Mittwoch, 21.11.2012 KG und Training

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Heute Abend bin ich mächtig kaputt, die Therapie war heute im ganzen sehr anstrengend. Außerdem habe ich Schmerzen. Dieses Mal nicht im Rücken, die Rückenschmerzen sind seit dem Training wieder komplett weg (darauf kann ich mich zum Glück bezüglich des Trainings immer verlassen, das hilft mir jedes Mal sehr gut), aber mein rechter Fuß tut mächtig weh. Das rechte Fußgelenk ist angeschwollen. Ich nehme an, dass das damit zusammen hängt, dass ich in der letzten Zeit so oft gestolpert bzw. dann auch leicht umgeknickt bin. Außerdem habe ich mir deswegen einen "extremen" anderen Gang angewöhnt, der wohl "etwas" übertrieben ist, wodurch ich in beiden Fußgelenken etwas Schmerzen habe, einen leichten Muskelkater sozusagen (vom extremen Abrollen während des Laufens). 

Mein Trainer hat mir deswegen vorhin empfohlen, im Wechsel kalte und warme Umschläge um das Gelenk zu machen. Ich weiß zwar, dass er es gut gemeint hat, aber das kann ich wirklich nicht, dazu kann ich mich nicht überwinden. Gerade ich Frierpitter, zu Hause habe ich jetzt immer 2 Paar Strümpfe an (also zusätzlich ein ganz dickes Paar Wollsocken) und die Füße sind in eine Wolldecke gewickelt. Ich hasse kalte Füße. Bezüglich Erkältungen (mir geht es zwar schon deutlich besser, morgen will ich auf jeden Fall zur Wassergymnastik gehen, aber etwas Schnupfen und Husten habe ich leider immer noch) wird ja zur Abhärtung eine Wechseldusche, also mit kaltem und warmen Wasser empfohlen. 

Gar keine Chance, dazu kann ich mich absolut gar nicht überwinden. Viele gehen ja auch, bevor sie Schwimmen gehen, kurz kalt duschen. Auch das kann ich nicht. Im früheren Institut, wo das Wasser für die Wassergymnastik eigentlich etwa 32 bis 33 Grad sein sollte, wurde alle paar Wochen das Wasser komplett ausgetauscht. Meine Gruppe war immer Montags Abends dran. Wenn das Wasser am Wochenende ausgetauscht worden ist, dann war das Wasser Montags abends noch mächtig kalt. Die ersten, die dann im Becken waren, haben alle anderen Teilnehmer dann schon vorgewarnt, dass das Wasser noch mächtig kalt ist. Die anderen gingen dann alle kalt duschen. Ich ging stattdessen direkt ans Becken, blieb kurz stehen (auf der obersten Stufe der Treppe), habe bis 3 gezählt und bin dann zügig in einem Satz ins Wasser, bin dann sofort losgeschwommen, die 10 Meter bis zur anderen Seite, direkte Wendung (ohne Pause), zurück die 10 Meter und dann ging es. Die Anderen kannten das schon, haben mir dann immer direkt Platz gemacht, haben mich die Bahn schwimmen lassen und danach habe ich mich dann zu den Anderen gestellt, um mit ihnen zu reden. Wenn das Wasser zu Beginn warm genug war, dann bin ich direkt zu den Anderen gegangen, habe mit ihnen geredet und bin erst im Anschluss an das Training, wenn die Anderen das Becken verlassen haben, meine Bahnen geschwommen. Aber ich würde mich freiwillig niemals unter eine kalte Dusche stellen.

