Mittwoch, 13.03.2013, Sport

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Auf der Arbeit habe ich heute den "offiziellen" Brief mit meiner neuen, also der niedrigeren Eingruppierung bekommen, die ab 01. April gültig wird. Für mich bedeutet das eine unwahrscheinliche seelische Erleichterung, dass diesbezüglich jetzt alles in den richtigen Bahnen läuft. Endlich den seelischen Druck loszuwerden, aufgrund meiner bisherigen Gehaltsstufe unbedingt mehr leisten zu müssen, wozu ich halt nicht in der Lage war. 

Den derzeitigen Rückstand werde ich jetzt nach und nach aufarbeiten. Im Moment herrscht bei uns arbeitsmäßig eine "Ausnahmesituation". Am Wochenende (Freitag und Samstag) haben wir eine große Veranstaltung, an der in etwa rund 1.000 Personen (oder auch mehr) teilnehmen werden. Wir sind dabei für die gesamte Organisation zuständig. Früher, also in den ersten Jahren, als ich in meiner Abteilung angefangen habe, da war ich bei diesen Veranstaltungen ebenfalls mit vor Ort, aber seit ein paar Jahren darf ich mich stattdessen lieber im Büro um die Telefonzentrale kümmern. Darüber bin ich wirklich auch total froh. Auch wenn es im Büro zum Teil sehr hektisch zugeht, lieber im Einzelbüro Stress und Hektik haben, als auf so einer Großveranstaltung. 

In den letzten Jahren habe ich mich charakterlich verändert, bin wesentlich ruhiger geworden. Ich weiß nicht, ob das an meinem "Alter" liegt oder ob die Depressionen auch ihren Teil dazu beigetragen haben. Auf jeden Fall hätte ich vor dieser Veranstaltung etwas Angst gehabt. Ich weiß nicht, wie ich reagiert hätte, wenn, so wie in früheren Jahren, zum Teil 10, 20 Personen oder mehr fast gleichzeitig auf einen "losstürmen" und alle gleichzeitig ihre Teilnahmebescheinigung haben möchten. Manche Menschen sind in solchen Situationen ja völlig ruhig und "cool", lassen sich durch fast nichts aus der Ruhe bringen (diese Menschen beneide ich wirklich!!). Ich bin damals in solchen Situationen immer schon schnell sehr nervös und hektisch geworden und weiß nicht, wie ich heute reagieren würde, wie ich es heute seelisch packen würde. Deswegen habe ich meinen Kollegen dann gefragt, ob ich bitte, so wie in den letzten Jahren, als "Notbesetzung" die Telefonzentrale bedienen darf, worauf er zum Glück auch eingegangen ist. 

Durch diese Veranstaltung habe ich aber bereits seit rund einer Woche deutlich mehr zu tun. Weil die Anderen sich intensiv um die Vorbereitungen kümmern (also z. B. um die Teilnahmebescheinigungen), dadurch habe ich derzeit auch zusätzliche Aufgaben und das Telefon klingelt sich zum Teil "heiß", weil viele anfragen, ob ihre Anmeldung zu dieser Veranstaltung auch wirklich angekommen ist, ob sie wirklich daran teilnehmen können. Aber es werden ganz bestimmt auch wieder ruhigere und überschaulichere Arbeitstage kommen, darin bin ich mir ganz sicher.

Heute Abend wollte ich eigentlich noch spülen, aber nach dem ganzen Sport war ich dazu nicht mehr in der Lage. Meine Oberschenkel fühlten sich so "schwer" an, dass ich den restlichen Abend nur noch im Sessel verbracht habe, keine Lust zum Laufen mehr hatte. Um das Spülen werde ich mich dann morgen Nachmittag, zwischen Arbeit und der Wassergymnastik kümmern. 

Über Ostern wird sich mein Training mal wieder etwas verschieben. Meine Physiotherapeutin hat in der Woche nach Ostern Urlaub. Am Ostermontag wäre die KG ja eh ausgefallen. Für Mittwoch habe ich vorhin dann schon mal mit meinem Trainer abgesprochen, dass wir dann eine Stunde machen werden (schließlich fällt in der Woche dann zwei Mal die KG aus). Dann müssen wir nur noch gucken, wie es am Ostersamstag läuft. Wie es aussieht, ist das Schwimmbad dann wohl geschlossen, so dass wir nicht in den Raum können. Er hätte jedoch Zeit, so dass ich es nur sehr ungern ausfallen lassen möchte. Ich habe meinen Freund heute Abend deswegen schon mal "vorgewarnt", dass es sein könnte, dass wir dann trainingsmäßig ausnahmsweise mal auf unser Wohnzimmer ausweichen müssen. Aber das ist halt das Schöne am Personal-Training an sich (im Vergleich zur KG), dass man dabei sowohl zeitlich als auch räumlich immer mal wieder so schön flexibel ist. 

