Mittwoch, 17.04.2013, Sport

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Heute war für mich ein sehr heftiger Tag. Ein absolutes Auf und Ab der Gedanken und Gefühle. 

Das fing heute morgen schon total gut an. Meine Mutter rief mich im Büro an, auf dem Telefon im Büro. Nur so, wollte mal kurz hören, wie es mir geht, ob alles in Ordnung ist. Dann meinte sie plötzlich zu mir, wo ich wäre, ob ich schon im Büro wäre.... Über diese Frage war ich überrascht und musste auch direkt grinsen. Ich meinte dann zu ihr, wenn ich noch im Zug wäre, dann wäre ich ganz bestimmt nicht ans Telefon gegangen. So lange Arme habe ich nicht. Daraufhin meinte meine Mutter, wieso, hast du dein Handy denn nicht dabei....? Sie war sich sicher, dass sie auf meinem Handy angerufen hat. Als sie dann verstanden hat, dass sie mich auf dem Festnetz angerufen hat , da hat sie meine Reaktion verstanden und wir mussten beide über diese Frage lachen. Schöner hätte dieser Tag im Prinzip nicht starten können.

Ja, aber so positiv blieb es für mich dann nicht. Ich sollte mich heute unbedingt um die Rechnungen, also um die Buchhaltung kümmern. Heute Vormittag kamen dann zwei Kolleginnen an und haben sich um eine Aufgabe gekümmert, für die ich auch zuständig bin, womit ich allerdings mächtig im Rückstand bin weil immer wieder wichtigere Sachen dazwischen kommen, die vorgezogen werden müssen (so wie heute wieder die Buchhaltung).

Gegen Mittag, als ich mit der Buchhaltung fertig war, da kamen die Beiden an. Diese andere Aufgabe war fertig....... Ich weiß nicht, wie ich meine Gefühle und Gedanken in diesem Moment beschreiben soll. Zum einen war ich den Beiden dafür total dankbar, aber gleichzeitig fühlte ich mich als totaler "Versager", dass ich das nicht geschafft habe, dass ich diese Aufgabe nicht in den Griff bekommen habe. Meine Gefühle spielten in diesem Moment eine totale "Achterbahn". 

Und als wenn das noch nicht reichen würde, haben wir uns kurz danach in der Mittagszeit alle getroffen. In einem anderen Arbeitsbereich, für den Kolleginnen zuständig sind, gab es ebenfalls einen Erfolg, einen guten Fortschritt mit ihrer Arbeit, worauf wir dann alle spontan angestoßen haben (mit Sekt und O-Saft). Dieses Zusammentreffen war zwar ganz schön, die Stimmung an sich war echt gut und total locker, aber das änderte nichts an meiner Stimmung. Alle sind besser und schneller als ich, ich fühlte mich in diesem Moment wie eine totale "Niete", ein totaler "Versager". Dieses Gefühl war total "ätzend". Die Aufgaben, die ich fertig abgebe, die sind zwar so gut wie immer alle richtig, aber ich brauche halt etwas Zeit dafür, um alle Aufgaben in den Griff, unter einen Hut und fertig zu bekommen. Im Laufe des Nachmittages konnte ich dann die "eine oder andere" Träne deswegen nicht ganz unterdrücken. Aber o k, im Prinzip weiß ich ja, dass ich mit den Anderen nicht mithalten kann, dass die Anderen besser sind, deswegen habe ich mich ja schließlich runterstufen lassen. Wenn ich genauso gut und schnell wie die Anderen wäre, dann hätte ich mir diese ganze "Aktion" sparen können.....

Heute Nachmittag habe ich dann nur gedacht, gut, dass ich abends noch Sport habe, das Richtige, um mich von diesen Gedanken wieder etwas "abzureagieren". 

Zuerst zur KG. Dabei haben wir heute nur Übungen für die Beine gemacht. Auf die Liege setzen, am Rand, so dass die Beine runter "baumeln". Dann halt verschiedene Bewegungen. Mal mit ihrem Gegendruck in verschiedene Richtungen, also mal drückte sie von oben aufs Knie (dabei versuchen, das Bein anzuheben), dann drückte sie von vorne vors Schienbein (dabei versuchen, das Bein nach vorne auszustrecken) und dann wieder die typischen Bewegungen mit ihrem Gegendruck, mal die Knie nach außen drücken (wenn sie die Hände von außen davor hält), mal nach innen usw. Dann folgten noch ein paar Bewegungen, mal mit einem Bein Fahrradfahren, dann ein Bein (im Wechsel) 12 mal von der Liege anheben, dann 12 mal nach vorne strecken (bis das Bein gerade ist), danach oben gestreckt halten und mit dem Fuß ein paar Bewegungen. 

Bei der anschließenden Massage war der Nacken am heftigsten. Ich wusste gar nicht, dass ich dort im Moment so verspannt bin. Aber auch das kann bei mir wieder vom seelischen her kommen. Oder aber vom Schwimmen. Nach der gestrigen Wassergymnastik blieb die Leiterin noch etwas im Becken und unterhielt sich mit einer Frau aus der Gruppe. Ich nutzte diese Gelegenheit und schwamm noch mehrere Bahnen, was total gut getan hat. Allerdings war mein Kopf dabei, so wie üblich, total im Nacken. Mag sein, dass ich deswegen so verspannt gewesen bin (das bin ich im früheren Institut nach dem Schwimmen wegen der falschen Kopfhaltung auch immer gewesen, so gut mir das Schwimmen für Arme und Beine immer tut, für den Nacken ist das bei mir alles andere als gut). 