Bezüglich Thema Schwimmen wollte ich noch kurz auf meinen Traum von letztens eingehen, als ich geträumt habe, dass ich dort "abhauen" würde. Also erstmal, bezüglich des Schwimmens im großen Becken (die Wassergymnastik findet ja in einem kleineren Becken statt), das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff nehmen. Ich habe auf jeden Fall fest vor, in den Verein einzutreten und dort regelmäßig an der Wassergymnastik teilzunehmen. Ja, bezüglich des Schwimmens. Wie ich letztens schon geschrieben habe, war das große Becken letztens mächtig voll. Dort würde ich mich, solange ich noch so unsicher bin, völlig als "Hindernis" fühlen. Ich will mal hoffen, dass es dort nicht immer so voll ist. Ich habe die Hoffnung, dass es dort insbesondere in den Sommermonaten, wenn viele im Urlaub sind, etwas leerer ist. Dann fühle ich mich nicht mehr so im Wege, dann will ich das Thema Schwimmen wieder in Angriff nehmen, aber erstmal nur das normale Brustschwimmen. Rückenschwimmen kann ich ja eh nicht vernünftig, mit meinem "Paddeln" würde ich mich dort nur lächerlich machen. Diesbezüglich, ob ich das irgendwann mal vernünftig lernen werde, lasse ich alles auf mich zu kommen.

Ja, bezüglich meines Traums. Ich hatte ja kurz vorher (am Eingang) 3 Damen aus der ersten Gruppe kennengelernt, die mir kurz die wichtigsten Sachen erklärt haben. So nervös und ängstlich wie ich war, habe ich mir in der Umkleide extrem viel Zeit gelassen. Diese 3 Damen waren längst fertig und schon raus, also schon zum Becken hin. Ich bin dann erst unter die Dusche gegangen, habe mir dort Zeit gelassen, ganz extrem viel Zeit. Genau genommen so viel Zeit, bis endlich weitere (etwas ältere) Damen ebenfalls in den Duschraum kamen, die ich dann angesprochen habe, wo die Wassergymnastik stattfindet. Diese Damen waren ebenfalls aus der Gruppe und nahmen mich dann mit. Alleine habe ich es mir in dem Moment wirklich nicht getraut, einfach dort reinzugehen und dort dann jemanden zu fragen. Aber zum Glück kamen dann ja die nächsten Damen, die mich dann halt mitgenommen haben. 

Bei der KG vorhin ging es in erster Linie um den Nacken. Ich lag (oben ohne sozusagen) mit dem Rücken auf der Liege. Zuerst eine (sehr schmerzhafte) Nackenmassage mit anschließender "manuellen Therapie", also sie drehte meinen Kopf vorsichtig in alle Richtungen. In der zweiten Hälfte Oberkörper ganz flach auf die Liege, also Bauch anspannen und Rücken runter, Arme (Daumen nach außen) kräftig auf die Liege, Schultern kräftig auf die Liege, den Kopf ganz gerade (Kinn etwas Richtung Brust) und den Kopf dann leicht anheben, oben etwas halten. Bei den nächsten Durchgängen jeweils mit ihrem Gegendruck, mal mit Druck von oben gegen die Stirn, mal von der rechten Seite, mal von der linken, den Kopf dabei immer mittig halten. 

Bei der Massage habe ich sie dann auf die Füße angesprochen. Den linken Fuß merke ich zwar etwas (das ist mehr Muskelkater vom intensiven Abrollen), aber das rechte Gelenk tut so richtig weh. Sie hat dann beide Füße, einschließlich Gelenke und etwas vom Unterschenkel massiert. Dabei hat sie dann gesehen, dass der rechte Fuß ziemlich angeschwollen ist, also das Gelenk ein Stück das Bein hoch. Die Massage hat dort auch mächtig weh getan (am linken Fuß war die Massage dagegen unangenehm, aber dennoch harmlos). Auch die Außenseite des rechten Fußes tat dabei sehr weh. 

Der Rücken war schmerzmäßig ebenfalls mal wieder etwas intensiver. Sowohl der untere Bereich tat ziemlich weh und insbesondere die Schulterblätter. Dabei sollte ich dann jeweils einen Arm etwas nach hinten "drehen", also den Unterarm auf den Rücken legen. Dann traf sie ein paar Stellen an den Schulterblättern und ich hing bald unter der Decke (meine Beine gingen dabei mal wieder hoch, das war schon lange nicht mehr der Fall). Das tat mächtig weh. 

