um meinen Nacken. Also mit dem Rücken auf die Liege legen und dann zunächst eine "manuelle Therapie", wobei sie den Kopf vorsichtig in alle Richtungen drehte und dehnte. Dann immer wieder die Grundspannung einnehmen, also Rücken gerade runter, Schultern runter und Kopf gerade anheben. Dann drückte sie leicht gegen den Kopf, mal von oben auf die Stirne, mal seitlich vor die Schläfe, aber immer den Kopf möglichst ruhig halten. 

Anschließend wieder zum Training, das zwar wieder gut, aber auch zum Teil sehr schwer gewesen ist. Nach ein paar kleinen, "harmlosen" Übungen mit Hanteln (Kniebeugen), folgten Kniebeugen mit der "Hantelstange". Es kam mir wie "gefühlte" 50 Kilo vor, es waren jedoch "nur" 20 Kilo. Immer wieder runter und hoch. Dabei war ich mal wieder nur auf meine Hände, auf die Finger konzentriert, die Stange bloß nicht fallen zu lassen. Mit jedem Durchgang wirkte sie schwerer. Es folgten dabei Korrekturen ohne Ende (gerader Rücken, gerader Kopf, Schultern weiter nach hinten), worauf ich aber nicht wirklich eingehen konnte, da meine ganze Konzentration nur bei den Händen, bei den Fingern war. Das fand ich mächtig schwer.

Dann folgte eine Übung auf dem großen Gymnastikball. Diesen Ball "liebe" ich ja eh. Mit dem Bauch darauf legen und dann im Prinzip die gleiche Übung, wie am Samstag auf dem Bauch liegend. Erst nur so im Wechsel, rechten Arm und dann linkes Bein so weit wie möglich gestreckt hoch heben, dann linken Arm und dann rechtes Bein. Wirklich hoch kam ich dabei allerdings nicht. Ich war fast nur auf den Ball konzentriert, dass er möglichst ruhig liegen bleibt (dass ich dabei bloß nicht runter rolle). Dann bekam ich dabei eine kleine (1 Kilo) Hantel in die jeweilige Hand. Der Bewegungsablauf blieb gleich. Ich hatte dabei das Gefühl, dass ich mit den Beinen nicht ganz so hoch kam. Die Arme nahm ich automatisch mehr seitlich hoch, weil ich dann höher komme, als wenn ich sie gestreckt nach vorne habe. Mit der Zeit fiel ihm das jedoch auf und er achtete darauf, dass ich sie dabei vorne hielt. Als dritte Variante dann jeweils einen Arm und das gegengleiche Bein gleichzeitig hoch heben. Mal sehen, ob ich diese Unsicherheit auf dem Ball (bei allen Übungen) irgendwann mal einigermaßen in den Griff bekomme.

Ich glaube, bei den Liegestützen kann ich mir zukünftig die Frage sparen, welche er genau meint. Nachdem wir rund 1,5 Jahre lang nur die Liegestütze auf den Knien gemacht haben, meint er inzwischen eigentlich nur noch die "Richtigen". Meistens, so auch heute wieder, im 3, 2 und 1er-Rhythmus, also was die Arme betrifft. Ich kann mich noch nicht so richtig daran gewöhnen, mache sie immer noch falsch, also gehe nach jedem Durchgang mit dem Körper im ganzen viel zu hoch. Die richtige Durchführung fällt mir noch unwahrscheinlich schwer (ganz abgesehen davon, dass ich mit den Armen auch noch nicht ganz so tief komme). Naja, wie heißt es immer so schön, Aller Anfang ist schwer...!!!!

Dann kam, abgesehen von den üblichen Crunches (in verschiedenen Varianten) noch eine sehr schwere Übung. Auf dem Rücken liegend (auf der Matte), die Beine angewinkelt anziehen, jeweils zu einer Seite, so hoch wie möglich (dass die Hüfte etwas hoch kommt) und dann, weiterhin seitlich, nach unten strecken, den Rücken dabei auf dem Boden lassen. Dabei lag ich seitlich (auf beiden Seiten) auf diesen "Knubbeln", die ich am Oberschenkel und an der Hüfte habe. Das tut immer mächtig weh (wenn ich Druck auf diesen Knubbeln habe, also wenn ich da z. B. drauf liege). Aber trotzdem die Beine richtig bewegen (anziehen und weg strecken), auf die Hüfte achten und auch auf den geraden Rücken achten. Das fand ich sehr hart bzw. total schwer. Dabei hatte ich zum großen Teil die Augen zu, um mich so gut wie möglich auf die einzelnen Sachen (Beine, Hüfte und Rücken) konzentrieren zu können.

Bei den Crunches hatte ich "nur" mal wieder Probleme damit, wie weit ich jeweils runter gehen darf. Ich soll immer möglichst weit oben "wippen", immer wieder nach oben ziehen, gehe aber immer wieder zu tief runter. Der Bauch soll dabei eigentlich ständig unter Spannung bleiben (bei mir geht er jedoch, wenn ich runter gehe, immer wieder leicht hoch, also der Rücken vom Boden hoch, was dabei eigentlich nicht passieren soll). Er hat mich dabei total genau beobachtet und sobald ich auch nur etwas locker ließ (praktisch bei jedem Durchgang) sprach er mich an, noch mehr Spannung, nicht so weit runter, noch weiter nach oben wippen. Seine Motivation ist dabei ja eh immer vom Feinsten. Bei dieser Übung fand ich es vorhin dann mächtig schwer und intensiv. 

Aber im ganzen gesehen ist die heutige halbe Stunde mal wieder viel zu schnell umgegangen. Aber am Samstag Mittag geht es damit dann ja wieder weiter. Morgen Abend dann erstmal wieder zur Wassergymnastik. 

 

TitelAutorDatumBesucher
Di. 22.10.2019PetraM23/10/2019 - 08:1612
Mo. 21.10.2019PetraM22/10/2019 - 08:1313
So. 20.10.2019PetraM21/10/2019 - 03:2424
Sa. 19.10.2019PetraM20/10/2019 - 14:2235
Fr. 18.10.2019PetraM19/10/2019 - 13:2145
Do. 17.10.2019PetraM18/10/2019 - 08:4564
Mi. 16.10.2019PetraM17/10/2019 - 08:5473
Di. 15.10.2019PetraM16/10/2019 - 08:4374
Mo. 14.10.2019PetraM15/10/2019 - 08:4672
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Sa. 12.10.2019PetraM13/10/2019 - 15:5959
Fr. 11.10.2019PetraM12/10/2019 - 14:2961
Do. 10.10.2019PetraM11/10/2019 - 08:2661
Mi. 09.10.2019PetraM10/10/2019 - 08:2768
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Sa. 05.10.2019PetraM06/10/2019 - 16:0567
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