Anschließend ging es mit dem Training weiter. Das war heute wieder super gut, hat insbesondere auch zum "abreagieren" nach diesem Tag echt gut getan. Die halbe Stunde ging mal wieder total schnell um. 

Anfangs haben wir uns kurz über die Wassergymnastik bzw. das Schwimmen unterhalten. Ich hatte ihn mal darauf angesprochen, weil bei mir die brennenden Augen nach der gestrigen Wassergymnastik und dem Chlorwasser in den Augen bis heute morgen anhielten. Ich will es demnächst mal mit einer Schwimmbrille versuchen. Das haben andere Frauen aus meiner Gruppe dabei auch schon aufgehabt. Aber immer noch besser, beim Training im Wasser eine Brille aufzuhaben, als anschließend stundenlang brennende Augen. Ich habe zwar eine Brille, die ich mir damals für die Reha gekauft habe (bei Karstadt), aber die ist völlig unmöglich. Mag sein, dass sie zum Tauchen gut ist, aber über Wasser kann man damit nicht klar gucken und außerdem ist sie schwarz, damit sieht man alles total dunkel. Und dass dann 1,5 Stunden bei der Wassergymnastik? Ich habe Angst, dass ich davon dann Kopfschmerzen bekomme, wenn ich meine Augen die ganze Zeit über total anstrengen muss. Deswegen will ich es halt mal mit einer anderen Brille versuchen. Aber das ist halt (unter anderem) das Schöne an meinem Trainer. Mit ihm kann man über alles mögliche gut reden und er hilft einem dann auch.

Mit dem Aufwärmtraining hatte ich heute große Probleme. Sprünge in verschiedenen Varianten (mal im Ausfallschritt, mal seitlich auf und zu usw.). Schon nach wenigen Sprüngen bekam ich jedes Mal Krämpfe in den Beinen (das passiert mir im Wasser bei diesen Sprüngen so gut wie nie). Ich habe es kein einziges Mal so lange durchgehalten, bis er Pause gesagt hat, habe es jedes Mal abgebrochen. Die Krämpfe waren heute etwas zu heftig. 

Bei der nächsten Übung konnte ich mich dann wirklich "abreagieren", war dabei viel besser, als ich gedacht hätte. Auf dieser Hantelbank (also mit dem Rücken darauf liegen) und die Hantelstange dann halt nach oben drücken. Ja, das hat viel besser geklappt, als ich gedacht habe. Ich habe dabei nicht mitgezählt, habe auch nicht auf meinen Rücken geachtet (auf den geraden Rücken musste er mich mehrmals erinnern), habe nur die Augen zugemacht und habe dann spontan an mehrere negative Sachen gedacht. Keine Ahnung wieso, das hat sich in meinem Kopf irgendwie so ergeben. Ich habe an heute morgen auf der Arbeit gedacht, aber auch an Unfälle, die ich früher mal hatte (als ich bei Glatteis 1987 in einer total ruhigen Straße ausgerutscht bin und trotz dick angeschwollenen Fuß wieder aufgestanden und nach Hause gehumpelt bin) und auch an meinen früheren Physiotherapeuten, der mir in einer solchen Situation mal einen Medizinball ohne "Vorwarnung" Richtung Gesicht fallen ließ (woraufhin ich totale Panik bekommen habe). Alle diese Gedanken schossen mir vorhin dabei durch den Kopf und obwohl die Stange mächtig schwer gewesen ist, ich hatte plötzlich "Kraft" und bekam sie immer und immer wieder gut hoch. Auch bei einem zweiten Durchgang, nach einer Pause, obwohl die Arme inzwischen etwas am Zittern waren, trotzdem bekam ich die Stange weiterhin sehr gut hoch. Damit hätte ich selber vorher gar nicht gerechnet. Ja, die "Macht der Gedanken" kann bei solchen Übungen so einiges bewirken, kann einem auch so richtig Kraft geben. Zum "Abreagieren" hat das dann auch so richtig gut getan.

Als danach dann die Liegestütze kamen (auf der Matte, auf den Knien), da fand ich das zwar "gemein", weil meine Arme ziemlich am zittern waren, in diesem Moment würde ich ihn dann immer am liebsten "auf den Mond schießen" (Grins), aber letztendlich haben die sogar ganz gut geklappt (ebenfalls besser, als ich gedacht habe). Anschließend folgten noch ein paar Crunches und Übungen für die Beine (auf dem Rücken liegend), wobei ich dann jedoch etwas Probleme mit dem Rücken hatte. Ich habe es nicht geschafft, den Rücken die ganze Zeit über fest auf den Boden zu drücken. 

Aber alles in allem, insbesondere auch, um mich nach diesem Tag etwas "abzureagieren", hat das Training wirklich sehr gut getan, dafür war es super gut. Als ich nach Hause kam, da hätte ich eigentlich spülen müssen, oder zumindest die Spülmaschine starten müssen..... Ja, eigentlich.... Ich war total kaputt und wanderte direkt auf den Sessel, wo ich im Prinzip dann den restlichen Abend verbracht habe..... Aber morgen muss ich mich, trotz Wassergymnastik, unbedingt abends (oder auch noch vorher) aufraffen und die Küche wieder in den Griff bekommen. Daran führt dann kein Weg vorbei. 

 

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