Mittwoch, 14.11.2012 KG + Training

DruckversionPDF-Version

Der heutige Tag war im großen und ganzen ganz schön, zumindest abgesehen davon, dass mich die Erkältung nach wie vor nervt. Der Schnupfen ist schon deutlich weniger geworden, der Husten wird nach und nach ebenfalls weniger. Meine Stimme ist immer noch vom "Feinsten" und die Nase tut ebenfalls noch weh, kein Wunder, so viele Tempos, wie ich an den letzten Tagen gebraucht habe. 

Als ich heute Abend vom Sport kam, war ich total "groggy". Mein Freund hatte, extra wegen der Erkältung, einen Topf frische Hühnersuppe gekocht. Nachdem ich davon eine große Tasse getrunken habe, überkam mich die totale Müdigkeit. Ich setzte mich bequem in den Sessel und schlief dort rund 2 Stunden tief und fest. Nachdem ich in den letzten Nächten, also auch am Wochenende, liegend im Bett nur "Etappenweise" geschlafen habe, dort einen Hustenanfall nach dem anderen bekommen habe, ließ mein Freund mich vorhin dann schlafen. Dann brauchte ich einfach. Ja, aber als ich dann wieder wach geworden bin, da wurde er langsam müde, ich war dafür wieder total fit. 

Ja, der Tag war heute ganz schön. Ich bin froh, dass ich wieder Arbeiten gegangen bin. Wenn ich nicht alleine sitzen würde, dann hätte ich es wahrscheinlich noch nicht gemacht, die Ansteckungsgefahr für die Kollegen wäre dann zu groß gewesen. Aber da ich dort ja eh alleine sitze, war das gar kein Problem. Ich habe heute sogar mehr geschafft, als ich gedacht habe, kam im ganzen sehr gut voran. Da ich im Moment ja einen relativ großen Rückstand habe, kommt jetzt die "knifflige" Sache mit den richtigen Prioritäten. Im Grunde genommen ist jetzt alles mehr oder weniger wichtig, sich jetzt für die richtigen Reihenfolgen zu entscheiden, das finde ich mal wieder extrem schwer. Das ist halt meine persönliche Schwachstelle im beruflichen Alltag, nicht die einzelnen Aufgaben an sich, die habe ich im Prinzip alle unter Kontrolle, aber immer alles in der richtigen Reihenfolge abzuarbeiten, immer die Prioritäten richtig zu legen, das finde ich verdammt schwer. Dafür habe ich im Laufe der Zeit auch den meisten Ärger bekommen, nicht wegen der fertigen Aufgaben (dass dabei etwas falsch gelaufen wäre), sondern weil ich mich mal wieder falsch entschieden habe, die Aufgaben in der falschen Reihenfolge abgearbeitet habe und dadurch andere Sachen, die anscheinend wichtiger sind, liegen geblieben sind. 

Heute Nachmittag war ich dann, so wie jeden Mittwoch, zuerst zur KG. Zum einen wegen der Erkältung (ich bekam dort während der Therapie mehrere Hustenanfälle), aber auch, weil ich anschließend noch das Training hatte, haben wir bei der KG etwas einen "Schongang" eingelegt. Da ich ja wieder leichte Rückenschmerzen im unteren Rücken hatte, lag ich die ganze Zeit auf dem Rücken (auf der Liege), die Beine aufgestellt, Po anspannen, Rücken kräftig runter drücken und dann folgten mehrere Übungen in der Grundspannung. Z. B. den ganzen Rücken, also auch die Schultern, flach auf die Liege, den Kopf aber leicht anheben (alles mit mehreren Wiederholungen). Dann mehrere Durchgänge (im Wechsel) jeweils ein Bein angewinkelt anziehen und mit dem gegengleichen Arm kräftig davor drücken, später beide Beine gleichzeitig anziehen und mit beiden Händen davor drücken. 

Bei der Massage lag der Schwerpunkt (natürlich wie üblich neben dem Rücken) am rechten Fuß. Ich hatte vor kurzem mehrere kleine "Unfälle". Ich habe die Angewohnheit immer sehr "flach" zu laufen, die Füße nicht allzu hoch zu heben (das haben bei mir auch schon mehrere Ärzte angesprochen). Dazu kommt, vielleicht noch früher vom Ballett also vom Tanzen allgemein, dass ich die Füße nie "abrolle", sondern so gut wie immer mit dem flachen Fuß aufsetze (beim Ballett mussten wir ja sogar immer vorne mit dem Ballen aufsetzen). Wenn wir bei der KG oder auch beim Training gelegentlich kleine Schrittfolgen durch den Raum durchführen, dann werde ich dabei ständig von beiden korrigiert. Trotzdem kann ich mich im Alltag nicht so richtig umgewöhnen. Meine Therapeutin sagt schon die ganze Zeit über, dass ich irgendwann vor einen Bordstein treten und stolpern werde.