Danach wollte sie noch kurz sehen, wie ich Laufe, ich sollte ein paar Mal durch den Raum auf und ab laufen. Dabei sah sie dann, dass ich mir anscheinend (völlig im Unterbewusstsein) im Moment einen völlig "unmöglichen" Gang angewöhnt habe. Ich rolle weiterhin zu wenig ab, trete zu flach auf, laufe aber dennoch viel zu intensiv auf den Außenkanten der Füße, nicht mittig auf dem Fuß (das ist mir bisher noch nie wirklich bewusst gewesen). Hebe die Füße jedoch, wahrscheinlich aus Angst, schon wieder zu stolpern, zum Teil schon zu hoch an, was dann natürlich sehr in die Fußgelenke geht (kein Wunder, dass sie im Moment überansprucht sind). Sie meinte, dass es durchaus sein kann, dass meine Schuhe daran Schuld sind, so viele Probleme hätte ich in den letzen Monaten, im Sommer (mit den anderen Schuhen) nicht gehabt. Sie hat schon angekündigt, dass wir uns im Rahmen der KG in der nächsten Zeit darum intensiv kümmern werden, dass sie mit mir gezielt Übungen zum "normalen" Gehen machen wird, bevor ich irgendann noch einen "richtigen" Adler mache. Die nächste KG ist erst nächste Woche Mittwoch. Am Montag hat sie Geburtstag, bekommt Nachmittags Gäste, hat deswegen am Montag einen Tag Urlaub genommen. 

Dann ging es mit dem Training weiter. Zu Beginn haben wir uns kurz über meine Arbeitssituation unterhalten. Ich habe ihm sofort von der "verpatzten" Gelegenheit erzählt, dass mein Chef mich angesprochen hat, ich aber nicht darauf eingegangen bin. Ich könnte noch zu "100 Seminaren" fahren, aber Theorie und Praxis bzw. Rollenspiele und die Realität das sind zwei Paar Schuhe, zwei ganz verschiedene Welten. Situationen, die im Rollenspiel gut geklappt haben (mit fiktiven Situationen mit fremden Personen), die müssen in der Realität nicht unbedingt genauso gut laufen. Ich wollte ihn (meinen Trainer) in diesem Zusammenhang (weil ich gestern aus Frust so gesündigt habe) noch darauf ansprechen, ob wir die nächste Kontrolle nicht doch noch etwas hinauszögern können, aber letztendlich ging die halbe Stunde extrem schnell um, dazu bin ich heute dann nicht mehr gekommen.

Ja, die Zeit ist eh immer total relativ. Vom Gefühl her hätte ich gesagt, dass wir heute höchstens 15 bis 20 Minuten trainiert hätten, es waren aber tatsächlich 30 Minuten. Dafür hatte ich mit ein paar Übungen mächtig zu kämpfen. 

Zum einen die Unterarm-Liegestütze auf dem Kasten. 2 Durchgänge, wobei ich den ersten Durchgang abgebrochen habe. Ich konnte die Spannung plötzlich nicht mehr halten. Mir kam es wie eine "Ewigkeit" vor und plötzlich verließ mich die Kraft, ich konnte die Spannung im Bauch, also den geraden Rücken nicht mehr halten. Bevor ich dabei zusammen klappe, habe ich dann lieber von mir aus eine kleine Pause eingelegt. Der zweite Durchgang klappte deutlich besser, obwohl dabei einige Korrekturen erfolgten, da ich zunächst anscheinend zu wenig Spannung im Bauch hatte (mal wieder etwas "durchhing".). 