Heute Nachmittag war ich ja erst zur KG. Die heutigen Übungen waren alle für die Beine. Ich saß auf der Liege, auf der Seite, die Beine hingen runter. Zunächst etwa 15 Minuten lang Bewegungen in verschiedene Richtungen, jeweils mit ihrer Hand als Gegendruck. Bein anheben (mit ihrer Hand auf dem Knie), zu den Seiten drücken, Unterschenkel nach vorne hoch, nach hinten ziehen usw. Danach noch etwa 10 Minuten lang Bewegungen mit den Beinen, z. B. jeweils mit einem Bein Fahrrad fahren, Bein gerade strecken und wieder runter oder das Bein gestreckt halten und mit dem Fuß wippen (womit ich heute die meisten Probleme hatte, dabei die Knie gestreckt zu halten, die gaben immer wieder nach, das zog unwahrscheinlich, das fiel mir heute extrem schwer).

Das anschließende Training hatte es dann auch mächtig in sich. Heute waren mehrere schwere Übungen dabei, im Prinzip für jeden Körperteil etwas. Für die Arme an der Seilwinde. Mal den Griff mit angewinkeltem Ellenbogen von rechts nach links ziehen (im Wechsel), was mit Schwung relativ gut geklappt hat. Anschließend den Griff, der dann von oben kam, mit beiden gestreckten Armen nach unten zu ziehen, das fiel mir dagegen wesentlich schwerer, damit musste ich viel mehr kämpfen.

Dann die Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten, dabei die gestreckten Beine im Wechsel anheben. Das fiel mir mal wieder sehr schwer, weil das jeweilige Standbein dann immer sofort "wegknicken" wollte, sobald ein Bein oben war, verlor ich darin immer sofort die Kraft. Diese Übung finde ich immer sehr schwer.

Anschließend auf den Kasten setzen und jeweils ein Bein so hoch wie möglich ziehen, oben etwas halten. Mit der Zeit hatte ich im Oberschenkel ein unwahrscheinliches Ziehen (auf beiden Seiten), hätte er dann nicht kurze Zeit später Pause gesagt, dann hätte ich die Übung abgebrochen, viel mehr Durchgänge hätte ich davon nicht mehr geschafft.

Danach auf dem Rücken liegend ein paar Crunches, mit den Armen nach oben, Richtung Decke ziehen. Dabei ließ er es heute darauf ankommen, wie viele ich davon schaffe (also ohne Stopp zu sagen). Mit der Zeit wurde das Ziehen im Nacken immer intensiver, er fing immer mehr an zu zittern, bis ich es schließlich aufgegeben habe, die Spannung nicht mehr halten konnte. 

Abschließend noch auf dem Rücken liegen, Oberkörper blieb unten, die Beine angewinkelt hoch und im Wechsel nach unten wegstrecken. Dabei in erster Linie auf den geraden Rücken achten, was mir mal wieder schwer fiel. Ich drücke bei solchen Übungen den Rücken zwar immer mal wieder kräftig runter, gehe aber trotzdem auch immer mal wieder etwas hoch, falle leicht ins Hohlkreuz und muss die Spannung dann neu aufbauen. 

Aber alles in allem war das heutige Training zwar sehr schwer, aber trotzdem auch super gut. Ja, und heute Abend war ich einfach nur total kaputt. Morgen Abend geht es dann mit der Wassergymnastik weiter. Meine Beine, also die Waden, merke ich übrigens nicht mehr. Der Muskelkater vom Krampf hat sich zum Glück wieder soweit gelöst (bei der heutigen Massage in diesem Bereich hat meine Therapeutin auch wesentlich kräftiger zugedrückt als am Montag, was ich heute aber ganz gut aushalten konnte).

 

TitelAutorDatumBesucher
Mo. 23.11.2020PetraM24/11/2020 - 08:3331
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