Vor kurzem waren wir bei Real Einkaufen. Direkt am Eingang liegt ein großer Teppich, eine ganz große "Fußmatte" sozusagen. Darüber bin ich letztens total gestolpert, habe mit dem rechten Fuß den Teppich regelrecht "mitgezogen". Gefallen bin ich nicht, konnte mich im letzten Moment halten. Aber erschrocken habe ich mich dabei mächtig. Freitag morgen ist es mir auch auf der Arbeit passiert. Am Eingang liegt ebenfalls ein großer Teppich, an dem ich auch hängen geblieben bin, ihn voll ein Stück "mitgerissen" habe. Dabei habe ich mich so erschrocken, dass ich meinen Fuß total verspannt, verkrampft habe. Das habe ich bis heute gemerkt, die rechte Außenkante tut immer noch etwas weh. Darum hat sich meine Therapeutin vorhin gezielt gekümmert. Sie hat versucht, es wieder etwas zu lockern, was Stellenweise mächtig weh getan hat, je nachdem, welche Stelle sie genau getroffen hat. Ja, manche blöden Angewohnheiten, was man halt völlig im Unterbewusstsein macht, kann man sich nur sehr schwer ab- bzw. umgewöhnen. 

Dann ging es ja weiter mit dem Training. Die Sache, dass ich meinen Trainer auf eine Übung ansprechen wollte, hatte sich im Grunde allein erledigt. Wir haben heute eine ähnliche Übung, allerdings in etwas anderer Ausführung durchgeführt, die er dann auch etwas anders erklärt hat. Damit hatte sich dann meine Frage im Prinzip von alleine geklärt. 

Dieses Thema hatten wir jetzt im Laufe der Zeit schon des Öfteren. Es kommt halt immer darauf an, mit welchen Worten etwas erklärt wird bzw. wie ich es dann auch verstehe. "Gefährlich" wird es, wenn meine Physiotherapeutin und mein Trainer im Prinzip die gleiche Übung mit völlig anderen Worten beschreiben und ich es bei beiden dadurch völlig anders verstehe. Die Übung dann beim Sport richtig durchzuführen, dann den "goldenen Mittelweg" zu finden, das ist fast schon ein Ding der Unmöglichkeit. In solchen Fällen half dann jeweils nur ein offenes Gespräch mit beiden (also natürlich einzeln bei der Therapie), so dass mir beide die Übung nochmals mit anderen Worten erklärt haben (im Prinzip meinten halt beide das gleiche, aber mit den "falschen" Worten kann man es als Laie zum Teil völlig falsch interpretieren). 

Beim Training haben wir Übungen mit den 5 Kg-Hanteln durchgeführt, was relativ gut geklappt hat (dabei ging es in erster Linie um die Schultern bzw. Schulterblätter). Allerdings fand ich die anschließenden Übungen mit dem Theraband (um eine Sprosse an der Sprossenwand gewickelt) deutlich einfacher als die mit den Hanteln (ebenfalls Arme nach hinten ziehen, für geraden Rücken und Schulterblätter). 

Dann folgten noch ein paar Übungen auf dem Rücken liegend (auf der Matte). Zum einen die Beine im Wechsel anziehen bzw. wegstrecken, Hände hinter den Kopf und Ellenbogen bzw. Oberkörper zum gegengleichen Bein drehen. Am meisten habe ich dabei mit dem Kopf zu kämpfen, weil ich den automatisch immer nach vorne ziehe (sozusagen mit der Stirn Richtung Beine, Richtung Knie). Die Kraft soll natürlich aus dem Bauch heraus kommen, aber das klappt bei mir nicht so richtig. 

Danach ein paar Crunches, also Beine aufstellen und mit dem Oberkörper so hoch wie möglich kommen, oben möglichst lange halten. Anschließend ein paar komplette Sit-Ups (fast vom Liegen hoch zum Sitzen und langsam wieder runter), wobei er mir wieder etwas geholfen hat, so dass ich mich am Theraband etwas hochziehen kann. Das Runtergehen klappt fast schon sehr gut, aber mit dem Hochgehen habe ich immer noch erhebliche Schwierigkeiten. 