Die Liegestütze auf der Matte (auf den Knien) klappten relativ gut. Zumindest abgesehen davon, dass ich auch dabei schnell "durchhänge". Außerdem gehe ich beim Hochgehen mit dem Körper immer ziemlich weit zurück (muss dann immer darauf achten, vor dem nächsten Runtergehen wieder weit genug nach vorne zu gehen, also mit dem Kopf vor die Hände). Das Schwere war heute, dass ich die Arme dabei anders halten sollte, die Ellenbogen nicht zur Seite, also vom Körper weg, sondern beim Runtergehen so nah wie möglich am Körper vorbei. Damit hatte ich zu kämpfen, das fand ich sehr schwer. Die ersten Durchgänge fand ich noch "relativ" leicht, aber umso mehr Wiederholungen kamen, umso schwerer wurde es, bei den letzten Durchgängen kam ich immer schlechter hoch.

Dann kamen auch noch "Liegestütze von hinten" (wie ich es nenne), was ich extrem super schwer finde. Also erst auf den Kasten setzen, die Arme bzw. die Hände neben dem Körper abstützen. Dann mit dem Po nach vorne, also vor den Kasten und mit den Armen "einknicken", also praktisch Liegestütze, mit dem Körper direkt vor dem Kasten ein ganzes Stück runter gehen. So weit, so gut. Aber von dort unten dann wieder bis zur Sitzfläche hochzudrücken, bis die Arme wieder gestreckt sind, das finde ich extrem super schwer, das war für mich heute auch die schwerste Übung. Ein paar Mal klappte es noch einigermaßen, aber dann verließen mich die Kräfte immer mehr. Bei den letzten Durchgängen kam ich kaum noch hoch. Nach dem letzten Durchgang blieb ich sogar kurz unten, mir fehlte dann kurzzeitig völlig die Kraft. 

Bei einer weiteren Übung war die Zeit total "relativ". Auf der Matte sitzen, die Beine aufstellen, mit dem Oberkörper (ganz gerade halten) zurück bis zur Diagonalen, dort halten. Also dort 5 Sekunden halten, dann hoch, oben (etwas entspannend) 3 Sekunden halten, dann wieder für 5 Sekunden nach hinten in die Diagonale. Wenn ich dabei alleine gezählt hätte (im Kopf habe ich etwas mitgezählt), dann wären die 3 Sekunden oben locker 10 Sekunden oder mehr geworden und die 5 Sekunden in der Diagonalen wären schon nach höchstens 3 Sekunden vorbei gewesen. Mein Trainer hat jedoch auf die Uhr geachtet und hat immer angesagt, wann ich hoch bzw. runter gehen sollte. Das Schwere an dieser Übung fand ich zusätzlich, dass ich so extrem auf den geraden Rücken (also auch LWS-Bereich und Schulterblätter) achten sollte. Normalerweise rolle ich den Rücken bei dieser Übung immer rund nach hinten ab, Wirbel für Wirbel sozusagen, ja aber vorhin sollte ich halt darauf achten, mit geradem Rücken nach hinten zu gehen, was mir total schwer gefallen ist. 

Dann folgte noch Übungen auf dem Rücken liegend, zunächst die Beine angewinkelt möglichst hoch anziehen (also das Becken etwas vor) und dann nach unten weg strecken (dabei natürlich auf den geraden Rücken achten, was mir heute mal wieder etwas schwer fiel, dabei folgten einige Korrekturen). Danach Beine aufstellen und ein paar Crunches, dabei möglichst lange oben halten (dabei habe ich heute sogar von mir aus auf die gerade Kopfhaltung geachtet).

Außerdem eine Übung mit den Hanteln. Gerade stehen, mit dem Oberkörper nach vorne (Waagerechte), natürlich mit geradem Rücken. Die Arme gestreckt halten, nach hinten (Höhe Oberkörper) und mit den Hanteln nach hinten hochziehen. Das klappte nur wenige Zentimeter. Oben eigentlich kurz halten, das hat jedoch so gar nicht geklappt, ich war ja froh, wenn ich die Arme überhaupt etwas hoch bekam.

TitelAutorDatumBesucher
Di. 11. Dez. 2018PetraM12/12/2018 - 08:3916
Mo. 10. Dez. 2018PetraM11/12/2018 - 08:3862
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