Mit den Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten hatte ich heute etwas Schwierigkeiten, konnte die Spannung kaum halten. Gerade dabei halte ich die Luft ja immer sehr intensiv an, was ich heute jedoch vergessen konnte. Sobald ich die Luft anhielt, spürte ich, dass ich einen Hustenreiz bekomme.  Ich habe mich dann gezwungen, dennoch etwas weiterzuatmen, konnte ich Spannung dadurch aber nur sehr schwer halten. Diese relativ einfache Übung fand ich heute dadurch mit am schwersten. Wenn der Hustenreiz nicht gewesen wäre, wenn ich dabei, so wie üblich, die Luft angehalten hätte, dann hätte ich diese Übung ganz bestimmt einfacher und länger durchgehalten. 

Zum Schluss haben wir noch kurz über die Ernährung gesprochen. Bei ein paar Sachen kenne ich inzwischen die "versteckten" Kalorien, wobei man aufpassen muss, aber bei anderen Sachen bin ich dann zum Teil sehr erstaunt. Bei manchen Sachen rechnet man gar nicht damit, wie viel sich darin "verstecken" könnte (z. B. Frikadellen, wovon ich letzte Woche so einige gegessen habe, selbstgemachte von meinem Freund, allerdings mit etwas Ketchup, das gehört für mich dazu). 

So, meine Schwimmtasche (also ich nenne sie Schwimmtasche, auch wenn ich nicht zum reinen Schwimmen gehe) für morgen ist gepackt, dieses Mal mit 2 Handtüchern. Zu 90 % werde ich daran, trotz Erkältung, auf jeden Fall teilnehmen. Einplanen tue ich es auf jeden Fall. Nachdem es letzte Woche so super war, freue ich mich schon wieder darauf.

Auf der Arbeit bin ich bezüglich der Weihnachtsfeier nach wie vor total unsicher. Im Moment geht meine Tendenz dahin, dass ich zu 70 bis 80 % daran teilnehmen werde. Nachdem die Atmosphäre bei dem internen Seminar in der letzten Woche so super war, würde ich halt schon gerne daran teilnehmen. Dennoch hält mich eine "kleine innere Angst" im Moment noch von der festen Zusage ab. Das Restaurant ist nicht allzu weit von unserem Büro entfernt, von dort aus komme ich also auch gut zum Bahnhof, also nach Hause. Ich sage mal so, ich muss ja nicht bis "Mitternacht" bleiben, das erwartet wahrscheinlich auch keiner (Donnerstags, es fängt ab 17 Uhr an). Ich glaube kaum, dass es Probleme geben würde, dass einer was dagegen hätte, wenn ich nach etwa 2 bis 3 Stunden gehen würde. Mal sehen, ob ich mich dazu dann wirklich aufraffen kann, also daran wirklich teilnehmen werde (völlig abgeneigt bin ich auf jeden Fall nicht). 

TitelAutorDatumBesucher
Mi. 02. Dez. 2020PetraM03/12/2020 - 08:314
Di 01. Dez. 2020PetraM02/12/2020 - 09:1594
Mo. 30. Nov. 2020PetraM01/12/2020 - 09:0240
So. 29. Nov. 2020PetraM30/11/2020 - 08:4655
Sa. 28. Nov. 2020PetraM29/11/2020 - 16:5057
Fr. 27. Nov. 2020PetraM28/11/2020 - 18:2993
Do. 26.11.2020PetraM27/11/2020 - 08:0474
Mi. 25. Nov. 2020PetraM26/11/2020 - 05:36141
Di. 24. Nov. 2020PetraM25/11/2020 - 08:25139
Mo. 23.11.2020PetraM24/11/2020 - 08:33165
So. 22.11.2020PetraM23/11/2020 - 08:19141
Sa. 21.11.2020PetraM22/11/2020 - 18:29165
Fr. 20.11.2020PetraM21/11/2020 - 22:04153
Do. 19. Nov. 2020PetraM20/11/2020 - 08:31128
Mi. 18.11.2020PetraM19/11/2020 - 09:02168
Di. 17.11.2020PetraM18/11/2020 - 08:42167
Mo. 16.11.2020PetraM17/11/2020 - 08:45185
So. 15. Nov. 2020PetraM16/11/2020 - 08:56144
Sa. 14. Nov. 2020PetraM15/11/2020 - 19:44151
Fr/Sa 13./14. Nov. 2020PetraM14/11/2020 - 17:22149
Do. 12. Nov. 2020PetraM13/11/2020 - 08:16116
Mi. 11. Nov. 2020PetraM12/11/2020 - 08:01140
Di. 10. Nov. 2020PetraM11/11/2020 - 08:0790
Mo. 09. Nov. 2020PetraM10/11/2020 - 07:59158
So. 08. Nov. 2020PetraM09/11/2020 - 03:55142
onlinetagebuch.com - WIE DAS LEBEN SO SCHREIBT ...